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Ich lebe noch...

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paulaken

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Einige Monate war ich nun nicht hier. Es hat sich vieles getan, aber für das Studium blieb einfach keine Luft. Aber von vorn:

Die Umstrukturierung brachte mir eine Versetzung in einen Bereich, der sich nach Degradierung und Langeweile anfühlte. Meine Arbeitszeiten sind deutlich besser geworden, meine Anwesenheit zu hause liegt nun bei fast 95%. Eigentlich ja positiv für das Studium, aber der Job kostete einfach extrem viel Kraft. Ich bin 8h am Tag mit etwas beschäftigt, was mich nur langweilt oder nervt. Ich will aktiv sein, Dinge schaffen und etwas erreichen. Nun arbeite ich im Support und schreibe Dokumentationen. Beides liegt mir nicht, beides befriedigt mich gar nicht und in den letzten Monaten habe ich deshalb sehr viel gegrübelt und tausende Dinge bedacht. Eine Entscheidung ist noch nicht getroffen und dafür werde ich wohl noch einige Zeit brauchen....

Im Studium habe ich ein Urlaubssemester eingelegt und denke momentan darüber nach, ob ich noch eins einlege, oder jetzt langsam weiter mache.

Ich weiß es noch nicht. Die Lust auf das Studium ist wieder da, aber die Zeit fehlt mir immer noch mehr als häufig. Selbst mit der Organisation meines Alltags bin ich momentan überfordert. Aber das liegt auch an meinen Arbeitszeiten, ich decke die Schicht von 11-22Uhr ab. Als Nachtmensch habe ich es bisher nicht geschafft mal so pünktlich aufzustehen, dass ich vor der Arbeit etwas tun könnte. Nach 22Uhr bin ich zu müde. Dafür muss ich erstmal eine Lösung suchen, und auch für die Frage, wie es beruflich weiter gehen soll.

Gibt es hier jemanden der Schicht arbeitet und dadurch kurz beschreiben könnte, wann er lernt?

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Empfohlene Kommentare

Kleine Verständnisfrage: Du schreibst erst etwas von acht Stunden, aber unten ist von 11 bis 22 Uhr die Rede - das wären ja 11 Stunden?

Insgesamt liest sich das nicht so gut bei dir. Der Job macht dir einerseits keinen Spaß, ist andererseits aber auch anstrengend und du kommst nicht zu viel anderem.

Gibt es denn auch Anteile in deinem Job, die du doch gerne machst und auf die du dich etwas mehr konzentrieren kannst?

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Hallo,

das ist nicht Lustig wenn man mit seinen Job nicht zufrieden ist - egal welche Position man ausfüllt. Ich denke dies ist mehr eine Einstellungssache. Auch ich gehöre zu einen solchen Kreis.

Abhilfe schaffen hört sich sicherlich leichter an als es ist - dies gelingt mir auch nur im geringen Umfang. Dann darf man die Umstrukturierungsmaßnahmen deiner Firma nicht vergessen.

Die Frage ist nun wie kommt man mit der Situation zurecht? Ehrlich gesagt gar nicht! oder ich weiß es nicht. Ich will damit sagen verkaufe dich so gut es geht in deinen Job und treibe dein Studium voran - so als Ausgleich.

Klar dies klingt auch einfach (ist es aber nicht), aber du hast wenigtens ein Ziel vor Augen.

Auch ich habe schon über einen Jobwechsel nachgedacht und denke immer wieder mal darüber nach. Was mich davon abhält ist der zeitliche Verlauf: Also jetzt Wechseln und in zwei Jahren wenn der Abschluß in der Tasche ist wieder wechseln? Hmmmm, ich weiß nicht. Leider weiß man auch nicht wie es im neuen Job läuft. Also den Schritt "Jobwechsel" würde ich mir gut überlegen.

Bei den Lernzeiten muß man sehr flexibel sein, im Grunde ist es egal ob Morgens, Mittag oder Nachts - wenn du Spaß am Lernen hast und Erfolg im Studium ist dies alles kein Problem.

Ich hoffe für dich du findest den richtigen Weg.

Gruß

wt15309

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Hallo Paulaken,

ein Job in dem du dich unbefriedigt fühlst und nicht deinen Neigungen folgen kannst ist sehr belastend. Das man dann über einen Wechsel nachdenkt ist nachvollziehbar.

Ich muss wt15309 zum Teil zustimmen, ein Wechsel ist nicht ohne Risiko. Du weißt nicht wie der neue Arbeitgeber ist, wie das Arbeitsumfeld und die Kollegen. Und um in die

neuen Abläufe reinzukommen benötigst du auch Kraft und Zeit die dir für dein Studium fehlen.

Allerdings ist es machbar. Ich kann es bezeugen, da ich gezwungener Maßen 2013 einen neuen Job antreten musste (Stolpersteine).

Ich konnte mich recht schnell einarbeiten und habe nebenbei das Studium gestemmt. Es war anstregend und hat enorm viel Kraft gekostet, aber es ging.

Leider stellte sich aber heraus das es eine Fehlentscheidung war bei dieser Firma anzufangen und ich begab mich wieder auf die Suche nach einer neuen

Stelle. Diese habe ich auch recht zeitnah gefunden (Meldung aus der Versenkung).

Aktuell spüre ich die Auswirkungen deutlich, es ist anstregend an der Arbeit 100% zu geben und im Studium weiter voran zu kommen. Besonders da meine Vorgänger

sehr wenig von Dokumentation gehalten haben. Aber auch hier ist es machbar, nicht zuletzt dank einigen Guten Freunden die mich immer mal erinnern dass

das Studium auch nicht alles ist ;).

Daher kann ich aus Erfahrung sagen:

Informiere dich ob es Stellen gibt die für dich interessant sind. Wenn dem so ist, überlege dir ob es vielleicht noch eine Möglichkeit gibt in deinem aktuellen

Job etwas zu verbessern. Und ob du die Kraft und den Willen hast einen Wechsel wirklich durchzuziehen, zusammen mit dem Studium. Und wie realistisch es ist, das

die neue Situation dann besser ist wie die alte oder ob es wahrscheinlicher ist, das sich nichts ändert.

Hast du all diese Dinge für dich ermittelt kannst du ernsthaft überlegen und aufgrund von Fakten entscheiden.

Gruß Frank

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Kleine Verständnisfrage: Du schreibst erst etwas von acht Stunden, aber unten ist von 11 bis 22 Uhr die Rede - das wären ja 11 Stunden?

Sorry, da habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Meine feste Arbeitszeit ist von 11-19:30, dazu kommt aber ein Bereitschaftsdienst von 19:30-22Uhr. In der Urlaubszeit, wie jetzt z.B. gerade, decke ich per Rufbereitschaft zusätzlich die Zeit von 6-11 noch ab.

Bis 22Uhr würde ich ungern mit dem Lernen anfangen, da ich da jederzeit rausgerissen werden könnte und nutze die Zeit momentan eher für Entspannung, Haushalt, Essen etc.

Das positivste ist momentan in meinem Job, dass ich tolle Kollegen und einen tollen Teamleiter habe. Er ist auch der Grund, warum ich so zögere zu wechseln. Er weiß, dass ich zu gut bin um nur im Support zu sitzen, hatte aber keine andere Möglichkeit um mich zu halten. Langfristig hat er vor, dass ich die Leitung dieses Teams übernehme und wieder mehr in die Projektleitung vor Ort einsteige. Das könnte ich mir gut vorstellen, aber das dauert eben noch.

Und auch die anderen genannten Gründe sprechen für mich gegen einen Wechsel, man weiß einfach nicht was kommt und ob das wirklich besser ist...

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Wenn du (aktuell) soviel Rufbereitschaft hast, wie ist es dann mit den freien Tagen? Gibt es da nicht irgendwelche Regelungen, dass man für x Zeit Rufbereitschaft y freie Zeit bekommen muss? Pausenzeiten und Co?

Die Zeit von 19:30 bis 22 Uhr nicht zum Lernen zu nutzen ist einerseits verständlich. Andererseits stellt sich mir die Frage wieviel Anrufe in der Zeit wirklich kommen? Wenn natürlich jedes mal 3-4 Anrufe/Tickets kommen, dann ist das für mich etwas anderes als wenn sich in 4 Tagen 2 Leute melden. Dieses "Risiko" würde ich dann schon eingehen und auch in dieser Zeit Lernen...

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Also wenn du im Moment quasi die Zeit von 6 bis 22 Uhr abdeckst, läuft meiner Meinung nach etwas falsch - sofern du nicht sehr gut dafür bezahlt wirst...

Ich denke wie Esme auch, dass du, wenn du mit dem Studium noch voran kommen möchtest, entweder abends doch versuchen solltest, während der Bereitschaft etwas zu tun - oder aber morgens vor 11 eine Zeit für dich zu reservieren.

Wenn es allerdings so ist, dass einfach im Moment die Belastung insgesamt zu hoch ist, würde ich das Studium hinten anstellen und zusehen, dass du im Job zurecht kommst, dich selbst so gut wie möglich fühlst und dann überlegen, wo zumindest mittelfristig Veränderungen möglich sind.

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