Psychologie an der FernUni Hagen

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    59
  • Kommentare
    529
  • Aufrufe
    1.244

Geschichte und Paradigmen der Psychologie

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Markus Jung

136 Aufrufe

Man lese und staune, ich habe es geschafft, das zweite Heft innerhalb meines Psychologie-Studiums in Hagen abzuschließen :-)

Es geht um die Kurseinheit 2 "Einführung in die Geschichte und Paradigmen der Psychologie" im Kurs 3400 "Einführung in die Psychologie und ihre Geschichte". Dazu gehört auch die Pflichtliteratur "Geschichte der Psychologie; Strömungen, Schulen, Entwicklungen" von Helmut E. Lück.

Mit der Geschichte habe ich mich aber nur eher oberflächlich beschäftigt und die zugehörigen Inhalte 1x gelesen und wichtiges markiert. Zusammenfassungen habe ich nur zu den Paradigmen verfasst. Folgende Paradigmen werden behandelt:

Das psychoanalytische Paradigma

Dieses Paradigma prägt wohl mit den Überlegungen von Sigmund Freud und dem Bild des Patienten auf der Couch bei vielen Menschen immer noch die Vorstellung davon, was Psychotherapie ist. Das Konzept von Freud wird ausführlich vorgestellt, natürlich wird auch die Kritik an seinem Modell erläutert und es wird darauf eingegangen, wie sich das psychoanalytische Paradigma bis heute weiterentwickelt hat.

Das behavioristische Paradigma

Ein wichtiger Name in diesem Zusammenhang ist John B. Watson, der den Begriff "behaviour" für diese psychologische Richtung geprägt hat. Wichtige Ergebnisse sind unter anderem die Erkenntnisse zur klassischen und operanten Konditionierung.

Gestaltpsychologie

Hier sind besonders die Gestaltgesetze wichtig, zum Beispiel das Gesetz der Nähe, das Gesetz der Ähnlichkeit oder das Gesetz der Kontinuität.

Das kognitionswissenschaftliche Paradigma

Dazu gab es eine Online-Vorlesung. Gut zur Abwechslung und in gewisser Weise auch einprägsamer als immer nur die Texte zu haben, aber auch mit einem größeren Arbeitsaufwand verbunden.

Interessant ist hier speziell der Gegensatz zum Behaviorismus. Während dieser die mentalen Prozesse fast völlig ausblendet, konzentriert sich die kognitive Psychologie genau darauf. Es geht also darum, wie der menschliche Geist "funktioniert".

Das konstruktivistische Paradigma

Für mich hat das was von Pippi Langstrumpf "Ich mach mir die Welt,

widewide wie sie mir gefällt." Natürlich kann man dem auch ernsthafte Aspekte abgewinnen, wenn man denn möchte ;-)

Bewusstseinspsychologie

Hauptvertreter ist Wilhelm Wundt. In der Bewusstseinspsychologie wird das Psychische mit dem Bewussten gleichgesetzt.

Phänomenologische Psychologie

Die phänomenologische Psychologie hat sich mir auch nach mehr oder weniger intensiver Beschäftigung damit nicht wirklich erschlossen. Ein Phänomen ist wohl etwas, dass einem begegnen kann und der Nutzen der Phänomenologie ist es wohl unter anderem, sich kritisch damit zu beschäftigen, was denn eigentlich der Gegenstand der Psychologie ist.

Soweit ein sehr grober Überblick. Alle, die sich intensiver damit beschäftigt haben, dürfen gerne ergänzen und korrigieren :-)

Das Heft endet dann noch mit der Darstellung eines Modells zur Integration der psychologischen Paradigmen und Teildisziplinen der Psychologie in Form einer weiteren Video-Vorlesung. Das Modell basiert im Wesentlichen auf dem Buch Psychologie lernen: Eine Einführung und Anleitung von Nolting und Paulus.

Weiter geht es nun mit dem Heft zur Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie. Bis ich darüber berichten kann, wird aber sicherlich wieder einige Zeit ins Land ziehen.

Alternativ auch noch ein Video dazu:


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


13 Kommentare


KanzlerCoaching

Geschrieben

Und welches dieser Paradigmen hat Sie am meisten überzeugt? Beeindruckt? Welches finden Sie (für sich) ziemlich unpassend?

Als ich mich im Rahmen meiner Ausbildung mit den verschiedenen Richtungen beschäftigt habe (und beschäftigen musste!), war ich erst einmal verwirrt. Verwirrt darüber, welche Quellen mein Menschenbild beeinflussen, welche Veränderungsmöglichkeiten des Menschen die unterschiedlichen Richtungen sehen - oder auch nicht. Und dann begann das Wühlen und Denken, was ich denn nun eigentlich glauben will. Und was das für mein Arbeiten bedeutet.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Und welches dieser Paradigmen hat Sie am meisten überzeugt? Beeindruckt? Welches finden Sie (für sich) ziemlich unpassend?

