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es geht los...ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Biwi Julchen

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Es ist soweit...nachdem ich mich vor einiger Zeit entschlossen habe, parallel zum Studiengang Bildungswissenschaft an der Fernuni Hagen auch Wirtschaftswissenschaften zu studieren, sind gestern die neuen - meine ersten - Unterlagen eingetroffen. Ein großer Stapel Studienbriefe für die ersten beiden Module: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsmathematik und Statistik. Das erste Modul - Einführung in die BWL - teilt sich noch einmal in die beiden Disziplinen "Einführung in die BWL" und "Einführung in die VWL". Das zweite Modul umfasst grob gesagt die Bereiche Lineare Algebra und Statistik. Generell ist mein erster Eindruck, dass der Studiengang übersichtlicher strukturiert ist als Bildungswissenschaft (subjektives Empfinden) und dass es wesentlich mehr Zusatzangebote in Form von Mentoriaten, Präsenzveranstaltungen und Klausurvorbereitungen gibt. Ich habe noch keinen Zugriff auf moodle (Freischaltung erst ab 1.4.) aber in den "Beizetteln" zu den Modulen wird bereits auf zusätzliche Übungsmaterialien und ergänzende Informationen hingewiesen. Anders als im Studiengang Bildungswissenschaften, müssen in WiWi Einsendeaufgaben bearbeitet werden, deren Bestehen (zumindest eine von zwei Aufgaben muss bestanden sein) notwendige Bedingung für die Zulassung zur Klausur ist. Auch dauern die Klausuren nur 2 Stunden, während sie bei Biwi für 4 h angesetzt sind. Ein grobes Überfliegen der ersten Seiten bestärkt mich in meiner Entscheidung, noch ein Zweitstudium begonnen zu haben...die Skripte (zumindest das erste, das ich begonnen habe) ist verständlich (aber dennoch anspruchsvoll im Vergleich zu Biwi) geschrieben aber alles in allem sehr interessant und nachvollziehbar. 

 

Ich freue mich sehr auf dieses Studium und bin gespannt, was mich noch so alles erwartet. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.

 

P.S. wer es schon von Biwi kennt, es gibt auch zu Wiwi eine Facebookseite von mir und auch wieder Videos (als separater Kanal um beide Studiengänge thematisch zu trennen)  


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11 Kommentare


Hier im fi lese ich immer mehr von Studierenden in Doppelstudiengängen. Ich frage mich immer, wie man das neben dem "Rest des Lebens" noch wuppen kann :blink:.

Wie richtest Du Dir die beiden Studiengänge zeitlich ein? Verkürzt Du in der Arbeit, oder nimmst Dir eben länger Zeit, oder ziehst Du eines schneller durch und das andere halt wenn Zeit übrig ist? Wenn Du das in einem letzten Post schon geschrieben hattest, bitte entschuldige meine nochmalige Nachfrage.

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Biwi Julchen

Geschrieben

Hallo Schwedi,

 

ich bewundere alle, die neben ihrem Job studieren. Ob ich das packen könnte, weiß ich nicht. Ich bin quasi "Hauptberuflich" Mutter von 2 kleinen Kindern und somit nicht berufstätig. Ich nutze die Zeiten, wenn die Kleinen im Kiga bzw. Schule sind intensiv für das Studium. Als ich nur Biwi hatte und auch noch nicht zusätzlich auf facebook und yt aktiv war, war es zeitlich sehr locker zu schaffen. Oftmals hatte ich sogar einige komplett "lernfreie" Wochen. Allerdings rächt sich so eine Pause doppelt, z.B. wenn die Kinder krank sind oder in den Ferien, wenn der Kiga geschlossen ist. Jetzt "organisiere" ich mir den Tag straff durch, d.h. für mich zählt die "kinderfreie" Zeit so, als hätte ich auswärts einen Job. Das bedeutet, dass ich verhältnismäßig wenig auf Seiten wie zB hier stöbere oder mich sonst irgendwie "ablenke". Seitdem ich zusätzlich noch die Videos usw mache, nutze ich auch die Abende zusätzlich zur Vorbereitung usw. Ich habe auch im letzten Jahr eine Lernstrategie gefunden, die mich effizient durch den Stoff bringt. "Früher" habe ich viel Zeit vergeudet, weil ich verschiedene Strategien ausprobiert habe und noch nicht den idealen Weg für mich gefunden habe. Dieses Semester muss ich nur aufgrund der Menge des Stoffs aufpassen, dass ich mich nicht verzettele, sondern ein Modul nach dem anderen abarbeite. Ich versuche mir auch "Puffer" rauszuarbeiten, d.h. ich kalkuliere mit ca. 8 Stunden "Unizeit" täglich, um "Fehltage" durch Krankheit und Ferien auszugleichen. Die Wochenenden sind abgesehen von den Abenden lernfrei. Da stehen dann Unternehmungen mit den Kindern ganz oben auf der Liste. Ich muss vielleicht noch ergänzen, dass ich alleinerziehend bin und somit (ich weiß es klingt abwertend) keine Rücksicht auf Belange des Partners nehmen muss. Ich schätze, dass es mit Partner noch schwieriger zu vereinbaren ist. Ich lege auch die Priorität auf Biwi, da dort schon "Halbzeit" ist aber so langsam habe ich ein Gefühl dafür entwickelt, wo der Schwerpunkt bei den Prüfungen liegt und bin nicht mehr so aufgeregt wie am Anfang. Ich habe auch im Bekanntenkreis verkündet, dass das Studium eine Art "Job" ist...viele denken, dass man wenn man wie ich zuhause ist und "nur" ein Fernstudium macht, dass man sehr viel Zeit hat...zum Telefonieren, Kaffeetrinken oder Stadtbummel. Das habe ich mir abgewöhnt und stattdessen verlege ich so etwas entweder in die Ferienzeit mit den Kindern zusammen oder auf die Wochenenden. So leidet niemand unter den Absagen und das Sozialleben kommt trotzdem nicht zu kurz. Kurz gesagt, ich glaube, ich habe für mich einen Weg gefunden, alles unter einen Hut zu bringen ohne großartige Abstriche zu machen. Die Entscheidung, tatsächlich noch ein zweites Studium aufzunehmen anstelle einer Arbeit liegt darin, dass ich auf dem Dorf wohne und unser Kindergarten bereits um 16 Uhr schließt. Ohne abgesicherte Kinderbetreuung (Oma o.ä.) ist es nicht möglich, eine "vernünftige" Arbeit in Teilzeit aufzunehmen da es mit Fahrtweg usw zeitlich nicht vereinbar ist

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Wirbelwind

Geschrieben

Hallo, da haben wir ja ähnliche Pläne, nur dass du schon viel weiter bist :)

 

Ich starte gerade mit Biwi an der Fernuni und ab Juni kommt BWL an der IUBH dazu. Ich bin auch zu Hause mit zwei Kindern. Zwar mit Mann, aber da er unter der Woche im Ausland arbeitet, hab ich abends meist auch freie Zeit zum Lernen.

 

Wiwi an der Fernuni hatte ich auch überlegt, hab mich aber dann wegen der flexiblen Klausurtermine für die IUBH entschieden. Ich wünsch Dir viel Spaß und Erfolg!

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Biwi Julchen

Geschrieben

Hallo,

 

das freut mich sehr zu lesen, dass du auch diese Kombination gewählt hast. Ja, diese unflexiblen Klausurtermine an der Fernuni sind das einzige "Negativkriterium" dort. Andererseits kann ich so schon lange im Voraus planen und die Kinderbetreuung organisieren...nur kurzfristig darf nichts dazwischen kommen, sonst heißt es leider: ein Semester warten bis zur nächsten Klausuranmeldung. Das ist sehr ärgerlich.

 

Ich wünsche dir viel Erfolg im Studium und bin auf deine Erfahrungsberichte sehr gespannt,

 

 

 

 

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Hi,

da kann ich auch nur bewundernd meinen Hut ziehen. Zwei Studiengänge parallel sind ja schon ohne Job, Kinder, Partner usw. hart. Umso mehr ist es mit den ganzen Randbedingungen / Verpflichtungen eine große Aufgabe. Respekt dafür. Ich wünsche dir auf jedenfall viel Erfolg und das Beste für deine Wahl.

Lg

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Lernfrosch

Geschrieben

Wie schön, noch jemand, der sich wie ich an ein Doppelstudium wagt :)

Ich bin schon gespannt, wie es sich bei dir gestalten wird und was du so berichten wirst.

Viel Spaß dabei!

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Markus Jung

Geschrieben

Interessant, dass du es ohne Partner als eher unkomplizierter empfindest - ich hätte jetzt gedacht, dass ein Partner Entlastung bringen könnte, insbesondere um nicht komplett alleine die Verantwortung für die Kinder zu haben.

 

Beachtlich, was du da alles machst und wie straff du dich organisiert hast.

 

Unter welcher Adresse ist denn dein neuer YouTube-Kanal zu finden?

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Biwi Julchen

Geschrieben (bearbeitet)

Vielleicht gibt es einen Unterschied, ob man schon vor dem Studium mit dem Partner zusammen war und ein eingespieltes Team ist oder ob man den Partner erst später kennenlernt. Ich habe für mich festgestellt, dass ich eher "ohne" zurecht komme :-)

 

mein Wirtschaftsyoutube-Chanel ist (wenig einfallsreich, ist weiß) : Wiwi-Julchen

und Facebook: Wiwi-Julchen

bearbeitet von Biwi Julchen
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Markus Jung

Geschrieben

vor 9 Minuten, Biwi Julchen sagte:

mein Wirtschaftsyoutube-Chanel ist (wenig einfallsreich, ist weiß) : Wiwi-Julchen

 

Erster (Abonnent) :)!

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Biwi Julchen

Geschrieben

Vielen lieben Dank dafür :-) . Bald kommen auch die Videos ;-)

 

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psychodelix

Geschrieben

Ich finde es ohne Partner auch einfacher / entspannter, weil der abends oder am Wochenende nicht auch noch was von mir will. ;)

 

Ansonsten hätte ich Probleme, zwei Studiengänge neben einem Teilzeitjob zu machen.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 5
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link