Blog Fernstudienakademie

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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Bergfest - Juchu!

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Fernstudienakademie

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Bergfest ist – die Hälfte des Lehrgangs ist fertig! Zeit, den bisherigen Projektverlauf einmal genauer zu begucken.

Was lief gut?

  • Das Schreiben des Lehrgangs macht nach wie vor jede Menge Spaß.
  • Mit jedem neuen Lehrbrief arbeite ich an meiner eigenen Autoren-Weiterbildung. Viele Dinge habe ich als Autorin bislang eher intuitiv gemacht; jetzt weiß ich ein bisschen besser, warum ich sie so mache. ;)
  • Es gibt schon erste Interessenten, die nach Informationen rund um diesen Lehrgang fragen.
  • Ich habe während des bisherigen Schreibprozesses vor allem durch die Interviews, die ja auch hier im Blog veröffentlicht wurden, eine Menge spannender Leute und ihre Sicht auf die Buchwelt näher kennen gelernt.
  • Durch die Bloggerei rund um diesen neuen Lehrgang der Fernstudienakademie habe ich eine ganz neue Textsorte, nämlich das Blog, kennen und schätzen gelernt.
  • Ganz toll ist für mich auch das engagierte Feedback von Euch Bloglesern und Blogkommentatoren. Eure Einwürfe, Ideen und Kommentare sind enorm wertvoll für mich. Darum einmal ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an Euch!


Was lief weniger gut?

  • Mitte des Jahres bin ich (und auch die Firma) ja umgezogen: Den Stress und den Zeitaufwand für dieses Umzugsprojekt habe ich unterschätzt.
  • Während der heißen Phase des Umzugs kam ich nämlich kaum noch zum „Dichten“.
  • Die hier im Blog publizierten Interviews habt Ihr anscheinend manchmal als zu lang empfunden. Daran muss ich wohl noch arbeiten.... ;)

Wie geht es weiter?

  • Natürlich mit Lehrbrief 5! ;) Darin geht’s um die Themen „Recherche“ und „Exposéerstellung“.
  • Parallel dazu wird ein neuer Fernlehrgang der Fernstudienakademie zum Thema „Event- und Incentivemanagement“ für die ZFU aufbereitet. Wann dieser Fernlehrgang zugelassen wird, ist noch nicht so ganz raus.
  • Bei den dann anstehenden Gesprächen mit der ZFU wird auch dieser Lehrgang zum/zur SachbuchautorIn dem zuständigen Sachbearbeiter (wenigstens in groben Zügen) vorgestellt. Dann hat er etwas, auf das er sich freuen kann. ;)

Anne Oppermann

P.S.: Habt Ihr ggf. noch Themen (aus dem Bereich Autor werden, Buch, Buchmarkt, Buchmarketing usw. usw. usw.), die Ihr gerne in diesem Blog wieder finden würdet?


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11 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Hallo Anne,

Glückwunsch zum Bergfest! Es freut mich besonders zu lesen, dass dieser Blog für Dich hilfreich ist und Du die darin investierte Zeit nicht bereust.

Was mich sehr interessieren würde: Wie lange arbeitest Du schon an diesem Lehrgang und kannst Du den Zeitaufwand abschätzen, den Du bisher investiert hast (brauchst natürlich nur zu antworten, wenn diese Frage Dir nicht zu sehr in Eure Geschäftsinterna geht)?

Es gibt schon erste Interessenten, die nach Informationen rund um diesen Lehrgang fragen.

Sind diese auch durch den Blog auf das Projekt aufmerksam geworden?

Die hier im Blog publizierten Interviews habt Ihr anscheinend manchmal als zu lang empfunden.

Woraus leitest Du dies ab? Gab es mal einen Kommentar in der Richtung? Mir persönlich waren sie nicht zu lang. Wenn mich mal die Antwort auf eine Frage nicht so sehr interessiert, bin ich halt schnell darüber geflogen.

Viele Grüße

Markus

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Hallo Anne!

Von jetzt an geht es also bergab. Auch nicht soooo schön, oder? ;)

Die Frage, die mich umtreiben würde - und umgetrieben hat beim Schreiben: Lohnt sich eigentlich der ganze Schmonzes?

Ich nehme nicht an, dass Du sie allgemein beantworten kannst. Aber eine Diskussion in einem Lehrgang wäre sie allemal wert, oder? Natürlich erst im letzten Kapitel. Die Leute sollen ja buchen......:blushing:

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Aalso:

@Markus: Ich bin dran seit dem frühen Sommer (glaube ich...)

Zu den Interessenten: Ich denke, die Interessenten sind schon durch das Blog bzw. meine Verweise auf das Blog bei Xing, fb, google+ darauf aufmerksam geworden. (Ich habe ja sonst keine PR oder Werbung für den neuen Lehrgang gemacht...) Inwieweit es sich dabei um "echte" Mitglieder hier von fi.de handelt, kann ich natürlich nicht sagen: Hier agieren die meisten ja mit Nick, bei uns melden sich natürlich die Leute unter Klarnamen. Da bekomme ich nicht wirklich mit, wer wer ist.

Zur Interviewlänge: Bei einem Interview klang es in den dazu gehörenden Kommentaren mal an, dass der Text zu lang gewesen sei.

@Sabine: Ich habe Deine Frage noch nicht ganz verstanden. Meinst Du: Lohnt sich (für mich A.O.) das Schreiben des Blogs? Oder meinst Du, ob sich das Schreiben eines Buches für einen Autor lohnt...

In beiden Fällen: Ja! ;)

Blogschreiben: Man hat einfach eine ganz neue Schiene, um mit einem neuen Projekt an die Öffentlichkeit zu gehen. Und ich selbst finde es enorm spannend, die Textsorte Blog auzuprobieren.

Buchschreiben: In Euro und Cent wird sich das wohl eher nicht lohnen, es sei denn, man haut so einen Bestseller hin wie Sarrazin. Dann muss man aber auch unter Umstände eine ganze Menge Haue einstecken können, wenn man ein so umstrittenes (und damit verkaufsträchtiges!) Werk verfasst.

Aber das Schreiben lohnt sich meist dann doch auf einer ganz anderen Ebene: Man erarbeitet sich einen Expertenstatus für ein Thema und hebt sich damit positiv von der nicht-schreibenden Konkurrenz ab. So kommt man auf Umwegen dann eben doch an ein paar zusätzliche Euronen von Kunden, die einen erst durch das Buch kennen und schätzen gelernt haben.

Wie siehst Du denn den bisherigen Erfolg Deines Buches? Hast Du dadurch neue Kunden bekommen? Bist Du reich geworden? Wie ist jetzt Dein Ruf (nach dem Buch) in der Branche?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Nein, ich habe gemeint: Lohnt sich das Schreiben eines Buches?

Klar, dass jeder das für sich anders bewertet. Und auch mehr oder weniger klar, dass Du die Frage für Dich selbst positiv beantwortet hast. Für mich bleibt sie aber dennoch bestehen. Denn davor steht ja die Frage, was man sich davon verspricht.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Und: Was hast Du Dir selbst davon versprochen, Sabine? Und ist das eingetreten, was Du Dir versprochen hast?

Vielleicht magst Du ja berichten?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich habe mir eigentlich nichts versprochen. Ich wollte im Grunde nur sehen, ob ich es kann: langfristig an einem Thema bleiben, das Thema systematisch aufbereiten, meinen Ansatz darzustellen, Unterschied zu anderen Autoren herausarbeiten.

Nachdem das Manuskript fertig war und die Rückmeldungen von Testlesern, da war ich eigentlich zufrieden.

Ob das Buch Wirkung nach außen hat in Richtung "Expertenstatus" oder "Kundengewinnung"? Ich denke, das ist ein längerfristiges Unterfangen.

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werkstattschreiber

Geschrieben

Die hier im Blog publizierten Interviews habt Ihr anscheinend manchmal als zu lang empfunden.

Ich hatte einmal angemerkt, dass mir ein Interview zu lang war. Heute war ich überrascht, dass der Blogbeitrag „nur so kurz“ ist. Kommt immer darauf an, wie viel Zeit man zum Lesen mitbringt. ;) Manchmal reicht es nur fürs Überfliegen und nicht kommentieren können, ein anderes Mal eben für mehr oder später wieder kommen müssen.

Die Frage, die mich umtreiben würde - und umgetrieben hat beim Schreiben: Lohnt sich eigentlich der ganze Schmonzes?

Bezogen auf den Lehrgang / Kurs lohnt es sich bestimmt: Für den interessierten Leser, der diesen bucht. Wenn es (schon) Interessenten gibt, dann allemal.

Die ganzen Hinweise und Tipps, die es bei einem Kurs zu den Themen gibt, zusammen mit den Rückmeldungen des SL, haben einen enormen Wert. Zumindest sehe ich das so.

