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IT und Personalmanagement

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Beetlejuicine

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Ich habe vor einigen Tagen mein Exposé für die Hausarbeit endlich eingeschickt und warte auf Rückmeldung. Da ich nicht davon ausgehe, sofort eine Freigabe zu bekommen, bin ich sehr gelassen und habe weitere Bearbeitungszeit quasi schon fest geplant. Macht auch nichts, denn mein Erleben beim Exposéerstellen war, dass dies wirklich wichtig ist, um nachher einen roten Faden zu haben und runter schreiben zu können. Dazu kommt ja auch noch eine Umfrage und ich musste einen Fragebogen erstellen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der beim ersten Mal "richtig" ist. Das Exposé der Hausarbeit hat mit dem Exposé des Praktikumberichts kaum was zu tun. In der Hausarbeit ist die Herausbildung der Forschungsfrage und die darauf ausgerichtete Untersuchung schon eine kleine Herausforderung. Das muss ja auch alles passen. Nun denn, ich bin guter Dinge, dass das Ding dieses Jahr irgendwann in den Kasten kommt :rolleyes:

 

Neben dieser "freien" Arbeit, habe ich die Fallaufgabe IT fast fertig. Die habe ich ja schon vor Wochen begonnen und immer mal nur eine Frage abgearbeitet. Übrig ist jetzt noch eine Frage, die etwas komplexer ist, aber dennoch zu bewältigen.

Wen es interessiert: Ich musste ein IT Netzwerk planen mit allem drum und dran und eine Beschaffungstrategie formulieren. Um ehrlich zu sein, fand ich die Studienhefte grottig. Nicht im Sinne von schlecht, sondern im Sinne von fachfremd. So viele Begriffe, die einem nix sagen, man muss jeden nachschlagen (und es interessiert mich nicht). Ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich alle Möglichen Protokolle kennen muss und was da sonst noch so stand. Ich habe selektiv gelesen und beantwortet, seis drum. 

 

Weitaus geschmeidiger gestaltet sich Personalmanagement (Personalführung habe ich schon fertig). Die Hefte lassen sich einfach lesen, bekanntes Terrain. Die Fallaufgabe lässt sich - ähnlich wie Recht (die Apollianer verstehen das) - einfach und stur runterschreiben. Jedenfalls ist die Fallaufgabe fast fertig und ich denke, ich kann beide Fallaufgaben nächste Woche einschicken. Nummer 24 und 25 von 30!

Die Fallaufgabe hat auch schon einiges für die Klausur gebracht, die wir in dem Modul schreiben müssen. Ich denke, dass ich die im Februar schreiben kann. Nummer 5/6!

 

Man kann förmlich knistern hören, wie es auf die Zielgerade geht und ich empfinde das als sensationell. Zur Zeit könnte ich wieder die Tage und die Nächte durcharbeiten, merkwürdig, was man für Arbeitsgewohnheiten hat. 

 

 


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Beetlejuicine

Geschrieben

So sieht das bei uns im OC (Onlinecampus in der Übersicht aus). 

Campus 2.jpg

Campus.jpg

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Beetlejuicine

Geschrieben

Und so sieht das einzelne Modul aufgeklappt aus.

Campus 3.jpg

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Gibt wohl nur einen Anbieter... Sieht bei der wbh sehr ähnlich aus.

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Ich wollte gestern abend schon schreiben das die Icons zwar unterschiedlich sind der Rest aber recht gleich aussieht :)

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Die Apollon gehört zur Klett Gruppe wie die WBH. Daher benutzen beide das gleiche Tool.

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Beetlejuicine

Geschrieben

Ahhhhhhhhhh, wie simpel doch die Zusammenhänge sind :-)

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Hast Du für die Exposé-Erstellung noch gute Literaturtipps? Vielleicht magst Du kurz noch etwas zu "Fallstricken" bzw. Deinen Erfahrungen beim Verfassen des Exposés schreiben? 

Ich frage deshalb nach, da dies bei mir gerade der nächste Schritt vor der BA-Thesis ist - also aus ganz aktuellem Anlass. :)

Wir haben von der FH folgende Lektüre an die Hand gekriegt (vielleicht ist das für jemanden interessant):

Krajewski, Markus: Lesen Schreiben Denken. Köln 2013.

Dieses schmale LSD-Büchlein umfaßt nur 180 S. und erscheint in der Reihe UTB. Es soll uns durch das Exposé u. BA-Thesis führen. ;)

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Beetlejuicine

Geschrieben (bearbeitet)

Hi Snowchild,

 

also wir bekommen von der Hochschule ein Studienheft, in dem alles quasi Schritt für Schritt steht.  Dazu gibt es noch ein Beispielexposé und eine Checkliste, mit der man am Ende nochmal alles auf Vollständigkeit prüfen kann. 

 

Ich habe erst ein allgemeines Brainstorming gemacht, welche Gebiete mich überhaupt interessieren. Dazu habe ich mein Mind Map Programm genutzt. Bei mir war das ganz grob "Dokumentation" und einige andere Sachen. Nun beginnt die Eingrenzung. Da ich beruflich und auch früher als PDL und QMB für die Umsetzung der Qualitätsrichtlinien (QPP) verantwortlich war/bin, habe ich das als weitere Eingrenzung genutzt.

 

Dokumentation - > Anforderungen der QPR

 

Nun ist das immer noch zu weit gedacht, also habe den Qualitätsbericht des MDK gelesen und festgestellt, dass es für eine Anforderung insgesamt mehr als 50 %Abweichungen gibt. Diese Anforderung habe ich mir rausgepickt:

 

Dokumentation -> Anforderungen der QPR - > Dokumentation des Wohlbefindens bei Demenz

 

Da das Thema global zu groß ist, betrachte ich es am Beispiel einer Einrichtung. Also, wie ist die Dokumentation des Wohlbefindens in dieser Einrichtung umgesetzt, wie ist der Kenntnistand der Pflegenden usw. Dies ermittele ich in einer Umfrage und leite daraus Maßnahmen ab. Es gibt allgemeine Empfehlungen des MDK zum Thema.

 

Im Exposé selbst schreibe ich zunächst eine Einleitung, warum ich dieses Thema ausgewählt habe, was meine Fragestellung (grob: wie ist die Dokumentation des Wohlbefindens in dieser Einrichtung umgesetzt) und was mein  Ziel ist (Handlungsgempfehlungen). Danach schreibe ich, was das Thema für eine Relevanz hat, bedeutet: Wieso sollte man sich überhaupt damit beschäftigen? Dann erläutere ich den Forschungsstand, also wer hat wann was zum Thema geschrieben, welche aktuelle Studien gibt es? An dieser Stelle merkte ich auch, dass ich nochmal eingrenzen musste, weil das Thema sonst zu umfangreich wäre für eine Hausarbeit, also ist daraus geworden:

 

Dokumentation - Anforderungen der QPR-> Dokumentation des Wohlbefindens - > mithilfe pflegerischem Assessment

 

Und nun konzentriere ich mich in der Arbeit auf das Assessment ( es gibt noch andere Komponenten)

 

Das klingt jetzt einfach, aber:

 

1.) es ist noch nicht durch, das heißt, ich weiß gar nicht, ob das so richtig ist

2.) das hat lange gedauert, bis ich das so für mich klar hatte, alleine der Teil den Forschungsstand zu ermitteln und Literatur im Vorfeld zu sichten ,war eine Herausforderung.

 

Weiter geht es mit der Darstellung der Methode, hier erkläre ich, was ich für eine Studie mache (Querschnitt, deskriptiv mit dem Ziel Handlungsempfehlungen abzuleiten). Auch hier musste ich wieder umfassend über Empirie lesen.

Dann muss man auch die Literaturrecherche darstellen, also wo man gesucht hat und mit welchen Begriffen. 

 

Am Ende führe ich dann noch meine vorläufige Literaturliste auf, die alles enthält, was ich zum Exposé benutzt habe und gedenke zur Hausarbeit zu nutzen. Im Anschluss folgt meine vorläufige Gliederung der Hausarbeit.  Im Anhang dann noch mein Fragebogen.

 

Ist ein bisschen, wie auf Eiern laufen, weil man es halt noch nie gemacht hat und es ein Prozess ist. Aber wichtig, eben weil man sich mit Allem im VORFELD so ordentlich beschäftigt und die gröbsten Überraschungen und Hürden bereits entdeckt hat (bestenfalls). Hier kann man die Tutoren ja befragen, später in der Thesis ist man auf sich alleine gestellt. 

 

Mehr kann ich dir leider nicht bieten.

 

Ich habe noch genutzt:

Raab-Steiner; Benesch, Michael (2015). Der Fragebogen. Von der Forschungsidee zur SPSS - Auswertung. 4. Auflage. Wien: Facultas

 

Das Buch heißt zwar der Fragebogen, beinhaltet aber auch die Erarbeitung der Forschungsfrage. Für mich war es gut geschrieben, es hat knapp 200 Seiten, wovon aber auch viele für das Programm SPSS sind. Ich kann bereits auswerten mit Excel, haben wir im Gruppen Projekt geübt, jetzt möchte ich gerne mal in SPSS reinschnuppern, sofern die Demoversion das zulässt, ich habe es mir noch gar  nicht angesehen. 

 

Wenn du noch Fragen hast, gerne.

 

 

bearbeitet von Beetlejuicine
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Hallo Beetlejuicine,

herzlichen Dank für Deine sehr ausführliche Beschreibung bzgl. des Exposés, die bei mit zurzeit (noch) keine offenen Fragen läßt.

Dein Beitrag ließ mich an einigen Stellen aufhorchen, die ich beim Lesen des LSD-Buches genau im Blick behalten werde, wie insbesondere Angaben zur Erläuterung des Literaturrecherchevorgangs sowie das Anführen einer vorläufigen Literaturliste.

Falls sich für mich nach dem Lesen des Buches (u.a. Exposé-bezogener Literatur) bzw. beim Schreiben meines eigenen Exposés grundsätzliche Fragen stellen sollten oder ich meines Erachtens Wichtiges beizusteuern habe, werde ich mich in Deinem Blog "melden" bzw. selbst einen Beitrag zu dieser Thematik verfassen.

Du hast Dein Vorgehen sehr anschaulich dargestellt und ich denke, dass alle hier davon profitieren bzw. zum Mit- und Weiterdenken angeregt werden. Bei mir ist das jedenfalls so. :)

 

Irritiert hat mich Deine Aussage, dass Du nachher bei der Thesis auf Dich allein gestellt sein wirst - Wir werden beständig mit unseren beiden Gutachtern in Kontakt bleiben müssen und unser Vorgehen bzw. den jeweils aktuellen Arbeitsstand be- u. absprechen (per Mail, Chat o.ä.). Zudem kann ein Kolloquium angesetzt werden.

Das Exposé ist bei uns quasi das Bewerbungsschreiben für das Thesis-Thema bei den von uns favorisierten Gutachtern.

 

Ich behalte Deine Aspekte im Blick ..., die Tage geht es bei mir los. ;)

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Boar Beetle..... Es ist echt der Wahnsinn, ich habe hier von Dir das erste Mal gelesen vor über 2 Jahren glaube ich, als ich gerade auf der Suche war nach Berichten über die Apollon. Und es kommt mir echt noch vor wie gestern, Du warst ja eine von denen, die mich da super informiert und auch motiviert haben den Schritt zu wagen, und da warst Du selber gerade am Anfang. 

Jetzt bist Du also fast fertig... Wow! Ich hoffe ja, dass ich kommendes Jahr ähnliches schreiben kann.

 

Ich drücke Dir alle Daumen für die FAs, die Klausur und die Hausarbeit!

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Beetlejuicine

Geschrieben

Hi Stolluba,

ja, die Zeit vergeht!

 

Ich brauche aber auch  noch knapp ein Jahr, mir fehlen noch 60 CP. Und da ich bereits viel auf dem Zettel habe für dieses Jahr, hab ich mir auch nur 30 CP vorgenommen. Ich werde wohl bis 2017 brauchen. Die letzten Fallaufgaben sind komplex und nicht mal eben so runter zu schreiben. Dazu noch der Business Plan und der Projektbericht (oder sowas in der Art) für Pflegemanagement. Und die HA muss ich ja auch noch schreiben. Du siehst, es ist noch viel!

 

 

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      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.