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Arbeitspsychologie - ein MOOC ohne MOOC-Gefühl

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Markus Jung

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Von meinen bisherigen MOOCs bin ich sehr verwöhnt, weil diese sehr kreativ und zum Teil fast spielerisch erstellt waren, sehr anschaulich mit vielen Beispielen und oft angereichert mit Interviews und verschiedenen Sprechern, insgesamt sehr abwechslungsreich und leicht zu verfolgen. Das beste Beispiel dafür war der MOOC Intro to Psychology:

https://www.udacity.com/course/ps001

Diese Woche hat nun der MOOC "Einführung in die Arbeitspsychologie" begonnen. Und der kommt dann doch zwar fachlich nach meinem ersten Eindruck sehr fundiert, aber auch sehr nüchtern, trocken und bisher vor allem theoretisch daher. Zumindest bisher handelt es sich quasi um eine verfilmte Vorlesung und wenn Folien gezeigt werden, liest der Prof. diese meist wortwörtlich 1:1 vor.

https://iversity.org/de/courses/einfuehrung-in-die-arbeitspsychologie

Die erste Woche ist allgemein der Einführung in das Thema gewidmet:

- Was ist unter wissenschaftlicher Psychologie zu verstehen?

- Was ist Gegenstand der Arbeitspsychologie?

- Was bedeutet Arbeit im Leben von Menschen?

- Auf welchen Grundannahmen beruht die Arbeitspsychologie?

Zu jedem Thema gibt es ein Video mit Quiz-Fragen und dazu noch Literaturhinweise und Begriffserläuterungen.

Insgesamt geht der Kurs über sieben Wochen und ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Hier geschildert ist ja erstmal nur mein erster Eindruck - ich habe mir gerade mal drei Videos angeschaut und die Fragen dazu beantwortet.

Es gibt ja hier bei Fernstudium-Infos.de noch einige weitere Teilnehmer an diesem MOOC - ich bin gespannt, wie ihr ihn erlebt. Jedi hat hier schon einen kurzen Blogeintrag dazu veröffentlicht.


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13 Kommentare


Irgendwie fehlt mir die Interaktion. Im Forum ist sehr wenig los. Ansonsten ist der Kurs fachlich gut gemacht.

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Schade! Ich habe den MOOC auch belegt und mir gestern das erste Video angesehen. Mein Eindruck war auch: kompetent! Außerdem mag ich den Schweizer Dialekt sehr gerne :).

Ist das denn sonst anders in den Foren bei den MOOCS? Ich habe ja erst ein MOOC BPM gemacht, bis auf ein paar Hinweise auf technische Probleme war dort auch nichts los. Bei den Foren meiner früheren Fernstudiengangs-Versuche war das auch nicht anders.

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@schwedi

Ich habe ja asschon einige MOOCs mitgemacht und da war im Forum immer was los. Fragen zum fachlichen, technische Probleme usw. werden da diskutiert.

Beim Arbeitspsychologie-Kurs sollen sich über 2000 angemeldet haben. So steht es auf der FHNW-Seite.

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Kann mir bitte jemand sagen was MOOC ist.

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Markus Jung

Geschrieben

Also bei dem Intro to Psychology MOOC und auch bei dem Prokrastinations-MOOC und dem MOOC "The Brain is flat" war in den Foren deutlich mehr los. Es gab da auch oft Aufgaben, bei denen gezielt dazu aufgefordert wurde, etwas in den Foren zu schreiben, um die Teilnehmer aktiv zu beteiligen. Oder es gab Experimente, an denen man teilnehmen konnte. Mal schauen, vielleicht kommt da ja noch was.

@csab362: Ein MOOC ist ein Massive Open Online Course, also ein Online-Kurs mit vielen Teilnehmern. Mehr dazu hier:

http://www.fernstudium-infos.de/blogs/markus-jung/8686-was-ist-ein-mooc.html

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Wow, ok! Aber der MOOC Arbeitspsychologie hat doch gerade erst begonnen, vielleicht passiert dort noch was in den Foren.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich bin jetzt mit den fünf Einheiten für diese Woche durch und die letzten beiden haben mir schon deutlich besser gefallen, da die Inhalte mehr Praxisbezug hatten. Den Vortragsstil versuche ich zu akzeptieren.

Die Theorie mit dem Menschenbild X und Menschenbild Y von McGregor ist mir zwar schon einige Male begegnet (zuletzt in diesem Vortrag), jedoch wurde sie hier sehr durchgängig beschrieben und auch auf weitere Bereiche (Führungsstile, Unternehmen, Technikeinsatz) bezogen.

Im Moment freue ich mich auf das nächste Kapitel.

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Ich habe heute auch angefangen und mir das Einführungsvideo und 1.1 angeschaut. Ich fand es wahnsinnig schwierig, konzentriert zuzuhören und war mit meinen Gedanken immer wieder weg. Es macht mich aber zuversichtlich, dass dir die letzten beiden Videos dann besser gefallen haben :)

Morgen abend oder spätestens am Samstag werde ich weiterschauen.

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Markus Jung

Geschrieben

Ja, ich hatte auch Probleme konzentriert zuzuhören. Heute bin ich während des Video schauens ein wenig auf der Stelle gejoggt, um mich nicht so ablenken zu lassen. Und ich fand das Thema auch etwas interessanter und besser zu verfolgen.

Ich bin gespannt, wie es bei dir sein wird.

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Irgendwie hat mich der Mooc noch nicht gepackt. Im Moment zieht es mich da überhaupt nicht dazu hin, mir die nächsten Videos anzuschauen ... Dafür bin ich diese Woche über einen Zeitmanagement-Mooc bei opencourseworld gestolpert und habe mir da schon fast alles reingezogen. Nichts explizit Neues, aber trotzdem interessante Aspekte und ganz nett aufgemacht :)

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Markus Jung

Geschrieben

Mich reißt er auch immer noch nicht vom Hocker, aber ich schauer mir jeden Tag ein Video an, da ist okay. Und das Thema finde ich grundsätzlich schon auch interessant.

Für den MOOC bei opencourseworld habe ich mich jetzt auch mal angemeldet. Zwar habe ich in dem Berich wirklich schon sehr viel gemacht, zuletzt der Anti-Prokrastinations-MOOC ging ja im Grunde auch in die Richtung, ist aber immer wieder mal interessant und ich bin gespannt, wie der so aufgemacht ist.

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Der Dozent hat Arbeitsspychologie als Spezialgebiet. Wahrscheinlich reicht die Zeit niemals im MOOC für alles aus. Im Profil der Uni Freiburg und FHNW steht das auch drin.

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Ich hatte Betriebspsychologie ja im Studium und deshalb ist das nichts grundlegend Neues. Vielleicht kommt die Lust, mir das anzuschauen, ja noch. Ansonsten halt nicht, ist ja dann nichts Tragisches :)

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      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.