Blog Fernstudienakademie

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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Bergfest - Juchu!

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Fernstudienakademie

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Bergfest ist – die Hälfte des Lehrgangs ist fertig! Zeit, den bisherigen Projektverlauf einmal genauer zu begucken.

Was lief gut?

  • Das Schreiben des Lehrgangs macht nach wie vor jede Menge Spaß.
  • Mit jedem neuen Lehrbrief arbeite ich an meiner eigenen Autoren-Weiterbildung. Viele Dinge habe ich als Autorin bislang eher intuitiv gemacht; jetzt weiß ich ein bisschen besser, warum ich sie so mache. ;)
  • Es gibt schon erste Interessenten, die nach Informationen rund um diesen Lehrgang fragen.
  • Ich habe während des bisherigen Schreibprozesses vor allem durch die Interviews, die ja auch hier im Blog veröffentlicht wurden, eine Menge spannender Leute und ihre Sicht auf die Buchwelt näher kennen gelernt.
  • Durch die Bloggerei rund um diesen neuen Lehrgang der Fernstudienakademie habe ich eine ganz neue Textsorte, nämlich das Blog, kennen und schätzen gelernt.
  • Ganz toll ist für mich auch das engagierte Feedback von Euch Bloglesern und Blogkommentatoren. Eure Einwürfe, Ideen und Kommentare sind enorm wertvoll für mich. Darum einmal ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an Euch!


Was lief weniger gut?

  • Mitte des Jahres bin ich (und auch die Firma) ja umgezogen: Den Stress und den Zeitaufwand für dieses Umzugsprojekt habe ich unterschätzt.
  • Während der heißen Phase des Umzugs kam ich nämlich kaum noch zum „Dichten“.
  • Die hier im Blog publizierten Interviews habt Ihr anscheinend manchmal als zu lang empfunden. Daran muss ich wohl noch arbeiten.... ;)

Wie geht es weiter?

  • Natürlich mit Lehrbrief 5! ;) Darin geht’s um die Themen „Recherche“ und „Exposéerstellung“.
  • Parallel dazu wird ein neuer Fernlehrgang der Fernstudienakademie zum Thema „Event- und Incentivemanagement“ für die ZFU aufbereitet. Wann dieser Fernlehrgang zugelassen wird, ist noch nicht so ganz raus.
  • Bei den dann anstehenden Gesprächen mit der ZFU wird auch dieser Lehrgang zum/zur SachbuchautorIn dem zuständigen Sachbearbeiter (wenigstens in groben Zügen) vorgestellt. Dann hat er etwas, auf das er sich freuen kann. ;)

Anne Oppermann

P.S.: Habt Ihr ggf. noch Themen (aus dem Bereich Autor werden, Buch, Buchmarkt, Buchmarketing usw. usw. usw.), die Ihr gerne in diesem Blog wieder finden würdet?


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11 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Hallo Anne,

Glückwunsch zum Bergfest! Es freut mich besonders zu lesen, dass dieser Blog für Dich hilfreich ist und Du die darin investierte Zeit nicht bereust.

Was mich sehr interessieren würde: Wie lange arbeitest Du schon an diesem Lehrgang und kannst Du den Zeitaufwand abschätzen, den Du bisher investiert hast (brauchst natürlich nur zu antworten, wenn diese Frage Dir nicht zu sehr in Eure Geschäftsinterna geht)?

Es gibt schon erste Interessenten, die nach Informationen rund um diesen Lehrgang fragen.

Sind diese auch durch den Blog auf das Projekt aufmerksam geworden?

Die hier im Blog publizierten Interviews habt Ihr anscheinend manchmal als zu lang empfunden.

Woraus leitest Du dies ab? Gab es mal einen Kommentar in der Richtung? Mir persönlich waren sie nicht zu lang. Wenn mich mal die Antwort auf eine Frage nicht so sehr interessiert, bin ich halt schnell darüber geflogen.

Viele Grüße

Markus

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Hallo Anne!

Von jetzt an geht es also bergab. Auch nicht soooo schön, oder? ;)

Die Frage, die mich umtreiben würde - und umgetrieben hat beim Schreiben: Lohnt sich eigentlich der ganze Schmonzes?

Ich nehme nicht an, dass Du sie allgemein beantworten kannst. Aber eine Diskussion in einem Lehrgang wäre sie allemal wert, oder? Natürlich erst im letzten Kapitel. Die Leute sollen ja buchen......:blushing:

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Aalso:

@Markus: Ich bin dran seit dem frühen Sommer (glaube ich...)

