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Umgangston im Forum, Erfolgserlebnisse und Steigerung der Motivation

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mamawuschel

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Mein letzter Eintrag ist zwar erst ein paar Tage her, aber ich muss mir jetzt doch mal Luft machen über den Umgangston mancher Mitglieder hier im Forum.

Ich schaue eigentlich regelmäßig in neue Forenbeiträge und den ein oder anderen Blog. Gestern war ich allerdings geschockt. In irgendeinem Beitrag ging es um den Kundenservice der ILS und ein Mitglied (ich habe mir den Namen nicht gemerkt) hat sich ja mal voll im Ton vergriffen. Ich finde es unter aller Kanone wie sich der ein oder andere hier präsentiert. Klar ich bin bei der Konkurrenz und nach eigenen Vergleichen kann ich sagen, es ist nicht alles Gold was glänzt bei der ILS, bei der SGD gibt es auch den ein oder anderen Minuspunkt aber muss ich deswegen hier im Forum den Admin wegen seiner Programmierung der Seite beleidigen oder offiziell hier im Forum bekunden das ich einer Sachbearbeiterin am Telefon am liebsten aufs Maul gehauen hätte?

Ich erlebe immer wieder wie blauäugig manche in so ein Fernstudium rennen. Manchmal ist mir dies völlig unverständlich :confused:

Mit dem ersten Paket bekommt man ein Studienbegleitheft, ebenso eine Kopie des unterschriebenen Vertrages,hier stehen auch die AGBs welche man lesen sollte.

Es ist doch völlig logisch, wenn man mit der Zahlung pausiert aber dennoch Leistungen beansprucht, dass man die Raten nachzahlen muss. Wenn man in absehbarer Zeit erkennt ich schaffe es auch in 2 Monaten nicht sollte man kündigen ( auch wenn es innerlich schmerzt). Ich denke (habe darin keine Erfahrung) wenn man wieder einen Job hat und finanziell besser da steht, sollte es kein Problem sein bei einem Anbieter anzufragen ob es möglich wäre einen Sondervertrag abzuschließen und evtl. im 2.Lernjahr einzusteigen.

Durch eine Bekannte weiß ich, dass dies z.B. bei der SGD möglich ist. Ihre Gebühren wurden reduziert und ihr wurde nur fehlendes Material zugeschickt. Der Ton macht die Musik.

Egal welche Vereinbarungen man telefonisch trifft, man lässt sie sich immer schriftlich zukommen.

Was mir persönlich echt noch auf den Keks geht, ist dieses ständige gejammere " Ich bekomme nur Harz IV". Ich habe den ein oder anderen H4-Empfänger im entfernten Bekanntenkreis und sorry ich kann bei weitem nicht so großspurig Leben. Ich kann nicht zu der Tafel gehen und für 1€ eine volle Tüte Markenlebensmittel erstehen. Ich kann nicht aufs Amt gehen und sagen "Lieber Sachbearbeiter hier ist ein Elternbrief, mein Kind geht auf Klassenfahrt, übernimm das mal" NEIN, ich muss das selbst zahlen.( nächstes Jahr fahren meine 3 Kids auf Klassenfahrt was mich zusammen knapp 1200 € kostet). Ich muss die Beiträge für Sportvereine selbst zahlen und bekomme auch dies nicht übernommen. Klar wird man eingeschränkt, man muss sich evtl. eine günstiger Wohnung suchen und ein Fernstudium ist ein Luxus aber ich kann doch keinem Anbieter dafür die Schuld geben.

So nun habe ich mich genug ausgekotzt :)

Nun etwas erfreuliches. Eigentlich wollte ich ja mit der Fallstudie Projektmanagment weitermachen. Spontan habe ich mich aber für Informatik und Mathe entschieden. Informatik ist eine Lachnummer. Wer das Heft aufmerksam durchliest und nicht auf den Kopf gefallen ist schafft es in 2 Stunden ( die Abschreiberei dauert etwas) eine 1 in dieser Fallstudie zu erreichen. Bevor ich mit dieser Fallstudie anfing, habe ich mich erst einmal bei meinen Mitstudenten erkundigt ob es wirklich so einfach ist oder ob ich was übersehe.

Dann kommt der Hammer....Mathe/Statistik. Der Matheteil ist.. ( hätte ich keine Ohren, würde mein Grinsen rund um den Kopf gehen) 2 Kredite berechnen, Sparzinsberechnung und eine Empfehlung für die Geschäftsleitung.

Also Stoff 8.Klasse, ausgedruckt und fertig.

Bei Statistik ist mir das passiert was ich noch vor einigen Tagen bei einem Mitstudenten belächelt habe, ein falscher Knopfdruck und meine gesamten Exceltabellen waren aus meinem Worddokument verschwunden :blink:

3 Stunden arbeit puff und weg. Da ich während des Erarbeitens schon meine Zweifel hatte ob es wirklich so einfach ist, entschloss ich mich erst einmal dem zuständigen Fernlehrer zu schreiben. Verständnisfragen dürfen ja beantwortet werden. Es kann doch nicht sein, dass lediglich eine Rangliste erstellt werden soll daraus dann der arithmetische Mittelwert berechnet und eine Häufigkeitstabelle erstellt werden soll ( Grundlagenwissen, wo bleibt die Herausforderung). Ach ja, eine Klassifizierung soll man noch vornehmen plus Präsentation für die Geschäftsleitung. Ich fand da gehört noch eine Berechnung des Streuungsverhalten dazu und eine Gewinnberechnung ... oer doch nicht ???

Mhhh. Also schrieb ich um ca. 21 Uhr an den betreffenden Fernlehrer, ob ich es richtig sehe das es sooooo einfach ist ( vlt. habe ich ja auch etwas überlesen), da ich nicht so schnell mit einer Antwort rechnete ging ich zur Abwechslung früh ins Bett.

Morgens um 7.30 Uhr sah ich auf meinem Handy einen verpassten Anruf und eine Nachricht auf der Mailbox, Anrufzeit 21.34 Uhr. Mhhh also erst einmal die Mailbox abhören.......... es war der Fernlehrer!

Kurz nach 8 rief ich dann zurück ... Anrufbeantworter, also Name und Nummer hinterlassen und gedacht das wird heute Abend bis er sich meldet. Gegen 8.30 klingelte mein Handy mit dem Rückruf. Damit hätte ich niemals gerechnet. Er erklärte mir erst einmal wie lustig er meine Email fand, weil ich mir soooooooooooooo viele Gedanken gemacht hätte und es sei wie ich vermutete die einfache Variante. Er merkte noch durch die Blumen an das, dass Heft Stam01 völlig ausreichend sei für die Bearbeitung. Dannach unterhielten wir uns mal noch locker flockig 30 min über Gott und die Welt. Durch meine Telefonvorwahl merkte er an, dass wir beide Pfälzer seien und wo er bei mir in der Kante schon war usw. :lol: Weiter fragte er wie weit ich den sei im Studium. Nachdem ich ihm sagte , ich sei im 15. Studienmonat aber bereits am Bearbeiten der Studienhefte 21-24 Monat plus Fachhefte aus dem 3. Lernjahr, sprudelte es aus ihm heraus. " Man merkt direkt, dass sie hochmotiviert sind. Ihre Stimme klingt schon so motivierend und voll dabei" Nach Beendigung des Telefonats kann ich nur sagen "Chacka" ;-) Das Gespräch war Balsam für meine Fernstudentenseele.

Da ich heute und morgen frei habe, wird nun Statistik fertig gemacht und falls die Muse mich küsst auch Koka 5.

Mein letztes Paket aus dem 2 Lernjahr dürfte heute auch in der Post sein. Englisch 5, Päd 1+2 und die Arbeitsrechthefte ( RELB 1-3)hatte ich mir vorab über einen Mitstudenten als PDF schicken lassen und gelesen, daher muss ich hier nur noch die entsprechenden ESAs machen. Eigentlicher Liefertermin dieses Pakets wäre März 2015 also kann ich sagen, ich habe mir einen guten Puffer geschaffen.

Oh Gott, ich sehe gerade auf die Uhr und stelle fest, dass ich schon seit einer halben Stunde an meiner Fallstudie arbeiten wollte ;-) von daher an alle da draußen " Carpe Diem"


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7 Kommentare


Na das klingt wirklich motiviert - kannst du mir ein wenig davon abgeben? ;)

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@Esme

Bitte schön, ein Geschenkpaket voller Motivation.

