Aus dem Leben einer Fernstudentin

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So ein Käse

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HannoverKathrin

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Verflixt nochmal !

Ich habe bereits kurz nach Start der Schreibphase eine wichtige Lektion gelernt. In Gedanken war es mir vorher klar, sogar von anderen kam der Ratschlag, aber Samstag musste ich leider gegen ein Prinzip verstoßen:

"Hör niemals im Flow auf."

Auch bekannt als "Never change a running system" oder evtl. "Stör nicht den königlichen Groove" (:) Königreich für ein Lama)

Aber beginne ich am Anfang. Wie ging es nach meinem verzweifelten Blogeintrag weiter? Am Freitag habe ich mich über 2 Stunden hingesetzt und meine Gliederung vertieft. Neben jedem Kapitel sind Unterpunkte entstanden was genau ich hier ansprechen möchte. Weil das so herrlich geklappt hat, habe ich sogar in Excel rumgespielt und mir ca. Seitenanzahlen (hat Anzahl überhaupt einen Plural?) überlegt. Leider kam ich da nur auf 35 Seiten Umfang und folglich 5-10 zu wenig. Aber das hat mich nicht bremsen können.

Frisch motiviert bin ich auch Samstag super gestartet und habe ebenfalls 2,5 Stunden investiert. Wegen einer Verabredung um 18 Uhr war dann leider gegen 16 Uhr Schluss. Duschen, Föhnen, Umziehen, Stylen, Tröddeln, das alles braucht Zeit.

Sonntag bin ich nicht so Recht reingekommen, habe mich aber auch nicht ehrlich bemüht - denn die Fortschritte am Fr./Sa. haben mich in Sicherheit schwelgen lassen.

Gestern war dann nichts, 3-4 Stunden Shoppen waren angesagt und danach war Entspannung nötig (weil ich leider auch echt gar nichts gefunden habe).

Und heute sitz ich hier, mit meinen Notizen von Samstag und komme nicht voran. Die Zitate die ich bereits rausgesucht habe und nun in Reihenfolge bringe will sind mir nicht mehr im Kopf, alles muss wieder nachgelesen werden. Der Gedankenstrom ist unterbrochen worden und der einstige Fluss baut sich einfach nicht wieder auf.

So ein verdammter Käse!

Meine Lehren die ich hieraus ziehe sind einfach:

- Hör nicht auf wenn es läuft

- Plan lange Lernsessions ein

- Keine langen Pausen zwischen Vorbereitung und Schreiben entstehen lassen

Obwohl ich meine beiden anderen wissenschaftlichen Arbeiten häufig in der Reihenfolge bearbeitete, dass ich ein Kapitel an einem Tag vorbereitet habe und an einem anderen Tag letztendlich schrieb, ist das dieses Mal total in die Hose gegangen. Ich weiß nicht ob es am Umfang lag, der Dauer oder einfach die Motivation fehlte, aber heute war leider nichts.

Und morgen ist leider auch wieder wenig Zeit :(

In 20 Minuten muss ich los, zum Tanzen. Evtl. kann ich ja dort den Frust abschütteln. Eins ist auf jeden Fall klar: Aussitzen lässt sich das Thema nicht und durch Verschieben wird es weder besser noch einfacher.

Also, neues Spiel - neues Glück.

PS: Muss ich jetzt echt sagen, dass ich im 8. Semester bin??? Für mich ist das eher 7.2


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5 Kommentare


Rumpelstilz

Geschrieben

Mir geht es auch so, dass ich den Schreibphasen längere Sessions am Stück brauche. Lesen und lernen kann ich auch häppchenweise, mal eine Viertelstunde, mal zwei Stunden, mal eine halbe. Um sinnvoll schreiben zu können, brauche ich mindestens zwei Stunden. Nach drei brauche ich allerdings eine Pause... schreibe ich mal 5h am Stück bin ich danach ziemlich wirr im Kopf.

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Ich habe keine Ahnung davon, wie es ist eine Abschlussarbeit zu schreiben. Ich kenne aber sehr gut die Hemmschwelle, die sich auftut, wenn man eine "übergroße" Aufgabe angeht, vor der man reichlich Respekt hat (z.B. Entwicklungsarbeit, Projektdokumentation etc.). Das schiebe ich schonmal gern soweit es geht. Dann ist es auch immer schwer, sich nach einer Unterbrechung wieder reinzubeissen. Am besten, den Fahrtwind ausnutzen, sobald man ihn spürt (und nicht zuviel Ablenkung) ... viel Erfolg!

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werkstattschreiber

Geschrieben

(hat Anzahl überhaupt einen Plural?)

Nein. Quelle <

Viel Erfolg!

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich habe keine Ahnung davon, wie es ist eine Abschlussarbeit zu schreiben. Ich kenne aber sehr gut die Hemmschwelle, die sich auftut, wenn man eine "übergroße" Aufgabe angeht, vor der man reichlich Respekt hat (z.B. Entwicklungsarbeit, Projektdokumentation etc.). Das schiebe ich schonmal gern soweit es geht. Dann ist es auch immer schwer, sich nach einer Unterbrechung wieder reinzubeissen. Am besten, den Fahrtwind ausnutzen, sobald man ihn spürt (und nicht zuviel Ablenkung) ... viel Erfolg!

Um mir die Angst zu nehmen hab ich mir selbst auch immer wieder zugesprochen, dass ich nun keine 40 Seiten sofort schreiben muss, sondern einfach nur ein einziges Kapitel. Das hilft auf jeden Fall.

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