Blog Fernstudienakademie

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Fernlehrgang SachbuchautorIn: 7 todsichere Tipps, wie ein Autor berühmt wird...

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Fernstudienakademie

88 Aufrufe

Was ist denn das nun wieder für eine seltsame Überschrift?“, werdet Ihr Euch vielleicht nun fragen. ;)

Ok, ich gebe es zu: Ich hab gerade ein Experiment mit Euch gestartet! In der letzten Zeit habe ich mich als „immer noch Newbie-Bloggerin“ mal ein bisschen kundig gemacht, was langjährige Blogprofis denn so raten, damit man möglichst viele Leser für sein Blog findet.

Eine ganz spannende Seite ist da Erfolgs-Blogging http://www.erfolgs-blogging.de/, auf der unter anderen folgende Überschriften http://www.erfolgs-blogging.de/ueberzeugende-headlines/ empfohlen werden:

  • Wer will auch XY?
  • Damit sparen Sie XXX Euro
  • 6 Tipps, damit Sie XY
  • Was jeder über XY wissen sollte
  • Der Weg für faule XY zu Z
  • Erfahren Sie, wie Sie ganz einfach XY werden können

Solche flott formulierten Überschriften findet man ja ständig im Netz und sie scheinen ja auch recht gut zu laufen.

Ich wollte jetzt einfach mal die „7 todsicheren Tipps, wie ein Autor berühmt wird“ als Titel testen. ;) Ob eine solche „krawallige“ Headline tatsächlich auch bei diesem Blog zieht, werden wir ja hinterher sehen, wenn die Hits dieses Beitrags gezählt werden. Ich bin da ehrlich gesagt, schon wirklich gespannt...;)

Was hat das nun alles mit dem Fernlehrgang zum Sachbuchautor zu tun? Eine ganze Menge, denn im dritten Lehrbrief soll es unter anderem darum gehen, dass die angehenden Autoren ein eigenes Blogprojekt entwickeln, das sie – am besten schon während des Schreibprozesses ihres Buches – beginnen sollen.

Und wozu soll das dienen? Alles, was das spätere Buch und den Autor bekannter macht, dient letztendlich auch der Werbung und damit den Verkaufszahlen. Wer bloggt, hat also die Chance, sein Buch schon bekannt zu machen, bevor es überhaupt im Handel erhältlich ist.

Dass das Bloggen parallel zu der Entwicklung eines neuen Buches nicht unbedingt krawallig sein muss, um neue potenzielle Leser für ein Buch zu begeistern, hat übrigens Petra van Cronenburg bei dem Blog zu ihrem Nijinsky-Buch eindrucksvoll bewiesen.

Anne Oppermann

P.S: Wie geht Ihr fi.de Blogger eigentlich an das Festlegen einer Blog-Überschrift heran? Welche Eurer Überschriften sorgten für besonders viele Leser? Oder ist Euch die Zahl der Klicks gar nicht sooo wichtig?


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6 Kommentare


Ulrike Oertel

Geschrieben

Im ersten Moment hat die Überschrift in der Tat auch meine Aufmerksamkeit "gefesselt".

Erster Gedanke: "Oh, so etwas gibt es?"

Zweiter Gedanke: "Was Anne wieder ausgegraben hat?!" (positiv gemeint)

Grundsätzlich schrecken mich diese Superlative in den Überschriften eher ab, viele sind schon abgedroschen, vor allem, wenn man sie in Geschäften oder eher niveaulosen Zeitungen liest.

Ich denke aber, sie wirken immer dann, wenn sie ein individuelles Problem zu lösen scheinen, z.B.

  • Ohne Mühe abnehmen - so klappt's garantiert
  • Mit ZZ endlich das Rauchen abgewöhnen
  • Gewinnen Sie YX - mit nur einem Klick
  • 10 Tipps, wie Sie sich durchsetzen können
  • Was Sie jetzt tun können, um mehr Geld zu verdienen

Alle Überschriften, die Gefühle, Hoffnungen, Instinkte, die Neugier ansprechen, haben immer noch Erfolg, weil

  • sie glauben machen, man könnte Dinge ohne viel Mühe erreichen
  • sie Probleme ansprechen, die immer aktuell sind (Übergewicht, Rauchen, berufliche (Miss-)Erfolge, Glück, Liebe, Gesundheit usw.)
  • sie glauben machen, jemand hätte endlich den Stein der Weisen gefunden

Um dauerhaft "seriös" Erfolg zu haben, kommt es aber viel besser an, man redet mit seiner Zielgruppe auf Augenhöhe, man informiert ohne reißerische Worte, man berichtet auch mal Menschliches, man stellt (ehrliche) Fragen, man bezieht den Leser mit ein.

Gerade in Zeiten einer Überflutung durch Informationen und Werbung muss man sehr individuell vorgehen und man weiß ja, warum Facebook, Blogs und ähnliche Netzwerke funktionieren, weil sich der Bürger heute ein Produkt eher von Freunden empfehlen lässt als durch klassische oder reißerische Werbung.

Fazit: kurzfristig wirken die reißerischen Headlines, langfristig nur Respekt vor der Zielgruppe

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Markus Jung

Geschrieben

Also wenn "7 todsichere Tipps, wie ein Autor berühmt wird" in der Überschrift angekündigt werden, sollten die damit beim Leser geweckten Erwartungen auch zumindest ansatzweise erfüllt werden. Sonst dürfte die Besucherspitze, wenn sie denn eintrifft, eher einmalig gewesen sein. Von daher bin ich hier eher enttäuscht worden.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Markus

Ist ja nur ein Experiment - mach ich auch nich wieda! ;)

Hoffe, Du liest meinen nächsten Blogbeitrag dann überhaupt noch... ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Überschriften und Bloginhalte sollten wenigstens ein bisschen zum beworbenen Produkt passen. Bei mir z.B. verbieten sich Begriffe wie "7 Tipps zum beruflichen Erfolg", weil das ganze Buch den Grundtenor hat "Mach Dir Gedanken, mach Dich schlau, das steigert Deine Chancen".

Ich könnte dann eher eine Negativüberschrift wählen "Warum todsichere Tipps gerne mal in die Sackgasse führen". Klappt übrigens mit der Klickrate ebenso gut!

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Markus Jung

Geschrieben

@Anne: Ist schon richtig angekommen. :-)

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werkstattschreiber

Geschrieben

Ich glaube, Anne, dass Du auch schon Stammleser bei fi.de hast, die lesen, ohne zuerst genau auf den Titel zu schauen.

Zum Titel: Dieser soll eine Vorahnung darauf geben, was im Text zu erwarten ist.

Bei mir im Blog (Werkstattschreiber) stellte ich fest, man muss regelmäßig bloggen, das Blog pflegen, damit die Leserschaft dran bleibt. In den Zeiten, in denen ich das Blog nicht so regelmäßig führe, bleiben auch die Leser aus (weil es ja nichts Neues gibt). Zwar schreibe ich das Blog als eine Art Tagebuch, aber, wenn ich behaupten würde, dass es mir egal wäre, ob Leser kommen, dann wäre das gelogen. ;)

Ein Schreiber ohne Leser ist wie Fisch ohne Wasser.

Viele Grüße

werkstattschreiber

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