• Einträge
    54
  • Kommentare
    192
  • Aufrufe
    4.633

Warum kann ich nicht alleine lernen??

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Esther03

58 Aufrufe

Ja ich gebs zu, das mit dem Lernen hab ich mir einfacher vorgestellt... Es ist so: Wenn ich erst mal anfange, dann schaffe ich wirklich ganz gut was, aber dieses Anfangen ist einfach sooo schwer...

Ich treffe mich deshalb einmal die Woche mit einer Freundin, die auch ein Fernstudium macht. Wir haben uns in der Firma einen kleinen Raum gebucht, der keinerlei Ablenkungen bereit hält (was schon mal sehr gut ist :) ) Letzten Dienstag war unser erstes Treffen. Natürlich haben wir erst mal, wie erwartet, ein bisschen gequatscht, aber dann waren wir echt sehr produktiv! Ich war selbst überrascht, wie viel ich in der Zeit geschafft habe. Ich hatte fast mein Wochenziel von 3 Lektionen erreicht. Von der dritten Lektion fehlte mir nur noch die Hälfte.

Ich hatte nun also fast eine ganze Woche Zeit diese zweite Hälfte zu bearbeiten. Und was soll ich sagen... heute ist Montag und seit Dienstag habe ich nichts mehr gemacht... Schande über mein Haupt. Und was das ganze noch verschlimmert: Meine Freundin hat für morgen abgesagt, dabei kann ich mich allein doch so schlecht motivieren :(

Irgendwie muss ich es schaffen mir mehr Lernzeiträume zu schaffen... andauernd hab ich was vor... diese Woche ist auch schon wieder fast jeder Tag verplant. So geht das nicht weiter... Ich hoffe, dass ich morgen auch allein gut voran komme und dann wieder im Plan bin. Kann ja nicht sein, dass ich schon die ersten Wochenziele nicht erreiche :thumbdown:

Naja, nicht entmutigen lassen und weiter machen ist die Devise...


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


5 Kommentare


Die Frage warum hilft Dir hier nicht weiter ;-) ... sondern eher was Du brauchst um alleine klar zu kommen.

Sicher ist aber, dass Du genau wegen solchen unvorhergesehenen Dingen im Fernstudium sicher seeehr lang brauchen wirst, wenn Du nur mit jemanden zusammen lernen kannst. Wie siehst das überhaupt aus? Studiert ihr beide das gleiche? Wenn nicht geht es ja anscheinend eher um soziale Kontrolle als um konkrete Hilfestellungen.

Wenn dem so ist, dann führ' Dein Blog vllt. etwas aktiver, oder twittere über Dein Studium. Es gibt genügend Leute die das gern aufnehmen und auch motivierend unter die Arme greifen oder ... bei Bedarf... auch mal in den Hintern treten.

Wenn Du studierst, hast Du ein Ziel - das Ziel muss attraktiv genug sein um Dich zu Hause zum arbeiten zu ermutigen. Überleg Dir vllt. kleine Meilensteine mit Belohnungen, tausche die Zeit für das Studium gegen etwas dass Dich nervt (z.B. lernen statt ... naja sagen wir ... Auto waschen)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Danke für die Tipps! Meine Freundin studiert was anderes, was die Frage wohl beantwortet ;)

Leider bin ich ein Mensch, der erst richtig zu Höchstleistungen auffährt, wenn er richtig unter Druck ist, der Stress war immer mein größter Motivator. Aber eigentlich hatte ich mir vorgenommen, es im Master mal ein wenig ruhiger angehen zu lassen und nicht erst auf die stressigen Zeiten zu warten. Wobei der Stress früher oder später natürlich von selbst kommt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Free Spirit

Geschrieben

Hallo Esther03,

noch einen kleine Idee von mir: suche dir Leute, mit denen du einen Lernchat durchführen kannst. Das hilft auch ein bisschen bei der Stange zu bleiben.

Oder eine physische Lerngruppe, Stammtische, hier im Blog schreiben: bis zum x Datum will ich das und das schaffen, es werden sich bestimmt einige finden, die regelmässig nachfragen, wie es jetzt aussieht.

Ich bin der Meinung, wenn man ein Ziel hat, findet man auch immer einen Weg, dieses zu erreichen, egal wie.

Liebe Grüße

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Versuche deine privaten Termine zu minimieren oder zumindest auf einen oder zwei Tag(e) zu legen und dir bestimmte Wochentage als Lerntage freizuhalten. Wenn du dir z.B. jeden Montag und Mittwoch freischaufelst, wird das Lernen an den Tagen irgendwann normal.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Hast Du eine Bibliothek (ggf. einer Hochschule) in der Nähe? Dann versuch doch mal dort zu lernen. Vielleicht reicht es ja auch, wenn auch viele andere Lerner um Dich rum sind.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
      Nein, es sind über 300 Seiten Statistik-Skripte aus MM1, die mir (inklusive die dazugehörigen Onlinevorlesungen) noch fehlen - bis Ende Januar. Nun ja, theoretisch würde bis Ende Februar ja ausreichen, denn die Klausur ist erst am 3.März. Aber daraus wird nichts, weil ich diesen Zeitraum für die Hausarbeit aus MM2 brauche. Als Vollzeit-Studi hat man ja gerade mal 3 Wochen Zeit, diese zu bewältigen  In 2 Wochen ist auch noch die dazugehörige Präsenzphase zur Hausarbeit vor Ort in Hagen. Glücklicherweise ist Hagen ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier entfernt - dennoch gibt es zum Teil nur mysteriöse Verbindungen dorthin. Teilweise habe ich schon überlegt, dort ein Hotel zu buchen, aber nee, ich mag nicht. 

      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker