Meine Fernstudien an der WBH

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Lärm ...!

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Engel912

71 Aufrufe

Ja, was soll ich sagen - wenn ich nicht zu 100% mit den Gedanken beim Lernen bin (derzeit habe ich Probleme mich voll zu konzentrieren - meine tolle Erkältung ist noch nicht so ganz weg), dann stört mich die sprichwörtliche "Fliege an der Wand".

Normalerweise ist es im Haus hier relativ ruhig, dafür dass es 8 Parteien gibt. Wenn ich aber über den Büchern und Heften sitze und gerade nicht 100% konzentriert bin, dann höre ich den letzten kleinen Krach.

Schlimm ist dann, dass anscheinend meine einen Nachbarn keinen besseren Zeitpunkt für das Klavierspiel sehen als 19:30 Uhr :rolleyes: ... wäre erst mal nicht DER Beinbruch, wenn mich als Vollblut-Musikerin nicht JEDE falsche Note schmerzen würde - und da unten kann wirklich jemand NICHT Klavierspielen und ist hörbar WEIT davon entfernt "Alle meine Entchen" fehlerfrei zu schaffen :mad:

Wie schafft ihr den Lärm aus eurem Arbeitsbereich? Könnt ihr bei Musik/Fernsehen lernen? Für Tipps bin ich gerade wirklich offen - da ich als Mieterin gegen die Eigentümer unten drunter kaum Chancen haben werde ... :(


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7 Kommentare


Ich glaube das ist kein Problem der Geräusche sondern des eigenen Wohlbefindens.

Ich kenne das, wenn man nicht ganz auf der Höhe ist, hört man plötzlich alles. Ich wohne nur in einem 3 Parteien Haus, dennoch bekomme ich teilweise einen zu Viel, wenn die Nachbarin ihren 80er-Jahre Techno dudelt - man hört fast nichts ausser ganz leise den Beat.

Wenn ich gut drauf bin habe ich meistens sogar Musik beim lernen laufen - bei mir ist das wirklich sehr Tagesformabhängig.

Hilfreich wäre vllt. in Deinem Fall Ohropax?

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Markus Jung

Geschrieben

Wenn es Dich wirklich so stört und über einen längeren Zeitpunkt andauert würde ich Dir raten, zwar nicht gegen die Nachbarn/Eigentümer anzugehen - aber doch freundlich das Gespräch suchen. Vielleicht findet sich doch eine Lösung. Du musst ja nicht so darauf eingehen, dass das Klavierspiel nicht so gelungen ist...

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Ja, Ohropax hab ich schon mal gekuckt ... da stört mich dann mein eigener Herzschlag :D aber das war schon mal im Fokus ;)

Was das Gespräch angeht - sie machen ja offiziell nichts falsch... bis 20 Uhr ist das ja (soweit mir bekannt) gesetzlich OK. Und ich bin eher so der "lasst mir meine Ruhe, ich lass euch auch in Ruhe"-Typ ... Sprich, je weniger Drama umso zufriedener bin ich. Solange ich vorm Fernseher sitze isses ja auch egal - da dreh ihc einfach bissl auf und schon höre ich das Klavier nicht mehr ;) Nur das Lernen fällt eben bissl schwer.

Und das mit der Musik - wenn mich schon alles stört, hilft mir auch mein Mozart nicht mehr ... da komme ich dann ehr noch auf die Idee, dass ich Musik hören will und eben nicht mehr Lernen - und sitze dann mit geschlossenen Augen aufm Stuhl und geniesse jede einzelne (in diesem Fall ja RICHTIGE ;)) Note.

Naja ... wie chillie schreibt: das Wohlbefinden wird schon die Tage wiederkommen, dann höre ich vielleicht auch kein Klavier mehr o_O

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Hi!

Da kann ich mitfühlen! Über mir wohnt eine Opernsängerin! Prinzipiell würde ich sagen, dass sie das ganz gut macht aber ich kann

mit dieser Musikrichtung überhaupt nichts anfangen. Horror sind ihre Aufwärmübungen mit 20min „…hi hi hi hi ho ho ho ho hi hi hi

hi ho ho ho ho…“! Zum Glück kollidieren ihre Übungszeiten und meine Lernzeiten kaum, da sie meistens am Nachmittag übt während

ich noch auf der Arbeit bin. Wenn ich abends nach Hause komme ist schon ruhe im Haus und am Wochenende ist sie oft nicht da.

Zum lernen benötige ich auch absolute Ruhe auch wenn ich gerne ein bisschen Musik im Hintergrundlaufen lassen würde, leidet meine

Konzentration doch sehr darunter.

Ich würde das Gespräch suchen. Das bringt in der Regel am meisten.

Gruß

Steffen

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HannoverKathrin

Geschrieben

In der Schule und BBS habe ich fast immer den TV nebenbei gehabt, damit es nicht so leise war. Nun kann ich beim Studium aber GAR KEINE Störungen ertragen. TV, Musik, selbst wenn mein Freund PC zockt muss der Sound aus sein und beim Laptop sind die Anklick-Geräusche ausgeschaltet.

In meinen 6 Parteien ist es recht ruhig. Allerdings bemerke ich dass die Rentner über mir gelegentlich sehr laut Fernseher? Radio? anhaben. Das nervte mich nun auch schon ein paar Mal und ich haddere auch mit mir, nicht mal freundlich nach oben zu gehen und zu fragen. Ich wohne nun seit bald 1,5 Jahren da und damals ist es mir auch schon aufgefallen. von daher ist die Zeit reif, den Mund aufzumachen...

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Ich habe zwar keine weiteren Parteien im Haus, aber trotzdem Nachbarn. Die deutsche Schlagermusik, die im Nachbarhaus gehört wird, geht mir schon manchmal richtig auf den Zwirn, zumal die Nachbarin auch gerne mitsingt. Aber das halte ich aus. Wenn ich es nicht mehr ertrage, setze ich mir den Kopfhörer mit Musik auf und gut ist es. Vielmehr nerven mich die Geräusche, die ich seit ein paar Jahren im Ohr habe, die nicht abzuschalten sind. :rolleyes:

Zippy

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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!