Aus dem Leben einer Fernstudentin

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Richtig machen - aber was ist richtig !?

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HannoverKathrin

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Montag habe ich relativ missmutig meine ZF für BWL gestartet. Einziger Motivator war mein Urlaub und das Bedürfnis, so wenig wie möglich da tun zu müssen. Außerdem sind die SB 1-3 eigentlich ganz gut und ich hatte sie im Februar beim 1. Lesen förmlich verschlungen gehabt.

Nach 19 Seiten SB habe ich 3 Seiten ZF gehabt. Tjaoh. Wie ich mich dann so schlafen legte musste ich die Sache mal hochrechnen. Bei nem 60 SB ausgegangen. 3 Seiten x 3 Drittel pro SB x 6 SB = 54 Seiten ZF. In BUJ hatte ich anfänglich 19, wuchs dann aber auf 20. Okay, da hat mir das HGB einiges abgenommen und ich war seelisch darauf vorbereitet dass BWL mehr werden würde. Aber wie soll ich denn mit einer 54 Seiten ZF arbeiten? Da brauch ich ja 2 Lernsessions ums wenigstens 1x durchzulesen.

Lösungen müssen her:

Nichts aufschreiben was ich eh weiß?

- Geht nicht. Selbst das längst bekannte Ökonomische Prinzip oder die Produktionsfaktoren müssen sicherheitshalber intensiv wiederholt werden. Können einem locker 15 Punkte bringen.

Weniger aufschreiben?

- Geht nicht. Die HFH will es, lt. ehemaligen Klausuren, schon recht genau wissen. Für n Haufen Stichpunkte/Schlagworte gibts da 1,5 Punkte. Und das sind teilweise Dinge, die ich mir so gar nicht notiert hätte wegen "ach, zu genau" "ach, zu uninteressant" etc.

Wie man es macht, man macht's verkehrt. Da ich ja der Sicherheitstyp bin werd ich also meinen Schreibstil beibehalten. Was ich positiv bemerken konnte, ich behalte durch das Schreiben sehr viel. Ich hoffe somit, dass die Arbeit mit der ZF somit nicht so lange dauert und ich Erfolgserlebnisse wie bereits bei BUJ verbuchen kann.

Gestern musste ich ja unerwartet länger arbeiten und meine für den Nachmittag geplante Stunde fürs Kapitel 2 war somit ins Wasser gefallen.

Abends hab ich den SB nochmal genau durchforstet, es sind keine 60 Seiten sondern nur knapp über 50. Somit kann ich sagen, dass meine ZF evtl. eher Richtung 36 Seiten gehen wird. Irgendwie immer noch verdammt viel. Aber die Altklausuren haben mir ordentlich Respekt verschafft.

Trotz aller Mühe den SB am Abend durchzubekommen, habe ich mich dann doch dafür entschieden bei einem gewissen Grad von Müdigkeit und Erschöpfung aufzuhören. Die letzten 2,5 Seiten für Liquidität (eh schon von BUJ bekannt) hätte ich zwar noch schnell erledigen können. Aber so macht es einfach keinen Sinn. Der Leverage-Effekt wurde schon reingeprügelt. Dann lieber heute in Ruhe vorm Mittermeier-Besuch.

Mein gefaulenztes Wochenende habe ich somit wieder rausgearbeitet. Aber nun heißt es nicht ausruhen, sondern weiter powern. Die SB 4-6 werden nämlich ne Qual. Da sollte ich mir nun lieber ein Polster schaffen.


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4 Kommentare


Willst du für BWL zur Übersicht und zur Darstellung von Zusammenhängen mit Mindmaps arbeiten? Würde sich ja schon anbieten : )

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Michael Knight

Geschrieben

Aber wie soll ich denn mit einer 54 Seiten ZF arbeiten?

Da komme ich auch schon mal hin. Immerhin hast Du den Stoff dann etwa auf 1/5 komprimiert. Das ist doch ganz ordentlich. Normalweise würde ich meine ZF auch kürzer verfassen - jedoch nicht an der HFH.

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eine 54 ZF und dann eine 2 Seiten Übersicht würden sich anbieten. Wenn du die 54 Seiten dann immer und immer wieder wiederholst brauchst du eigentlich nur noch auf deine 2 Seiten gucken und dich fragen was du noch so weist ( quasi ne Kopf Verknüpfung *g*)

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Ich hatte damals bei BWL mit Mindmaps gearbeitet. Fand diese einer der heftigsten Klausuren, da so viele unterschiedliche Themen abgefragt werden. Und ja, man muss den Stoff schon ziemlich genau draufhaben :(

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      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.