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Psychologie.... oder Amerikanistik.....? Psychologie!

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Huhu,

ich habe ja letztens geschrieben, dass ich mich nicht nur für Psychologie sondern auch für Amerikanistik beworben habe....

Ich bin mir mittlerweile sicher, dass ich nur Psychologie studieren werde. Amerikanistik war irgendwie nur eine Flucht vor der Realität, dass ich wohl schon wieder ein Fernstudium machen werde/muss.

Was kommt denn aber nach dem Amerikanistik-Studium? Wirklich in die Richtung arbeiten, kann ich mir definitiv nicht vorstellen. Das kommt mir irgendwie - bei genauerer Betrachtung - wie eine "brotlose Kunst" vor.

Einzig und allein das Studium kann ich mir als sehr spannend vorstellen. Ich mag englische Literatur und den amerikanischen Lifestyle sehr gerne und setze mich auch sehr gerne mit fremden Kulturen auseinander... und das, meist obligatorische, Auslandssemester hört sich auch gut an. Aber danach? Ich kann mir damit irgendwie keine Zukunft vorstellen.

Psychologie wollte ich schon mit 14 studieren. Hab dann aber mit fast 18, nach der 11. Klasse, das Gymnasium geschmissen. Somit war das hinfällig. Nun habe ich mich so durchs Abi gekämpft, um dann irgdendwas zu studieren, nur, um an einer Präsenzuni zu studieren? So wirklich "richtig" fühlt sich das nicht an.

Fernstudium - das kann mir unter Umständen auch sehr viel Freiraum lassen. Zum Beispiel könnte ich mir eine Teilzeistelle suchen oder noch ein AuPair-Jahr machen und in Teilzeit studieren. :) Damit kann ich auch noch einmal für längere Zeit in die USA. Dazu muss ich nicht Amerikanistik studieren.

Sorry, wenn ich euch damit jetzt genervt habe, aber irgendwie musste das jetzt noch raus. :)

Wünsche euch noch einen schönen (Lern-)Tag.


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14 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Sorry, wenn ich euch damit jetzt genervt habe, aber irgendwie musste das jetzt noch raus.

Auch dafür ist ein Blog doch da. Ich finde es übrigens auch immer sehr interessant, solche Überlegungen zu lesen.

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Es tröstet mich sehr, dass ich nicht die einzige bin, die solchen Schwankungen, Irrungen und Wirrungen unterliegt. :thumbup:

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Mich tröstet das auch. :thumbup: Ich war mir die ganze Zeit so sicher... und dann kurz vor den Mündlichen kamen mir Zweifel und ich habe hin und her überlegt. Jetzt bin ich mir wieder sehr sicher.... ;) Habe mir heute auch schon das Buch "Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler" von Pearson geholt. Und freue mich wie ein Schneekönig, und dass, obwohl Mathe und ich keine Freunde sind. :)

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Rumpelstilz

Geschrieben

Hast du denn eine Vorstellung davon, in welche berufliche Richtung du mit dem Psychologiestudium gerne mal gehen möchtest?

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ich kann dir nicht sagen, wie oft ich mir darüber schon den Kopf zerbrochen habe.... es gibt so viele Richtungen, die mich interessieren würden.

Am meisten wohl die forensische Richtung oder die Entwicklungspsychologie. ...

ehrlich gesagt - ich habe noch keine Ahnung. Ich warte einfach mal ab, was mich im Laufe des Studiums am meisten interessiert bzw. was mir am meisten liegt und danach werde ich dann entscheiden wie es mit dem Master weitergeht. :)

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Forensische Psychologie ist ein Bereich, der nur an wenigen Unis unterrichtet wird, die Fernuni Hagen gehört nicht dazu (es gibt an der Fernuni Hagen auch keine klinische Psychologie).

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Rumpelstilz

Geschrieben

Ich frage deshalb, weil ich es mir an deiner Stelle schon sehr genau überlegen würde, nach einem Fernabi nun auch noch ein Fernstudium anzuschliessen. Psychologie führt letztendlich in den meisten Fällen zu Tätigkeiten, die mit Menschen zu tun haben. Hätte ich eine Stelle für eine Psychologin zu vergeben und es würde sich jemand bewerben, der ausschliesslich Fernausbildungen absolviert hat, würde ich schon sehr genau prüfen, woran das gelegen hat. 'Schule abgebrochen und später NC nicht geschafft' wären nicht gerade die überzeugendsten Argumente.

Weiter würde ich bedenken, dass das Psychologiestudium in Hagen nicht alle Bereiche abdeckt.

Sorry, dass ich hier so negativ bin. Ich denke einfach, du hast bereits einen sehr grossen Aufwand betrieben, so sollte es letztendlich irgendwohin führen. Es gibt viele, die studieren "einfach, weil es sie interessiert" Psychologie (oder probieren es zumindest). Allerdings habe ich bei dir den Eindruck, dass du schon studieren willst, um auch in einem von dir studieren Bereich zu arbeiten.

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Mir ist schon klar, dass zum einen klinische Psychologie in Hagen nicht dazu gehört und dass die Forensik auch nicht in Hagen gelehrt wird.

Entschuldige, aber denkst du wirklich, dass ich so blauäugig an die Sache rangehe und mich nicht informiere.

Ich habe nur gesagt, dass mich das sehr interessieren würde. Und wenn ich keinen Studienplatz an einer Präsenzuni bekomme, wäre das wohl eine der wenigen Alternativen. Und ein Auslandsstudium zählt momentan leider nicht zu den Alternativen, die ich anstreben kann.

Und soweit ich weiß, steht es dir nicht zu darüber zu urteilen wie meine Zukunftschancen aussehen.

- Who are you to judge me? - Ich habe die Schule abgebrochen, ja, aber ich habe jetzt auch versucht das Beste, für mich mögliche, daraus zu machen. Glaub mir, mein Lebenslauf gefällt mir auch nicht. Dafür danken kann ich vor allem meinen Eltern, die mich nie unterstützt haben.

Und ich glaube nicht, dass wir hier weiter darüber diskutieren müssen. Mir ist nämlich grade echt zum Heulen zumute.

Entschuldige, wenn sich das jetzt unfreundlich anhört, aber ich fühle mir gerade echt auf den Schlips getreten.

EDIT: @Rumpelstilz: Warum bist du eigentlich so gemein zu mir, obwohl du nur die Bloginhalte von mir kennst? Entschuldige, aber du hast wirklich einen wunden Punkt getroffen.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

addicted, ich kann nichts finden, wo irgendjemand "gemein" zu Ihnen war. Vor allem rumpelstilz nicht.

Sie haben Kommentare und Nachfragen bekommen. Und Einschätzungen. Das ist so, wenn man in einem kommentierbaren Blog schreibt. Wenn man das nicht will, dann darf man sich nicht in einem Forum wie diesem äußern.

Wenn Sie im Augenblick verzweifelt sind und wenn Rumpelstilz einen wunden Punkt getroffen hat, dann wäre es vielleicht sinnvoller, sich damit zu beschäftigen, um einen gangbaren und vor allem zielführenden Weg zu finden. Und genau dafür um Unterstützung zu bitten.

Sabine Kanzler

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Wenn ich verzweifelt wäre und Hilfe gesucht hätte, hätte ich danach gefragt.

Ich habe nur gesagt, was mich interessieren würde und werde dafür prompt abgeurteilt, dass diese Voraussetzungen wohl als ungenügend durchgehen würden, um auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können.

Ich kann nicht verstehen, wieso mir ausgerechnet in einem Forum, in welchem es um Weiterbildung geht, entgegengehalten wird, dass "'Schule abgebrochen und später NC nicht geschafft'" schlechte Voraussetzungen sind, um nach einem angestrebten Studium Arbeit zu finden, von welchem noch nicht einmal feststeht, ob ich es an der Fernuni machen werde.

Ich habe hier niemanden um eine Einschätzung meiner beruflichen Zukunft gebeten. Vor allem nicht in dieser, für mich als aburteilende Art, empfundene Weise.

Sicher, ich habe etwas überreagiert - Entschuldigung dafür @ Rumpelstilz

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Sie werden in einem öffentlichen Forum Kommentare nicht verhindern können. Auch solche nicht, die Ihnen nicht gefallen.

Ich glaube, diese Erfahrung hat jeder schon mal gemacht, wenn er öffentlich etwas postet.

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Ich bitte ebenfalls um Entschuldigung, für meine sehr knapp gehaltene Antwort. Es tut mir Leid, falls diese negativ rüber kam (Edit: Dafür ist die neue Antwort umso länger :lol:).

Es ist nur einfach so, dass sehr viele Menschen mit falschen Erwartungen an ein Psychologie-Studium heran gehen (wie an so viele Studien). Man liest sehr häufig im Fernuni-internen Bereich von Leuten, die bereits damit angefangen haben Psychologie zu studieren, die plötzlich hinterher bemerken, dass es an der Fernuni ja gar keine klinische Psychologie gibt. Deshalb weise ich lieber einmal zu viel als einmal zu wenig darauf hin. Auf die fehlende Forensische und Klinische Psychologie habe ich deshalb nochmal extra hingewiesen, weil (soweit ich weiß) Stellen im Bereich der Forensischen Psychologie eher schwer zu bekommen sind, besonders ohne jegliche Studieninhalte zu diesem Bereich und ohne klinische Inhalte.

Hier in diesem Forum ist es (wie du bestimmt schon weißt) üblich, auch darauf hinzuweisen, wenn geäußerte Berufs- und/oder Studiumsziele/pläne nicht realistisch klingen oder mit Schwierigkeiten verbunden sind. Das ist natürlich nicht immer angenehm, aber ich finde es doch ganz gut, auch früh schon "negatives" Feedback zu erhalten. Gerade um anspruchsvolle Ziele zu erreichen und schwierige Pläne umzusetzen braucht es meißt eine Extraportion Durchhaltevermögen und ausreichend Motivation, sowie einen Blick dafür, was realistisch ist und was nicht.

Die kritischen Kommentare haben dabei quasi eine "2 in 1"-Funktion. 1) Sie geben einem Hinweise darauf, für wie realistisch andere Personen einzelne Aspekte der eigenen Pläne halten. Dabei muss die Aussage der anderen Personen natürlich nicht zwangsläufig stimmen. Zum Beispiel habe ich viel zweifelndes Feedback bekommen, als ich in der Klausurvorbereitung für M1 (Psychologie) war und in Zeitprobleme gekommen bin. Tenor war, ob es nicht besser wäre, die Klausur erst nächstes Semester zu schreiben. Ich habe diese Bedenken gelesen, bedacht und für mich beschlossen, dass ich sie aus diversen Gründen nicht berücksichtigen werde. Das war für mich rückblickend betrachtet auch gut so. Niemand hier ist allwissend und jeder kann sich auch bei Kritik mal irren. Das führt mich zur zweiten Funktion von negativem Feedback hier: 2) Eine Art "Motivationsüberprüfung". Gerade bei einem Fernstudium ist die Eigenmotivation sehr wichtig. Das weißt du bestimmt schon, da du ein Fernabi erlangt hast (wobei ich denke, dass in einem Studium noch viel mehr Eigenmotivation notwendig ist, weil das Wissen hier oft viel stärker in die Tiefe geht und viel komplizierter ist). Aber je höher die eigene Motivation und das Vertrauen in die eigenen Pläne ist, desto besser kommt man auch mit negativen Anmerkungen zurecht. Wenn man sich bei ein/zwei nachfragenden Kommentaren bereits stark angegriffen fühlt, wäre es vielleicht gut, sich zu fragen, ob man genügend Motivation / Durchhaltevermögen hat, mit Rückschlägen im Studium umzugehen. Ich will dich hier nicht angreifen und auch nicht von oben herab behandeln oder sonst etwas, überhaupt nicht, ich hoffe auch, dass du dich von diesem Post nicht angegriffen fühlst. Ich frage mich nur, weshalb du dich durch den durchaus nett gemeinten Post von Rumpelstilz gleich so abgeurteilt fühlst.

So, noch ein zwei Ideen/Fragen zu deinen Plänen:

Du meintest, dass du kein Auslandsstudium anstreben kannst, also hilft dir der Hinweis wahrscheinlich nicht, aber ich frage lieber trotzdem nochmal nach. :) Österreich fällt damit auch weg? Dort ist Psychologie auch NC-frei, dafür mit Aufnahmetest studierbar.

Aber: Natürlich kann man auch "nur" an der Fernuni studieren und dann einen Job suchen. Die Fernuni erleichtert im Gegensatz zur Präsenzuni die Möglichkeit sich während dem Studium durch Nebenjobs schon Berufserfahrung zu erarbeiten.

Ich denke, was Rumpelstilz auch verdeutlichen wollte (korrigiere mich bitte, wenn es nicht stimmt ;) ), ist, dass es wichtig ist, sich über seine Gründe für diesen oder jenen Weg im Klaren zu sein und diese dann später auch gut verkaufen zu können.

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Markus Jung

Geschrieben

@addicted: Ich hatte nicht den Eindruck, dass Rumpelstilz gemein zu Dir war, sondern nur ehrlich. Insbesondere hatte ich nicht den Eindruck, dass sie Dich verletzten wollte. Dennoch kann ich auch sehr gut verstehen, dass Du Dich getroffen fühlst und finde es sehr beeindruckend und ehrlich von Dir, dass Du darüber auch so offen schreibst, dass Dir zum heulen zu Mute ist - eben gerade weil ein so wunder Punkt getroffen wurde.

Natürlich musst Du nicht weiter darüber diskutieren. Zum Beispiel kannst Du auch jederzeit weitere Kommentare für diesen Beitrag sperren. Aber hilft Dir das wirklich weiter? - Oder bist Du gerade deshalb so betroffen, weil Du im Grunde genommen weist, dass in dem, was Du als Feedback erhalten hast, auch etwas Wahres dran ist?

Vielleicht mag das Ganze wie eine ausweglose Situation wirken. Ich sehe das aber eigentlich nicht so. Es ist ja nicht generell ein Problem, dass Du die Schule abgebrochen hast. Immerhin hast Du aus Eigeninitiative etwas dafür getan, um dieses Manko zu beseitigen und warst damit erfolgreich. Und auch dass Du den NC nicht erfüllst, heißt ja nun nicht, dass Du keine Chancen hast, mit einem Studium erfolgreich zu sein. Vor allem hat Rumpelstilz ja zu Bedenken gegeben, dass es problematisch ist, in einen Job rein zu kommen, in dem es darum geht ganz direkt mit Menschen zu interagieren, wenn man selbst seine Ausbildungen eher von anderen Menschen distanziert absolviert hat.

Zur forensischen Psychologie gab es übrigens hier kürzlich eine Forendiskussion, die vielleicht für Dich interessant ist:

http://www.fernstudium-infos.de/fernuni-hagen/31778-frage-zum-psychologie-studium-berufsperspektive-kriminologie.html

Mal eine mögliche Alternative: Könntest Du Dir vorstellen, auch erstmal eine Berufsausbildung zu machen und dann berufsbegleitend zu studieren? Oder anschließend?

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Rumpelstilz

Geschrieben

Danke, Frau Kanzler, Markus, Zitrone.

@addicted

Gerade bei kritischen Äusserungen in Foren und Blogs bemühe ich mich sehr darum, meine Überlegungen klar als diese darzustellen. Deswegen habe ich Formulierungen wie 'würde ich es mir genau überlegen', 'wäre ich an dieser Stelle', 'scheint mir...' etc. verwendet und nicht 'so ein Blödsinn, studier was G'scheites!' (was auch nicht meine Meinung ist!!).

Grund war, dass ich ja mit bekomme, dass du - wie ich auch geschrieben habe - grossen Aufwand betreibst (also Abi nachholen und noch studieren). Dann soll es sich ja letztendlich auch lohne, also du sollst in dem studierten Bereich auch arbeiten können!

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      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link