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Theorie-Praxis-Transfer: Verzweiflung - Lost in Information

Leute ich brauche mal eure Hilfe! Vor allem von denen, die im Gesundheitswesen tätig sind.

 

Ich schreibe gerade meinen Theorie-Praxis-Transfer zum Thema Branchenstruktur Medizinprodukte - Katheter-Lock-Lösungen. Soweit so gut. Jetzt hänge ich gerade beim Abrechnungssystem über DRG-Fallgruppen. Wenn ich als Dialysepatient ambulant im Krankenhaus eine Hämodialysebehandlung bekomme, wird das auch über DRG-Fallpauschalen abgerechnet oder gelten die nur für stationäre Patienten? Wie ist das bei Behandlungen über ein Dialysezentrum? Kennt da jemand eine prägnante und übersichtliche Literaturquelle? Ich suche mich echt zu Tode!

Wenn der zentralvenöse Katheter jetzt bakteriell befallen ist und eine Entfernung oder Folgebehandlung notwendig wird: wird das als ein neuer Fall abgerechnet oder muss man solche Zwischenfälle mit der Fallkostenpauschale für die Dialysebehandlung mit abdecken? Das wäre relativ wichtig für meine Argumentationskette. Also falls mir hier jemand mit Literaturquellen zur Seite stehen kann wäre ich wirklich sehr froh.

Im Raum steht bei mir auch noch die Idee eines Interview mit Einkäufern aus Krankenhäusern. Für mich ist interessant wie die Verhandlung mit Anbietern von Medizinprodukten verläuft, ob Rabattverträge üblich sind oder ob die Initiative für den Einkauf von neuen Produkten oder Produktewechsel sogar vom Einkäufer selber ausgeht. Ich weiß aber nicht, wie ich an passende Interviewpartner kommen kann. Falls ihr also jemanden kennt, der darüber Auskunft geben kann und für ein Interview zur Verfügung stünde, wäre ich froh über eine kurze Nachricht. Ich würde dann noch mal auf euch zukommen falls es aktuell wird. Alternativ könnte ich mit den Außendienstmitarbeitern bei uns sprechen. Na mal sehen.

 

Ihr merkt schon, bei mir herrscht noch ganz schönes Chaos! Ich hoffe ja noch darauf, dass sich alles plötzlich wie ein Puzzle zusammen fügt, aber bis jetzt habe ich wohl noch nicht mal alle Randsteine gesetzt 😒

 

 

Nebenbei: Die Note Produktionstechnik ist schon seit Mittwoch online. 13 Tage Korrekturzeit (inklusive der Zeit zum Versenden) - unglaublich schnell!

 

Wünsche allen ein schönes Wochenende und den Pokemon-Spielern gute Fänge 😄

 

 




6 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Da kann ich selbst leider nicht weiter helfen. Von Fallpauschalen weiß ich nur, dass ich nichts davon halte 😉.

 

Hier im Forum sind ja etliche aktive Studierende aus dem Gesundheitswesen. Falls die diesen Blog-Post von dir übersehen sollten, kannst du sie ja ggf. auch nochmal direkt ansprechen und darauf hinweisen. Spontan fallen mir da @Hep2000 und @Beetlejuicine ein - gibt aber auch noch etliche weitere. 

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Ich versuche Dir mal zu helfen. Wir hatten das Thema Berechnung im Fachwirt Gesundheits- und Sozialwesen.

Für mich zum Verständnis:

- Dein Patient wird ambulant behandelt (ob im KH oder einem Dialysezentrum ist dabei egal)

- Für den Fall das der ZVK (Zentralvenöser Katheter) infiziert ist und gewechselt werden muss, wird dies sicherlich stationär durchgeführt (zwecks Kontrolle der Lage, Beobachtung nach Eingriff und zumindest eine Dialyse über den neuen Zugang) oder ?

 

Welche Literaturquellen benötigst genau ?

 

LG Nina

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Beetlejuicine

Geschrieben

 

Hier gibts viele Links zum Thema: http://www.medknowledge.de/qualitaetsmanagement/drg-aktuell.htm

 

Das ist wirklich speziell und man muss ich mit KH Abrechnung auskennen. Mein Wissen diesbezüglich ist nur grundlegend. Ich bin in der stationären und ambulanten Pflege, die haben ein völlig anderes Vergütungssystem.

 

Aber @jennys kann da vielleicht helfen.

 

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So wie NB sagt: ambulante Abrechnung,  der Wechsel wird bestimmt stationär gemacht und somit auch so abgerechnet. Aber Literatur dazu kenne ich so spontan nicht.

 

Ich arbeite im strategischen Einkauf in einem Krankenhaus und könnte dir evtl. Fragen dazu beantworten....

2 Personen gefällt das

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NB

Geschrieben (bearbeitet)

Wie Du schon selbst erwähnt hast, werden nur stationär behandelte Fälle in die DRG´s eingruppiert. Evtl. Vor - und nachstationäre Leistungen fallen dann dort mit rein.

http://www.g-drg.de/cms/G-DRG-System_2016/Fallpauschalen-Katalog/Fallpauschalen-Katalog_2016

 

Teilstationäre (=ambulante) Leistungen werden von den Krankenkassen direkt mit dem behandelnden Arzt abgerechnet.

Hier kommt es darauf an, wie der Patient versichert ist.

Gesetzlich Krankenversicherte werden über den EBM = einheitlichen Bewertungsmaßstab abgerechnet

(http://www.kbv.de/html/ebm.php)

Privat Krankenversicherte über den GOÄ = Gebührenordnung für Ärzte.

(http://www.e-bis.de/goae/defaultFrame.htm)

 

Sollte dein Patient jetzt mit dem ZVK Wechsel stationär aufgenommen werden, wird er nach DRG eingruppiert.

Ist er nach dem Wechsel entlassen und muss erneut stationär aufgenommen werden, gibt es eine Matrix zur Fallzusammenlegung. So entscheidet sich dann ob der Patient mit der gleichen Fallnummer weiterbehandelt wird und seine Belegungstage weiter gezählt werden oder ob er ein ganz neuer Fall ist und damit neu abgerechnet wird.

http://s-pmc.uk-wuerzburg.de/fileadmin/uk/s-pmc/_dokumente/Info/BMGS_Leitsaetze_WA_Regelung_geaendert_20040917_1400.pdf

bearbeitet von NB
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Marmotte

Geschrieben

Schon mal vielen Dank für die vielen Antworten. Ihr seit echt super. Das hilft mir schon enorm weiter.

Ich merke jetzt dass ist ein zu komplexes Thema um es für vielleicht 3 Sätze in meiner Hausarbeit so genau anzuschauen. Ich fürchte ich werde es allgemeiner halten müssen als ich eigentlich wollte.

 

Im Prinzip geht es darum, für meine Branchenanalyse alle Kräfte durchzuleuchten. Die Käufer von meinem Medizinprodukt sind Einrichtungen, Krankenhäuser, Kliniken und Praxen, in denen Manipulationen am ZVK durchgeführt werden und das über einen längeren Zeitraum (Onkologie, parenterale Ernährung, Dialyse). Die ganzen Materialien die dabei gebraucht werden (Spritzen, Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, Lock-Lösungen usw) werden wahrscheinlich dann als "Paket" vom Arzt nach einer, von den Krankenkassen festgelegten, Pauschale abgerechnet?!

 

Vielleicht lasse ich den Aspekt lieber komplett weg. Sonst recherchiere ich nächstes Jahr noch 😁

 

@jennys ich komme dann vielleicht auf dich zurück. Vielen Dank!

 

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
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      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls