Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    686
  • Kommentare
    5.313
  • Aufrufe
    17.666

zusammenfassend

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
chillie

86 Aufrufe

In meinem ersten Semester habe ich noch für alle Fächer eine Zusammenfassung geschrieben, diese teilweise sogar mehrfach überarbeitet.

Für MUP hatte ich sogar aus der ZF Lernkarten erstellt und diese gepaukt (absoluter Irrsinn!). Im nächsten Semester habe ich schon variiert und nur noch in ausgewählten Fächern eine ZF erstelt.

Dieses Semester habe ich zwar angefangen (in UNF) - aber dann aufgrund des Rückstandes in WPR nicht mehr weiter gemacht. Gerade in UNF hätte es mir sicher geholfen, so habe ich eben direkt aus den SBs gelernt... in einem Fach mit 1001 Details sicher nicht verkehrt.

Nun bin ich aber für VWT wieder bei der Old-School-Zusammenfassung angekommen. Einmal sicherlich weil ich noch Zeit habe, auf der anderen Seite weil ich aufgrund der anderen Fächer viel hinten angestellt habe.

Ich merke aber wirklich wie viel es mir bringt die Formulierungen zu durchleuchten und die für mich wichtigen Punkte zu formulieren oder auch die Diagramme abzuzeichnen (was in Powerpoint zwar nicht so schick aussieht aber für einen Lerneffekt sorgt).

Zwar habe ich diesmal durch die vielen Grafiken die ich übertrage keine so große Komprimierung, allerdings sind 10 A4 Seiten immer noch besser als ein SB mit 60 (und teilweise recht sperrigen Formulierungen).

Insgesamt bin ich aber schon recht froh den Weg der langen Vorbereitungen zu nehmen - ich hab das Gefühl die STL Klausur war erst "gestern" - denn an dem Datum waren es 5 Wochen bis VWT... heute sind es nur noch 3 Wochen und 1 Tag... und ich habe 2,5 SB noch nicht ordentlich gelesen und zusammengefasst, erst 10 Lernkarten geschrieben und noch keine Übungen gemacht.

So gesehen ist es auch Premiere, 5 Wochen direkte Vorbereitung für ein Fach ohne Präsenzen, Urlaub, andere Klausuren.

Für das nächste Semester (und den anstehenden UNF-Nachfolger IUF) möchte ich natürlich auch möglichst eine Zusammenfassung erstellen. Diese Lernform ist sicher kein Patentrezept, aber Lernfächer bei denen ich ZF und Lernkarten kombiniert habe, war ich wirklich immer sehr gut dabei, selbst bei neuen Fragestellungen.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


10 Kommentare


5 Wochen Vorbereitungszeit für eine Klausur hatte ich schon häufiger. Die brauche ich meist aber auch für das LEsen, die Aufbereitung und Lernkarten-Erstellung (oder halt das Üben)

Ich habe eigentlich meistens Zusammenfassungen geschrieben - allerdings von Hand. Inkl. Zeichnungen usw.

Hat für mich einen unglaublichen Lerneffekt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
HannoverKathrin

Geschrieben

Hab gestern bei StudiVZ in meiner Studiumgruppe gehört, dass meine 31,5 Seiten ZF ja "knapp" wären. Jemand hat wohl mehr. Naja, ich komme gut mit zurecht und fühle mich gut vorbereitet. Jedem das Seine. Lieber 80 % perfekt als 99 % nur mittelmäßig.

Bin mir sicher du packst das schon. Und das Variien scheint ja eine gute Möglichkeit für dich sein. 2,5 SB find ich aber 3 Wochen vor Prüfung doch recht viel, ich bewundere deine Gelassenheit ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
2,5 SB find ich aber 3 Wochen vor Prüfung doch recht viel, ich bewundere deine Gelassenheit

Ach ich hatte diese Woche schon kurzzeitig Panik, nachdem ich mal aus meiner Tabelle ermittelt habe wie viel Zeit ich für lesen und zusammenfassen pro SB brauche (ca. 12 Std.) - nach dem Schock habe ich entschlossen von der Spar-Lernzeit (1 Std. pro Tag) erstmal wieder auf Normalbetrieb umzuschalten. :cool:

Da aber 50% des Stoffes aus Verständnis der VWL-Mechanismen bestehen ist es durchaus machbar.

allerdings von Hand

Ich versuche es jedes mal ... am Ende lande ich wieder am Rechner. Den Lerneffekt den Du meinst, erziele ich meist beim schreiben der Lernkarten und beim üben mit alten Klausuren. (wobei das auch noch andere Vorteile hat - zur UNF Prüfung hab ich nur mit Lernkarten gepaukt und musste dann Unmengen schreiben, nach 60 Minuten hatte ich dann das Gefühl mir fällt die Hand ab, darum versuche ich eigentlich vor der Klausur möglichst viel zu schreiben)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Wie ausführlich sind eure Zusammenfassungen? Sind das ganze, sorgfältig ausformulierte Sätze oder nur Stichworte? Irgendwie kosten schriftliche Zusammenfassungen (in Word) sehr viel Zeit und darum bin ich dazu übergegangen viele Zusammenhänge in Mindmaps darzustellen. Allerdings weiß ich noch nicht genau, ob das den selben Lerneffekt hat, wie die Textform.

Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

MindMaps nutze ich für ganz andere Dinge, als Zusammenfassungen.

Ich lese mir die SBs durch, markiere diese und beim erneuten lesen formuliere ich aus den Dingen, die mir wichtig sind und die ich nicht schon verstanden habe ganze Sätze. Wenn es notwendig ist bastele ich (wie in VWL) auch noch Schaubilder.

MindMaps sind eher eine Ergänzung für viel Lernstoff, sprich wenn ein zusammenhängendes Thema viele Unterpunkte hat gehe ich meist so vor.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Den Lerneffekt den Du meinst, erziele ich meist beim schreiben der Lernkarten und beim üben mit alten Klausuren.

Das mach ich ja auch noch ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Das mach ich ja auch noch ;)

Streber :cool:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
HannoverKathrin

Geschrieben

Bei allg. BWL 1. Semester hab ich 2 MindMaps gemacht.

Einmal bei den Rechtsformen und einmal bei den Finanzierungsarten.

Jedoch ist MindMap so auch nicht richtig. Es gibt keine langen vielen Äste. Nur die grobe Übersicht "Finanzierungsarten - Außenfinanzierung - Kreditfinanzierung - langfristig - Name der Finanzierungsart" Das ist so meine Einleitung zu Finanzierungsarten. Danach habe ich zu allen Arten einen kleinen Absatz geschrieben und die Bedeutung, Merkmale, Vor- und Nachteile beschrieben.

Meine ZF allgemein hat kaum ganze Sätze. Nur bei Definitionen. Sonst alles Stichpunkte.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich suche auch noch nach der optimalen Stoffaufbereitung. Ich habe festgestellt, dass ich nicht direkt aus den SB lernen kann. Somit habe ich von Zusammenfassungen, Schaubilder und Lernkarten alles mit dabei.

Aber wie ich hier sehe, muss man je nach Themengebiet sowieso variieren.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Streber :cool:

na und? wenns hilft - und das tut es sichtlich :cool:;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 12
      Hallo liebe Blogleser,
       
      hier ganz druckfrische Informationen aus meinem Mitarbeiterentwicklungsgespräch:
      Der Master geht von Arbeitgeberseite her klar!
       
      Für die Pflicht-Präsenztage bekomme ich Dienstbefreiung, das Anerkennungs-Praktikum darf ich in unserer Einrichtung absolvieren (falls von Seiten der Diploma/MEU zulässig) und die Masterarbeit darf ich auch hier schreiben. Außerdem wird mir unser Ltd. Psychologe während des Studiums für fachliche Fragen zur Seite stehen.
      Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
       
      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)