Also als wirklich praxisrelevant sehe ich eigentlich für mich nur das psychoanalytische Paradigma, das behavioristische und das kognitivistische an. An allen dreien stört mich, dass sie sehr einseitig ausgerichtet sind. Aber wenn ich mir aus allen dreien etwas Passendes raus picke, kommt für mich ein überzeugendes Modell heraus.

Konkret: Natürlich sind die Erfahrungen in der (frühen) Kindheit neben der Veranlagung sehr prägend für das weitere Leben - aber nicht alles lässt sich damit erklären und wenn zu sehr darin herumgewühlt wird (damit meine ich die Psychoanalyse als Therapieform) sehe ich die Gefahr, dass viel reininterpretiert wird, was zwar irgendwie zu passen scheint, aber vielleicht gar nicht wirklich da ist.

Genauso der Behaviorismus. Ich lehne es zwar ab, alle internen Abläufe nicht weiter zu betrachten und nur als Black Box zu betrachten, aber die Möglichkeiten der Konditionierung bergen enormes Potential in sich - auch ohne alles im Detail vom Verstand her verstehen zu müssen. Dabei halte ich eine Konditionierung von außen im Sinne einer Manipulation mitunter für bedenklich, aber gerade für sich selbst angewendet kann diese Lernform einem das Leben deutlich leichter machen und manches erreichen, was auf anderem, zum Beispiel kognitivem, Wege kaum möglich ist.

Damit sind wir dann beim letzten Punkt, dem Kognitivismus. Ich möchte für mich gerne immer alles vom Verstand her rational erklären und auch Veränderungen durch rationale Begründungen herbeiführen - sowohl bei mir selbst, als auch in Richtung anderer. Zwar ist es auch gut, Verhalten erklären zu können, aber doch stellt sich in der Praxis heraus, dass die Einsicht alleine zwar oft, aber nicht immer ausreicht, um Veränderungen herbeizuführen.

Also wie so oft kein schwarz/weiß, sondern eine gute Mischung, die ich für angebracht halte. Und so würde ich mir auch einen guten Psychologen bzw. Psychotherapeuten (oder auch Berater, Coach, etc.) vorstellen. Ein Mensch, der natürlich als Grundvoraussetzung erstmal empathisch und wertschätzend dem Klienten gegenübertritt - aber auch ehrlich und deutlich, die Biographie mit berücksichtigt, aber nicht alles darauf bezieht und zurückführen will, versucht Zusammenhänge und "Fehler im Denken" deutlich zu machen und auf dem Wege zu veränderten Einstellungen und Verhaltensweisen zu kommen, aber auch dabei hilft, im Rahmen einer Konditionierung neue Gewohnheiten einzuschleifen.

Und zu welchen Ergebnissen sind Sie für sich gekommen?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Mir waren diese Ansätze alle zu sehr aufs Individuum bezogen und ich habe mich dann für die Ausbildung "Systemische Familientherapie" und ganz viele Seminare mit TZI (Themenzentrierte Interaktion) entschieden.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Wobei ja auch diese Konzepte wiederum auf einigen der Paradigmen beruhen. Für die TZI laut Wikipedia zum Beispiel auf der Psychoanalyse und der Gestalttherapie und auch die systemische Therapie verändert ja primär den Personenkreis weg von vom Individuum hin zu dem System Familie, um dabei wiederum auf die Erkenntnisse aus den verschiedenen Paradigmen zurückzugreifen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Familientherapie verändert nicht primär die einzelnen Personen, sondern setzt Veränderungen des Systems "Familie" in Gang. Und mit TZI ist es ähnlich. Da bewegt sich das Ich mit der Gruppe und dem Thema in einem gleichseitigen Dreieck - und das Ganze im Globe, dem Umfeld.

In beiden Fällen geht der Focus also vom Individuum als "Schuldigem" weg und gibt Impulse, dass sich das System verändert. An der TZI gefällt mir besonders, dass je nach Situation mal das Individuum, mal das Thema (die Sache), mal die Gruppe im Fokus stehen kann.

Und klar: dem Ganzen liegt ein humanistisches Menschenbild zugrunde.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Rumpelstilz

Geschrieben

Dann herzliche willkommen in der Welt der Paradigmen! Um dich zu beruhigen: In der (Forschungs-) Realität sind diese (heute) selten ganz scharf voneinander zu trennen (ja, ich klopfe grad zwei Artikel u.a. nach den Paradigmen der Forschscer ab).

Ich habe das behaviouristische Modelle rein theoretisch auch immer abgelehnt, vor allem, weil ich eine ausführliche, für mich abschreckende Fallstudie gelesen habe. Allerdings ist ein behaviouristischer Ansatz im pädagogischen - und nicht nur diesem- Alltag extrem verbreitet. Das machen wir alle: eine positive Verstärkung hier, ein Abwenden da.

Konstruktivismus mag so in der Theorie etwas wild, wird aber zunehmend schlüssiger, wenn man versucht, im soziologischen/pädagogischen/psychologischen Bereich Dinge zu erklären. Es ist eine Möglichkeit, damit umzugehen, dass alles immer wieder anders und somit kaum empirisch festzunageln ist - und trotzdem tendenziell allgemeingültige Aussagen zu machen. Ein Unterbereich, der Soziokulturalismus, ist z.B. sehr gut geeignet, sich Dinge zu erklären, wenn es darum geht, Phänomene in verschiedenen Kulturen zu vergleichen.

@Frau Kanzler: Beruht nicht die systhemische Therapie zumindest auf Aspekten des Soziokulturalismus? Das "Wahrheit" zwischen den Individuen entsteht und Identität durch das Verhältnis, indem der einzelne zu den anderen steht, geschaffen wird?

All das ist aber für Positivisten und Naturwissenschaftler zuerst sehr ungewohnt...;),

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Rumpelstilz

Geschrieben

Noch eine Anmerkung: Das Konstruktivistische Paradigma ist in der Pädagogik m.E. sehr wichtig, weil man damit davon wegkommt, einen "Einheitslösungsweg" zu servieren. Es ist eine Tatsache, dass es verschiedene Wege zum Verständnis gibt und nicht jeder für jeden gleich gut verständlich ist.

Für Piaget (zumindest 'applied Piaget', ich habe keine Originale von ihm gelesen), um zu den Wurzeln zurückzugehen, ging es nicht primär darum, ob es eine 'externe Wahrheit' gibt. Wichtig ist, dass man sich ein Phänomen anschaut und selber (oder beim Soziokulturellen Paradigma: gemeinsam) versucht zu verstehen, wie es dazu kommt.

Ich halte das für relevant, da viele Lehrer (und Eltern!) nach wie vor viel zu stark von sich aus gehen und denken "wenn ich es mit dieser Erklärung am besten verstehe, dann müssen das alle anderen Lernenden auch". So ist es aber nicht. Der Konstruktivismus lässt die Wege offen. Abgemildert kann man z.B. auch verschiedene Möglichkeiten anbieten.

Sorry, dass ich hier darauf rumreite, aber das ist eines meiner Steckenpferde :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Sorry, dass ich hier darauf rumreite, aber das ist eines meiner Steckenpferde

Da brauchst Du Dich nicht für zu entschuldigen. Im Gegenteil, ich bin ja froh, wenn diese sehr theoretischen Überlegungen mal mit Leben gefüllt werden. Da macht das Ganze dann schon viel mehr Sinn und Deinen Ausführungen, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss bzw. ihm verschiedene Alternativen angeboten werden sollen, was das Lernen angeht, macht ja absolut Sinn. Daher: Vielen Dank für Deine Erläuterungen :-)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Mir ist eine Situation aus der Ausbildung in Erinnerung, in der wir die unterschiedlichen Ansätze diskutiert haben. Ausgangspunkt war ein Rollenspiel: vier von uns stellten eine Familie im Erstgespräch dar, die alles daran setzen sollte, ein Kind als Symptomträger zu benennen und sich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren, dass die gesamte Familie "behandlungsbedürftig" sei. Unser Ausbilder führte da gespielte Erstgespräch.

Wir waren methodisch und damit vom theoretischen Denkansatz sehr drauf fixiert, dass es nur der "humanistische" Ansatz bringen würde.

Unser Ausbilder hat dann, sozusagen auf Zuruf, die verschiedenen Theorien mit unterschiedlichen Settings mit der "Familie" durchgespielt - und hatte sie nach kurzer Zeit "geknackt"! Was bei mir die Überzeugung gebildet hat, dass der Ansatz eigentlich ziemlich austauschbar ist, wenn der Therapeut/Berater/Coach sein Fach beherrscht!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Das konstruktivistische Paradigma

Für mich hat das was von Pippi Langstrumpf "Ich mach mir die Welt,

widewide wie sie mir gefällt."

Genau das Gleiche habe ich auch gedacht, als ich mich damit beschäftigt habe:lol:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Rumpelstilz

Geschrieben

Falls jemand von euch Psychologiestudenten an einer tollen und amüsante Powerpointpräsentation (mit South Park Characters) über die "Subparadigmen" des Konstruktionismus interessiert ist, meldet euch. Ich kann hier im Kommentar leider nichts anhängen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 5
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls