• Einträge
    51
  • Kommentare
    310
  • Aufrufe
    5.200

Gedankenspiele und Zukunftsszenarien

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Higgins

449 Aufrufe

In den letzten Tagen habe ich viele Überlegungen darüber angestellt, wie es nun beruflich und auch mit dem Fernstudium weitergehen soll.


Und zu einer Entscheidung bin ich schon mal gekommen: Ich werde das Studienfach nicht wechseln. Im besten Fall bekäme ich die Hälfte der Module angerechnet, was aber immer noch genug Module für die nächsten (mindestens) zwei Jahre bedeutet. Das wäre fast so, als würde ich von nochmal von vorne anfangen, ohne sicher sein zu können, dass diese Entscheidung irgendeinen beruflichen Nutzen hat. Mit dem Fach Pflegemanagement weiß ich das zwar auch nicht wirklich, aber es passt besser zu dem was ich später (eventuell) vorhabe und in meinen Lebenslauf.Außerdem bin ich schon fast am Ende des Studiums angelangt, das Ziel mit nur 5 Klausuren und zwei Hausarbeiten greifbar nahe, da macht ein später Wechsel einfach keinen Sinn mehr.


Daneben bin ich verschiedene Szenarien meiner möglichen beruflichen Zukunft durchgegangen und habe mich gefragt, was davon am ansprechendsten ist:


Möglichkeit 1:


Ich suche mir einen Job mit dem man ein bisschen Geld verdienen kann (höchstens 30-50%) bspw. in einer Arztpraxis, in der Dialyse oder einer anderen Funktionsabteilung, eben  überalll wo es keine direkte Pflege gibt. Daneben mache ich eine fachfremde Umschulung, sofern die vom Arbeitsamt getragen wird, z.B. Verwaltungsfachangestellte, Fachkraft für Postdienstleistungen oder Rechtsanwaltsfachangestellte.


Beurteilung: Eher skeptisch, weil ich damit beruflich wieder bei null anfange und alles andere umsonst gewesen wäre, v.a. das Studium, in das ich mich so reingehängt habe und für das so viel Geld draufgegangen ist.


Möglichkeit 2:


Möglichkeit 1 mit dem Unterschied, dass ich eine Umschulung in meinem Bereich mache, also im Gesundheitswesen. Das könnten z.B. Kauffraum im Gesundheitswesen, Sozialversicherungsfachangestellte oder medizinische Fachangestellte sein. Geht aber finanziell auch nur, wenn das Arbeitsamt mitmacht, sonst können wir uns das nicht leisten (eine Umschulung als Kauffraum im Gesundheitswesen kostet hier als Selbstzahler 17000 Euro).


Beurteilung: Damit bleibe ich in einem Bereich, wo ich mich eigentlich ganz wohl fühle, wo ich schon Vorkenntnisse und wenigstens zum Teil nutzbare Qualifikationen mitbringe. Außerdem haben diese Berufe einen großen Verwaltungsanteil, was meinen Interessen entgegenkommt.Trotzdem fange ich auch hier irgendwie wieder von ganz unten an.


Möglichkeit drei:


Ich suche mir wie bei Möglichkeit 1 einen enstprechenden Job, fange aber nebebei das Sozialarbeitsstudium an, von dem ich schon so lange träume.


Beurteilung: Mein absoluter Favorit denn: 1. kann ich damit im Gesundheits-bzw. Sozialwesen bleiben, 2. möchte ich evtl. mal Richtung Krankenhaussozialarbeit gehen, wofür sowohl meine bisherigen Qualis als auch das PM-Studium nützlich sind, 3. gibt es auch hier einen großen, von mir bevorzugten Verwaltungsanteil und 4. lassen sich ein Studium Pflegemanagement & Sozialarbeit wunderbar in einem weiteren Arbeitsgebiet, nämlich der Pflegeberatung, kombinieren.


Ja, das wären so meine Gedanken dazu...


LG Higgins


5 Personen gefällt das
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


9 Kommentare


Ganz blöde Frage: Was spricht gegen eine zweite, reguläre Berufsausbildung? Warum bist Du darauf angewiesen, dass das A-Amt dazwischen ist bzw. es sich um eine Umschulung handelt? Und wieso muss man 17.000 € für eine Ausbildung zahlen? Ist der "Kaufmann im Gesundheitswesen" eine Privatveranstaltung?

Ich habe von Deinem Berufsbereich ja null Ahnung, daher frage ich mal so naiv nach. :blushing:

In puncto zweite Berufsausbildung spreche ich aus eigener "Erfahrung": Mein erster Beruf ist Buchhändlerin und ich habe nach ca. 10 Jahren eine "normale", zweite Berufsausbildung zur Bibliotheksassistentin gemacht. Ohne A-Amt oder Umschulung.

Was hat Dich dazu bewogen eine fachfremde Umschulung ins Auge zu fassen?

Die Idee ein zweites, ergänzendes Studium zu machen, klingt ganz gut - Allerdings klingt das auch bleibender Mehrbelastung. :(

Trotzdem: Hauptsache Du hast Ideen und suchst/eröffnest Dir Optionen & Perspektiven.

Finde ich super. :)

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Naja, mich mit 42 auf eine reguläre Ausbildung zu bewerben käme mir irgendwie komisch vor. Auch auf einen zukünftigen Ausbilder könnte das unter Umständen etwas lächerlich wirken, ganz zu Schweigen davon, dass ich dann mit 16/17-jährigen Schulabgängern konkurriere bzw. mit diesen in einer Klasse hocken würde :blushing:. Außerdem habe ich einen Mann der im Schichtdienst arbeitet und ein kleines Kind, da ist eine normale Ausbildung in Vollzeit undenkbar. Im Gegensatz dazu dauert eine Umschulung kürzer und kann in Teilzeit absolviert werden. Möglicherweise auf die ARGE angewiesen zu sein schmeckt mir auch nicht, aber die meisten Umschulungen hier werden von privaten  Bildungszentren angeboten, die mit dem Arbeitsamt kooperieren. Für Selbstzahler kostet das leider ein Vermögen.


Auf eine fachfremde Umschulung bin ich gekommen, weil ich überlegt habe was an Berufen außerhalb des Gesundheitswesens sonst noch interessant wäre. Immerhin bin ich in einer Situation, in der ich (fast) alles machen könnte, auch verschüttete Jugendträume verwirklichen. Es gab mal eine Zeit, da wollte ich zur Polizei gehen und Kriminalistik studieren, Briefträger werden und Ernährungsberaterin sein. Aber für manche Dinge ist es halt zu spät, deshalb die Überlegung was -wenn überhaupt fachfremd- in Frage käme.


LG Higgins

 

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hey, das hört sich alles sehr interessant an! :thumbup:

Wenn du nicht mehr schulpflichtig bist, musst du auch nicht in die Berufsschule. Das ist dann eine freiwillige Veranstaltung. Unsere Azubis sind alles Studienabbrecher und besuchen keine Berufsschule. Etwas aufwändiger ist dann die Prüfungsvorbereitung, weil man das selber organisieren muss. Aber das ist sicherlich nichts, was einem gewieften Fernstudenten schwer fällt.

Und es kann für einen ausbildenden Betrieb auch sehr angenehm sein einen Azubi mit Berufserfahrung zu haben. Noch dazu zu einem günstigen Azubilohn.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Keine Berufsschulpflicht? Das klingt aber kontraproduktiv bzw. abenteuerlich, da man ja die theoretischen Grundlagen zur Praxis benötigt. 

Während meiner beiden Berufsausbildungen waren wir mit einigen Umschülern zus. in der Berufsschule bzw. ggf. auch im Betrieb.

Bei meiner zweiten Ausbildung war ich knapp 32 Jahre (und ich war nicht die Älteste) und musste zu Lehrgängen (mehrmals im Jahr über ca. 6 Wochen), die mit "Berufsschule" vergleichbar sind - allerdings war ich im Öffentl. Dienst und für die Dauer der Ausbildung verbeamtet - vielleicht spielte das ja eine Rolle. :blink:

Das ist jetzt 15 Jahre her und verbeamtet wird während der Ausbildung nicht mehr.

Aber Ihr werdet schon wissen, wie das so läuft bzw. laufen kann. :blushing:

 

Deine Auswahl an verschiedenartigen Berufen ist auf jeden Fall interessant & abwechselungsreich.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Higgins, ich sehe bei den Optionen 1&2 vor allem das Problem Beteiligung durchs Arbeitsamt. Als Pflegekraft hast Du keinen Beruf, in dem man keine Aussicht auf einen neuen Job hat nach einer Kündigung. Und somit ist die Chance von denen eine Umschulung oder ähnliches zu bekommen gleich Null, es sei denn Du könntest aus gesundheitlichen Gründen Deinen Job nicht mehr machen. Aber dann ist nicht das Arbeitsamt zuständig, sondern die Rentenversicherung.

 

Daher ist meines Erachtens nach nur Option 3 realistisch. Und da könntest Du Dir mal an der Apollon den Studiengang Sozialmanagement anschauen, da kannst Du Dir wahrscheinlich einige Module aus dem PM-Studium anrechnen lassen und dadurch einiges an Zeit sparen. Und der hat unter anderem ja die Zielgruppe klinische Sozialarbeit. 

Das ist meine Option 2 nach dem PM-Studium, ich schwanke zwischen Master machen, oder eben dieses Sozialmanagement-Fernstudium.

3 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Higgins

Geschrieben (bearbeitet)

@Stolluba: Deine Argumente sind zwar nicht von der Hand zu weisen, aber gesundheitlich bin ich inzwischen so angeschlagen, dass eine Umschulung durchaus im Bereich des Möglichen liegen könnte. Allerdings bin ich ehrlich gesagt nicht wirklich scharf auf eine Umschulung und würde viel lieber zum zweiten Mal studieren. "Fernstudieren" liegt mir, ich mach das gerne und um meinen Traum zu verwirklichen ist ein Sozialarbeitsstudium einfach die beste Wahl. Sollte das aus welchen Gründen auch immer nicht funktionieren (man weiß ja nie...) liebäugle ich noch mit Psychologie an der PFH.


Sozialmanagement an der Apollon habe ich mir angesehen, allerdings ist mir der Studiengang (wie übrigens die meisten an der Apollon, auch Psychologie) viel zu wirtschafts- und BWL-lastig. Das hatte ich in PM leider schon zur Genüge.... Außerdem ist der Studiengang wieder auf Führungspositionen ausgelegt, etwas das völlig an meinen Interessen vorbeigeht. Aber trotzdem danke für den Vorschlag :), man muss ja auch über den eigenen Tellerrand schauen können.


LG Higgins

 

bearbeitet von Higgins

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Da Du ja glaube ich auch in meinem Block immer mal wieder mit liest, weißt Du vermutlich, dass ich aktuell ja auch wegen gesundheitlicher Probleme mal mehr und mal weniger arbeite bzw. arbeiten kann. Ich habe diesbezüglich natürlich auch mit der Rentenversicherung gesprochen, und da war leider die Aussage, dass es heute kaum noch möglich ist aus dem Pflegebereich raus zu kommen... am ehesten würde man so Sachen wie WBL oder PDL bezahlt bekommen, oder irgendwas in Richtung Alltagsbetreuung.

Das war mit ein Grund, warum ich mich fürs Studium entschieden habe, lieber nehme ich das selber in die Hand, als zu warten bis ich krank genug bin, dass die endlich was machen!

 

Ich würde beim Sozialmanagement knapp die Hälfte der Module angerechnet bekommen und damit auch knapp die Hälfte an Zeit sparen... Andererseits würde ich eben eigentlich gern einen Master machen... ich muss mal sehen wohin es mich dann zieht wenn ich fertig bin. Die Master im Pflegebereich sind mir auch alle zu sehr auf Management ausgerichtet.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Inwiefern spielen bei den betrachteten Möglichkeiten deine persönlichen Umstände eine Rolle? Was sagt dein Mann dazu? Was sind die Einschränkungen (Zeit? Geld? Sonstiges?) die sich daraus für euch als Familie ergeben? Wie sind nach einem zusätzlichen Studium die Chancen eine Stelle in deiner Region zu finden? Lohnt sich ggf. eine Beratung/ein Coaching (nicht beim AA) für diese Entscheidung?  (Ich frag einfach mal nach, du musst natürlich nicht antworten!)

 

Ich bin ja prinzipiell auch ein Freund von Träume verwirklichen. Deswegen mache ich ein Fernstudium. Deswegen hat mein Gatte hat auch mit 29 eine zweite Ausbildung angefangen und macht aktuell mit 34 seinen Techniker in Vollzeit. Aber wenn er danach nochmal mit irgendwas kommen würde das a) viel Zeit und Geld kostet und b ) dazu führt, dass er _wieder_ nicht voll verdient ... warscheinlich (oder sehr sicher) würde ich ausflippen *seufz*  Es harmoniert einfach nicht mit den restlichen Plänen, die wir (eigentlich) gemeinsam haben.

 

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 20 Stunden, Stolluba sagte:

Ich habe diesbezüglich natürlich auch mit der Rentenversicherung gesprochen, und da war leider die Aussage, dass es heute kaum noch möglich ist aus dem Pflegebereich raus zu kommen...

 

Ich hatte ja keine Ahnung...:blink: Sieht so aus, als könnte man sich damit jeden Umschulungsgedanken abschminken :(.


@Esme: Natürlich habe ich meine persönlichen Lebensumstände mit berücksichtigt:


Zeit: Unsere Tochter ist unter der Woche bis halb zwei im Kindergarten, es bleibt also genug Zeit zum Lernen. Auch mein Mann ist vormittags oft nicht da.


Geld: Mit einer 50% Stelle meinerseits und dem Gehalt meines Mannes plus Kindergeld kämen wir sehr gut über die Runden, trotz Studienkosten von 200 Euro im Monat. Auf der hohen Kante haben wir auch noch ein bisschen.


Zukunftpläne als Ehepaar: Haben wir jetzt nicht wirklich bzw. keine speziellen die einander entgegenstehen. Kinder wollen wir beide keine mehr.


Arbeitsmarkt: Sieht hier für Sozialarbeiter ganz gut aus, d.h. ich schaue immer wieder was für Stellen angeboten werden und ob die mit meinen Interessen kompatibel sind. Da gäbe es genug.

 
Meinung meines Mannes: Wenn ich danach gehen würde hätte ich gar keine Weiterbildung gemacht und auch kein Studium ;). Er ist gegen fast alles in der Richtung, unterstützt mich aber trotzdem (Gott sei dank). Das einzige womit er sich anfreunden kann ist eine Umschulung: dauert nicht lange, kostet nichts wenn die RV einspringt, man bekommt seiner Meinung nach eher einen Arbeitsplatz und kann in Teilzeit absolviert werden, ist also mit Familienleben vereinbar. Aber wie wir schon gelesen haben ist das so gut wie ausgeschlossen.


Beratung/Coaching: gibts hier nur vom AA und eigentlich weiß ich ja inzwischen, was und wohin ich möchte...

 

LG Higgins

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link