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Das erste Update

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Jorgo

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Ursprünglich wollte ich schon vorher schreiben.

Hatte aber einiges um die Ohren und bin daher nicht dazu gekommen.

Bisher habe ich das Fernstudium Vormittags relativ regelmäßig durchgezogen.

Meistens habe ich dann auch immer so um die drei Std. gelernt.

Es gab Tage, da sind die drei Std. wie im Flug vergangen und es gab Tag da kamen mir die drei Stunden wie eine Ewigkeit vor.

Was mir nur auffällt ist, dass ich teilweise vor den Heften sitze und lese und einen Abschnitt wieder lese und auch noch ein drittes mal lese und es dann einfach sein lasse.

Der Grund ist, dass es teilweise Abschnitte gibt, die in einem so geschwollenem, enorm theoretischen, "möchtegern-wissenschaftlichen" deutsch geschrieben sind, dass man einfach nur noch kopfschüttelnd vor dem Heft sitzt und sich denkt "Weshalb kann dieser Kerl nicht normal schreiben?! Kommt er sich so evtl. besonders intelligent vor? :thumbdown:"

Dann frage ich mich hin und wieder auch, ob ich gerade wirklich "lerne" oder nur "lese".

Ich lese, unterstreiche, mache mir Notizen und bearbeite die Fragen am Ende eines Kapitels.

Danach frage ich mich ob dies ausreichend ist und wie andere der FU Hagen, die auch WiWi machen, wohl lernen?

Ggf. ist es einfach noch ein bißchen ungewohnt, da ich von einer Präsenzuni bzw. FH komme und es dort entsprechend anders ablief...

Könnt ihr mir hier mal ein kurzes Feedback geben, ob es euch bei manchen Texten auch so geht wie mir und wie ihr lernt?

Gruß,

Jorgo


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10 Kommentare


Ich studiere zwar an der PFH, aber da habe ich mich auch bei einigen Heften schon gefragt, warum der Autor es in gewollt umständlichen Satzbau geschrieben hat und teilweise selbst simpelste Feststellungen mit Fremdwörtern spicken musste. Da habe ich dann auch manchmal dreimal drüber lesen müssen oder habe es erst einmal gelassen. Hast du schon in Hefte von unterschiedlichen Autoren reingelesen? Ich weiß inzwischen bei manchen Autoren der PFH genau was mich erwartet, wenn ich deren Namen lese. :D

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Ich habe bisher mit 3 Heften, von 2 unterschiedlichen Personen, angefangen.

Und beide Personen schreiben leider so, wobei der eine schlimmer als der andere ist... :sneaky2:

Evtl. haben die einen internen Wettbewerb am laufen, wer am "wichtigsten" schreiben kann? :rolleyes:

Aber wie du schon sagst, die simpelsten Feststellungen müssen geschwollen/"wissenschaftlich" dargestellt werden... :thumbdown:

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Das habe ich in dem Modul "Rechnungslegung" auch schon festgestellt :lol: klingt alles sehr wichtig und ist in Wirklichkeit simpel.

Habe jetzt mal das Modul "Innovationscontrolling" angefangen, aber erst ein paar Seiten und kann mir noch kein wirkliches Bild machen....

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Markus Jung

Geschrieben

Zunächst mal finde ich es sehr positiv, dass du versuchst, regelmäßige Lernzeiten zu etablieren. So hast du gute Chancen, dass eine Gewohnheit draus wird, die dich auch durch "Krisenzeiten" trägt. Da ist es dann auch gar nicht so schlimm, wenn mal Tage dabei sind, in denen die Zeit nicht so produktiv genutzt wird, das ist normal.

Was die Qualität der Texte angeht kann ich nachvollziehen, was du schreibst. Es ging mir in Psychologie an der FernUni in vielen Skripten ähnlich - an der PFH ist es besser, doch auch da gibt es Hefte, bei denen ich mich frage, warum das nicht einfacher formuliert wurde, gerade wenn ich mir dann zusätzliche Literatur besorge die beweist, dass es sehr wohl möglich ist, verständlicher zu schreiben.

Letztlich muss man da als Student wohl durch und ich kann dir unter anderem empfehlen, bei schwierigen Themen zu schauen, wo du dich extern informieren kannst (Bücher, YouTube, Internet etc.). Gerade für WiWi an der FernUni Hagen gibt es ja auch einige spezielle (allerdings dann meist kostenpflichtige) Angebote wie zum Beispiel den Fernstudium Guide.

Hast du denn Kontakt zu Kommilitonen deines Studiengangs?

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Ne, Kontakt zu Kommilitonen habe ich noch keinen.

Dies wird im Laufe der Zeit aber sicherlich sich irgendwie ergeben. (Xing, Facebook etc.)

Da habe ich mich aber auch noch nicht drum gekümmert.

Mich würde aber mal interessieren wie ihr lernt.

Fragt ihr euch nicht auch manchmal "Lerne ich gerade oder lese ich nur?"

Im selben Moment frage ich mich dann, wie viel ich vom gelesenen noch wissen werde, wenn ich ein paar Seiten weiter bin.

Vermutlich nur minimal...

Das merke ich schon bei den Aufgaben.

Hier muss ich zum Großteil nachschlagen.

Und das was ich weiß, dass weiß ich noch vom Bachelorstudium oder Berufstätigkeit.

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Markus Jung

Geschrieben

Ja, manchmal ergeht es mir auch so, dass ich "nur" lese und dann irgendwann merke, dass gar nicht so viel hängen geblieben ist.

Jetzt für das Psychologie-Studium muss ich mein Konzept noch finden. Geplant ist, eher langsam und dafür gleich gründlich vorzugehen und zum Beispiel während der Bearbeitung des Stoffs Lernkarten und Übersichten sowie Zusammenfassungen zu erstellen, alle Aufgaben gründlich zu bearbeiten usw.

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Ok, dann geht es ja nicht nur mir so.

Danke für die Info!

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Ich lese manchmal die hefte absichtlich erst nur durch. Dann habe ich einen Überblick und kann einschätze was wichtig ist und was eher nicht. Und anhand der Info gehe ich die Sachen nochmal durch ... oder ich belasse es beim lesen, weil genug hängen geblieben ist ...

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Markus Jung

Geschrieben

Es kommt wohl auch immer darauf an, wie komplex und kompliziert der Stoff ist. Manchmal reicht nur lesen aus, um zumindest schon einen guten Überblick und ein grobes Verständnis zu haben.

Und bei manchen Themen (bei mir zum Beispiel Statistik) kommt irgendwann bei "nur lesen" ein Punkt, wo ich zwar die Buchstaben und Wörter aneinander reihe, aber inhaltlich im Grunde nichts mehr damit anfangen kann. Dann ist diese Vorgehensweise eigentlich Zeitverschwendung, weil es fast nichts bringt.

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Im ersten Durchgang lese ich, verstehe und kann nachvollziehen. Dann mal sehen was hängen geblieben ist. Kommt immer auf das Modul an. Klar Mathe und Statistik ist irgendwie auch "anders", oder auch Kostenrechnung muss man sofort kapieren, ansonsten bringt das Weiterlesen auch nix.

Übrigens zu dem Thema "wissenschaftlich geschwollene Sprache" in den Skripten....."Innovationscontrolling" ist noch schlimmer geschrieben:ohmy::lol:

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls