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GregViz

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  1. Genau darauf arbeite ich hin. Doch bis dahin....
  2. Es liegt grundsätzlich am Job. Durch das Studium würde ich mir auch gerne einen anderen Job ermöglichen der besser zu mir passt. Zusätzlich habe ich noch Rufbereitschaft, das ist insofern ärgerlich weil es passieren kann das ich am Montag meine vollen Stunden auf der Arbeit ableiste, mitten in der Nacht das telefon klingelt, ich nochmal raus muss einen Störfall behebe, heim fahre und mich dann nochmal bis zum offiziellen Arbeitsbeginn hinlegen kann. Erholsam ist das null und in den Bereitschaftswochen bin ich auch eigentlich so Matsch in der Birne das mit dem studieren nicht mehr viel ist. Ich schlafe dann wirklich, denn so ein Einsatz kommt schon öfter mal vor. Nach so einer Nacht bin ich am nächsten Tag auch nicht wieder fit, das dauert ein paar Tage bis der gewohnte Rythmus wieder drin ist. Ich glaube eine Reduzierung der Arbeitszeit würde schon etwas bringen. Ich würde auf 30 Stunden reduzieren, damit wäre ich nicht gezwungen die Pausenzeit nach 6 Stunden einzuhalten, insofern würde ich nochmal 45 Minuten x 5 gewinnen. Es wäre zumindest deutlich entspannter als jetzt.
  3. Ich habe mich jetzt länger nicht gemeldet weswegen es mir nun wichtig war ein kurzes Lebenszeichen von mir zu geben um zu signalisieren dass ich keine Forum Leiche geworden bin. Es geht noch weiter und ich möchte mich hier nicht so sehr über die Fortschritte des Studiums äußern, nicht sagen wieviele Einsendeaufgaben ich schon abgeschickt habe(vielleicht nur mal so am Rande). Mir ist diesmal wichtig den Fokus auf das Emotionale und Soziale zu richten, wie sich mein Leben verändert hat, mit was man emotional zu kämpfen hat. Es klingt erstmal hart, aber ich habe kein Bock mehr. Es ist nicht das Studium das mich stört, im Gegenteil, ich erlebe immer wieder Momente im Studium in denen meine Gedanken die ich irgendwann mal hatte sich bewahrheiten und ich dann denke "guck mal, das ist nicht nur deinem Hirn entsprungen sondern das sind tatsächlich Probleme über die sich die Menschen da oben Gedanken machen, das ist alles bekannt". Diese Momente empfand ich immer als sehr motivierend, wie Wegweiser die einem signalisieren "du bist genau auf dem richtigen Weg, da willst du hin! Über genau sowas willst du dir Gedanken machen!" Allerdings habe ich eine Frau, ein 10 Monate altes Kind, einen Vollzeitjob, Rufbereitschaft und noch ein paar andere Dinge. Dinge in denen vieles nur schwer Planbar ist. Ich wurde wieder krank, hatte Urlaub, doch so richtig Entspannung konnte ich nicht finden. Die Tage sind häufig voll gepackt und der Wunsch nach einer Auszeit macht sich breit. Gefühlt habe ich eigentlich nie Zeit oder nur sehr wenig, zu wenig. Die Motivation ständig oben zu halten kann schon anstrengend sein, insbesondere wenn man beruflich auch einfach erschöpft nach Hause kommt. Ich leide unter Migräne und hatte in der letzten Zeit häufiger Migräne Anfälle weswegen ich beim Arzt war und im Augenblick eine Therapie vollziehe. Die Therapie zielt darauf ab den empfundenen Stress zu reduzieren, besser zu bewältigen und damit die Abstände zwischen den einzelenen Migräneanfällen zu vergrößern. Die Migräne meldet sich bei mir offenbar immer dann wenn ich meinem Körper zuviel abverlange. Soziale Kontakte sind nur noch wenig da. Nicht weil es nicht irgendwie planbar wäre, aber in der Zeit in der man gerade nichts zutun hat möchte man auch einfach mal Pause haben. Insofern besteht das Leben aus einem Wechselspiel zwischen Vollgas und Stillstand. Der ursprüngliche Plan war, bis nach die Hochschulzugangsprüfung abzuwarten und dann seine Arbeitszeit zu reduzieren. Ich denke ich werde genau dieses Unterfangen beschleunigen. Gerade wegen der Migräne wurde mir auch Ausdauersport ans Herz gelegt und ich habe im Urlaub mit dem Joggen angefangen. Ich jogge 3x die Woche ca. 30 Minuten und merke das ich ein bisschen Lebensqualität dadurch zurück gewinne. Trotzdem ist es keine kleine Aufgabe einem Vollzeitjob nachzugehen, Zeit für Sport zu finden, eine Familie mit Kind zu haben und nebenbei zu studieren und gerade wenn man mit Migräne vorbelastet ist aufzupassen dass man nicht übertreibt(denn sonst liegt man einen Tag flach). Neben dem "Energieverlust" unter dem ich zu kämpfen habe, habe ich aber auch immer das Gefühl dass ich zwar Energie ins Studium investiere, diese Energie dann aber auch wieder zu mir zurück fließt. Die Arbeit hingegen ist ein Energiedieb der die Migräne sogar noch begünstigt. Deswegen war es für mich in diesem Entschluss nur logisch die Arbeitszeit zu reduzieren. Die Noten die ich bis jetzt schrieb liegen alle zwischen 1,xx und meine schlechteste ist 2,3. Da sich das vielversprechend anhört möchte ich mich nun mehr auf das Studium konzentrieren. An meinem selbstgemachten Zeitplan musste ich etwas herum justieren. Ich musste die Zeiten etwas runter schrauben und wenn ich Bereitschaft habe kommt es häufig vor das ich 7 Tage lang für das Studium garnichts mache. Das Gespräch über die Reduzierung der Arbeitszeit nehme ich mir für nächste oder Übernächste Woche vor. Starten möchte ich gegen Oktober. Da ich auch im Lehrplan zurück liege überlege ich über eine kurzzeitige Pausierung des Studiums um etwas aufzuholen. Ich werde dann wieder berichten wenn es was neues gibt. So... das wars fürs erste. Bis demnächst!
  4. Hallo, ich stehe gerade vor einer neuen Lieferung, näheres werde ich euch in einem Blog berichten. Aufjedenfall gibt es so 2 Hefte die ich so garnicht lesen möchte. Wenn ich jetzt Klartext spreche würde ich sagen „die sind einfach doof geschrieben“. Ich habe mir dann überlegt ob ich mir fremde Literatur noch anschaffe. Das hatte ich schonmal für Mathe getan. Ich verfalle dann schnell in einer Art Kaufrausch und kaufe dann alles mögliche was mir suggeriert das ich dieses und jenes auf magische Art besser, verständlicher und toller lerne. Ich wollte einfach mal hier nachfragen wieviele Bücher ihr euch generell neben dem Studium besorgt habt die ihr für das Studium benötigt habt. Das würde mich mal interessieren.
