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Cariocas Weg zum Traumberuf?

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Motivation komm raus...

Carioca

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Die letzten zwei Samstage hatten wir wieder Präsenzen.
Letzte Woche "Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten" und "Einführung in die qualitativen und quantitativen Methoden der Sozialforschung". Wir waren recht wenige, da einige das Modul angerechnet bekommen haben. Ich war im Endeffekt sehr froh, das ich da war. Wir haben den Stoff größtenteils anhand unserer Fragen erarbeitet, haben ab und an ins Skript geschaut, damit wir uns dort entlanghangeln können und haben uns letztlich noch die online-Bibliothek der Diploma angeschaut. Sehr anschaulich war das ganze dadurch, dass die beiden Themen miteinander verbunden wurden und wir ganz viel anhand der Bachelorthesis durchgegangen sind. Eigentlich haben wir schon jetzt unseren "Fahrplan" für die Thesis erarbeitet und sind mehrfach dazu ermutigt worden uns jetzt schon Gedanken über ein mögliches Thema zu machen, damit wir langfristig schon recherchieren können und immer mal wieder etwas in die Richtung erarbeiten können. Außerdem sollen wir uns schon jetzt Gedanken darüber machen, bei wem wir schreiben könnten. Ich finde das sehr schwer. Denn was weiß ich denn, welche meiner Dozenten in drei Jahren noch bei der Diploma sind?

Aber wie gesagt, insgesamt war das Seminar echt super! Für das nächste Mal durften wir uns auch "aussuchen" was wir machen möchten. Wir haben die Möglichkeit angeboten bekommen mal in eine der örtlichen großen Bibliotheken zu gehen, um dort mal zu üben, wie man vor Ort Literatur recherchiert, doch da kaum jemand wirklich aus München ist und einige schon studiert haben bzw. auch sonst schon wissenschaftliche Arbeiten geschrieben haben, haben wir uns dagegen entschieden.

Sehr positiv ist noch anzumerken, dass unser Dozent, der neu an der Diploma ist, erstmal auch Erkundigungen einholen möchte, wie in anderen Semestern und an anderen Standorten die Klausur für das Einführungsmodul gestaltet wird, da er sagt, dass es wichtig sei, dass die Klausuren vergleichbar sind und eigentlich eine Art zentrale Prüfung erfolgen sollte. Ich bin gespannt, wie die Klausur letzten Endes gestaltet ist. Aber es wird wohl sehr praktisch sein, in einer Mischung aus geschlossenen, halboffenen und offenen Fragen.

 

Diesen Samstag war dann "Einführung in die Ethik". Obwohl nur ein Veranstaltungsblock war und die meisten von uns länger unterwegs waren, als im Endeffekt die Veranstaltung gedauert hat, waren wir fast vollständig. Für mich, die allerdings schon einige Veranstaltungen in Ethik besucht hat, in anderen Studiengängen, war die Veranstaltung wirklich für die Tonne. Ich war etwas entsetzt, dass eine Dozentin, die so arbeitet schon lange Jahre erfolgreich an der Diploma unterrichtet, denn wirklich etwas gelernt haben wir in drei Stunden nicht. Wir haben insgesamt 2 Seiten im Skript angeschaut, die wir uns selber durchlesen sollten. Auch die Prüfungsmodalitäten waren ihr völlig fremd, es erfolgte immer wieder der Hinweis auf das Modulhandbuch von uns, aber das schien etwas abzuprallen. Mal abwarten, wie die kommende Veranstaltung diesen Samstag ist. Immerhin reisen wir nicht nur für diese eine Veranstaltung an diesmal, sondern es ist ein ganzer Tag.

 

Dadurch, dass die Veranstaltungen jetzt auch richtig angelaufen sind, kommt bei mir endlich die Motivation zurück selbstständig daheim etwas zu arbeiten. Das war die letzten Wochen nicht mehr so, da ich nicht so ganz wusste, wie und was.

Ich habe für mich jetzt die Taktik gefunden, dass ich vor den einzelnen Präsenzblöcken die Begleithefte teilweise durcharbeite. Also immer so bis zur Hälfte, dass ich es gelesen habe, vielleicht etwas unterstreiche, Fragen die sich mir stellen rausschreibe und wenn mich etwas wirklich packt lese ich doch noch ins Buch rein.

Während der Präsenzen mache ich mir gut Notizen. Und danach wird nochmal nachgearbeitet. Meine Notizen verglichen mit den Begleitbriefen bzw. dann lese ich in der Literatur nochmal nach und ergänze meine eigenen Notizen oder die Powerpoints. Damit fahre ich bislang eigentlich sehr gut. Im Sommer, wenn wir keine Veranstaltungen haben, werde ich mir dann Karteikarten zum lernen schreiben, damit die dann mit in den Urlaub können bzw. meine täglichen Begleiter werden, bis zur Prüfung. Ich bin gespannt, ob ich damit gut fahre. Vor allem, da ich immer noch nicht genau weiß, wie bzw. was ich für's "wissenschaftliche Arbeiten" lernen soll.



6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Klingt nach sehr großen Unterschieden in der Qualität der von dir erlebten Präsenzen. 

 

Hast du mal überlegt, die negativen Erfahrungen der DIPLOMA zurück zu melden bzw. werden vielleicht sogar Feedback-Bögen am Ende ausgeteilt?

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Die Unterschiede sind in der Tat enorm.

Ich werde mir das "Spektakel" kommende Woche jetzt nochmal anschauen und sollte diese wieder so ablaufen definitiv vor Ort im Studienzentrum schonmal Rückmeldung geben, aber auch am Ende des Semesters sonst per Onlineevaluation. Ich befürchte nur schon schlimmstes, da es sehr wahrscheinlich ist, dass sie die nächsten Veranstaltungen des Moduls auch noch übernimmt.

Im Großen und Ganzen sind die bislang erlebten Dozenten aber wirklich super! Ausnahmen gibt es immer und überall!

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Ihr sollt euch jetzt schon Gedanken zur Thesis machen, einschließlich Betreuer :scared:. Das finde ich aber reichlich früh...

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Es kam der Hinweis, dass die Zeit schneller um ist, als wir denken. Und wenn wir jetzt schon immer mal wieder was machen, haben wir dann nicht so viel Streß. Gerade wenn wir im qualitativen Bereich mit Klientenbeobachtungen arbeiten wollen. 

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Hallodaistdiekrossekrabbe

Geschrieben

Kann ich mir schon vorstellen das es jetzt echt schnell geht, kenn das ja noch von der Schule, da denkt man auch 3 Jahre wären lang und schwupps sitzt man in den Prüfungen. :-) aber hört sich ja bis auf das mit Ethik echt toll an 

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@Carioca

 

Zitat

und sind mehrfach dazu ermutigt worden uns jetzt schon Gedanken über ein mögliches Thema zu machen, damit wir langfristig schon recherchieren können und immer mal wieder etwas in die Richtung erarbeiten können. Außerdem sollen wir uns schon jetzt Gedanken darüber machen, bei wem wir schreiben könnten.

 

Ich finde den Hinweis gut unter dem Aspekt, dass man sich bei jedem Dozenten / neuem Thema überlegt, ob das etwas wäre.

 

Zum einen geht die Zeit wirklich schnell um und zum anderen steht man gegen Schluss da und weiß kein Thema oder keinen Betreuer.

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