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Fernlehrgang SachbuchautorIn: So ein Buchtrailer macht schon was her...

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Fernstudienakademie

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Vor einiger Zeit habe ich einen wunderbaren Buchtrailer für ein Sachbuch gesehen:

http://www.youtube.com/watch?v=c8LnWC8ahpY

Diese Werbevideo für Petra van Cronenburgs Buch „Faszination Nijinsky“ ist einfach toll, stimmungsvoll und rundum werbewirksam. (Und nebenbei: Das Buch ist mindestens genau so toll, wie das Video erwarten lässt...;) )

Werbevideos scheinen in zu sein

Werbevideos scheinen derzeit absolut in zu sein: Fast jeder bessere Krimi und jeder bessere Roman wird z.B. bei amazon so beworben; hier einmal ein paar eher zufällig ausgesuchte Beispiele:

Zu Sachbüchern gibt es nur selten Trailer

Was aber auffällt: Sachbücher werden eher selten so beworben. Woran liegt das eigentlich?

Zum einen richten sich Sachbücher meist nur an eine relativ kleine Zielgruppe. Mit einem Sachbuch kann man also nicht gerade Wahnsinnsumsätze generieren, so dass sich der Aufwand, einen solchen Clip herzustellen, einfach nicht lohnt.

Zum anderen zeichnen sich Sachbücher eher selten durch ein besonders ausgeprägtes Maß an Emotionalität aus. Wer bei dem Thema „Hamsterhaltung“ oder bei dem Sujet des „Eigenbaus einer Sauna“ Tränen der Rührung und Ergriffenheit in den Augen hat, ist wohl schon als „äußerst seltsam“ zu bezeichnen.

Buchtrailer sind darauf getrimmt, Emotionen hervorzurufen

Buchtrailer sind aber gerade darauf „getrimmt“, dass sie möglichst positive Emotionen (und Neugier) auf das eigentliche Buch hervorrufen. Wenn ein Buch aber gar nicht dazu gedacht ist, die Emotionen der späteren Leser anzusprechen, wird es vermutlich sehr schwer werden, ein entsprechendes Werbevideo zu schaffen.

Anne Oppermann

Wie findet Ihr solche Buchtrailer? Haben sie Euch schon mal zu einem Buchkauf verführt?

P.S: Das Blog macht nun eine Jingle-Bells-Pause... Euch allen frohe Weihnachten!


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6 Kommentare


werkstattschreiber

Geschrieben

Zu Petra von Cronenburg: Wenn nicht am Ende die Sätze eingeblendet worden wären, hätte ich gar nicht gewusst, worum es geht. Bildungslücke? Na ja, man muss sich wohl dafür interessieren, dass einem der Trailer zum Kauf verlockt.

Zur letzten Frage: Ich habe mir „Das Kind“ von Fitzek gekauft, nachdem ich die kurzen Videos auf Facebook gesehen hatte. Ich würde mir auch den Film ansehen. Wahrscheinlich hätte ich das Buch aber auch ohne Video gekauft... ;)

Adler-Olsen habe ich beide ohne Videovorschau gelesen.

Schöne Weihnachten auch für Dich und Deine Familie, Anne. Vielen Dank für viele wunderbare, interessante Blogposts. Bis zum nächsten Jahr.

n015.gif

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@werkstattschreiber

Bei Petra van Cronenburgs Buch bin ich vielleicht auch voreingenommen: Ich hab dessen Enstehungsgeschichte in einem Blog mitverfolgt, so dass mich die Existenz und Stoßrichtung des späteren Buches jetzt nicht soo überrascht haben... ;)

Hier mal der Link zum Blog: http://vaslavnijinsky.blogspot.com/

Ganz lieben Dabk auch für Deine Weihnachtswünsche und das tolle Feedback für dieses Blog. Bin richtig gerührt... :) Dir und Deinen Lieben auch wunderschöne Weihnachtstage!

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Ich muss gestehen, dass ich nun zum ersten Mal Buchtrailer bewusst gesehen habe, deshalb habe ich mich bisher noch nicht davon leiten lassen.

Aber ich werde auch in Zukunft nicht gezielt danach suchen, wenn ich mir einen Roman kaufen möchte.

Es ist doch sehr spannend, seine eigene Fanatasie spielen zu lassen. Welche Gesichter, welche Frisur, welches Erscheinungsbild haben die Figuren - wie sieht die Landschaft aus, wie fühlt sich das Leben dort an...und und und.

Das ist für mich beim Lesen ganz wichtig, das "ausmalen" der Umgebung, der Menschen. Sonst könnte ich ja auf eine Verfilmung warten.

Diese Fantasie könnte durch einen Buchtrailer, jedenfalls im Bereich der Belletristik, genommen werden. Und das würde mir einen großen Teil des Leseerlebnisses nehmen.

Auch ich wünsche Dir und deiner Familie eine frohe und erholsame Weihnachtszeit :-)

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Ich persönlich bin keine Anhängerin von solchen Trailern: Zum einen kostet mich das Anschauen zu viel Zeit, während ich beim Lesen zunächst gut querlesen und bei näherem Interesse vertiefend einsteigen kann. Bei Belletristik möchte ich den Roman unvoreingenommen lesen und mir meine eigenen Bilder dazu entwicklen. Den Trailer von Adler-Olsen fand ich jetzt nicht sonderlich informativ, außer dass er wohl Spannung vermitteln sollte. Ich persönlich sehe in solchen Trailern keinen echten Mehrwert. Aber vielleicht fehlen mir bisher nur die überzeugenden Argumente.;)

Dir und deinen Lieben auch schöne Feiertage:)

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Markus Jung

Geschrieben

Vor einiger Zeit habe ich einen wunderbaren Buchtrailer für ein Sachbuch gesehen

Ganz ehrlich? - Ich fand den Trailer langweilig. Das mag daran liegen, dass ich mich nicht für Ballett interessiere. Besonders lag es aber daran, dass der Film kaum Infos liefert. Da fand ich den Infotext unter dem Video deutlich interessanter.

Wenn schon Trailer zu einem Sachbuch, dann wünsche ich mir Infos, was mich erwartet, vielleicht einen Einblick in das Buch oder ein kurzes Interview mit dem Autor. Aber nur ein paar Bilder, von denen ich noch nichtmals erfahre, ob diese aus dem Buch stammen sowie etwas Musik bringt mir (für ein Sachbuch) gar nichts.

P.S: Das Blog macht nun eine Jingle-Bells-Pause... Euch allen frohe Weihnachten!

Danke an den Blog für die vielen spannenden Einblicke. Ist immer eine schöne Abwechslung, thematisch zwischen den reinen Fernstudentenblogs auch mal etwas Anderes zu lesen.

Und natürlich auch schöne Weihnachtstage.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Eure Einschätzungen zu dem vorgestellten Trailer waren wirklich interessant.

Ich glaube, je näher ein Zuschauer der angepeilten Zielgruppe kommt, desto besser kann der Trailer vielleicht auch funktionieren.

Sprich: Vielleicht seid Ihr wirklich nicht die erste Zielgruppe, an die der Video-Macher gedacht hat. ;) ;) ;)

Euch allen auch schon mal ganz herzlichen Dank für die Weihanchstgrüße - Euch auch eine wunderschöne Zeit!

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      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.