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Mein Erstes Semester und 10 kg mehr

csab8362

365 Aufrufe

Ja mein erstes Semester in Bildungswissenschaften in Hagen neigt sich dem Ende. 

Was hab ich alles erlebt? 

Ich war auf einem Studentefestl (wohne ja in einer Universitätsstadt) und musste schnell merken, dass ich dafür wohl doch schon zu alt bin. Wachte am Tag danach mit Herzrythmusstörungen auf und dachte ich könnte gleich die Rettung holen, aber ist zum Glück gut ausgegangen.

dann habe ich eine nette Mitstudentin aus der gleichen Gegend kennengelernt, mit der ich mich einige male zum lernen traf (unglaublich wie schwer es ist einen Termin zu finden, wo zwei Menschen ungestört Zeit haben) aber meistens haben wir geplaudert und nichts gelernt.

bei meiner online Lerngruppe bin ich bald mal ausgestiegen, hatte dabei meine technischen Probleme, sie konnten mich immer nur schlecht verstehen. Vielleicht liegt es auch an meinem Dialekt.

Mein erstes OnlineSeminar habe ich auch erfolgreich abgeschlossen, es war halt auch ein hartes Stück Arbeit.

Zur Prüfung hab ich mich nicht angemeldet.

So weit so gut.

Aber durch das ganze sitzen und lernen werde ich wohl ein wenig Bewegungsmangel gehabt haben und so nahm ich in diesem Semester 10 kg zu. Oh Schreck. Ich bin ohnehin nicht schlank, habe schon vorher Probleme mit dem Gewicht. Aber das ging irgendwie so schleichend dass ich ganz erschrocken bin, als ich auf die Wage stieg. 

Hätte nicht gedacht, dass mich so ein online Studium auf meine Gesundheit auswirkt. Naja mal sehen was das nächste Semester bringt.


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Ich habe im Studium knappe 20 kg zugelegt. Weiß gar nicht mehr, wie ich die je wieder runter kriegen soll. :blink:

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Oh ein Leidensgenosse. Ich habe das gar nicht so eingeschätzt aber die Bewegung nimmt doch einigermassen ab und oft futtere ich was um meine Konzentration zu stärken. (Karotte, Äpfel oder Tomaten) Das wäre zwar gesund, aber das immer zwischendrinnen essen ist sicher auch nicht optimal.

aber Forensiker du hast es ja bald geschafft und dann hast du wieder mehr Zeit und mit deinen Kindern kommst du gut in Bewegung und dann hast du bald wieder das Gewicht im Griff.

 

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psychodelix

Geschrieben

Ich bin gerade in einer Lern- und Prüfungsphase - da nehme ich immer ab.

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vor 11 Stunden, psychodelix sagte:

Ich bin gerade in einer Lern- und Prüfungsphase - da nehme ich immer ab.

Wie beneidenswert:)

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Ich treibe regelmässig Sport als Ausgleich. Sind zwar nur 3x30Min. die Woche, aber das hilft ungemein. Kann ich nur empfehlen! Wichtig ist natürlich auch eine gesunde Ernährung. Insgesamt steigert das meiner Meinung nach die Leistungsfähigkeit.

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@SebastianL: Das unterschreibe ich sofort!

 

Ich habe das leidvoll selber erfahren müssen. Ich habe in den ersten Semestern zu viel Energie in die Uni gesteckt und zu wenig ins Wohlbefinden.

 

Ich habe die durch das Fernstudium gewonnenen 1A-Zeitmanagement-Fähigkeiten B) auf mein ganzes Leben appliziert und nicht nur meine Lernphasen durchgeplant. Und auch wenn ich bis dahin im Hamsterrad rannte und mir einbildete keine Zeit zur Erholung zu haben, habe ich dann natürlich doch noch Lücken gefunden. Ich habe mir Zeit zum selber kochen genommen und je einen Abend unter der Woche mit Freunden und für den Sport reserviert. Dadurch war ich in der restlichen "Nicht-Arbeitszeit" viel motivierter und auch effizienter beim Lernen. Bis zur Bachelorarbeit , aber das ist eine andere Geschichte ... :blushing:

 

Vielleicht schaffst du es ja auch, nach der anfänglichen Studieneuphorie, dir Zeit für Bewegung zu gönnen. Kleinigkeiten helfen auch schon. Klassiker, wie sich überwinden die Treppen zu steigen oder eine Station vorher auszusteigen und zu Fuß zum Ziel (Arbeit, nach Hause) laufen. Oder gleich aus dem Auto raus und 20 Minuten um den Block, über die Felder, Im Park drehen. Bevor einen wieder Couch und Schreibtisch zum sitzen "zwingen". Zum Snacken auf Rohkost und Nüsse ausweichen. Wer Rohkost am Abend nicht gut verträgt, so wie ich, der kann mit Nüssen (am besten pur) snacken. Mir hilft es, wenn ich Nüsse nehme, die ich noch knacken oder schälen muss. Dann futter ich nicht so schnell so viel in mich rein. :blushing:

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psychodelix

Geschrieben

vor 11 Stunden, csab8362 sagte:

Wie beneidenswert:)

 

Naja, Stress bedeutet bei mir, dass ich keinen Hunger und auch keinen Appetit habe. Oft fällt mir abends irgendwann auf, dass ich den ganzen Tag noch nichts gegessen habe.

 

Heute war mein letzter Vorlesungstag an der Hochschule. Ist schon ein merkwürdiges Gefühl........

Jetzt nur noch die Bachelorarbeit und dann ist dieses Studium vorbei.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich nehme ja bei Stress eher ab - und auch das muss nicht unbedingt angenehm sein... 

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psychodelix

Geschrieben

vor 32 Minuten, Markus Jung sagte:

Ich nehme ja bei Stress eher ab - und auch das muss nicht unbedingt angenehm sein... 

 

Eben, sehe ich auch so. Vor allem, wenn die Hosen dann zu groß werden und schlackern. :(

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Markus Jung

Geschrieben

Ich hatte früher in schwierigen Lebensphasen richtig Untergewicht und das wirkt sich dann auch gesundheitlich negativ aus und ist nicht mehr so lustig. Und ja, die Hosen rutschen dann auch ;).

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Ich glaube ein gesundes mittelmass wäre gut. Nicht zu wenig und nicht zu viel Gewicht. Ausreichend Sport usw.

ich glaube ich habe mich ein wenig zu sehr in das Abenteuer Fernstudium gestürzt :P

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psychodelix

Geschrieben (bearbeitet)

vor 4 Minuten, csab8362 sagte:

ich glaube ich habe mich ein wenig zu sehr in das Abenteuer Fernstudium gestürzt :P

 

Wie meinst du das?

Meinst du wirklich, alleine durch das lange Sitzen hast du 10 kg zugenommen?

bearbeitet von psychodelix

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Markus Jung

Geschrieben

Insgesamt auch während des Fernstudiums die Balance zu halten, was Gewicht, Ernährung, Bewegung, Sozialkontakte, Entspannung etc. angeht ist eine große Herausforderung - schon ohne diese Zusatzbelastung ist es ja schwer genug. Da hilft es oft nur immer wieder zu schauen,  wo es gerade Defizite gibt und dann zu reagieren. Und vielleicht manche Dinge (zum Beispiel eine mäßige Gewichtszunahme) für die Dauer des Studiums vielleicht auch  schlicht zu akzeptieren - allerdings nicht, wenn man sich unwohl dabei fühlt oder es die Gesundheit beeinträchtigt.

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      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!