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Natürlich gibt es immer Ausreisser im Umgangston. Jedoch muss ich feststellen, dass das Niveau in diesem Forum im Schnitt sehr hoch und von gegenseitiger Achtung geprägt ist. Danke an Markus, der moderierend die Wogen glättet, einzelne Benutzer zum "Abkühlen" mal temporär aussperrt oder ausufernde Diskussionen schliesst.

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Sehr nett geschrieben... Finde den Umgangston auch im großen und ganzen ganz gut hier. Ausreißer gibt es leider überall.

Wegen dem Gejammere kann ich dir recht geben ;)

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mir gefällt der Umgangston hier im Forum im Großen und Ganzen auch - Ausnahmen bestätigen die Regel, die gibt es aber auch im "Real-Life" und damit muss man irgendwie umgehen...

zu Hartz IV: für Singles ist Hartz IV echt hart - nach meiner Meinung - weniger als 400 €/Monat für Lebensmittel, Kleidung und Schuhe, Friseur und Kosmetika, Versicherungen, ggf. Auto oder Fahrkarten, Telefon/Internet/Handy oder ähnliches, vielleicht auch mal das eine oder andere Extra.... nicht wirklich viel :(

für Familien sieht das schon anders aus - für ne fünfköpfige Familie gibt es immerhin 1500 € + Wohnkosten (ich denke, für eine fünfköpfige Familie kommt da auch was zusammen) + sonstiges wie z. B. Kosten, die durch den Schulbesuch entstehen (von Fahrkosten bis Klassenfahrten).... da kommt man auf ein Netto-Einkommen deutlich jenseits von 2000 € netto - das bedeutet fast/um die 3000 € brutto/Monat. Nun muss man sagen, dass bei Hartz IV das Kindergeld angerechnet wird, was auch wieder ein paar Hunderter sind - trotzdem denke ich, dass Hartz IV Empfänger-Familien im Vergleich zu einer Otto-Normal-Verdiener-Familie nicht ganz so schlecht da steht.... neidisch bin ich trotzdem nicht.

sonst: weiter so :thumbup:

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Den Ton hier, finde ich auch oft sehr gut und positiv.

Zur ursprünglichen Debatte:

Mich nervt oft das Gejammer von Harzt IV-Empfängern an, vor allem, wenn sie selbst einen entsprechenden Vertrag geschlossen haben. Wenn ich eine Leistung in Anspruch nehme, muss ich dafür auch zahlen. Ob ich es mir leisten kann, oder nicht.

Außerdem finde ich das Anspruchsdenken auch etwas heftig. Einen 450€-Job findet man in den meisten Regionen recht einfach und schnell, man darf sich nur nicht für Arbeit, auch unter seiner Ausbildung zu Schade sein.

Was mich auch ärgert: Mit einem Vollzeitjob habe ich letztendlich weniger in der Tasche als mit einer Teilzeitstelle und Wohngeld/Harzt IV, weil diverse Vergünstigungen für mich nicht in Frage kommen. Ich zahle z.B. für das Mittagessen in der Schule 3,60€ am Tag. Mit den entsprechenden Vergünstigungen wären das 1€.

Und nein, hier sind keine zwei vollen Einkommen, finanziell bin ich für meine Tochter allein verantwortlich und habe für sie noch keinen Cent Unterhalt in den letzten 10 Jahren gesehen. Es scheitert daran, dass es keinen offiziellen Vater gibt, auch wenn die Klage seit rund 10 Jahren inzwischen läuft. Es hält bisher weder das Jugendamt, noch das Gericht für notwendig, den Herren mal zwangsweise vorzuführen. Sie warten lieber weiter, bis er freiwillig die Genprobe abgibt.

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Ich habe ja auch nur einen 450 Euro-Job, wovon ich gerne 130 Euro Studiengebühren an die IUBH, Miete und Sprit zur Arbeit bezahlen muss. Mir beiben 50 Euro im Monat übrig, ich darf in jeder Woche nicht mehr als 10 Euro ausgeben für Essen etc., aber bisher ging es. Und es macht mich stolz, mit wenig Geld auskommen zu können.

Außerdem finde ich das Anspruchsdenken auch etwas heftig. Einen 450€-Job findet man in den meisten Regionen recht einfach und schnell, man darf sich nur nicht für Arbeit, auch unter seiner Ausbildung zu Schade sein.

Nur wird man dann hier im Forum als "Depp vom Dienst" bezeichnet.

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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
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      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
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      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.