Springe zum Inhalt
  • Einträge
    201
  • Kommentare
    775
  • Aufrufe
    13.559

IT und Personalmanagement

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Beetlejuicine

491 Aufrufe

Ich habe vor einigen Tagen mein Exposé für die Hausarbeit endlich eingeschickt und warte auf Rückmeldung. Da ich nicht davon ausgehe, sofort eine Freigabe zu bekommen, bin ich sehr gelassen und habe weitere Bearbeitungszeit quasi schon fest geplant. Macht auch nichts, denn mein Erleben beim Exposéerstellen war, dass dies wirklich wichtig ist, um nachher einen roten Faden zu haben und runter schreiben zu können. Dazu kommt ja auch noch eine Umfrage und ich musste einen Fragebogen erstellen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der beim ersten Mal "richtig" ist. Das Exposé der Hausarbeit hat mit dem Exposé des Praktikumberichts kaum was zu tun. In der Hausarbeit ist die Herausbildung der Forschungsfrage und die darauf ausgerichtete Untersuchung schon eine kleine Herausforderung. Das muss ja auch alles passen. Nun denn, ich bin guter Dinge, dass das Ding dieses Jahr irgendwann in den Kasten kommt :rolleyes:

 

Neben dieser "freien" Arbeit, habe ich die Fallaufgabe IT fast fertig. Die habe ich ja schon vor Wochen begonnen und immer mal nur eine Frage abgearbeitet. Übrig ist jetzt noch eine Frage, die etwas komplexer ist, aber dennoch zu bewältigen.

Wen es interessiert: Ich musste ein IT Netzwerk planen mit allem drum und dran und eine Beschaffungstrategie formulieren. Um ehrlich zu sein, fand ich die Studienhefte grottig. Nicht im Sinne von schlecht, sondern im Sinne von fachfremd. So viele Begriffe, die einem nix sagen, man muss jeden nachschlagen (und es interessiert mich nicht). Ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich alle Möglichen Protokolle kennen muss und was da sonst noch so stand. Ich habe selektiv gelesen und beantwortet, seis drum. 

 

Weitaus geschmeidiger gestaltet sich Personalmanagement (Personalführung habe ich schon fertig). Die Hefte lassen sich einfach lesen, bekanntes Terrain. Die Fallaufgabe lässt sich - ähnlich wie Recht (die Apollianer verstehen das) - einfach und stur runterschreiben. Jedenfalls ist die Fallaufgabe fast fertig und ich denke, ich kann beide Fallaufgaben nächste Woche einschicken. Nummer 24 und 25 von 30!

Die Fallaufgabe hat auch schon einiges für die Klausur gebracht, die wir in dem Modul schreiben müssen. Ich denke, dass ich die im Februar schreiben kann. Nummer 5/6!

 

Man kann förmlich knistern hören, wie es auf die Zielgerade geht und ich empfinde das als sensationell. Zur Zeit könnte ich wieder die Tage und die Nächte durcharbeiten, merkwürdig, was man für Arbeitsgewohnheiten hat. 

 

 

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  


11 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich wollte gestern abend schon schreiben das die Icons zwar unterschiedlich sind der Rest aber recht gleich aussieht :)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hast Du für die Exposé-Erstellung noch gute Literaturtipps? Vielleicht magst Du kurz noch etwas zu "Fallstricken" bzw. Deinen Erfahrungen beim Verfassen des Exposés schreiben? 

Ich frage deshalb nach, da dies bei mir gerade der nächste Schritt vor der BA-Thesis ist - also aus ganz aktuellem Anlass. :)

Wir haben von der FH folgende Lektüre an die Hand gekriegt (vielleicht ist das für jemanden interessant):

Krajewski, Markus: Lesen Schreiben Denken. Köln 2013.

Dieses schmale LSD-Büchlein umfaßt nur 180 S. und erscheint in der Reihe UTB. Es soll uns durch das Exposé u. BA-Thesis führen. ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Beetlejuicine

Geschrieben (bearbeitet)

Hi Snowchild,

 

also wir bekommen von der Hochschule ein Studienheft, in dem alles quasi Schritt für Schritt steht.  Dazu gibt es noch ein Beispielexposé und eine Checkliste, mit der man am Ende nochmal alles auf Vollständigkeit prüfen kann. 

 

Ich habe erst ein allgemeines Brainstorming gemacht, welche Gebiete mich überhaupt interessieren. Dazu habe ich mein Mind Map Programm genutzt. Bei mir war das ganz grob "Dokumentation" und einige andere Sachen. Nun beginnt die Eingrenzung. Da ich beruflich und auch früher als PDL und QMB für die Umsetzung der Qualitätsrichtlinien (QPP) verantwortlich war/bin, habe ich das als weitere Eingrenzung genutzt.

 

Dokumentation - > Anforderungen der QPR

 

Nun ist das immer noch zu weit gedacht, also habe den Qualitätsbericht des MDK gelesen und festgestellt, dass es für eine Anforderung insgesamt mehr als 50 %Abweichungen gibt. Diese Anforderung habe ich mir rausgepickt:

 

Dokumentation -> Anforderungen der QPR - > Dokumentation des Wohlbefindens bei Demenz

 

Da das Thema global zu groß ist, betrachte ich es am Beispiel einer Einrichtung. Also, wie ist die Dokumentation des Wohlbefindens in dieser Einrichtung umgesetzt, wie ist der Kenntnistand der Pflegenden usw. Dies ermittele ich in einer Umfrage und leite daraus Maßnahmen ab. Es gibt allgemeine Empfehlungen des MDK zum Thema.

 

Im Exposé selbst schreibe ich zunächst eine Einleitung, warum ich dieses Thema ausgewählt habe, was meine Fragestellung (grob: wie ist die Dokumentation des Wohlbefindens in dieser Einrichtung umgesetzt) und was mein  Ziel ist (Handlungsgempfehlungen). Danach schreibe ich, was das Thema für eine Relevanz hat, bedeutet: Wieso sollte man sich überhaupt damit beschäftigen? Dann erläutere ich den Forschungsstand, also wer hat wann was zum Thema geschrieben, welche aktuelle Studien gibt es? An dieser Stelle merkte ich auch, dass ich nochmal eingrenzen musste, weil das Thema sonst zu umfangreich wäre für eine Hausarbeit, also ist daraus geworden:

 

Dokumentation - Anforderungen der QPR-> Dokumentation des Wohlbefindens - > mithilfe pflegerischem Assessment

 

Und nun konzentriere ich mich in der Arbeit auf das Assessment ( es gibt noch andere Komponenten)

 

Das klingt jetzt einfach, aber:

 

1.) es ist noch nicht durch, das heißt, ich weiß gar nicht, ob das so richtig ist

2.) das hat lange gedauert, bis ich das so für mich klar hatte, alleine der Teil den Forschungsstand zu ermitteln und Literatur im Vorfeld zu sichten ,war eine Herausforderung.

 

Weiter geht es mit der Darstellung der Methode, hier erkläre ich, was ich für eine Studie mache (Querschnitt, deskriptiv mit dem Ziel Handlungsempfehlungen abzuleiten). Auch hier musste ich wieder umfassend über Empirie lesen.

Dann muss man auch die Literaturrecherche darstellen, also wo man gesucht hat und mit welchen Begriffen. 

 

Am Ende führe ich dann noch meine vorläufige Literaturliste auf, die alles enthält, was ich zum Exposé benutzt habe und gedenke zur Hausarbeit zu nutzen. Im Anschluss folgt meine vorläufige Gliederung der Hausarbeit.  Im Anhang dann noch mein Fragebogen.

 

Ist ein bisschen, wie auf Eiern laufen, weil man es halt noch nie gemacht hat und es ein Prozess ist. Aber wichtig, eben weil man sich mit Allem im VORFELD so ordentlich beschäftigt und die gröbsten Überraschungen und Hürden bereits entdeckt hat (bestenfalls). Hier kann man die Tutoren ja befragen, später in der Thesis ist man auf sich alleine gestellt. 

 

Mehr kann ich dir leider nicht bieten.

 

Ich habe noch genutzt:

Raab-Steiner; Benesch, Michael (2015). Der Fragebogen. Von der Forschungsidee zur SPSS - Auswertung. 4. Auflage. Wien: Facultas

 

Das Buch heißt zwar der Fragebogen, beinhaltet aber auch die Erarbeitung der Forschungsfrage. Für mich war es gut geschrieben, es hat knapp 200 Seiten, wovon aber auch viele für das Programm SPSS sind. Ich kann bereits auswerten mit Excel, haben wir im Gruppen Projekt geübt, jetzt möchte ich gerne mal in SPSS reinschnuppern, sofern die Demoversion das zulässt, ich habe es mir noch gar  nicht angesehen. 

 

Wenn du noch Fragen hast, gerne.

 

 

Bearbeitet von Beetlejuicine

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hallo Beetlejuicine,

herzlichen Dank für Deine sehr ausführliche Beschreibung bzgl. des Exposés, die bei mit zurzeit (noch) keine offenen Fragen läßt.

Dein Beitrag ließ mich an einigen Stellen aufhorchen, die ich beim Lesen des LSD-Buches genau im Blick behalten werde, wie insbesondere Angaben zur Erläuterung des Literaturrecherchevorgangs sowie das Anführen einer vorläufigen Literaturliste.

Falls sich für mich nach dem Lesen des Buches (u.a. Exposé-bezogener Literatur) bzw. beim Schreiben meines eigenen Exposés grundsätzliche Fragen stellen sollten oder ich meines Erachtens Wichtiges beizusteuern habe, werde ich mich in Deinem Blog "melden" bzw. selbst einen Beitrag zu dieser Thematik verfassen.

Du hast Dein Vorgehen sehr anschaulich dargestellt und ich denke, dass alle hier davon profitieren bzw. zum Mit- und Weiterdenken angeregt werden. Bei mir ist das jedenfalls so. :)

 

Irritiert hat mich Deine Aussage, dass Du nachher bei der Thesis auf Dich allein gestellt sein wirst - Wir werden beständig mit unseren beiden Gutachtern in Kontakt bleiben müssen und unser Vorgehen bzw. den jeweils aktuellen Arbeitsstand be- u. absprechen (per Mail, Chat o.ä.). Zudem kann ein Kolloquium angesetzt werden.

Das Exposé ist bei uns quasi das Bewerbungsschreiben für das Thesis-Thema bei den von uns favorisierten Gutachtern.

 

Ich behalte Deine Aspekte im Blick ..., die Tage geht es bei mir los. ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Boar Beetle..... Es ist echt der Wahnsinn, ich habe hier von Dir das erste Mal gelesen vor über 2 Jahren glaube ich, als ich gerade auf der Suche war nach Berichten über die Apollon. Und es kommt mir echt noch vor wie gestern, Du warst ja eine von denen, die mich da super informiert und auch motiviert haben den Schritt zu wagen, und da warst Du selber gerade am Anfang. 

Jetzt bist Du also fast fertig... Wow! Ich hoffe ja, dass ich kommendes Jahr ähnliches schreiben kann.

 

Ich drücke Dir alle Daumen für die FAs, die Klausur und die Hausarbeit!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hi Stolluba,

ja, die Zeit vergeht!

 

Ich brauche aber auch  noch knapp ein Jahr, mir fehlen noch 60 CP. Und da ich bereits viel auf dem Zettel habe für dieses Jahr, hab ich mir auch nur 30 CP vorgenommen. Ich werde wohl bis 2017 brauchen. Die letzten Fallaufgaben sind komplex und nicht mal eben so runter zu schreiben. Dazu noch der Business Plan und der Projektbericht (oder sowas in der Art) für Pflegemanagement. Und die HA muss ich ja auch noch schreiben. Du siehst, es ist noch viel!

 

 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×

Wichtige Information

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung