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Aktuelle Fortschritte und eine Überraschung: Uniwechsel

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kitsune

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In den letzten Wochen habe ich ziemlich viel geschafft. Für DE100 (Psychologie) habe ich TMA03 abgeschickt und das Ergebnis müsste in den nächsten Tagen kommen. TMA04 hab ich auch schon fertig gemacht, war nicht so viel. Bin vom Studienkalender nun irgendwo Anfang Mai, aber ich möchte genug Zeit für die Modul-Abschlussarbeit haben.

Für S142 habe ich das Genetikbuch fertig gelesen und die erste TMA schon abgeschickt. Deadline ist zwar erst Anfang April aber ich wollte das Thema einfach nur noch abschließen. Eigentlich mag ich Genetik, aber vielleicht gerade weil ich vorher schon viel wusste war es relativ langweilig. Und wenn mich etwas langweilt geht leider relativ schnell die Motivation flöten. Aber das nächste Thema klingt spannender: "Empire of the Microbes".

Den MOOC "Forests and Livelihoods in Developing Countries" habe ich mit 95% abgeschlossen. War aber auch verdammt interessant! In "Introduction to Sustainability" geht es auch gut voran, es ist viel Arbeit für einen MOOC (verbringe so acht Stunden pro Woche damit) aber die Themen sind super.

So, und nun eine kleine Überraschung: Ich werde die Uni wechseln.

In den letzten Monaten war es ja schon recht ruhig hier in meinem Blog und in den letzten Beiträgen habe ich ein paar eher negative Punkte zur OU angemerkt. Vor allem das Kuddelmuddel mit den Modulen, die aufhören und neu anfangen, hat mich ziemlich genervt. Ich bin jemand der Planungssicherheit braucht, ansonsten fällt es mir schwer mich auf aktuelle Dinge zu konzentrieren. Ein weiterer Punkt der mich extrem nervt: Es wird ja gesagt, dass man alle Studiengänge in Vollzeit, sprich 120cp pro Jahr, machen kann. Nun ist es aber so, dass spätere Module auch aufeinander aufbauen und es teilweise nur ein Startdatum im Jahr gibt. Das heißt, eigentlich kann man doch nicht in drei Jahren fertig werden, weil man Module nacheinander machen muss. Ich kann also momentan überhaupt nicht abschätzen, wann ich fertig werde! Für mich ein klares No-Go, weil ich die nächsten Jahre auf jeden Fall Vollzeit studieren möchte um möglichst schnell fertig zu werden.

Meine Wahl ist nun auf die University of London/LSE und den Bsc International Development gefallen. Das klingt jetzt erstmal nach einem ziemlichen Themenwechsel, allerdings geht es da um eine Vielzahl interessanter Themen, unter anderem auch Environment etc. Die OU selbst geht in neueren Modulen auch selber immer weiter weg von den Naturwissenschaften, was ich ja schon mal erwähnt hatte. Die Module in dem Studiengang der UoL sind sehr vielseitig. Das ganze Thema reizt mich sehr (ein paar MOOCs haben mich da noch bestärkt) und ich habe mich in den letzten Monaten auch schon ein wenig eingelesen, da die UoL einiges an frei zugänglichen Materialien zur Verfügung stellt.

Also, es war wirklich eine schwere Entscheidung. Die UoL ist ganz anders organisiert als die OU: weniger an-die-Hand-nehmen, man bekommt sein Zeug geschickt und lernt dann eben bis man zur Prüfung geht, ohne Hausarbeiten, kein Kalender wo alles schon für einen aufgedröselt ist etc.. Bücher muss man sich noch selber kaufen,aber selbst wenn man den Faktor mit einrechnet spare ich einige tausend Euro (zudem ich sowieso immer sehr viele Bücher kaufe). Da die OU nun auch viele neuere Module nur noch online und ohne Bücher anbietet war das kein schwerwiegendes Argument gegen die UoL. Aber ich werde jetzt hier nicht meine komplette Pro-Contra-Liste aufführen, das würde wohl den Rahmen sprengen.

Noch kurz zur Info: Ich habe ja kein Abitur, aber die 120cp von der OU qualifizieren mich für die UoL, was vielleicht noch für andere "Abiturlose" ganz interessant sein dürfte. Zusätzlich muss ich noch einen Brückenkurs in Mathematik machen, wofür ich den der Fernuni Hagen gewählt und mich bereits angemeldet habe. Meine jetzigen Module mache ich natürlich fertig, da ich die eh für die Zulassung brauche. Also verlorene Zeit und Mühe war es definitiv nicht, sondern eher meine Eintrittskarte in die akademische Welt, und ohne diese Erfahrung würde ich mich auch gar nicht erst an ein Studium an der UoL trauen.


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13 Kommentare


Das klingt nach einer gut durchdachten Entscheidung. Schön, dass du nicht das Gefühl hast, die OU-Zeit wäre "verschwendet" gewesen. Ich finde es immer gut, wenn man aus veränderten Wegen trotzdem einen Sinn ziehen kann. :)

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Ja, diese Entscheidung hat mich seit Dezember beschäftigt und war nicht leicht. Auch wenn es in dem Beitrag nicht so klingt, ich werde die OU bestimmt vermissen und würde sie trotz allem weiterempfehlen. Die Betreuung durch die Tutoren ist super und das Lernen an sich dort sehr ansprechend. Für mich passten aber einige Aspekte einfach nicht mehr.

Und verschwendete Zeit ist sowas eigentlich nie, lernen bringt einen immer weiter, und gelernt habe ich da definitiv echt viel. Nicht nur die Inhalte an sich, sondern auch Lernmethoden, Zeitmanagement, akademisches Schreiben usw. Was solche Dinge angeht ist die OU auch echt klasse, da nimmt man viel mit. :)

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Ja, das ist prima, dass Du sozusagen anknüpfen kannst und nichts verloren ist!

Ich hatte vor 7 Jahren auch überlegt den MSc. Human Resource Management an der UoL zu studieren, aber dieses völlige "aus den Büchern für die Prüfung-Lernen" ist einfach nichts für mich.

Wirst Du dann zum WS 15/16 dort anfangen?

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Markus Jung

Geschrieben

Interessant. Bei deinen Weiterbildungsprojekten wird es auch nie langweilig, da sich immer mal wieder Änderungen ergeben :-).

Bekommst du denn an der University of London irgendwas von der OU anerkannt, oder ist das dann inhaltlich doch zu weit auseinander?

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Wirst Du dann zum WS 15/16 dort anfangen?

Ja :) Heute sind auch die Mathesachen aus Hagen kommen. Werde versuchen da möglichst schnell durchzukommen, dann kann ich die Anmeldung für die UoL abschicken. Ziel ist so bis Ende Juli, da die immer schon anfangen Mitte August das Material zu verschicken.

Bekommst du denn an der University of London irgendwas von der OU anerkannt, oder ist das dann inhaltlich doch zu weit auseinander?

Ich könnte das Psychologiemodul anrechnen lassen. Da das aber nicht wirklich zum Rest passt und dann eben auf dem Bachelor-Zeugnis stehen würde, lass ich das. Gibt so viele interessante Module an der UoL und auf eine Prüfung mehr oder weniger kommt es mir dann auch nicht an ;)

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Ich bin sehr gespannt, was Du von der LSE berichten kannst. Ich möchte ja irgendwann auch noch mal in UK studieren - eigentlich ja einen DBA - aber die LSE ist eben die LSE... da würde mich selbst ein B.Sc. noch begeistern können.

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Wie muss ich mir die Prüfungen in GB bzw. bei der LSE denn vorstellen? Multiple Choice Klausuren? Gibt es hier ein zentrales Zentrum, das für die Abnahme zuständig ist? Hab mal ein wenig geschaut, die bieten ja wirklich ein paar ganz interessante Sache an...

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parksj86: Also, jedes Modul endet mit einer 3-stündigen Klausur, und die Klausuren finden so Mai/Juni statt.

Beispiele für Klausuren kann man hier schauen: http://www.londoninternational.ac.uk/community-support-resources/current-students/emfss-programme-resources/past-exam-papers-commentaries/2014/emfss-past-examination

Also kein Multiple Choice. In meinem Studiengang sind es eigentlich alles Essays etc. die man dann schreiben muss. Hab jetzt aber nicht bei anderen Studiengängen geschaut.

Und hier findest du alle Orte an denen man Klausuren schreiben kann: http://www.londoninternational.ac.uk/community-support-resources/current-students/examinations/examination-centres

Für mich übrigens wieder in Köln, im gleichen Exam centre wo ich schon meine Klausur für die OU letztes Jahr geschrieben habe. Kenne also schonmal den Weg und die Leute (sehr nett da!) :thumbup:

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Markus Jung

Geschrieben

Für mich übrigens wieder in Köln

Wenn du Lust hast, mal nach einer Prüfung bei einer Tasse Tee oder Kaffee ein wenig persönlich über Fernstudium etc. zu plaudern, melde dich gerne, wenn du mal wieder in Köln bist.

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Wenn du Lust hast, mal nach einer Prüfung bei einer Tasse Tee oder Kaffee ein wenig persönlich über Fernstudium etc. zu plaudern, melde dich gerne, wenn du mal wieder in Köln bist.

... und falls Ihr in der Runde noch einen Dritten, Neugierigen brauchen könnt, trinke ich gerne eine Tee mit :). Mich würde auch interessieren, wie es dort läuft.

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SebastianL

Geschrieben

oh wow, das ist ja mal ein Schritt, der aber durchdacht klingt. Dann gibt es nur eines zu sagen: Viel Erfolg! :thumbup1:

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Markus Jung

Geschrieben

... und falls Ihr in der Runde noch einen Dritten, Neugierigen brauchen könnt, trinke ich gerne eine Tee mit :).

Sehr gut. :-). Dann wäre es ja schon fast ein Kölner Fernstudium-Infos.de Treffen.

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Wann beginnt denn Dein neues Studium an der UoL? Ich würde mich freuen, wenn Du im Blog darüber berichtest, wie es ist.

Viel Erfolg für Dein neues Studium!

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link