Springe zum Inhalt

Blog Tinka

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
  • Einträge
    9
  • Kommentare
    60
  • Aufrufe
    537

Auf mehreren Hochzeiten tanzen?

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Tinka

118 Aufrufe

Kürzlich habe ich eine Fortbildung zum Thema "Psychoedukation" gemacht. Da das Psychologie-Studium noch nicht begonnen hat, dachte ich, mal was einzuschieben - nicht das mir langweilig wird :rolleyes:

Jetzt überlege ob ich mich zusätzlich ab November 2011 für eine zweijährige Weiterbildung, "Verhaltenstherapeutische Cotherapie", anmelden soll. Ich möchte das schon seit drei Jahren machen, die Präsenzen meines Erststudiums ließen das jedoch nicht zu. Ob ich die Weiterbildung, das Psychologie-Studium und meinen Vollzeitjob geregelt bekomme...? :001_unsure:

Weitere kleinere Fortbildungen reizen mich ebenso noch, welche ich aber nach Priorität machen möchte.

Ich habe das Gefühl auf mehreren Hochzeiten tanzen zu wollen - kennt ihr das?

LG Tinka

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  


8 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hallo Tinka,

ja, dieses Gefühl kenne ich nur zu gut. Am liebsten alles gleichzeitig und gleich jetzt :-)

Kannst Du ein bisschen was zu dieser Weiterbildung erzählen? Wie aufwändig ist diese und was bringt sie Dir? Mich würde das gleiche auch für Deine Fortbildung "Psychoedukation" interessieren.

Ansonsten meine Empfehlung: Es dauert nicht mehr lange bis zum Start an der FernUni. Warte doch wenigstens noch die Unterlagen ab und schaue mal, wie Du die ersten Wochen so mit dem Stoff voran kommst. Und wenn Du dann da Gefühl hast, dass noch "Luft" für eine zusätzliche Weiterbildung ist, würde ich es machen. Sonst eher (noch) nicht - auch wenn es schwer fällt.

Viele Grüße

Markus

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich würde die anderen Fortbildungen ehrlich gesagt vorziehen. Das Psychologiestudium an der Fernuni dauert sowieso ewig bevor du etwas Handfestes vorzuweisen hättest. ;) Einen Hochschulabschluss hast du auch schon. Von daher würde ich die Verhaltenstherapeutische Cotherapie vermutlich vorziehen und sehen, ob mir Hagen überhaupt gefällt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich arbeite als Ergotherapeutin im Bereich Psychiatrie. Hierfür mache ich Fort- und Weiterbildungen, die a) mich beruflich weiterbringen, B) meinen Wissensschatz erweitern und c) meinen Patienten etwas bringen.

Daher die Fortbildung in Psychoedukation. Selbstverständlich habe ich ein fundiertes psychiatrisches Fachwissen über sämtliche Erkrankungen. In der Psychoedukation geht es darum, die Krankheit dem Patienten in Form der Gruppentherapie zu erklären, Bewältigungsstrategien zu entwickeln und Frühwarnzeichen zu erkennen. Ich habe mich insbesondere auf das Krankheitsbild "Schizophrenie" spezialisiert. Weil Psychoedukation gerade für diese Patienten von großer Bedeutung ist, war es mir wichtig, diese Fortbildung zu besuchen. Die Fortbildung der Psychoedukation war komplett auf schizophrene Patienten ausgelegt. Das Fachwissen reicht nämlich nicht aus, man muss es auch didaktisch gut rüberbringen können und weitere Eventualitäten, die während einer solchen Sitzung passieren können, berücksichtigen. Die Fortbildung hat allerdings nur einen Tag (8 Stunden) gedauert, da eben sämtliches medizinisches Wissen vorausgesetzt wurde und es gleich ans "Eingemachte" ging.