  5. Die letzte Woche war gefühlt sehr schnell vorbei. Resümee ist C# erstes Heft fertig, Zweites Heft die Hälfte, Mathe hängt es jetzt und es ist eben gerade echt Fest gefahren. Aber ich denke das wird schon noch. Mein Zeitplan den ich mir erstellt habe macht alles viel strukturierter, geregelter und einfacher. Es klappt sehr gut und im Augenblick habe ich mehr Zeit investiert als ich eigentlich müsste. Nach den Pfingstwochenende habe ich erstmal 2 Wochen Urlaub. Dort will ich die Zeit nochmal hoch schrauben um endlich die einsendeaufgaben abschicken zu können. Anfangs dachte ich mir „das schaffst du die Woche locker noch“ doch dann braucht man für ein Thema doch etwas länger und der Tag geht vorbei und Shit... wo ist die Woche? Gestern war sie noch da?! Ansonsten gibt es so einen online kompakt Kurs zum Thema lernen lernen. Er war kostenlos und ich wollte einfach mal zum Test schauen wie sowas geht und habe das mal gebucht. Leider waren zeitnahe Termine alle ausgebucht so das ich jetzt noch 2 Monate warten muss bis zu diesem ersten „außenkontakt“. Bis jetzt gab es ja, auch durch corona, keinen anderen Kontakt als Einsendeaufgaben. Nunja, ich habe mich auch mit 2 anderen mit Studierenden kurz geschlossen (über dieses Forum) und wir haben eine WhatsApp Gruppe gegründet. Das wars an dieser Stelle - ein kein so spannender Eintrag sondern eher alles geregelt.... als plötzlich ein gleißend heller Feuerball am Horizont erschien und drohte auf die Erde einzuschlagen, doch dann...... bis demnächst.
  6. GregViz

    9. Woche

    Also die 9. Woche ist vorbei verbleiben noch 3 Wochen. Der Gedanke weiter zu machen manifestiert sich. Was gibts zu berichten? Irgendwie gestaltete sich mein lernen als nicht effektiv. Deshalb habe ich mir einen festen Zeitplan gemacht wann ich was mache. Ich habe unter der Woche rund 2 Stunden fürs Studium reserviert (pro Tag) am Freitag 3 und Samstag und Sonntag jeweils 4 Stunden. Mittwochs habe ich meinen freien Tag macht unter dem Strich so ungefähr 15-16 Stunden. Die beiden Vierer Blöcke teile ich in zwei zweier Blöcke mit Mathe und im Augenblick mit Programmieren in C#. Ansonsten Wechsel ich die Tage immer durch. Ein Tag Mathe ein Tag was anderes. Es hat sich ausgezahlt, mit dem ersten Heft von C# bin ich durch. Es folgt das zweite. Eine Sache ist mir jedoch zum wiederholten mal aufgefallen. Ich hatte bereits mal über meine Note für mein Pflichtenheft gesprochen. Dinge waren in der einsendeaufgabe gefragt die so garnicht im Heft vorkamen. In dem Heft von C# steht nun in der musterlösung eine fallunterscheidung mit Switch case. Das wurde jedoch in diesem Heft garnicht vermittelt. Ich hatte wieder mal nur Glück... diese fallunterscheidung kenne ich schon aus Java was ich mir irgendwann mal privat angeschaut hatte, noch vor dem Studium. Ich finde das könnte angesichts dessen das man dafür sehr viel Geld bezahlt besser sein. Jemand der nun wirklich garkeine Ahnung hat der würde vor der Lösung stehen und sich fragen wie er darauf kommen soll? Das finde ich echt unschön gemacht. Nun vielleicht bin ich auch nur zu verwöhnt oder Jammere auf hohem Niveau. Immerhin ist mir das jetzt nur bei zwei Heften aufgefallen... ich hoffe es bleibt dabei. Bis zum nächsten mal
  7. Teils teils. Diese Einführung fällt Alternativlos aus und wird bis auf weiteres verschoben. Dieses verschieben verschiebt sich laufend neu. Für repetitorien gibt es online Alternativen für Klausuren werden ersatzweise B Aufgaben angeboten. Bislang ist der aktuellste stand den ich habe das klausurtermine bis Juli verschoben sind. Es gibt auch einen buchungsstopp bis zum 05.06.20
  8. Rund 2 Monate sind vergangen. Ich hinke hinter dem Zeitplan her aber das war mir ja bewusst denn ich hatte mir ja, wie ich mal schrieb, kurzfristig Urlaub genommen. Was mich allerdings stört ist das ich während der coronakrise keine Einstiegsveranstaltung hatte, keine Prüfung geschrieben habe eben nix... das ist eine Erfahrung die ich gerne gemacht hätte. Mich hätte der Ablauf interessiert. Samstag habe ich 7 Stunden lang mit lernen verbracht. Ich habe mich beim Thema Induktionen fest gebissen. Doch nach dem Samstag denke ich habe ich es verstanden. Ansonsten habe ich mit dem ersten C Heftchen parallel angefangen. Ich hatte natürlich etwas Vorfreude. Ich konnte es kaum erwarten. Die ersten 3 Kapitel bestanden allerdings eher aus Geschichte. Dann generell wie ist das alles überhaupt aufgebaut. Assembler, Compiler, Interpreter etc. Nicht das mich das nicht interessieren würde... aber ich hätte glaube ich erst das praktische getan und dann beleuchtet was da im Hintergrund passiert. Da mir Compiler Interpreter und eine Entwicklungsumgebung nicht fremd sind wusste ich zwar was gemeint war aber ich glaube für absolute Ahnungslose ist das bisschen blöd. Das sind Informationen wo man sich zulange bei „aufhängen“ kann wenn man nicht weiß was gemeint ist und ja... was soll ich sagen? Es ist doch egal woher die Sprache kommt und wie alt sie schon ist, das ist ein wissen da kann man beim Grillabend mit seinen Programmierer Kollegen prahlen. Es sollte doch wohl klar sein das jeder potentielle Leser dieses Heftes vor dem Heft sitzt und sehnsüchtig die ersten Zeilen Code sucht und nur darauf wartet „wann kann ich los legen und mir was eigenes machen?!“ stattdessen weiß ich jetzt wer Konrad Zuse ist. (Hätte ich das nicht schon gewusst) Klingt alles gerade viel negativer als es gemeint ist. Ich hoffe ihr wisst was ich meine, wann gehts denn los hier? Achja ich musste leider auch am Sonntag arbeiten, da der Sonntag allerdings kein regulärer Arbeitstag ist war ich alleine auf der Arbeit. Die Tätigkeit der ich nach ging war eher überwachender Natur. So nahm ich mir mein Tablett mit und lernte nochmal 3 Stunden und diesmal sogar bezahlt. So gesehen eine nicht schlechte Woche. Bis zum nächsten mal
  9. Jaein.... in meinem Unternehmen verdiene ich branchenüblich viel mehr als meine Kollegen aus anderen Firmen in der selben Sparte. Ich habe hier auch ein 13 Gehalt und eine Gewinnbeteiligung und ein paar andere schöne angenehme Dinge. Auch habe ich nicht mit Kunden zutun. Das macht die Sache gerade in der Bereitschaft einfacher. Wir haben eine zentrale sitzen, dort sitzen dann Meister in Schicht und die entscheiden dann oft besser wann ich wirklich gerufen werden muss und wann nicht als ein Kunde der zb bei jeder Kleinigkeit Panik schiebt und sich lieber 5 mal absichern will.
  10. Naja ich habe mir in der Woche Gedanken gemacht. Ich habe mich gefragt wo ich mich in 10,20,30 Jahren sehe. Meine Antwort war, ich sehe mich nicht in meinem jetzigen Job an meinem jetzigen Posten. Ich habe auch noch ein paar Kredite und monatliche Verpflichtungen. Ein großer Haufen läuft jedoch bald aus und dann wäre ich quasi schuldenfrei. Ich spiele momentan mit dem Gedanken die Arbeitszeit in absehbarer Zukunft vielleicht zu reduzieren. Werde aber erstmal abwarten bis wirklich alles bezahlt ist und ich „Safe“ bin. Werde auch den Betriebsrat bei uns mal kontaktieren. Geplant ist diese Geschichte gegen August/September. Aber bis dahin habe ich noch Zeit zum überlegen aber ich denke ich werde es tun und dem Studium die größere Priorität einräumen. Es ist zwar durchaus neben dem Beruf machbar aber ich glaube durch eine Reduzierung meiner Arbeitszeit würde mein Studium profitieren aber auch mein privates Leben und sehr viel Geld verliere ich auch nicht, der Stress wäre geringer... nicht zu vergessen das ich es ja für einen guten Zweck mache und der Arbeitgeber eventuell auch etwas davon hat.
  11. Also... die letzten 2 Wochen waren für mich eigentlich der Horror. Auf der Arbeit ist die Hölle los gewesen, richtig dicke Luft dabei lag es nicht wirklich am Arbeitspensum sondern an den Kollegen und ich war einfach überarbeitet und demotiviert. Ich habe ja mal geschrieben das ich deswegen studiere weil es eben Interesse ist und ich einen Beruf erlernt habe. Dieser Ausbildungsberuf bildet quasi die "Basis" für ein zwangloses Studium, ich habe ja etwas wo ich zurück greifen kann falls das mit dem Studium nichts wird. Anders wäre es wenn ich frisch Abitur hätte, Jahre studieren würde und dann ohne Abschluss und Lehre von der Uni gehe mit nichts in den Händen. Da ist dann schon ein ganz anderer Druck im Nacken als in meiner jetzigen Position. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher ob das der Grund war. Ich glaube unterbewusst strebe ich einen Berufswechsel an weil ich eventuell nicht zufrieden genug mit meinem Job bin. Ich hatte am 03.04.20 einen, die Leute sagen heute "Nervenzusammenbruch", auf der Arbeit. Ich wurde so mit Vorwürfen bombardiert die nicht nur meine Arbeitsweise sondern meine Person betreffen. Ich habe daraufhin den Raum verlassen aber der Kollege ist mir immer wieder hinterher gelaufen und hat mich richtig Rund gemacht bis ich explodiert bin und meinem Ärger richtig Luft gemacht habe. Ich habe am ganzen Körper gezittert und war wütend, ich drohte mit allem, mit Versetzung, mit Kündigung, er solle seinen Sch.... alleine machen und was nicht alles. An dem Tag war es mir einfach zuviel. Da sind Dinge rausgekommen die sich seit Monaten angestaut haben. Mir war nach diesem ausraster Übel. Ich hatte das Gefühl ich müsste brechen. Ich nahm mir spontan Urlaub und verbrachte wirklich 1 Woche damit mir über Dinge klar zu werden. Ich habe auch nicht sonderlich viel in meine Unterlagen geschaut. Ich war demotiviert, deprimiert, geschafft, gestresst und abgeraucht. Ich war über die Feiertage allerdings arbeiten, aber alleine und nur für das notwendigste. Nach 5 1/2 Stunden bin ich wieder Heim. Ich war so demotiviert das ich auch die Einstellung hatte "Und du willst studieren? Das klappt doch eh nicht, hör auf solange du nichts bezahlt hast, es bringt doch nichts." Ich nahm mir meine Matheunterlagen zur Hand und fing an zu lesen. Immer parallel auf Youtube und in den Heften. Ich rechnete und übte und werkelte vor mich hin und irgendwie fand ich Mathematik nie gut, nie! Doch jetzt finde ich Mathematik eigentlich recht Interessant. Es ist nicht einfach, aber viele Dinge sind schon fast unglaublich. Mir gefällt es auch das Dinge erklärt werden wie z.B. woher kommt die Zahl Pi oder e überhaupt her? In der Schule haben wir nur gelernt es anzuwenden, verstanden haben wir nichts. Dann habe ich mich durch Binär, Dezimal und Hexadezimal gearbeitet. Eine Sache vermisse ich doch, ich muss mir Aufgaben immer aus dem Netz suchen. Im Heft stehen vielleicht so 2,3 Beispielaufgaben und dann ein paar Übungsaufgaben. Aber ich würde gerne so ein Heft oder Buch mit Übungsaufgaben haben bei denen ich mal so 20 Aufgaben am Stück rechnen kann, einfach nur für die Übung. Falls jemand sowas auf anhieb kennt, nur raus damit. Was mir auch nie wirklich so bewusst war, das viele Mathematiker auch Philosophen waren. Ich bin ja selbst so ein Freizeitphilosoph und naja philosophierte so über mein Leben und dachte nach. Das Studium macht mir Spaß. Mittlerweile hat sich die Lernphase auf ca. 2 Stunden täglich eingependelt. Schaffe es so vielleicht nicht in der Regelstudienzeit aber egal, ich kann jetzt Hexadezimal und das ist toll. Ich kann auch nur sagen, so vom Gefühl her ist das Mathe im Studium ein ganz anderes als in der Schule. Beschreiben kann ich diesen Umstand allerdings nur schwer. Vielleicht ist es weil man älter geworden ist? Vielleicht weil die Qualität tatsächlich besser ist? Es fühlt sich aber defintiv anders an. Das war mein Update, damit ihr nicht denkt ich sei tot. Bis zum nächsten mal.
  12. Sicher, einen groben Plan habe ich schon. Der lautet täglich etwas dafür zutun. Manchmal 2 Stunden manchmal 6 Stunden. Zugegeben 6 Stunden schaffe ich nur in Ausnahmefällen aber manchmal habe ich mich irgendwo festgebissen und bin „im Flow“. Ich möchte den Flow dann natürlich nicht beenden. Das Pensum was ich erreichen möchte, das habe ich knapp verfehlt. Ich hinke etwas hinter dem „Lehrplan“. Mir fällt es an manchen Tagen sehr schwer konzentriert zu bleiben. Ich sag mal so, es gibt Tätigkeiten die laufen im Autopiloten ab. Das sind Tätigkeiten die in Fleisch und Blut übergegangen sind. In meinem Fall ist das meine Arbeit, oder eben Auto fahren. Ich brauch da nicht großartig viel zu denken. Das läuft automatisch, wenn ich aber in einem Zustand der Erschöpfung bin und witme mich etwas wie Mathe dann ist mein Kopf einfach dicht. Ich kämpfe dann mit Unkonzentriertheit und kann einfach nicht beim Thema bleiben. Heute habe ich mich nach der Arbeit für eine Stunde auf die Couch gelegt. Ein powernap quasi. Das hat mir ganz gut geholfen. Ich frage mich wie ihr das mit der Erholung macht und mit der Unkonzentriertheit? Beißt ihr einfach die Zähne zusammen? Kocht ihr euch einen starken Kaffee? Oder ist das der Moment wo ihr einen freien Tag einlegt und aktiv etwas für euren Akku tut? Was tut ihr dann? Sport? Schlafen? Sauna? Ein Spaziergang an der frischen Luft?
  13. Die fünfte Woche ist nun vorbei und mir fällt es schwer Zeit fürs Studium aufzubringen. Durch die coronakriste bin ich mehr auf der Arbeit eingespannt, (wir sind ein infrastrukturrelevantes unternehmen) zuhause warten auch Pflichten auf mich und auch wenn Kontaktverbot herrscht und das öffentliche Leben eingeschränkt ist, ist Zeit trotzdem ein knappes gut. Ich bemerke es, das ich nach der Arbeit oft zu müde bin um noch irgendwas zutun. Vielleicht mag auch ein bisschen die zeitumstellung dabei mitspielen oder der besondere Umstand das corona nicht planbar gewesen ist, aber selbst wenn das alles nicht gewesen wäre, Freizeit ist knapp. Während ich am Anfang sehr motiviert war und mich auf die Hefte gestürzt habe nimmt mein Tempo sehr stark ab. Ich denke das Problem wird nicht die Krise sein sondern tatsächlich die Arbeit. Ich stehe um 5:45 Uhr auf und bin um 17 Uhr im Freizeit Modus. Mittwoch ist mein persönlicher Wochentiefpunkt erreicht. Ich laufe Gefahr andere Umstände für mein „Versagen“ verantwortlich zu machen, doch ich versuche es selbstreflektierend zu sehen. Es ist eine ziemlich harte Geschichte soviel Zeit neben der Arbeit für ein Studium zu investieren. Jeden Tag ein paar Stunden hört sich wenig an, aber abzüglich nach Arbeit sind ein paar Stunden alles was einem an Freizeit bleibt. Diese Freizeit hat man dann ja nicht nur zum entspannen übrig. Das Auto wollte nicht anspringen, ich musste zur Werkstatt dann zum tüv, einkaufen, meine Tochter ist in letzter Zeit quengelig und die kommt mit der zeitumstellung auch noch nicht klar, irgendwas unterbricht mich immer beim lernen. Die hohe kunst liegt glaube ich darin sich die Zeit zur Erholung zu nehmen und gleichzeitig diszipliniert weiter zu lernen. Es macht mir immernoch Spaß und es ist letzten Endes eine Sache die ich wirklich will, aber es ist schwer beides im ausgewogenen Verhältnis zueinander auszubalancieren. Ganz zu schweigen von den persönlichen Tiefpunkten. An einem Tag ist man energiegeladen und hat richtig „Bock“ an anderen Tagen ist der Akku einfach leer. An einem anderen Tag hat man ganz furchtbar geschlafen und mal hat man Kopfschmerzen oder es geht einen nicht so gut. Ständig läuft man Gefahr das aus einem Tag nichts fürs Studium tun auf einmal 3 Tage werden. Das alles sind Lektionen die ich für mich noch lernen muss. Ich habe dies alles im Vorfeld gewusst und erwartet aber ich habe unterschätzt wie schwer diese Lektionen tatsächlich sind. Ich will weiterhin mein bestes tun und versuchen meine Lebensumstände zu optimieren. Vielleicht auch irgendwas tun um einfach länger fit und wach zu bleiben. Im Augenblick kommen mir nur so pauschale Ideen wie sportliche Betätigung oder früher ins Bett gehen. Vielleicht habt ihr da noch Tipps, wie bleibt ihr ständig „Fokus“? Über solche Tipps würde ich mich sehr freuen.
  14. Naja, im Bezug auf Mathe bin ich da lieber vorsichtig. Oft werde ich durch zuviel googeln und YouTube nur verwirrter. Als Joker habe ich meine Frau. Sie hatte einen 1er schnitt im Abi und findet Mathe ganz klasse. Danach hat sie eine Ausbildung gemacht und kümmert sich momentan um unsere kleine, hat aber auch vor später zu studieren. Allerdings Vollzeit an einer normalen Uni. Sie kann sich da sehr schnell rein arbeiten und blickt das gefühlt aus Anhieb. Sie ist mir da auch eine Hilfe dabei. Es ist nochmal was anderes wenn jemand wirklich vor Dir sitzt und du die Fragen in Echtzeit stellen kannst und beantwortet bekommst.
  15. Naja, ehrlich gesagt habe ich ein mulmiges Gefühl. Meine Mutter ist 70 Jahre und zuhause habe ich ein 6 Monate altes Kind. Wegen mir mache ich mir keine Sorgen aber wegen meiner Mutter und meinem Kind schon. Das ich vielleicht irgendwann den Virus von der Arbeit mit nach Hause Schleife. Wir arbeiten immernoch regulär. Es gibt ein paar Sicherheitsmaßnahmen aber die sind in der Praxis nicht einhaltbar. Beispielsweise schreibt die neue Maßnahme vor wenn man zu zweit arbeitet Masken anzuziehen falls der Abstand nicht gewährleistet werden kann. Die Masken existieren garnicht
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