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Masterarbeit noch nicht der 100% Flow

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UdoW

62 Aufrufe

Bei der Masterarbeit habe ich noch nicht den 100% flow , aber es läuft zwar ganz brauchbar. Bin jetzt bei 30 Seiten (80 müssen es min. sein) wobei ich noch keinen richtigen roten Faden habe. Am Wochenende habe ich sturmfreie Bude, ich hoffe da kommt dann der endgültige Durchbruch. Zwei Bücher habe ich mir jetzt auch noch echt günstig gebraucht bei Amazon gekauft, wegen den 12€ spare ich mir die Zeit und den Weg zur Uni-Bücherei.

Bin ich froh wenn alles fertig ist und ich heimkomme und nix mehr machen muss :blink:


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11 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Naja, mit 98 % Flow sollte es auch gehen ;-) - oder was zeigt das "Flowmeter" an?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Wer ne Masterarbeit im Flow durchschreibt, der wäre mir ... ähm ... verdächtig! Selbst Thomas Mann soll auf die Frage, wie er denn seine Meisterwerke zustande gebracht habe, gemeint haben, er hätte einen sehr regelmäßigen Tagesablauf. Und wenn es nicht weitergehe? Was er dann mache?

"Am Schreibtisch sitzenbleiben."

Das hört sich ja nun nicht gerade nach täglichem Flow an, nicht?

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85%?

Seeeeeeeehr verdächtig!

Hm .. das verstehe ich nicht, das müssen Sie mir mal erklären :confused:

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Bitte, gerne!

Viel zu viel Flow! Wo bleibt denn da die harte Arbeit? Die harten Zeiten? Fernstudieren ist doch kein Spaß, sondern zeigt, dass der Student durchhalten kann. Das ist doch keine Lustreise oder Wellnessveranstaltung!

:sneaky2:

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Sie kenne doch inzwischen meinen Master-Flow, das läuft einfach.

Ich nehme mal als Anleihe von Ihnen, nach über 20 Jahren im Beruf, hat man einige Erfahrungen ;)

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30 Seiten ist doch super.. Das wird.. Und durchschreiben funzt nicht bei jedem. Jeder hat so seine kreativen Phasen..

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Udo, mir fällt da immer Anne Oppermanns gern zitierter und motivierender Fußballtrainerspruch ein: "Gras fressen sollt Ihr!"

:rolleyes:

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Meine persönliche Flow-Erfahrung: Man kann ziemlich viel Zeit dabei vertrödeln auf den Flow zu warten. Irgendwann kurz vorm Abgabetermin kommt der tatsächlich auch meistens. Aber dann ist es eigentlich schon zu spät. Zwar oft schaffbar - aber der psychische Druck/Stress wird dabei schnell zu groß. Wenn man ohne ausreichenden Flow schon frühzeitig und regelmäßig an den Arbeiten sitzt, dann schafft man mit wesentlich weniger Stress und weniger Flow dennoch mehr. Vorallem in qualitativer Hinsicht.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Wenn du das im Flow einfach niederschreibst, bleibt von dem Erlebnis kaum was im Gedächtnis. Diese Unzufriedenheit und Nörgelei, die Sorge und Suche um den Flow, die wird dir aber in Erinnerung bleiben. Später schmunzelst du und denkst "Ach ja, die Masterarbeit, die hat echt ein bisschen mehr Aufmerksamkeit und Kraft benötigt als gedacht".

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    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
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      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
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      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.