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BWL an der IUBH

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BWL an der IUBH

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Chrissi04

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Hallo zusammen,

da ich in diesem (tollen :thumbup:) Forum auch einige Hinweise auf meine Entscheidung zum Fernstudienanbieter gefunden habe und es hier recht Interessant zugeht, dachte ich mir ich schreibe mal einen Blog um die ein oder andere Erfahrzng auszutauschen und (hoffentlich) etwas Feedback zu erhalten.

Zuerst zu mir, ich heiße Christian, bin 25 Jahre alt und Vollzeit Berufstätig. Habe vor drei Jahren eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen und habe mich nun dazu entschlossen ein Fernstudium zu machen.

Darauf kam ich, da ich sozusagen eine befristete Arbeitsstelle habe und darum ein Studium für meine beruflichen Perspektiven doch sehr ansprechend scheint, Weiterbildungskosten vom Arbeitgeber übernommen werden, was natürlich bei einer privaten Fachhochschule schon sehr angenehm ist und zu guter letzt und auch als eigentlich wichtigster Punkt, der "Hunger nach Wissen". Ich möchte mich einfach weiterbilden,ich bin in meinem jetzigen Beruf schon länger in einer Phase in der kein neues Wissen mehr hinzukommt und das gefällt mir garnicht. Diese Kombination ist ein guter Grundstein denke ich. :)

Schon im April habe ich mich für die IUBH entschieden und mich dort eingeschrieben, natürlich habe ich mich vorher eingehend über die in Frage kommenden Anbieter informiert (auch hier).

Das ganze wird am 01.02.15 starten und vorerst in der 48 Monats-Variante ablaufen, da ich noch 41 Stunden in der Woche arbeite und einen (einfach) täglichen Arbeitsweg von über 100 km habe.

Somit sitze ich täglich morgens mehr als eine und nachmittags mindestens anderthalb Stunden im Auto (die Strecke Ruhrgebiet -Köln/Bonner Raum - zurück ist ganz schön mit Stau übersäht).

In etwa zwei Jahren werde ich dann planmäßig zur 36 Monats-Variante wechseln. Dazu kommt, dass mir durch die Ausbildung 19 ECTS anerkannt wurden. Mal schauen wann ich fertig werde, wenn denn alles klappt.

Seit Anfang Dezember habe ich angefangen zu lernen und habe, da ich ja nun genug Vorlaufzeit habe und diese auch nutzen will (es kommt auch auf Zeit an, je schneller ich fertig bin desto länger habe ich noch Bezüge während einer eventuellen Folgeweiterbildung), mir vorgenommen direkt am 21.02. Wiss. Arbeiten und BWL II zu schreiben.

Mit dem Lernen komme ich ganz gut zurecht, momentan schaffe ich ca. 2 Stunden in der Woche und Freitags - Sonntags auch mal 2,5 - 3.

Dafür ist aber manchmal auch nur 1 Stunde drin.

Leider habe ich etwas "Angst" vor den Klausuren, da ich gar keine Ahnung habe, welches Wissen ich wie anwenden muss und wie die Klausuren aufgebaut sind.

Das ist aber vor der ersten Klausur wohl immer so. Die letzten (ernst zu nehmenden) Klausuren habe ich in meiner Schulzeit geschrieben, dann kam nur noch die Ausbildung.

Mein Lernkonzept sieht wie folgt aus:

- Sublektion aufmerksam lesen und wichtige Inhalte markieren.

- Handschriftliche "grobe, unsaubere" Zusammenfassung, so weit möglich komplett umformuliert.

- einen Tag später, "saubere" Zusammenfassung am PC, wieder umormulieren soweit möglich (oft kommt dabei wieder etwa der selbe Wortlaut wie im Skript heraus)

- zwei Tage danach, von der sauberen Zusammenfassung ausgehend wieder Handschriftlich weiter Zusammenfassen und Kerninhalte notieren, daraus dann Karteikarten (Brainscape) formulieren.

- Danach Karteikarten abfragen, unklares aufschreiben und zwischendurch mal lernen

Das sieht alles sehr langwierig aus, ich bin aber so nach 3 Wochen und insgesamt 40 Stunden (ich habe mit weniger Lernzeit angefangen), mit wiss. Arbeiten fertig und habe bei den Karteikarten (alle 1-2 Tage ca. 20 Minuten vor dem zu Bett gehen) in diesem Modul 95% (229 Karten) und merke wenn ich mal zur Kontrolle in meine Zusammenfassungen schaue, dass ich das noch alles weiß.

Das Thema ist seit dem 22.12. abgeschlossen, danach war Weihnachten und ich habe mir zur Vorbereitung auf BWL II, das Skript BWL I kurz zu Gemüte geführt.

Seit dem 05.01. bin ich nun mit BWL II zu Gange, ich merke es ist zwar nicht schwer, aber doch schon mehr als wiss. Arbeiten.

