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Der erste Schritt... Yiiihhahhh!

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OldSchool1966

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So, nun ist es soweit.

Heute habe ich meine Online- Bewerbung an die SRH übermittelt.

Morgen werden alle erforderlichen Dokumente postalisch verschickt.

Ich war etwas überrascht, dass auch mein Gesellenprüfungszeugnis erforderlich ist.

Nicht zuletzt, weil ja ein Meisterprüfungszeugnis vorhanden ist.

Muss ich halt morgen nochmal kurz an's Rathaus radeln, und mir dieses auch noch beglaubigen lassen.

Heute wurde mir am Telefon mitgeteilt, dass ich noch in das laufende Semester einsteigen kann.

Jedoch müsse ich mir darüber im Klaren sein, dass mir natürlich somit weniger Zeit zur Prüfungsvorbereitung im Juli zur Verfügung steht als den Mitstudierenden.

Ich denke, ich kann das verkraften. :)

Jedenfalls freue ich mich unheimlich auf diesen neuen Abschnitt. :thumbup1:


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12 Kommentare


DerAhnungslose

Geschrieben

Hi Claudi,

schön zu sehen, wie's wird. Und wenn's dann noch mit nem job klappt, dann ist es doch fast perfekt, oder?!

Grüße aus BC,

Klaus

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"Ich war etwas überrascht, dass auch mein Gesellenprüfungszeugnis erforderlich ist. "

Das hängt vielleicht damit zusammen, dass jetzt für neu Studenten auch "außeruniversitäte" Leistungen durch Riedlingen anerkannt werden. Vielleicht ist in deiner Gesellprüfung ja auch nen Fach dabei. Die Studien- und Prüfungsordnung wurde geändert/angepaßt.

Nur schade für mich, ich hab trotz Berufsausbildung + kfm. Meisterbrief alle Module machen müssen, weil sozusagen bis gestern in Riedlingen keine "außeruniversitäte" Leistungen anerkannt wurden....

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OldSchool1966

Geschrieben

Absolut!

Heute hatte ich einen Anruf von einer Recruiterin (ich weiss, Du magst die nicht), die mir vor Kurzem einen Job angeboten hatte, der aber meinerseits nicht ganz passte. Sie hat eine interessante Position im Portfolio...und wollte mein GO! um meine Daten weiterzuleiten.

Mal sehen...was so kommt.

Shinrai... :)

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OldSchool1966

Geschrieben

"Ich war etwas überrascht, dass auch mein Gesellenprüfungszeugnis erforderlich ist. "

Das hängt vielleicht damit zusammen, dass jetzt für neu Studenten auch "außeruniversitäte" Leistungen durch Riedlingen anerkannt werden. Vielleicht ist in deiner Gesellprüfung ja auch nen Fach dabei. Die Studien- und Prüfungsordnung wurde geändert/angepaßt.

Das denke ich eher nicht. In einer Friseurausbildung gibt's eher weniger in Richtung BWL / Psychologie anzurechnen.

Ich vermute eher, um die Entwicklung zu sehen, und als Beleg der beruflichen Praxis.

Nur schade für mich, ich hab trotz Berufsausbildung + kfm. Meisterbrief alle Module machen müssen, weil sozusagen bis gestern in Riedlingen keine "außeruniversitäte" Leistungen anerkannt wurden....

Welchen Meister hast Du denn?

Ich gehe eh davon aus, dass aus meiner beruflichen Praxis nichts angerechnet wird - auch nicht vom Meister.

Eine Begründung, warum ab jetzt Anrechnungsmöglichkeiten bestehen, hab ich im Intranet der SRH noch nicht gefunden. Evt. will man so mehr Studenten gewinnen? beim Vergleich mit anderen FHs? Da die meisten anderen Hochschulen ja schon lange Berufsausbildungen und Fortbildungen anrechnen, manche in meinen Augen sehr großzugügig und "studentenfreundlich".

Ich denke, das hat weniger mit Studentengewinnung zu tun. Die Entscheidung, wann und wie was angerechnet wird, ist Hochschulsache. Da gib es keine Verpflichtung.

Ich habe bereits einige Bereiche mit Credits abgeprüft - aus meinem in 2007 abgebrochenem Studium. Selbst da ist die SRH zu nichts verpflichtet...wie andere Hochschulen es auch nicht sind. Es wird der Einzelfall geprüft, ob Inhalt und Umfang identisch sind.

Ich fände es natürlich schon schade, wenn man mir das nicht anrechnen würde. Zumal die Noten so gut waren, dass es ersichtlich ist, dass ich das kann / konnte.

Gerade in Hinblick darauf, dass die PFH ja auch demnächst WiPsy anbietet und mir z.B. Ausbildung + kfm. Meisterbrief anrechnen würde,

Woher weisst Du das jetzt schon?

Ist da schon Näheres zu bekannt?

Ich dachte, der ist noch in der Akkreditierung...

und man so u.U. 1 bis 2 Semester "Geld und Zeit" spart...

Letztendlich ist das aber etwas, was sie uns nicht abnehmen können. Man muss sich an den Gegebenheiten orientieren, und dann für sich entscheiden, ob es das wert ist.

Ich verstehe aber schon, was Du meinst.

Oder vielleicht hat die Anrechnungsmöglichkeit ja mit den Ländergesetzen zu tun, aber ich kann nur vermuten.

Nein...das ist Sache der Hochschule...wie oben geschrieben.

Ich hab mal gerechnet:

Wenn ich den BWL-Studiengang von Riedlingen (bisher ohne Anrechnung) und den BWL-Studiengang bei der PFH vergleiche, hätt ich mir durch die Anrechnung meiner Ausbildung bei der PFH fast 3.000 Euros gesparrt...

Wieso?

Was hätte man Dir dort angerechnet?

Und, warum hast Du das dann nicht gewählt?

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"Was hätte man Dir dort angerechnet?

Und, warum hast Du das dann nicht gewählt?

Dort gibt es übrigens auch demnächst den B.A. Wirtschaftspsychologie."

Ich bin ja schon fast fertig mit meinem Studium, daher werde ich die Hochschule nicht mehr wechseln.

Damals hatte WiPsy nur Riedlingen als deutsche FernFH im Angebot,

also gabs keine Wahlmöglichkeit, da ich unbedingt den WiPsy-Bachelor haben wollte.

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Zitat Zitat von Lisa

Gerade in Hinblick darauf, dass die PFH ja auch demnächst WiPsy anbietet und mir z.B. Ausbildung + kfm. Meisterbrief anrechnen würde,

Woher weisst Du das jetzt schon?

Ist da schon Näheres zu bekannt?

Hier muss ich mich korrigieren: Es ist eine Vermutung, dass die PFH meine Ausbildung +kfm. Meisterbrief auch in WiPsy anerkennen würde (im BWL-Studiengang tut sie das, und da auch Riedlingen sich BWL und WiPsy auch in sehr viele gemeinsame Module haben, gehe ich mal davon aus, dass hier die PFH auch manche Module vom BWL-Bachelor übernimmt. Aber wie gesagt: Nur Vermutung.)

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OldSchool1966

Geschrieben

Ich bin ja schon fast fertig mit meinem Studium, daher werde ich die Hochschule nicht mehr wechseln.

Damals hatte WiPsy nur Riedlingen als deutsche FernFH im Angebot,

also gabs keine Wahlmöglichkeit, da ich unbedingt den WiPsy-Bachelor haben wollte.

Das ist natürlich schade.

Ich hatte damals Wirttschaftsingenieurswesen angefangen...meine Stärken lagen aber im BWL- Bereich.

Damals gab's den WiPsy noch nicht, auch nicht als Fernstudium.

Und, damals hätte ich auch eine Eignungsprüfung machen müssen. Heute ist das nicht mehr zwingend der Fall (was ich sehr gut finde).

Ich würde dennoch gerne wissen, was bei der PFH angerechnet wird.

Auf der Liste habe ich nur HWK- Betriebswirt gefunden (um mal in meinem Bereich zu bleiben).

Ich kann Dir leider keine direkte Nachricht senden, sonst hätte ich Dich per PN gefragt.

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Das denke ich eher nicht. In einer Friseurausbildung gibt's eher weniger in Richtung BWL / Psychologie anzurechnen.

Ich vermute eher, um die Entwicklung zu sehen, und als Beleg der beruflichen Praxis.

Ne, du brauchst bei WiPsy doch vorher keine Berufserfahrung vorweisen, oder hab ich da was überlesen?

Du "machst" dann im Studium einmal 6 und einmal 12 Wochen ein Praktikum, aber mehr nicht? Das reicht.

Ich vermute nach wie vor, dass das Zeugnis angefordert wurde, im hier eine Anrechnungsmöglichkeit zu prüfen,

denn ansonsten bräuchten die das doch nicht, oder? Meister schon, ist ja eine Zugangsvoraussetzung, aber keine Ausbildung (so dacht ich zumindest immer, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich das damals auch mitschicken mußte)

Aber egal, es wird sich zeigen, wenn du Antwort bekommst.

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OldSchool1966

Geschrieben

Ne, du brauchst bei WiPsy doch vorher keine Berufserfahrung vorweisen, oder hab ich da was überlesen?

Du "machst" dann im Studium einmal 6 und einmal 12 Wochen ein Praktikum, aber mehr nicht? Das reicht.

Ich vermute nach wie vor, dass das Zeugnis angefordert wurde, im hier eine Anrechnungsmöglichkeit zu prüfen,

denn ansonsten bräuchten die das doch nicht, oder? Meister schon, ist ja eine Zugangsvoraussetzung, aber keine Ausbildung (so dacht ich zumindest immer, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich das damals auch mitschicken mußte)

Aber egal, es wird sich zeigen, wenn du Antwort bekommst.

Naja...wenn Du kein Abitur hast, und über den Weg des Berufspraktikers gehst, musst Du eine gewisse Berufspraxis (nicht fachspezifisch) nachweisen.

Das Praktikum im Studium hat damit ja nichts zu tun.

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Hätten wir gleich auf die Homepage von Riedlingen geschaut:

Ja, es steht dort, du mußt Berufsausbildung (mind. 2 jährig) + Meister haben.

Von daher ist das Berufsausbildungszeugnis für die Zulassung relevant.

Na ja, zu später Stunde....

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OldSchool1966

Geschrieben

Kein Problem...dafür tauscht man sich hier ja aus.

:thumbup1:

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
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      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link