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Motivation ...

cabahe

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Gerade im Fernstudium stellt die Motivation einen wesentlichen Aspekt zum erfolgreichen Lernen dar. Doch was tun, wenn sie einfach nicht auffindbar ist? Vielleicht liegt sie gerade irgendwo am Strand und genießt die Leichtigkeit des Seins?

 

Mal ehrlich … Ich tu mir gerade schwer, mich bei Laune zu halten. Derzeit stehen 2 - für mich - sehr trockene Themen an:

Finanzwissenschaften und Epidemiologie

 

Ich kann mich nicht für jede Lernsession, zu der ich mich selbst überreden kann, mit einem guten Essen belohnen … irgendwann passe ich nicht mehr durch die Türe. Auch ein heißes Bad ist nicht möglich, denn ich habe keine Badewanne. Jedes Mal shoppen wird auf Dauer auch teuer.

Wie motiviert ihr euch selbst und welche "Belohnungen" habt ihr so als Ass im Ärmel? 

 

Eine Methode die bei mir eigentlich immer relativ gut funktioniert hat, ist die Youtube-Lernvideo-Methode - ich hab sie für mich einfach mal so genannt. Nachdem ich Skripten und Bücher gelesen und meine eigene Zusammenfassung geschrieben habe, schaue ich mir zusätzlich Youtube-Videos zum jeweiligen Thema an und gestalte mir so Mindmaps. 
Oft werden Dinge so einfach verständlicher für mich, oder ich erfahre sogar noch neue Aspekte, die ich aus der bisherigen Literatur nicht entnehmen konnte. 

Diese Methode hat für mich keine starre Lernform, daher kann ich mich so immer etwas austricksen. Youtube-Videos schauen und trotzdem etwas Sinnvolles tun. ;) 

 

Aber bei Pigou-Steuer, Coase-Theorem und Co. funktioniert auch dies nur noch begrenzt. 



15 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich kann dich verstehen, mir geht es gerade genauso... keine Motivation vorhanden. Einen super Tipp habe ich leider auch nicht 😅 Allerdings helfen mir Mind Maps auch, da kann man das gelernte nochmals besser miteinander verknüpfen. 

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Zitat

 

Derzeit stehen 2 - für mich - sehr trockene Themen an:

Finanzwissenschaften und Epidemiologie

 

 

Kannst du zum Ausgleich noch ein anderes Thema mit dazu nehmen, auf das du mehr Lust hast?

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Das ist immer wieder ärgerlich, wenn das Motivationstief vorbeischaut. 

 

Ich habe davon auch gerade Besuch. 

 

Aber man kommt irgendwann auch wieder raus :)

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Ich kann das auch gut verstehen. Ich kaue immer noch (gefühlt seit 76 Jahren) auf meiner Hausarbeit rum und auch wenn das Thema echt spannend ist, so langsam lässt die Motivation deutlich nach. Jeden Nachmittag starre ich in meine Kaffeetasse und sinniere darüber, wie schön so ein Abend auf der Couch wäre, statt vor dem Laptop. Nur, dann werde ich ja noch langsamer fertig, also zwinge ich mich an den meisten Tagen dann doch an meinen Schreibtisch und versuche krampfhaft, allen Anflügen von Prokrastination (Die Wäsche! Das Facebook! Das Netflix! HURZ!) zu widerstehen. 
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Also wenn ich so zurück denke habe ich mir nie eine extra motivation "gegönnt". Ich habe das lernen eher als Pflicht gesehen. Wenn ich dann fertig war, war sozusagen das gute Gefühl das Pensum geschafft zu haben die Belohnung. Ob man das aktiv steuern kann weiß ich nicht.

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Ich sehe es ähnlich wie Thomislav, ich ziehe die Motivation aus der Tatsache meinem Ziel näher zu kommen. Ich freue mich meist auch darauf, Zeit mit meinen Unterlagen und den Vorlesungen verbringen zu können. Ärgere mich daher eher über ungenutzte freie Zeit, was mich manchmal für andere Aufgaben außerhalb des Studiums demotiviert.

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Ich selbst habe auch große Probleme und deshalb die indigene Literatur dazu befragt. Falls es dir was nützt, fasse ich ein paar Tricks zusammen, dessen Wirksamkeit selbstverständlich individuell verschieden ist:

 

Zusammenfassung

Das Problem an der Motivation ist nicht das Tun, sondern das Anfangen - sobald man was macht, fällt es sehr leicht, länger dran zu bleiben. Von daher gilt es, die Hürde des Anfangens zu meistern.

 

10-Minuten-Trick

Wenn man absolut keine Lust hat, dann macht man einfach nur kurz was:

- Eine halbe Seite schreiben,

- Ein paar Quellen besorgen/sammeln/suchen,

- Den Tisch aufräumen,

- etc.

 

Das Anfangen erleichtern

- Man kann organisatorisch Schwung holen, indem man die nächsten Aufgaben in kleine Bröckchen unterteilt und diese dann in eine ToDo-Liste schreibt. Hat man erstmal die ToDo-Liste, ist bestimmt etwas dabei, was wenig Motivation erfordert.

- Oder man resortiert, vervollständigt oder prüft nochmal die Unterlagen.

- Man könnte die Skripte querlesen - meist fällt einem etwas auf, zu dem man Infos suchen/ergänzen muss, oder etwas, das falsch geschrieben/unvollständig ist. Und damit ist man evtl. schon wieder im Thema.

- Man kann ein Fazit zur letzten Sitzung ziehen - vor allem die guten Dinge hervorheben. (Stichwort "Erfolge sichtbar machen")

- Einige entwerfen einen Lernplan - mit zeitlichen Milestones, so dass etwas Druck entsteht.

- Interessante Einstiege sind das A und O - z.B. thematische Videos, Statistiken, Zusammenfassungen, Kontroversen oder Literatur.

 

Zum Schluss noch eine Anleitung zum Umgang mit typischen Schweinehund-Ausreden

"Heute schaffe ich nichts mehr"

- Themen aus der letzten Sitzung wiederholen,

- Quellen/Bücher durchblättern.

 

"Ich bin zu müde"

- Leichte Dinge von der ToDo-Liste machen,

- Organisatorische Dinge erledigen,

- 20-Minuten-Schlafpause, danach Tee oder Kaffee.

 

"Heute ist nicht mein Tag"

- Den Tag lang nichts machen und ihn genießen,

- Am Abend dann genau 1h etwas tun.

 

"Gleich habe ich einen Termin/etwas vor"

- Genau diese Zeit nutzen: Buch/Skript lesen,

- Kurze Recherche,

- Kleine Schritte.

 

 

 

Das sind zusammengefasst meine Erkenntnisse aus der Literatur. Vielleicht hilft das ein oder andere?

 

Quellen

- Martin Krengel: Golden Rules, Erfolgreich lernen und arbeiten: Alles, was du brauchst! 2018, Eazybookz.

- Martin Krengel: Bestnote, Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren. 2017, Easybookz.

- Reinhold Stritzelberger: Selbstmotivation, Wie Sie dauerhaft leistungsfähig bleiben. 2015, Haufe-Lexware GmbH.

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vor 3 Minuten, thewulf00 schrieb:

 

Das Anfangen erleichtern

- Man kann organisatorisch Schwung holen, indem man die nächsten Aufgaben in kleine Bröckchen unterteilt und diese dann in eine ToDo-Liste schreibt. Hat man erstmal die ToDo-Liste, ist bestimmt etwas dabei, was wenig Motivation erfordert.

 

Danke für deine Recherche und die vielen Tipps :)

Ich muss sagen, dass ich kein Problem habe, mich zu motivieren, wenn es darum geht, Arbeiten zu schreiben, Zusammenfassungen zu erstellen, o.ä. … denn ich habe dann das "Erfolgserlebnis", dass ich die Einsendeaufgabe abschicken kann, usw. 

 

Meine Motivation kommt nur immer in der Phase vor einer Prüfung ins Stocken, wo es eben keine Einsendeaufgaben mehr gibt und es rein nur noch um das ständige Wiederholen des Lernstoffes geht, damit dieser gefestigt wird. Das finde ich sehr mühsam. Aber ich weiß halt auch, dass ich mir nur durch ständiges Wiederholen, den Stoff merken kann. 

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vor 11 Stunden, Anyanka schrieb:

Ich kann das auch gut verstehen. Ich kaue immer noch (gefühlt seit 76 Jahren) auf meiner Hausarbeit rum und auch wenn das Thema echt spannend ist, so langsam lässt die Motivation deutlich nach. Jeden Nachmittag starre ich in meine Kaffeetasse und sinniere darüber, wie schön so ein Abend auf der Couch wäre, statt vor dem Laptop. Nur, dann werde ich ja noch langsamer fertig, also zwinge ich mich an den meisten Tagen dann doch an meinen Schreibtisch und versuche krampfhaft, allen Anflügen von Prokrastination (Die Wäsche! Das Facebook! Das Netflix! HURZ!) zu widerstehen. 
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oh das kenne ich nur zu gut. Aber - wenn Netflix siegt, kann ich es ja auch nicht mal genießen, weil im Hinterkopf immer die Hausarbeit ist und das schlechte Gewissen … also eigentlich bringt es mir gar nichts. Geht es dir da genau so? :)

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vor 15 Stunden, Markus Jung schrieb:

 

Kannst du zum Ausgleich noch ein anderes Thema mit dazu nehmen, auf das du mehr Lust hast?

 

Leider ist es an der FernFH sehr klar strukturiert und man kann Lehrveranstaltungen oder Module nicht individuell absolvieren. Es hat ein wenig Schulcharakter … es wird für dich festgelegt, in welcher Reihenfolge, du alles abarbeiten musst. 

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Gern geschehen.

 

Für deine speziellen Motivationstiefs gibt die Literatur natürlich nichts her. 😜

Fürs Festigen des Wissens nutze ich die Methode des Repetitive Learnings (das ist quasi die dem Karteikartenlernen zugrunde liegende Idee) - nur ich benutze dafür die Unterstützung einer Software. Nachteil ist der Mehraufwand zum Erfassen der Fragen in die Software/auf die Karteikarten. Vorteil der Softwarevariante ist, man kann beliebige Teile des Wissens auch kurz vor der Klausur wiederholen. Und durch einfaches Abspeichern der Ergebnisse lassen sich vor allem die Fragen, mit denen ich mich schwertue, primär oder einfach öfter/intensiver lernen. 🍀

 

Ich habe eben festgestellt, dass ständiges Anschauen/Durchlesen der selben Skripte/Blätter/Mitschriften/Hefte fast ohne Effekt bei mir vorübergeht. 😲 Der Nutzen beim Anschauen sinkt mit jeder Wiederholung, da der für mich essentielle Part beim Lernen, das Verarbeiten der zu lernenden Information, einfach nicht gegeben ist. 😞

Also einfaches Durchlesen hilft mir fast nicht, ich muss die Information verarbeiten. Sich beim Lesen dazu zu zwingen, ist auf Dauer einfach nicht möglich - daher nutze ich den aktiven Part von einer Lernsoftware, die mich dazu zwingt, eine gestellte Frage zu Verarbeiten. 💪

 

Vielleicht ist das noch ein Ansatz für dich? Wobei ich festgestellt habe, dass nur sehr wenige Studenten diese Methode für sinnvoll halten, da sie zunächst den großen Mehraufwand sehen - sogar Markus hat bei meiner ersten Vorstellung dieser Methode nur diesen Aspekt kommentiert... 😅

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vor 1 Minute, thewulf00 schrieb:

Für deine speziellen Motivationstiefs gibt die Literatur natürlich nichts her. 😜

Fürs Festigen des Wissens nutze ich die Methode des Repetitive Learnings (das ist quasi die dem Karteikartenlernen zugrunde liegende Idee) - nur ich benutze dafür die Unterstützung einer Software. Nachteil ist der Mehraufwand zum Erfassen der Fragen in die Software/auf die Karteikarten. Vorteil der Softwarevariante ist, man kann beliebige Teile des Wissens auch kurz vor der Klausur wiederholen. Und durch einfaches Abspeichern der Ergebnisse lassen sich vor allem die Fragen, mit denen ich mich schwertue, primär oder einfach öfter/intensiver lernen. 🍀

 

 

Das finde ich sehr spannend. Darf ich fragen, wie diese Software heißt? Funktioniert sie nur am PC/Laptop oder auch auf einem Smartphone? Wäre für unterwegs sicher recht hilfreich.

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@cabahe

Die bekannteste freie Software dazu heißt Anki. (Es gibt Downloads für Windows, Mac, Linux und iPhone/Android) Ich selbst habe sie nie probiert.

Ein Blog dazu, mit Anleitung, wie es funktioniert, und warum: https://medium.freecodecamp.org/use-spaced-repetition-with-anki-to-learn-to-code-faster-7c334d448c3c

 

Ich habe mir, weil ich Spaß daran habe, eine eigene Software geschrieben, die im Web läuft, damit ich sie vom PC und auch vom Handy aus (z.B. bei Toilettenpausen) nutzen kann. Eine vollständige Beschreibung mit Bildern findest du in meinem Blogbeitrag: (In den Kommentaren sind noch mehr Details, da Nachfragen kamen)

 

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vor 4 Stunden, cabahe schrieb:

Leider ist es an der FernFH sehr klar strukturiert und man kann Lehrveranstaltungen oder Module nicht individuell absolvieren.

 

Okay, das hat auch seine Vorteile, weil einem da viel von der Organisation abgenommen wird, aber gerade für die Abwechslung/Motivation sehe ich diese mangelnde Flexibilität eher als Nachteil an.

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Am 15.4.2019 um 21:25 , Thomislav schrieb:

Also wenn ich so zurück denke habe ich mir nie eine extra motivation "gegönnt". Ich habe das lernen eher als Pflicht gesehen. Wenn ich dann fertig war, war sozusagen das gute Gefühl das Pensum geschafft zu haben die Belohnung. Ob man das aktiv steuern kann weiß ich nicht.

 

Bei mir ist das eigentlich genauso. Ich empfinde jede Lernsession als Schritt in die richtige Richtung und freue mich, wenn ich meinem Ziel wieder ein Stückchen näher gekommen bin. 

 

(Epidemiologie finde ich persönlich sehr interessant - Finanzwissenschaften halte ich eher nach dem Motto "Augen zu und durch, wird schon schiefgehen".)

Da ich ein sehr visueller Typ bin, habe ich mir auf Trello Boards für die einzelnen Fächer erstellt und To-Do-Karten für die einzelnen Aufgaben (für jede ESA, für jedes Kapitel, das zu lesen ist, etc.). Wenn man dann einen Teilschritt geschafft hat, kann man die Karte abhaken und rüber auf den "erledigt" Stapel ziehen, das ist ein für mich sehr befriedigender Prozess zu sehen, wie der "To Do" Stapel immer kleiner wird und der "erledigt" Stapel immer grösser.

Zusätzlich bin ich auch von Zusammenfassungen von Skripten abgekommen und übertrage stattdessen alles gleich nach dem Lesen eines Kapitels in die Karteikarten-App BrainYoo - mit der kann ich dann am Tablet, am Handy... überall und unterwegs immer mal zwischendurch ein wenig lernen. 

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