Vorallem kann man nicht soviel auslassen wie in wiss. Arbeiten, da mir viel mehr aus den Skripten relevant erscheint (da sieht man wieder, ich habe keine Ahnung wie und was abgefragt wird).

Zum Üben habe ich mir auch noch den Wöhe und das zugehörige Übungsbuch besorgt, da die Fragen am Ende jeder Lektion im Skript ja etwas dürftig scheinen.

Im Wöhe lese ich auch nach der ersten Zusammenfassung nach und nehme zusätzliche oder konträhre Punkte mit auf.

Nachdem die ersten Klausuren Geschichte sind, habe ich vor monatlich je eine Klausur zu schreiben. Ich hoffe das klappt alles wie ich es mir vorstelle, momentan bin ich ja noch Feuer & Flamme.:rolleyes:

Wenn jemand Erfahrungen mit den Klausuren, Lernmethoden und anderem hat bin ich für jeden Kommentar, Feedback und Kritik dankbar. :thumbup:

Als letztes frage ich mich, ob denn meine Startunterlagen rechtzeitig eingehen bei mir (Vertragsschluss war im April) und wie das mit dem iPad aussieht (und was ich mit noch so einem Ding soll).

Man liest ja manchmal, dass dort leider ab und zu ein paar Dinge verloren gehen.

Bis bald.

Gruß Christian

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12 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Viel Erfolg bei dem Studium. Das ist ja super, dass die Weiterbildungskosten von deinem Arbeitgeber übernommen werden :thumbup:

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Danke für deinen Startbericht. Das fängt ja schon sehr ausführlich an mit deinem Blog und ich freue mich darauf, es weiter zu verfolgen.

Deine Lernmethode mit den vielen Zusammenfassungs-Schritten und dann noch Karteikarten erscheint mir zwar effektiv, aber auch sehr aufwändig. Wenn du damit zeitlich zurecht kommst, ist es bestimmt ein guter Weg. Vielleicht kommst du im Laufe der Zeit ja auch mit weniger Zwischenschritten an und kannst dann noch effizienter lernen, gerade wenn der Stoffumfang noch zunimmt.

Als ich gelesen habe, wie lange du täglich von und zur Arbeit unterwegs bist kam mir der Gedanke, ob nicht vielleicht der Zug eine Alternative für dich sein könnte? - Dann hättest du täglich schon mal zwei Stunden Lernzeit, die du dir an anderer Stelle nicht abknapsen musst.

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Hallo Markus,

danke für das Feedback.

Der Zug stellt leider keine Alternative dar, da der Hinweg morgens mit dem Zug mehrere Stunden und mehrmaliges Umsteigen bedeuten würde.

Ich habe eine Fahrgemeinschaft, aber da ist lernen schwer durch Bewegungen, Lautstärke, Müdigkeit.

Wenn ich nicht selbst fahre versuche ich meist etwas zu schlafen oder zumindest die Augen zu zu machen, sonst bin ich nämlich wirklich nicht mehr in der Lage viel aufzufassen am wenn ich Zuhause bin.

Jeden (Wochen)Tag um 4 Uhr aufzustehen kann anstrengedend sein, aber bislang geht es. Man gewöhnt sich dran. :P

Als ich den Text verfasst habe und über die Lernmethode schrieb, fiel mir auch auf, dass sich das ja sehr Aufwendig und Zeitintensiv anhört, meine subjektives Empfinden sagt mir das jetzt aber nicht.

Das Problem ist, ich kann ganz schlecht Auswendig lernen weil mir das nach ca. 30 Sekunden zu langweilig wird. Ich bin zwar sehr gut dazu in der Lage mir Sachen zu merken, nur kann ich nicht Stumpf immer das gleiche wiederholen und das Spare ich mir durch mehrmaliges Umschreiben / Zusammenfassen, so habe ich wenn ich die Karteikarten abfrage schon mehr als die Hälfte drin. Bei dem Rest quäle ich mich dann . :D

Aber für andere Vorschläge / Verbesserungen oder Taktiken wie man das ganze effektiver angehen könnte bin ich offen und dankbar.

Gruß

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Hallo, ich wünsche dir einen tollen Start und viel Spaß im Studium! Deine Vorfreude kann ich sehr gut nachvollziehen! :)

Nur habe ich gerade ein Verständnisproblem... Du schreibst, dass der Vertragsschluss im April (2014?) war, aber du erst diesen Februar anfängst? Woher hast du denn dann jetzt schon die Materialien? Sorry, ich stehe vermutlich auf dem Schlauch... ;)

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@sasa

Also zumindest die Skripte für das Modul "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" gibt es derzeit noch bei iTunesU zum herunterladen. Da hatte ich diese auch her, bevor mein Studium offiziel begonnen hat. Ist aber, soweit mir bekannt, so ziemlich das einzige Modul, für das man derzeit die Skripte herunterladen kann. Vor einiger Zeit ging das noch bei mehr Modulen.

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Also damals, als ich mich eingeschrieben habe, gab es so gut wie alle Module bei iTunesU. Wiss. Arbeiten, BWL I & II habe ich mir damals runtergeladen.

Es wurde mir auch, wenn ich mich schon vorbereiten wolle, dazu geraten diese zu nutzen (von Seiten der IUBH).

Ich fange erst im Februar an, da ich ab da 3 Jahre Berufserfahrung habe, die ich brauche, da ich als "Kind" unglaublich schlau war und mein Abitur abgebrochen habe und das so, dass auch keine Fachhochschulreife dabei raus kam.

Aber ich habe das alle schon vorher geplant und direkt die Förderung durch den Arbeitgeber eingetütet.

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Jeden (Wochen)Tag um 4 Uhr aufzustehen kann anstrengedend sein, aber bislang geht es. Man gewöhnt sich dran. :P

Das ist krass - ich glaube, da würde ich mich nie dran gewöhnen. Wann gehst du denn dann abends ins Bett?

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Das schlimme sind die Wochenenden und Urlaube, die machen alles "angewöhnen" natürlich wieder zu nichte.

Ich versuche in der Woche zwischen 21 Uhr und 21.30 Uhr schlafen zu gehen, oftmals bin ich aber dann noch ein bisschen wach, kennt man ja..

Von Sonntag auf Montag ist es natürlich am schlimmsten, man geht (obwohl man absichtlich nicht so lange geschlafen hat) Sonntags ins Bett aber meist ist vor 22.30 - 23 Uhr nichts mit einschlafen.

Aber irgendwie hält man dann durch, solange man was zu tun hat.

Und wenn ich Zuhause bin und dann irgendwann anfange zu lernen, mache ich mir einen Kaffee und das hilft dann über die ersten

Müdigkeitsanfälle hinweg und wenn das Thema halbwegs interessant ist oder man sich es interessant macht dann ist man auch nicht mehr so müde, irgendwann gibts dann die 2. Tasse Kaffee und dann ist auch schon Feierabend mit lernen.

Also das geht jetzt seit 6 Wochen ganz gut, man ist natürlich häufig etwas kaputt aber das war ich bevor ich anfing zu lernen ja auch durch das frühe aufstehen.

Da ich in der Woche sonst ja (durch das "Kaputtsein" und das frühe zu Bett gehen) auch nicht soviel Abends unternommen habe, passt das mit dem lernen, ist zumindest besser als auf der Couch rum zu lümmeln und sich die tollen Fernsehsendungen anzuschauen.

Nur am Wochenende ist das schwierig, da das ja auch so oder so die einzige Zeit ist wo man was unternehmen kann, aber das geht schon, die 2-3 Stunden hab ich zwischendrin. Nur wenn man was trinken geht ist es natürlich schwer, der Tag danach fällt dann aus :)

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Du wirst mit der Zeit merken was für dich machbar ist und was nicht. Ich hatte da schnell gemerkt, wann ich was noch lernen kann...und wann ich am besten einfach aufhöre. Man ärgert sich dann im ersten Moment, aber es ist anders nicht zu machen :-)

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Auch ein herzliches Willkommen von mir. ;)

Wir sind ja schon eine bunte Truppe hier, was den Vorteil hat, dass hier viele verschiedene Arbeitstechniken u. -tipps, Motivationen usw. zus.kommen und ausgetauscht werden können.

Meine Erfahrung hinsichtlich Arbeits"technik" u. -aufwand ... ist, dass das sehr individuell ist. Wie Markus schon schrieb, denke ich auch, dass es auf lange Sicht wichtig ist, die eigene effektive Methode zu finden - die je nach Thema, Anforderung und Output (z.B. Klausur oder HA) wieder unterschiedlich ausfallen kann.

Im Moment ist Dein Zeitaufwand ja noch niedrig, was bei 41 Std/Woche + Fahrzeiten auch verständlich ist, um so wichtiger wird der Faktor Zeit (Aufwand/Leistung) werden.

Die Studiengänge sind ja auch alle unterschiedlich konzipiert:

Bei uns gibt es feste Abgabetermine, d.h. keine individellen Termine u. kein Verschieben, weil man das Pensum nicht geschafft hat.

Das mag bei Dir anders sein, aber Du hast Dir ja bereits ein zeitliches Ziel gesetzt. Nimm das ruhig als Anreiz, aber setze Dich auch nicht zu sehr unter Druck.

"Langer Atem" und (mehr oder weniger) "anhaltende Grundmotivation" sind zwei Zauberwörter, um die "Klippen" zu umschiffen ... Weniger ist manchmal mehr. ;) Was ich selbst mal befolgen sollte ... :lol:

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