Zu den Interessenten: Ich denke, die Interessenten sind schon durch das Blog bzw. meine Verweise auf das Blog bei Xing, fb, google+ darauf aufmerksam geworden. (Ich habe ja sonst keine PR oder Werbung für den neuen Lehrgang gemacht...) Inwieweit es sich dabei um "echte" Mitglieder hier von fi.de handelt, kann ich natürlich nicht sagen: Hier agieren die meisten ja mit Nick, bei uns melden sich natürlich die Leute unter Klarnamen. Da bekomme ich nicht wirklich mit, wer wer ist.

Zur Interviewlänge: Bei einem Interview klang es in den dazu gehörenden Kommentaren mal an, dass der Text zu lang gewesen sei.

@Sabine: Ich habe Deine Frage noch nicht ganz verstanden. Meinst Du: Lohnt sich (für mich A.O.) das Schreiben des Blogs? Oder meinst Du, ob sich das Schreiben eines Buches für einen Autor lohnt...

In beiden Fällen: Ja! ;)

Blogschreiben: Man hat einfach eine ganz neue Schiene, um mit einem neuen Projekt an die Öffentlichkeit zu gehen. Und ich selbst finde es enorm spannend, die Textsorte Blog auzuprobieren.

Buchschreiben: In Euro und Cent wird sich das wohl eher nicht lohnen, es sei denn, man haut so einen Bestseller hin wie Sarrazin. Dann muss man aber auch unter Umstände eine ganze Menge Haue einstecken können, wenn man ein so umstrittenes (und damit verkaufsträchtiges!) Werk verfasst.

Aber das Schreiben lohnt sich meist dann doch auf einer ganz anderen Ebene: Man erarbeitet sich einen Expertenstatus für ein Thema und hebt sich damit positiv von der nicht-schreibenden Konkurrenz ab. So kommt man auf Umwegen dann eben doch an ein paar zusätzliche Euronen von Kunden, die einen erst durch das Buch kennen und schätzen gelernt haben.

Wie siehst Du denn den bisherigen Erfolg Deines Buches? Hast Du dadurch neue Kunden bekommen? Bist Du reich geworden? Wie ist jetzt Dein Ruf (nach dem Buch) in der Branche?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Nein, ich habe gemeint: Lohnt sich das Schreiben eines Buches?

Klar, dass jeder das für sich anders bewertet. Und auch mehr oder weniger klar, dass Du die Frage für Dich selbst positiv beantwortet hast. Für mich bleibt sie aber dennoch bestehen. Denn davor steht ja die Frage, was man sich davon verspricht.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Und: Was hast Du Dir selbst davon versprochen, Sabine? Und ist das eingetreten, was Du Dir versprochen hast?

Vielleicht magst Du ja berichten?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich habe mir eigentlich nichts versprochen. Ich wollte im Grunde nur sehen, ob ich es kann: langfristig an einem Thema bleiben, das Thema systematisch aufbereiten, meinen Ansatz darzustellen, Unterschied zu anderen Autoren herausarbeiten.

Nachdem das Manuskript fertig war und die Rückmeldungen von Testlesern, da war ich eigentlich zufrieden.

Ob das Buch Wirkung nach außen hat in Richtung "Expertenstatus" oder "Kundengewinnung"? Ich denke, das ist ein längerfristiges Unterfangen.

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werkstattschreiber

Geschrieben

Die hier im Blog publizierten Interviews habt Ihr anscheinend manchmal als zu lang empfunden.

Ich hatte einmal angemerkt, dass mir ein Interview zu lang war. Heute war ich überrascht, dass der Blogbeitrag „nur so kurz“ ist. Kommt immer darauf an, wie viel Zeit man zum Lesen mitbringt. ;) Manchmal reicht es nur fürs Überfliegen und nicht kommentieren können, ein anderes Mal eben für mehr oder später wieder kommen müssen.

Die Frage, die mich umtreiben würde - und umgetrieben hat beim Schreiben: Lohnt sich eigentlich der ganze Schmonzes?

Bezogen auf den Lehrgang / Kurs lohnt es sich bestimmt: Für den interessierten Leser, der diesen bucht. Wenn es (schon) Interessenten gibt, dann allemal.

Die ganzen Hinweise und Tipps, die es bei einem Kurs zu den Themen gibt, zusammen mit den Rückmeldungen des SL, haben einen enormen Wert. Zumindest sehe ich das so.

Wenn ich mir das alles aus Büchern anlesen und beibringen müsste, hätte ich die Befürchtung mich irgendwo zu verlieren und zu verzetteln. So bekomme ich es aufbereitet und gut strukturiert serviert und kann mich auf das Wesentliche konzentrieren.

@Anne: Herzlichen Glückwunsch zum Bergfest! Die Hälfte geschafft! Wo ist der Sekt?

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Der Sekt ist ja echt deeeeer Knüller! ;)

Ich reich mal die Gläser weiter. Wer lieber O-Saft haben will, soll es sagen... ;)

Ganz herzlichen Dank auch an Dich, Werkstattschreiber. Du gehörst (neben einigen anderen) zu den engagiertesten Kommentatoren dieses Blogs. Und dafür gibts auch ein Gläschen extra... ;)

Also auf zu Heft 5-8...

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werkstattschreiber

Geschrieben

Ich komme noch einmal zurück.

Das hat jetzt mit dem Sachbuch-Kurs nicht speziell zu tun, sondern ist eher allgemein: Wenn sich die Kursteilnehmer eine Weile nicht melden, sei es mit Fragen oder Einsendearbeiten, hakt ihr dann nach, wo es hängt? Oder bleiben die sich weitestgehend selbst überlassen, bis sie sich wieder melden, bis sie den Kurs zu Ende bezahlt haben?

Recherche / Exposé ist eines der Themen, mit denen ich mich immer wieder beschäftige, wenn es dazu einen Blogbeitrag eben könnte...

Bei den dann anstehenden Gesprächen mit der ZFU wird auch dieser Lehrgang zum/zur SachbuchautorIn dem zuständigen Sachbearbeiter (wenigstens in groben Zügen) vorgestellt. Dann hat er etwas, auf das er sich freuen kann.

Wie lange dauert es, bis der Kurs zugelassen ist? Jetzt bekommt der ZFU-Mensch die Vorab-Info: Kann er damit schon etwas anfangen oder wartet er auf den kompletten Kurs? In wie viele bzw. welche Phasen unterteilt sich das, bis der Kurs letztendlich zugelassen ist (oder abgelehnt wird)?

Vielen Dank, Anne, für Deine Antworten und Deine Blog-Beiträge. :)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Werkstattschreiber

Zum Nachhaken: Wir machen das ab und an, aber noch nicht, wenn ein Teilnehmer nur zwei Wochen "überfällig" ist. Die meisten Fernlerner melden sich auch von sich aus für eine Zeit lang ab, wenn bei ihnen z.B. ein Urlaub oder ein Umzug ansteht.

Recherche/Exposé ist im Lehrgang noch nicht "dran". Ich muss mal gucken, in welcher Form ich das auch hier im Blog "verwursten" kann. Die beiden Themen nehmen natürlich im Rahmen des "echten" Lehrgangs sehr viel Raum ein.

Zur ZFU: Wie lange das wirklich dauert, kann man nie genau wissen: Die ZFU muss ja erst einmal einen externen Gutachter finden, der dann aber nicht ein Mitbewerber sein darf. (Ist ja klar...) Dann bekommt dieser Gutachter den gesamten Lehrgang und die Kurskonzeption und muss halt schauen, wie lange er für seine Begutachtung braucht. Von vier Wochen bis vier Monaten ist da alles drin.

Der ZFU-Mensch kann also mit dem Kurs im Moment noch nix anfangen.

Die Phasen:

1. Gliederung des Kurses

2. Es entsteht Schritt für Schritt das didaktische Kurskonzept, das später an die ZFU geht. Dieses Kurskonzept macht man nicht mal eben so mit links, das ist absolute Profi-Arbeit, die u.U. viele Wochen in Anspruch nimmt.

3. Ich dichte und dichte und dichte. ;)

4. Wenn alle Hefte fertig und überarbeitet sind (Lektorat, Prüfungsaufgaben etc.) geht der Lehrgang an die ZFU. (Inklusive Kurskonzeption und Musterlösungen für die einzelnen Aufgaben...)

5. Warten, bis die ZFU ihre Prüfung abgeschlossen hat und die Zulassung erfolgt.

6. Manchmal macht der Gutachter bzw. die ZFU noch Vorgaben, was vor Verkaufsstart noch am Kurs verändert werden sollte.

7. Umsetzung dieser Änderungswünsche

8. Verkaufsstart

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werkstattschreiber

Geschrieben

Vielen Dank, Anne, für Deine ausführlichen Informationen. :)

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      Angebote der Uni
       
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      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
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      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
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      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.