"Verhaltenstherapeutische Cotherapie" ist eine Weiterbildung, die mindestens 2 Jahre dauert. Man hat etwa alle zwei Monate 2-4 Präsenztage am Stück zu je 8 Stunden, Selbsterfahrungseinheiten und eine Abschlussprüfung. Mein Ziel ist es, z.B. in Kooperation mit einem Psychotherapeuten, den praktischen Teil der Verhaltenstherapie durchzuführen. Die Verhaltenstherapie beinhaltet auch Aspekte, die ich in meiner täglichen Arbeit sehr gut einsetzen kann, z.B. Entspannungstraining, Soziales Kompetenztraining usw. Man kann die Weiterbildung mit Schwerpunkt Kinder oder Erwachsene machen, ich habe mich für Erwachsene entschieden. Diese Weiterbildung startet nur einmal im Jahr, im November. Ich möchte ehrlich gesagt nicht noch länger mit dem Anmelden warten. Ich hoffe, mein Arbeitgeber befürwortet das, damit ich an den Präsenztagen unter der Woche (manchmal donnerstags und freitags) frei bekomme. Wen es näher interessiert: http://www.ifkv.de/index.php?id=194

Psychologie-Studium hin oder her, aber ich möchte ja in der Zwischenzeit auch beruflich weiterkommen. Außerdem könnte ich mir das später evtl. als gute Kombination vorstellen, obwohl ich mit dem Studium nicht den Werdegang des Psychotherapeuten einschlagen möchte.

LG Tinka

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Tinka,

wie schnell willst Du denn Hagen durchziehen? Wenn Du dir vorstellen kannst, dass es an der FernUni dann eventuell etwas länger dauert. Das ist ja gerade das schöne dort, es lässt sich "strecken". Und das Du beruflich schon bald etwas weiter kommen möchtest finde ich sehr verständlich.

Gruß Raaaabi

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich kenne dieses Gefühl.

Der praktische Teil der Verhaltenstherapie finde ich sehr "lebensnah". Den Hintergrund, hmm... ich hatte nur eine Einführung ins Thema und es ist mir nicht extrem sympathisch. Allerdings finde ich Verhaltenstherapie bei bestimmten Situationen (Ängsten etc.) eine sehr praktische und durchführbare Methode (wenn man von Methode sprechen darf). Mühe machen mir persönlich verhaltenstherapeutische Behandlungen z.B. bei Autismusformen. Aber möglicherweise sehe ich da zu wenig tief rein. Interessant ist so eine Ausbildung ganz sicher und für dich sicher auch praktisch zu gebrauchen. Wie durchführbar deine Weitrbildungspläne sind, kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall wünsche ich viel ERfolg!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Grüß dich Raaaabi :)

Wie schnell ich Hagen durchziehen möchte / kann, lasse ich auf mich zukommen. Ich habe noch keine Vorstellung von dem was auf mich zukommen wird. Für den Anfang habe ich nur ein Modul gewählt. Das Studium ist für mich ein Versuch, etwas das ich gerne ausprobieren möchte. Sollte ich es aus privaten / beruflichen Gründen abbrechen oder weil es mir zu schwer fällt bzw. mir der Aufwand zu groß ist, dann wäre das okay für mich. Ich setze mich nicht unter Druck. Außerdem plane ich, so in 2-3 Jahren, die "Bauchkugelzeit" und mal schauen, wie die Gegebenheiten / Prioritäten dann für mich sind. Bis dahin möchte ich mir noch einiges aneignen - man weiß ja nie, ob man dann noch so viel Energie, Zeit und Lust hat...

Hallo Rumpelstilz :)

Ich denke jeder fühlt sich zu einem Ansatz mehr oder weniger hingezogen. Da ich einen sehr praktischen, alltagsnahen Beruf habe, spricht die Verhaltenstherapie mich am meisten an und passt optimal zu meiner Tätigkeit.

LG Tinka

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Tinka,

vielen Dank für Deine ausführlichen Hintergrundinformationen.

Bei Dir geht es dann ja doch eher in den therapeutischen Bereich. Meinst Du, dass die Inhalte dann in Hagen von den allgemeinen Sachen abgesehen wirklich das Richtige für Dich sind? - Auf jeden Fall halte ich unter diesen Voraussetzungen Deine Weiterbildung zum Co-Therapeuten für sehr sinnvoll.

Beste Grüße

Markus

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×

Wichtige Information

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung