Meine Fernstudien an der WBH

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Manchmal kommt alles auf einmal

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Engel912

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Warum haben die Leute um mich herum eigentlich so viel "Leben"?

  • Geburtstage
  • Weinfeste
  • Junggesellenabschiede
  • Hochzeiten

und warum findet das alles gebündelt innerhalb der 4 Wochen im August statt? Und ja, man muss nicht immer bei allem dabei sein - allerdings darf man sich auch nicht komplett abkapseln, sonst steht man nach dem Fernstudium (und das ist bei mir quasi in grob 2 Monaten - wenn man das Kolloquium mal nicht zählt) ohne Freunde da :blink:

Nachdem ich ja eigentlich gut vorangekommen bin, ist in den letzten Tagen eine gewisse Stagnation eingetreten. Text habe ich 2 Seiten geschafft. OK, den Text hätte ich auch in einer Stunde runtertippen können, allerdings habe ich lange nach Quellen für meine Aussagen gesucht.

Aktuell bin ich einfach nur totmüde - der Streß im Büro gepaart mit den zusätzlichen "Aufgaben" (siehe oben) bis zur Thesis schlaucht mich ungemein. Daher habe ich beschlossen, ab nächster Woche wieder "normales" Fernstudenten-Leben einzuläuten. Die außerstudentischen Ablenkungen (siehe oben) haben dann ein Ende - die dann endlich verheirateten Freunde machen sich ab in den Honeymoon (weit weg, da wo die Sonne scheint und das Wasser blau ist) - der nächste Geburtstag ist "wochenlang" hin (ok, genau eine Woche - aber wir sind ja genügsam).

Ich hoffe jetzt nur noch, dass nicht aus Versehen genau JETZT im Büro die nächste Arbeitsspitze kommt ... das könnt ich gerade noch gebrauchen.

Soviel von mir - so durcheinander der Blogpost, so chaotisch aktuell (um 22:34 Uhr) meine Gedankengänge (und JA, ich muss den Text von heute definitiv nochmal überarbeiten :blushing:)


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9 Kommentare


ja, ja, man soll gar nicht glauben, wozu die Leute, die nicht fernstudieren alles kommen - faszinierend :sleep::lol:

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Naja, ich kenne genug Leute die kein (Fern-)Studium machen und trotzdem nie Zeit haben. ;)

Gerade der Sommer ist gerne als Feier- und Eventzeitraum missbraucht. Sei mal ehrlich, das war schon immer so. :)

Und dieses Stichwort "work-life-study-balance" ist grausam.

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Und dieses Stichwort "work-life-study-balance" ist grausam.
ich weiss ;) ich hab das nur übernommen :lol:

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HannoverKathrin

Geschrieben

Tja, Hochzeiten und JGA liegen meißt unvermeidlich nah beieinander :D

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das war schon immer so.

Die Aussage ist mir zu pauschal... in der Eiszeit war das sicher anders!!! :lol:

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Wobei ich mir beinahe sicher bin, dass damals wenig Fernstudenten unterwegs waren, Jungesellen/innenabschiede eher selten vorkamen und Weinfeste wegen des Klimas nicht drin waren. ;)

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na ja, wer weiß - vielleicht haben die Neandertaler (bitte jetzt keine Diskussion über die zeitliche Passung zwischen Eiszeit und Neandertalern) damals auch schon verschiedene Jagdmethoden und den Bau von Jagdwaffen, Innenarchitektur von Höhlen und Handel von Fellen studiert...:ohmy:

Irgendwie müssen die sich ja auch zusammengetan haben und sich anschließend vermehrt haben - ob sie dies nun Junggesellenabschied und Hochzeit nannten, spielt doch nur eine untergeordnete Rolle :sneaky2:

und wenn man mal wieder ein Mammut erlegt hat, hat man darauf angestoßen.

Man muss schließlich die Feste feiern wie sie fallen :lol: vielleicht hatten die damals sogar mehr Spass als wir heute, wer weiß??????

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... vielleicht hatten die damals sogar mehr Spass als wir heute, wer weiß??????
Zumindest solange bis der Säbelzahntieger kam. :sneaky2:

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    • FeThe
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      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
      Nein, es sind über 300 Seiten Statistik-Skripte aus MM1, die mir (inklusive die dazugehörigen Onlinevorlesungen) noch fehlen - bis Ende Januar. Nun ja, theoretisch würde bis Ende Februar ja ausreichen, denn die Klausur ist erst am 3.März. Aber daraus wird nichts, weil ich diesen Zeitraum für die Hausarbeit aus MM2 brauche. Als Vollzeit-Studi hat man ja gerade mal 3 Wochen Zeit, diese zu bewältigen  In 2 Wochen ist auch noch die dazugehörige Präsenzphase zur Hausarbeit vor Ort in Hagen. Glücklicherweise ist Hagen ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier entfernt - dennoch gibt es zum Teil nur mysteriöse Verbindungen dorthin. Teilweise habe ich schon überlegt, dort ein Hotel zu buchen, aber nee, ich mag nicht. 

      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker