Psychologischer Berater bei Impulse

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Lerntagebuch November 2012

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Markus Jung

68 Aufrufe

Da meine Ankündigung, ein monatliches Lerntagebuch hier im Blog zu veröffentlichen auf umfangreiche und positive Resonanz gestoßen ist, geht es nun damit weiter. Im Oktober gab es nur einen Eintrag, weil ich erst ganz am Ende des Monats auf die Idee mit dem Tagebuch gekommen war. Im November wird (hoffentlich...) mehr passieren.


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21 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

01.11.2012:

Heute habe ich die Entwicklungsstufen nach Erikson zusammengefasst. Daran hat mir gut gefallen, dass diese alle Lebensabschnitte bis ins (hohe) Erwachsenenalter abdecken.

Damit habe ich nun das erste von drei Heften zur Entwicklungspsychologie grob zusammengefasst. Die Einsendeaufgabe zu dem Heft hatte ich bereis vor einiger Zeit erledigt und kann daher gleich zum nächsten Heft weiter gehen, zu dem dann auch noch die Einsendeaufgabe offen ist.

Los geht es dann mit der kognitiven Entwicklung nach Piaget - aber erst nächste Woche.

Immerhin in dieser Woche 2x konzentriert was für die Weiterbildung getan, wenn auch jeweils nur knapp eine Stunde. Aber ich denke, darauf lässt sich aufbauen.

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2 Stunden sind besser wie keine, würde ich sagen.:thumbup:

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Markus Jung

Geschrieben

05./06.11.2012:

Gestern Abend habe ich recht spät mit dem Lernen begonnen. Piaget stand auf dem Programm. Leider musste ich recht schnell feststellen, dass die Konzentration einfach nicht mehr ausreichend war, um wie geplant den kompletten Abschnitt zusammen zu fassen. Deshalb habe ich mich dann irgendwann entschlossen, heute weiter zu machen. Und heute Morgen lief es dann auch richtig gut - obwohl da eigentlich andere Aufgaben angestanden hätten.

Es ging dieses Mal um das Stufenmodell der kognitiven Entwicklung von Piaget. Anders als bei anderen Modellen ging es nicht gleich mit den Stufen los, sondern es wurden zunächst wichtige Begriffe (Äquilibration, Adaption, Assimilation und Akkomodation) eingeführt. Dann folgte die Beschreibung der Stufen (senso-motorische Stufe, Stufe des präoperationalen oder intuitiv-anschaulichen Denkens, Stufe der konkreten Denkoperationen, Stufe der formalen Denkoperationen). Und, was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist, zum Abschluss noch eine Bewertung aus heutiger wissenschaftlicher Sicht, nach der Piagets Theorien zwar immer noch sehr nützlich sind, sich aber gezeigt hat, dass er die Fähigkeiten von Kindern zum Teil unterschätzt hat und es auch eher allmähliche Übergänge als feste Stufen gibt.

Insgesamt bin ich aktuell mit meinem Lernfortschritt halbwegs zufrieden. Insbesondere stellt sich langsam eine gewisse Regelmäßigkeit ein.

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Markus Jung

Geschrieben

08.11.2012:

Angespornt durch die neue Lieferung von Impulse habe ich mich heute hingesetzt, noch ein bisschen was zu tun. Viel ist es nicht geworden, weil ich gleich noch etwas Anderes vorhabe.

Aber immerhin habe ich mich mit dem postformalen Denken beschäftigt und mit der Bearbeitung der Inhalte zu den kognitiven Veränderungen im höheren Erwachsenenalter begonnen. Dort geht es dann nächstes Mal auch weiter.

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Markus Jung

Geschrieben

12.11.2012:

Unterwegs im Heft zur Persönlichkeitspsychologie weitergelesen - Freud und Jung. Viel war es nicht, gut 20 Minuten.

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Markus Jung

Geschrieben

13.11.2012:

Weiter mit der Zusammenfassung im Heft zur Entwicklungspsychologie. Hoffnung für's älter werden: Wenn eine nicht gerade eine Demenz erwischt, kann man mit selektiver Optimierung und Kompensation eine ganze Menge ausgleichen und so eine hohe Lebensqualität aufrecht erhalten.

Leider war es wieder nur eine Mini-Lerneinheit von vielleicht 15 Minuten.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich bin ja schon jenseits der 40;) - was muss ich also tun, wenn ich selektiv optimieren will bzw. soll?

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Markus Jung

Geschrieben

Hallo Anne, erstmal noch so circa 30 Jahre abwarten, würde ich sagen :-)

Als sehr anschauliches Beispiel wurde ein Klavierspieler genannt (Name habe ich vergessen). Er hat bis ins sehr hohe Alter umjubelte Konzerte gegeben und wurde in einem Interview gefragt, wie er das schafft. Sein Geheimnis:

1. Weniger Stücke im Repertoire haben als früher (Selektion)

2. Diese Stücke intensiver und häufiger üben als früher (Optimierung)

3. Vor schnellen Passagen bewusst langsamer werden, so dass nicht auffällt, dass die Geschwindigkeit bei den schnellen Abschnitten nicht mehr so hoch wie früher ist (Kompensation)

Vergleichbar würde vielleicht für den Alltag gelten: Sich mit weniger Dingen beschäftigen, dort besonders hartnäckig sein und Hilfsmittel in Anspruch nehmen.

Nebenbemerkung: Ich stelle gerade erfreut fest, wie gut sich mir das Beispiel eingeprägt hat. Ich konnte es hier (bis auf den Namen, aber mit Namen habe ich es eh nicht so) wieder geben, ohne in den Unterlagen "spicken" zu müssen :-)

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Markus Jung

Geschrieben

14.11.2012:

Heute war ich mal wieder mit der Straßenbahn unterwegs und habe den Studienbrief 5 (Persönlichkeitspsychologie I) durchgelesen und fertig markiert. Zusammenfassung kommt dann später im zweiten Schritt, denn dort hinke ich ja immer noch hinterher und bin erst bei Heft 3 (Entwicklungspsychologie II).

Lernzeit: ca. 20 Minuten

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich ziehe dann folgendes für mich da heraus:

30 Jahre warten, dann weniger Fernkursideen gleichzeitig wuppen wollen (Selektion), diese wenigen Projekte dann ausschließlich und mit hoher Intensität angehen (Optimierung), und dann noch einen zweiten Lektor drüber schauen lassen, bevor das Ding aus dem Haus geht. (Kompensation).

Das ist ja dann schon mal ein Plan! ;)

Noch eine kleine Randbemerkung: Eine Freundin, die mit vielen Älteren arbeitet, bekam in einer Fortbildung mit auf den Weg, auf regelmäßige Bewegung zu achten, um geistig fit zu bleiben (und eben nicht nur körperlich). Und das nicht erst mit 70+, sondern eher schon ab Mitte/Ende 30. Du bist also auch schon "dran".... ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Ich sehe, du hast das Prinzip verstanden :-)

Und natürlich stimme ich dir vollkommen zu, dass man nicht erst im Alter damit anfangen sollte, etwas für sich zu tun, sondern auch vorher schon geistig und körperlich aktiv sein und gesund leben sollte, um gute Voraussetzungen für das Alter zu schaffen. Nur zum Beispiel muss man ja nichts kompensieren, solange es noch nichts zu kompensieren gibt.

Auf jeden Fall freue ich mich, dass damit zu rechnen ist, dass du und die Fernstudienakademie noch gaaaaaanz lange neue Lehrgänge entwickeln werden :-)

Leider ist Mitte 30 bei mir auch langsam vorbei - nächstes Jahr kommt die 4 ):

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Markus, es gibt Schlimmeres, als eine 4. Ich hab ja schon langsam die 5 im Blick - und trotzdem hat das Leben noch einige sonnige Momente... ;) ;) ;)

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Markus Jung

Geschrieben

15.11.2012:

Gestern habe ich den größten Teil des Tages in Zügen verbracht und dabei sehr viel gelesen - leider nur recht wenig im zweiten Heft zur Persönlichkeitspsychologie. Immerhin, der Einstieg ist gemacht. Es werden folgende Persönlichkeitstheorien besprochen:

1. Psychoanalyse (Betonung innerer Mechanismen) - war Bestandteil des letzten Heftes

2. Behaviorismus (das Verhalten im Mittelpunkt, Reiz/Reaktion, Konditionierung usw.)

3. Kognitive und sozialkognitive Theorien

4. humanistische Theorien

5. Selbstkonzept

Mit dem Behaviorismus bin ich dann noch angefangen. Langsam wiederholen sich die Themen nach dem Laudius-Kurs und den Inhalten an der FernUni Hagen, aber doch immer wieder aus verschiedenen Perspektiven und es macht Spaß zu beobachten, wie langsam ein immer klareres und mehr differenziertes Bild entsteht und sich sogar ein klein wenig etwas ins Gehirn einprägt.

Lernzeit: ca. 30 Minuten

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Das Beispiel mit dem Pianisten ist aber auch ausserordentlich gut!

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Markus Jung

Geschrieben

Das Beispiel mit dem Pianisten ist aber auch ausserordentlich gut!

Ich fand das auch sehr anschaulich und verständlich. Ich habe jetzt mal nachgeschaut, es handelt sich um Arthur Rubinstein (1887 bis 1982). Laut Wikipedia hat er sein letztes Konzert 1976 gegeben - also mit fast 90 Jahren!

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Markus Jung

Geschrieben

19.11.2012:

Im vollen Wartezimmer des Arztes lernen ist dann nicht leicht, wenn in dem Raum mindestens drei angeregte Unterhaltungen parallel laufen und von allen Seiten ans Ohr dringen.

Dennoch: Heft Persönlichkeitspsychologie, Behaviorismus und kognitive Theorien (begonnen)

Lernzeit: ca. 30 Minuten

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Markus Jung

Geschrieben

20.11.2012:

Heute bin ich mal etwas anders vorgegangen: Ich habe mir meine Lernzeitvorgabe (eine Stunde) als Countdown auf dem iPhone eingestellt und mir vorgenommen, diese Zeit ohne Ablenkungen zu lernen. Und das hat auch recht gut geklappt.

Ich habe die Zusammenfassungen für das zweite Heft zur Entwicklungspsychologie nun abschließen können. Dieses Mal ging es um den Spracherwerb sowohl was den Wortschatz, als auch was die Grammatik angeht.

Ein wenig habe ich mich über die Aussage der Autorin geärgert, dass Menschen mit Down-Syndrom nach der physischen Reife gewöhnlich nichts mehr hinzu lernen würden. Das stimmt so definitv nicht und erinnert mich ein wenig an die Zeiten, in denen man der Meinung war, dass Menschen mit Down-Syndrom eh nicht lesen und schreiben lernen könnten - und es ihnen deshalb auch gar nicht erst angeboten hat.

Nächstes Mal will ich mich dann um die Einsendeaufgabe kümmern, um das Heft abschließen zu können. Ich hatte diese bereits vor einiger Zeit mal begonnen, dann aber bemerkt, dass die Aufgaben zum Teil so komplex sind, dass ich die Inhalte des Heftes vorher doch etwas umfangreiche erarbeiten wollte. Das dürfte nun mit den Zusammenfassungen erledigt sein und ich hoffe, dass ich mich mit der Einsendeaufgabe daher jetzt leichter tue.

Lernzeit: rund 50 Minuten

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Markus Jung

Geschrieben

21.11.2012:

Straßenbahn, Lernheft Persönlichkeitspsychologie II:

- Kognitive Persönlichkeitstheorie nach Kelly (Konzept kognitiver Konstrukte)

- Sozioökonomische Persönlichkeitstheorie Walter Mischels

(Entwicklung des Verhaltens aus der Wechselwirkung von Person und Situation unter Berücksichtigung verschiedener Variablen)

Lernzeit: ca. 30 Minuten

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Markus Jung

Geschrieben

26.11.2012:

Wieder Straßenbahn, Lernheft Persönlichkeitspsychologie II:

- Die sozialkognitive Persönlichkeitstheorie Albert Banduras

- Bewertung kognitiver/sozialkognitiver Theorien

Lernzeit: ca. 25 Minuten

Es wird dringend Zeit, dass ich mal wieder eine richtige Lerneinheit am PC zu Hause hinbekommen, um mit der Entwicklungspsychologie weiter zu kommen. Ist aktuell allerdings leider nicht in Sicht.

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      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
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      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
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      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker