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Geht es schon (ohne mich) los?

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XPectIT

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Irgendwie verfliegt die Zeit. Das mag einerseits an meinem vollen Terminkalender liegen, aber andererseits auch an den vielen Dingen die sich ändern oder einfach "anders" sind.

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Wer auch immer es war, der dieses Zusatzschild aufstellte, der hat meine Situation voll erfasst. (Bild leicht verfremdet)

Wir bekommen eine neue Couch. Dafür muss/wird das Wohnzimmer umgeräumt, ja umgestaltet, werden. Der TV wandert in eine andere Ecke, deshalb ziehe ich Kabelkanäle, das soll ja sauber werden. Da Kabelkanäle aber an der Wand verlaufen, muss diese erst zugänglich sein. Das ist bei stabilen vollholz Buche-Möbeln nicht so einfach. Die Wand ist gemauert, also nix mit Bohren sondern kleben. Die Klebepistole geht natürlich kaputt.

Die üblichen Geburtstagsfeiern, (Groß-)Eltern besuche und Zeit für Freunde, Sport, Beziehung, Schlaf.

Ab Montag bin ich wieder einen Monat Zuhause (Elternzeit) und freue mich wie ein Schnitzel in der Pfanne. Aber damit alles klappt, bin ich aktuell recht lange im Büro. Mein Sohn ist natürlich oberste Priorität und bei der Entscheidung von ihm angelacht zu werden oder die Unterlagen aufzuschlagen... wer gewinnt da wohl?

Dann noch das Studium. Ja, da war doch was. Irgendwie haben die das aktuelle Semester schon ohne mich angefangen. Würde ich mich in Computersysteme nicht recht leicht tun (oder es mir leicht machen), käme wohl leichte Panik auf. Dort bin ich mitten in Kurseinheit 2 und konnte die Aufgaben zur ersten KE gut und sicher lösen.

Und so fahre ich eben erstmal weiter, da ich im Halteverbot bin und mich das Zusatzschild, wo ich denn aktuell mal stehen bleiben könnte, etwas überfordert. Sollte ich in zweiter Reihe stehen und einen Strafzettel (ich könnte mir aussuchen von wem; Frau, Eltern, Kind, Freunden, meinem Körper) riskieren.

Wenigstens geht die Hupe!


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7 Kommentare


solange du die richtige Prio setzt, ist alles OK ;)

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werkstattschreiber

Geschrieben

Hallo Thomas,

wie funktioniert das mit der Elternzeit? Warst Du nicht schon vor einiger Zeit zu Hause? Und - warum nur einen Monat? Bei mir ist es schon länger her... das aktuelle Modell kenne ich nicht. Habe ich was überlesen?

Eine gute Zeit wünsche ich.

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Ich kann ja auch antworten, bei mir ist es erst ein Jahr her ;)

Mit dem aktuellen Modell kann man 2 Partnermonate nehmen ohne dass die Partnerin Anspruch auf ihre 12 (naja 11) Monate verliert. Diese kann man auch aufteilen.

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werkstattschreiber

Geschrieben

Gibt es Unterschiede zwischen "öffentlicher Dienst" und "Privatwirtschaft" oder ist das die allgemeine Regelung?

Ist das für ihn wie unbezahlter Urlaub? Oder mit Geld? Ich kann auch googlen gehen...

Danke vorab, chillie, für die Info.

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Ich klinke mich wieder ein. :)

Da gibt es keinen offiziellen Unterschied. Aber ich habe schon desöfteren von Freunden gehört, dass ihr Arbeitgeber garnicht froh wäre, wenn der Mann in Elternzeit geht. Es geht bei manchen soweit, dass sie unter der Hand gesagt bekommen, dass sie nach der Elternzeit sicher nicht mehr lange im Betrieb beschäftigt wären. Da liegt im öffentlichen Dienst schon ein Vorteil.

Finanziell ist es kein Unterschied, da man je nach Einkommen vor der Elternzeit (maßgeblich ist das Einkommen der letzten 12 Monate) - ich glaube - zwischen 62 und 65% des letzten Einkommens bekommst (gibt auch ein Höchstsatz). Also

Verdienst der letzten 12 Monate zusammen / 12 = Elterngeld

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Naja, AG die solche Drohungen aussprechen schrecken sicher auch vor anderen Dingen nicht zurück.

Jeder AG der einen guten AN wegen 2 Monaten Elternzeit rauswirft hat nichts anderes verdient. In dieser Zeit arbeitet man niemanden ein, Ersatz suchen kostet viel Geld.

Bei meinem AG wurde das ganze als "langer Urlaub" untergebracht und die Kollegen mussten sich eben kräftig strecken, wobei auch meine Chefin Teile meiner Aufgaben übernommen hatten.

Die Folge daraus war übrigens, dass sie ab dem Zeitpunkt wusste, was genau ich tue und dass es nicht so schön wäre, wenn ich plötzlich nicht mehr da wäre ;) ... für mich war die Elternzeit ein Karrieresprunbrett ... klingt komisch, ist aber so ;)

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      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker