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Ein Fels fällt mir von der Schulter

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mamawuschel

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So die Woche ist zwar noch nicht ganz rum aber ich bin echt zufrieden mit dem was ich geleistet habe.

Am Sonntag hat mein Sohn Konfirmation und ich habe 28 Leute zu besuch,das Essen mache ich übrigens komplett selbst und zwischen all den Vorbereitungen habe ich es auch noch geschafft etwas zu lernen. :thumbup:

Gestern rief meine neue Chefin an um meinen zukünftigen Arbeitsplan mit mir durchzusprechen und am Montag gehe ich den Vertrag unterschreiben.

Montags habe ich generell frei ( hahahha ein schöner Gedanke), ansonst arbeite ich eine Woche 25 Stunden und in der nächsten nur 15 immer im Wechsel also schon recht angenehm und genug Zeit zum lernen.

Ich habe mich mal für das SOS Seminar im Mai angemeldet. Es ist zwar vorgegeben einige Hefte schon bearbeitet zu haben die ich nicht schaffen werde aber egal. Mitnehmen werde ich auf alle Fälle etwas und wenn es nur Inspiration ist.

Zum momentanen Lernstand:

In Englisch bearbeite ich vorrangig die Anfängerhefte die ich gebraucht bekommen habe ( nochmal danke du weißt wer gemeint ist:001_wub:). Mein Fazit zu diesen Heften, für jemand der schon Englisch kann sind sie super aufgebaut und super für die Grammatik. Diese Woche habe ich endlich kapiert wann man can und may benutzt auch der Unterschied zwischen much und many ist nun kein Thema mehr. Zudem notiere ich mir alle Vokabeln die ich nicht kannte, mir aber für die mündliche Kommunikation nützlich erscheinen.

Plan für die Zukunft mind. 2-3 Anfängerhefte pro Woche durcharbeiten zum festigen der Grammatik und dann geht es voller Schwung mit den Englisch für Fortgeschrittene Heften weiter.

In Latein habe ich die ersten 3 Hefte wiederholt und bearbeite nun erst einmal den Kurs von Pons. Seit letzter Woche habe ich 2 Lektionen geschafft und werde auch in Zukunft pro WOche eine Lektion machen. Ab Lektion 10 werde ich auch mit den SGD Heften weitermachen.

In Mathe habe ich nun angefangen mir Vokabelkärtchen mit einem Beispiel zu schreiben um die Formeln besser anwenden zu können. Obwohl ich der Meinung bin egal was an quadratischen Gleichungen kommt alles ist mit der pq- Formel lösbar ( schmunzel) Zudem bin ich mal sehr stolz auf mich, denn ich habe diese Woche an einem Beispiel gehangen das mich fast zur Verzweiflung trieb aber ich habe erkannt das im Buch ein Vorzeichenfehler ist und das ich recht hatte mit meiner Rechnung. Ein wichtiger Schritt finde ich, wenn man Fehler selbst erkennt.

In Deutsch finde ich die DEA Hefte einfach super zu allem immer gleich eine Aufgabe und ich finde das Zusammenspiel mit dem Schulbuch ist auch sehr gut gelungen. Leider gibt es am Ende noch keine ESA zum Thema aber egal Lyrik mag ich einfach. Ich werde versuchen in der nächsten Woche das komplette Heft durchzuarbeiten.

Physik habe ich ja nochmals weggelegt und Chemie wieder zum aktuellen Stapel gelegt aber angefangen habe ich noch nicht damit.

Für das SOS Seminar wird verstärkt Mathe gemacht. So und nun werde ich für diese Woche das letzte mal was für das Abi machen und dann ist Familienstress angesagt.

Ich wünsche euch allen ein erholsamen und sonniges Wochenende.


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6 Kommentare


Ich würde dir sehr ans Herz legen, das Englisch von Anfang an auch anzuwenden. An sich bin ich der Meinung, dass man eine (lebende) Sprache nicht für sich allein daheim im Kämmerchen lernen kann. Was ich grad im Forum über die Ansicht von mündlich vs. schriftlich im Sprachabi gelesen habe, deutet sehr darauf hin, dass die Fernlerner die Sprache einfach nicht benutzen können. Auch wenn du Englisch schriftlich machen solltest: du musst die Sprache anwenden können.

Man kann sich z.B. vorstellen, man würde jemandem von den Dingen, die man grad tut, erzählen (sofern diese keine grosse geistige Aktivität erfordern). Das geht ganz gut mit dem Weg zur Arbeit: "I am waiting for the bus and there are many (!) other people waiting with me" - oder auch bei Haushaltsarbeiten usw.

Vielleicht trage ich hier Eulen nach Athen, aber gewisse Aussagen über die Schwierigkeit bestimmter Prüfungen im Forum deuten für mich darauf hin, dass es viele Fernlerner gibt, die zu sehr 'am Schreibtisch kleben' und sich auf ihre schriftlichen Übungen konzentrieren.

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Der Frage von kawoosh schliesse ich mich mal an. SOS hört sich ja sehr nach Not an :D

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SOS bedeutet lediglich ein "Sonderseminar" für einige sprachliche Fächer und Mathematik, welches zusätzlich in Anspruch genommen werden kann :)

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mamawuschel

Geschrieben

Justify hat die frage zum SOS schon beantwortet.

@ Rumpelstilzchen ich spreche fließend Englisch, spreche es jeden Tag ....... hab einfach nur ab und an Grammatikprobleme die ich mit den Anfängerheften ausbügeln will und mein Vokabular etwas ausbauen möchte. Aber ich bin deiner Meinung wer es nicht kann und nur am Schreibtisch lernt.... das ist sehr schwierig. Deshalb hatte ich ja von Franz zu Latein gewechselt und Englisch ins mündliche reingeschoben.

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Dann war es 'Eulen nach Athen tragen', sorry.

Ich war nur verblüfft dass im Forenthread (nicht dich betreffend) über Abifächer erwähnt wurde, dass anscheinend generell die schriftlichen Fremdsprachenprüfungen als einfacher angesehen werden. Das klingt für mich sehr nach "Schreibtischtäter". Was davon einfacher ist liegt m.E. bei den Fremdsprachen vor allem daran, was man für ein Typ ist.

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      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!