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Welche Bedeutung haben Lernmanagement-Systeme (LMS) im Fernstudium?


Markus Jung

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Lernmanagement-Systeme (LMS) oder Lernplattformen, oft von den Anbietern auch als Online-Campus oder virtueller Campus bezeichnet spielen im Fernstudium eine immer größere Rolle.

 

Dabei handelt es sich um einen über das Internet zu erreichenden, internen Online-Bereich der Anbieter (Fernschulen und insbesondere Fernhochschulen), über den das Fernstudium verwaltet wird und oft auch Inhalte zur Verfügung gestellt werden sowie die Kommunikation durchgeführt wird.

 

Folgende Funktionen können in einem LMS zum Beispiel enthalten sein:

  • Prüfungsverwaltung (Anmeldung, Abmeldung, Notenübersicht etc.)
  • Informationen wie Prüfungsordnungen, Curriculum etc.
  • Übersicht über den Studienverlauf und Fortschritte 
  • Kommunikation mit der Hochschule, Dozenten und anderen Studierenden
  • Social Media Funktionen mit einem Stream ähnlich wie bei Facebook
  • Kommentarmöglichkeiten
  • Foren - seltener auch Blogs
  • eBooks, Videos, PDFs
  • Online-Tests

Es reicht also nicht aus, wenn Materialien online zur Verfügung gestellt werden, sondern es geht um ein Gesamtsystem, über das wesentliche Teile des Studiums laufen.

 

Genutzt werden eine Reihe von kommerziellen LMS-Lösungen sowie Open Source Produkte, die von den Anbietern individuell angepasst werden. Manche Anbieter setzen auch auf Eigenlösungen.

 

Einige kommerzielle LMS:

  • Blackboard Learn
  • Materna Lernwelt
  • Viversa

Einige Open-Source-Systeme:

  • ILIAS
  • Moodle
  • OLAT
  • Stud.IP

In diesem Video stellt Prof. Behm von der SRH Fernhochschule das dortige auf Moodle basierende Lernmanagement-System vor:

 

Update 19.10.2017: Video zu Moodle an der SRH Fernhochschule ergänzt

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