Wenn ich mir das alles aus Büchern anlesen und beibringen müsste, hätte ich die Befürchtung mich irgendwo zu verlieren und zu verzetteln. So bekomme ich es aufbereitet und gut strukturiert serviert und kann mich auf das Wesentliche konzentrieren.

@Anne: Herzlichen Glückwunsch zum Bergfest! Die Hälfte geschafft! Wo ist der Sekt?

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Der Sekt ist ja echt deeeeer Knüller! ;)

Ich reich mal die Gläser weiter. Wer lieber O-Saft haben will, soll es sagen... ;)

Ganz herzlichen Dank auch an Dich, Werkstattschreiber. Du gehörst (neben einigen anderen) zu den engagiertesten Kommentatoren dieses Blogs. Und dafür gibts auch ein Gläschen extra... ;)

Also auf zu Heft 5-8...

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werkstattschreiber

Geschrieben

Ich komme noch einmal zurück.

Das hat jetzt mit dem Sachbuch-Kurs nicht speziell zu tun, sondern ist eher allgemein: Wenn sich die Kursteilnehmer eine Weile nicht melden, sei es mit Fragen oder Einsendearbeiten, hakt ihr dann nach, wo es hängt? Oder bleiben die sich weitestgehend selbst überlassen, bis sie sich wieder melden, bis sie den Kurs zu Ende bezahlt haben?

Recherche / Exposé ist eines der Themen, mit denen ich mich immer wieder beschäftige, wenn es dazu einen Blogbeitrag eben könnte...

Bei den dann anstehenden Gesprächen mit der ZFU wird auch dieser Lehrgang zum/zur SachbuchautorIn dem zuständigen Sachbearbeiter (wenigstens in groben Zügen) vorgestellt. Dann hat er etwas, auf das er sich freuen kann.

Wie lange dauert es, bis der Kurs zugelassen ist? Jetzt bekommt der ZFU-Mensch die Vorab-Info: Kann er damit schon etwas anfangen oder wartet er auf den kompletten Kurs? In wie viele bzw. welche Phasen unterteilt sich das, bis der Kurs letztendlich zugelassen ist (oder abgelehnt wird)?

Vielen Dank, Anne, für Deine Antworten und Deine Blog-Beiträge. :)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Werkstattschreiber

Zum Nachhaken: Wir machen das ab und an, aber noch nicht, wenn ein Teilnehmer nur zwei Wochen "überfällig" ist. Die meisten Fernlerner melden sich auch von sich aus für eine Zeit lang ab, wenn bei ihnen z.B. ein Urlaub oder ein Umzug ansteht.

Recherche/Exposé ist im Lehrgang noch nicht "dran". Ich muss mal gucken, in welcher Form ich das auch hier im Blog "verwursten" kann. Die beiden Themen nehmen natürlich im Rahmen des "echten" Lehrgangs sehr viel Raum ein.

Zur ZFU: Wie lange das wirklich dauert, kann man nie genau wissen: Die ZFU muss ja erst einmal einen externen Gutachter finden, der dann aber nicht ein Mitbewerber sein darf. (Ist ja klar...) Dann bekommt dieser Gutachter den gesamten Lehrgang und die Kurskonzeption und muss halt schauen, wie lange er für seine Begutachtung braucht. Von vier Wochen bis vier Monaten ist da alles drin.

Der ZFU-Mensch kann also mit dem Kurs im Moment noch nix anfangen.

Die Phasen:

1. Gliederung des Kurses

2. Es entsteht Schritt für Schritt das didaktische Kurskonzept, das später an die ZFU geht. Dieses Kurskonzept macht man nicht mal eben so mit links, das ist absolute Profi-Arbeit, die u.U. viele Wochen in Anspruch nimmt.

3. Ich dichte und dichte und dichte. ;)

4. Wenn alle Hefte fertig und überarbeitet sind (Lektorat, Prüfungsaufgaben etc.) geht der Lehrgang an die ZFU. (Inklusive Kurskonzeption und Musterlösungen für die einzelnen Aufgaben...)

5. Warten, bis die ZFU ihre Prüfung abgeschlossen hat und die Zulassung erfolgt.

6. Manchmal macht der Gutachter bzw. die ZFU noch Vorgaben, was vor Verkaufsstart noch am Kurs verändert werden sollte.

7. Umsetzung dieser Änderungswünsche

8. Verkaufsstart

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werkstattschreiber

Geschrieben

Vielen Dank, Anne, für Deine ausführlichen Informationen. :)

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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
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      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!