Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    447
  • Kommentare
    1.104
  • Aufrufe
    5.122

mir fehlen die "harten Fakten"

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Rumpelstilz

45 Aufrufe

Part 3 meines Moduls heisst: "Research design and data production"

Bis jetzt komme ich gut vorwärts, habe aber das Gefühl, dass ich immer nur an der Oberfläche des Themas bleibe. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich nicht intensiv genug mit den Fragestellungen auseinandersetze oder ob die Fakten tatsächlich (noch) nicht geliefert werden.

So wird z.B. erklärt, dass sich der Forscher entscheiden muss, ab wann eine Abweichung Zufall ist und ab wann ein Muster erkennbar wird. Es werden Schwellenwerte angegeben: p < 0.01 oder p<0.05, also einer von hundert oder 5 von hundert.

Es wird aber nicht erklärt, warum und wann sich der Forscher für welchen Schwellenwert entscheiden soll.

Das Ganze wird nur auf der theoretischen Ebene abgehandelt: Man soll ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass Entscheidungen getroffen werden müssen, dass die Forscher, deren Untersuchungen man liest, Entscheidungen treffen mussten. Man soll darauf achten, ob diese transparent dargestellt werden etc.

Mir ist das irgendwie zu wenig. Kommen die Fakten noch oder geht es nur um die Idee? Oder habe ich zu wenig intensiv gelesen?


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


7 Kommentare


KanzlerCoaching

Geschrieben

Kann das sein, dass das mit dem Schwellenwert ein bisschen wie mit dem Cholesterinspiegel ist? Ab wann der bedenklich ist, ist ja wohl auch in jedem Land anders definiert und der Grenzwert sei sehr unterschiedlich, wie ich gelesen habe.

Ich glaube, dass die Entscheidung für einen solchen Schwellenwert immer etwas mit Werten zu tun hat. Auf jeden Fall mit einer Festlegung, die irgendwer aus irgendwelchen Motiven trifft.

Aber vielleicht ist hier jemand, der es genauer weiß?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
So wird z.B. erklärt, dass sich der Forscher entscheiden muss, ab wann eine Abweichung Zufall ist und ab wann ein Muster erkennbar wird. Es werden Schwellenwerte angegeben: p < 0.01 oder p<0.05, also einer von hundert oder 5 von hundert.

Es wird aber nicht erklärt, warum und wann sich der Forscher für welchen Schwellenwert entscheiden soll.

Dazu gibt es ein tolles Buch "Der Hund, der Eier legt", seitdem ich das gelesen habe traue ich noch weniger Statistiken, vor allem denen von Medizinern ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

p<0.01 ist einfach konservativer und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass deine Hypothese NICHT bestätigt wird, wenn die Ergebnisse Signifikanz auf diesem Niveau erreichen, ist das schon sehr aussagekräftig. Soll heißen, Ergebnissen auf diesem Niveau kann man schon gut trauen.

Bei p<0.05 ist die Wahrscheinlichkeit höher das die Hypothese Bestätigung findet. Bei einem nicht signifikanten Ergebnis kann man aber auch davon auszugehen, dass deine Hypothese dann nicht unbedingt falsch sein muss, sondern das die Untersuchungsmethode ev. nicht passend gewählt war...

Ein signifikantes Ergebnis bedeutet nicht, dass du keinen Grund hast daran zu zweifeln dass die/deine Theorie richtig ist, sondern das du deiner Theorie nach der Untersuchung nun eher trauen kannst als vor der Untersuchung - darum auch häufig Replikationen durch andere Wissenschaftler, die dann deine Ergebnisse entweder bestätigen oder widerlegen (zB.: kulturelle Unterschiede, gematchte Stichprobe, etc, als Kriterien der Widerlegung...je nachdem wie sauber deine Studie geplant war...).

Und .05/.01 sind Konventionen die sich etabliert haben...Standardprozedere/Konvention halt...siehe dazu Cowles, M. und Davis, C. 1982: On the origins of the 0.05 level of significance. American Psychologist 37, 553 - 558 (1982)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Wunderbar! So ähnlich hab ich es vermutet, aber die Worte fehlten, es so genau zu beschreiben.

Danke!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Danke für die genaue Erklärung.

Natürlich ist mir bewusst, dass das Ganze so ähnlich wie beim Cholesterinspiegel ist. Allerdings geht es mir nicht primär darum, dass mir eine genaue Abgrenzung geliefert wird. Aber mich stört, dass unser Study Guide zwar ständig darauf hinweist, dass Entscheidungen getroffen werden müssen, dass diese wichtig sind und transparent gemacht werden müssen, andererseits aber keinerlei Grundlagen liefert, aufgrund derer solche Entscheidungen getroffen werden. Ich kann ja noch verstehen, dass uns keine Patentrezepte geliefert werden. Aber wenn wir schon ganze Artikel als Beispiele lesen müssen, dann könnte doch besprochen werden, warum welcher Schwellenwert gewählt wurde - und nicht nur, dass die Forscher sich entscheiden mussten und ob erwähnt wird, wie hoch der Wert ist.

Das mit dem Schwellenwert ist übrigens nur ein Beispiel. Mich stört generell, dass der Study Guide davor zurückschreckt, konkrete Aussagen zu machen. Es bleibt so generell, dass vieles nicht klar wird.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich weiß ja nicht genau, was in diesem Modul gelernt werden soll. Aber ich denke, die Suche nach konkreten Aussagen, was warum mit welchen Grenzwerten entschieden oder beurteilt wird, bringt sie nicht weiter. Das ist nämlich in solchen Situationen, in denen Entscheidungen getroffen werden müssen, in der Regel gar nicht übertragbar auf andere Situationen.

Wichtig ist es in Entscheidungssituationen (ob man etwas beurteilen will oder ob man selber Entscheidungen treffen muss), die Parameter dafür sich klar zu machen. Oder sich klar zu machen, welche Parametern jemand herangezogen hat.

Der Rest ist - irgendwie - "Politik". Statistik oder Wahrscheinlichkeitsrechnung. Und, wie chillie anmerkte, ist ja auch Statistik ein unsicherer Boden!

;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Vermutlich haben Sie recht. Es geht um grundsätzlich um Forschungsmethoden. Ich komme mir halt etwas dumm vor, wenn ich ganze Artikel lese und mehrere Seiten im Study Guide, um als Fazit festzuhalten: Man muss irgendwelche Entscheidungen treffen und diese transparent machen.

Auf den nächsten 3 Seiten wurde dann dargestellt, dass man falsche Schlüsse ziehen kann, wenn die Anzahl der Probanden zu klein ist (ahja?). Anschliessend wurde die "Normalverteilung" erklärt (das kenne ich aus der 8.Klasse). Ich meine, das ist ein Masterstudiengang. Ich bin mir im Moment wirklich nicht sicher, ob ich die relevanten Dinge nicht mitkriege. Es wurde zwar schon von Tutorenseite gesagt, dass das nächste Kapitel viel einfacher sei als das vorhergehende, aber im Moment habe ich den Eindruck, etwas arg an der Oberfläche zu surfen.

Mir ist klar, dass keine generellen Anleitungen zur Entscheidungsfindung geliefert werden kann. Aber wenigstens die Beispiele anschauen und diskutieren wäre doch sinnvoll?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 5
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls