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XPectIT

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Hiermit melde ich mich mal wieder nach einer FI-Blog-Pause von ca. 4 Monaten.

Und wie es sich für einen normalen Menschen und aktiven Fernstudenten so gehört, war diese Zeit nicht durch Langeweile geprägt.

Chillie hat in einem Kommentar auf einen Blogeintrag von mir passend gefragt: "Wo steckst du eigentlich?" - Die erste Antwort darauf war "Bis zu den Ellenbögen in der ...", das habe ich mir aber verkniffen, weils so schlimm garnicht um mich steht.

Die Klausur Computersysteme I+II habe ich im März geschrieben. Erstmal hier ein Update:

Das meckern hat mir nicht viel geholfen. Die Note kam irgendwann und war schlechter als gedacht. Ich habe dann alle möglichen Wege angedacht die Klausur einzusehen und möglichst wenig Aufwand damit zu haben.

Die beiden korrigierenden Professoren boten an, meine Klausur noch mal unverbindlich anzusehen, nicht das hier ein simpler Additionsfehler vorliegt. Das nahm ich natürlich an und erhielt eine sehr ausführliche Aufstellung welche Punkte mir in welcher Aufgabe und warum gefehlt haben. Es wurde auch tatsächlich ein Punkt gefunden, so dass die Klausur mit der Note 2.7 bestanden wurde. - Das ist keine Glanzleistung, wenn man die blanke Zahl sieht. Aber in anbetracht der Umstände bin ich zufrieden.

Tja, 4 Monate im Schnelldurchlauf? Da bleibt sicher das Eine oder Andere auf der Strecke.

Im Job ist momentan nicht ans Studium zu denken, die 45 Std pro Woche sind mit der regulären Arbeit schon zu voll. Da musste auch schon das Wochenende mal herhalten - nicht schön. Wenigstens besteht Aussicht auf Besserung in nächster Zeit.

Nachdem ich so lange im Büro bin, ist die Zeit Zuhause umso wertvoller. Der Zwerg wächst und entwickelt sich, es ist eine riesen Freude das mitanzusehen.

Meine Frau fängt wieder stundenweise das Arbeiten an.

Zum Badmintontraining treibts mich fast jede Woche - das muss einfach sein, auch bei dieser Hitze.

Der größte private Zeitfresser ist die Tatsache, dass wir uns ein eigenes Haus wünschen, einen Bauplatz bereits fast sicher haben und jetzt Angebote einholen und vergleichen, sowie Informationen zu allen nur erdenklichen Themen aufsaugen (von der Finanzierung bis zur (Heiz-)Technik, von der Bauweise bis zur Wärmedämmung). Selber bauen ist nicht drin, aus handwerklicher Sicht nicht und aus zeitlicher schon garnicht.

Und im Studium?

Meine Standardantwort: "Es läuft." - Es fragt auch kaum einer nach wo es denn hinläuft. Die nächste Frage ist evtl. noch: "Wie lange hast du denn noch?" Damit komme ich aber zurecht und erwarte es nicht anders, nachdem ich jetzt seit Mitte 2008 im nebenberuflichen Bildungsmarathon bin.

Ich bearbeite in diesem Semester nur das Modul 01618 Einführung in die objektorientierte Programmierung wirklich. Die Einsendeaufgaben habe ich nach der zweiten sein lassen, sie sind keine Pflicht und ich hätte mir wegen der Einsendetermine nur Stress gemacht.

Vor 2 Wochen war ich 2 Tage in Hagen auf einem freiwilligen Studientag - und wenn die Aufgaben sich an denen des letzten Jahres orientieren, so sehe ich keine großen Probleme. - Die Klausur ist am 08. September.

Die Zeit die ich ins Studium stecke ist nur das absolute Minimum des Nötigen. Sicher könnte ich mehr investieren, aber wie das mit Prioritäten so ist, die höhere gewinnt - und die Fernuni steht nicht an erster Stelle.

Soviel erstmal von mir, ich versuche wieder öfter wenigstens vorbeizuschauen und zur Not zweizeilige Einträge zu posten. ;-)


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5 Kommentare


HannoverKathrin

Geschrieben

Hey, willkommen zurück! :)

Eine Frage bleibt aber offen: Wie lange hast du denn noch??? :lol:

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@Katrin

Wie beim Marathon, ich schaue zwar nach vorne, aber der nächste Schritt ist das Ziel. ;-)

(aber noch 4 Jahre ist realistisch)

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Markus Jung

Geschrieben

Danke für Dein Update.

Ich möchte ja nicht demotivieren, aber ich denke es ist realistisch, durch den Hausbau eine weitere zeitliche Verzögerung im Studium zu erwarten - gerade wenn ich mir anschaue, wie ausgelastet Du so schon bist.

Aber klasse finde ich bei Dir, dass Dich auch die lange Zeit, die Du noch vor der Brust hast, nicht abschreckt.

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ich deneke ab einem gewissen Grad der Verzögerung, ist es egal ob es 1 Jahr länger geht oder 2..........

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@Markus

Da ich Realist bin, weiß ich durchaus, dass die Sache mit dem Haus das Studium verzögern kann (und wohl auch wird).

Aber da ich Realist bin, habe ich auch kein Problem damit, wenn die Zeitplanung etwas gedehnt wird. ;-)

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      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
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      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
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      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker