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PantaRheia

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
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    Ferdinand Porsche FernFH
  • Studiengang
    Aging Services Management
  • Wohnort
    Wien
  • Geschlecht
    w

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  1. Bei mir ist das ähnlich, wie bei dir... ich habe im Beruf keine direkten Benefits durch mein Studium... eher nur vage Vorstellungen davon, wie ich mich gänzlich beruflich verändern könnte, sollte ich das irgendwann mal wollen oder müssen. Ich bin alleinerziehend mit 2 Kindern mit Vollzeitjob, in einer großen Wohnung, die einiges verschlingt und einem Kindsvater der kaum bis nichts beitragen kann, finanziell. Entsprechend hätte ich mir ein Studium à la @MichiBER auch nicht leisten können und bin sehr froh und dankbar darüber, dass ich an der FernFH nur die allsemesterlichen Studiengebühren von knapp 400€ (x 6 Semester) zu zahlen habe. Das kommt insgesamt nach Adam Riese auf knapp 2300 € für den Bachelor, ist also absolut überschaubar - besonders für eine hochwertige, praxisnahe Ausbildung.
  2. Zwar war die letzte Online-Präsenzveranstaltung schon gestern, aber ich habe heute noch die allerletzte ESA mit Abgabetermin heute 23:59 Uhr geschrieben und weggeschickt. Und was für ein irres Semester das war! Natürlich ist es an der FernFH nun ja nicht so, dass sich an der grundsätzlichen Methodik aufgrund von COVID-19 irgendetwas geändert hätte - einzig die Präsenzveranstaltungen vor Ort sind ausgefallen, was mir schon sehr, sehr leidgetan hat - und einige Prüfungen haben im Chaos des Lockdowns in der Mitte des Semesters nicht stattgefunden und wurden auf die Schnelle durch ESAs ersetzt. In der zweiten Semesterhälfte war die Krise dann schon eingeplant und die Kurse waren gleich so angelegt, dass der Fokus viel mehr auf der begleitenden Leistungsfeststellung lag, denn auf Endklausuren. Soll heißen: in diesem Semester habe ich g'schmeidige 2 Gruppen-ESAs 6 Online Quizzes 2 Online Workshops 2 Open Book Prüfungen und 22 Einzel-ESAs, sowie 1 Proposal für die 1. Bachelorarbeit geschrieben. 22 Einzel-ESAs sind definitiv bisheriger absoluter Spitzenrekord, besonders wenn man den ganzen Aufwand der Themen-/Forschungsfrage-/Betreuerfindung für die Bachelorarbeit 1, sowie die Arbeit am Proposal miteinberechnet. Mein persönliches Highlight dieses Semesters war jedoch die vollständige Anerkennung meines Berufspraktikums aufgrund meiner bisherigen Berufserfahrung und der Stein, der mir damit von den Schultern gefallen ist. Finale Noten gibt es natürlich noch keine, aber mit (sehr) gutem Erfolg sind alle Fächer bestanden, somit befinden sich nun insgesamt 132 ECTS auf meinem Konto und mein Notenschnitt wird vermutlich bei 1,3 bleiben. Ich bin hochzufrieden mit mir selbst und hochmotiviert, über den Sommer die Literatur zu meiner Bachelor-Arbeit zu lesen, um dann im September mit dem Schreiben voll durchzustarten. Aber jetzt heißt es erstmal ein wenig entspannen... heute war ich mit dem Alphanerd und dem Mojito der unerträglichen Hitze am Mühlwasser trotzen und in 3 Wochen geht es erstmal für eine Woche in die Berge.
  3. Gratulere! Ich habe am Wochenende die letzen Prüfungen, dann ist es auch erledigt! Bis jetzt ist alles extrem erfreulich gelaufen, notentechnisch. Das Feedback zum Proposal sollte auch heute kommen - bin gespannt!
  4. Das Feedback auf meine ursprüngliche Forschungsfrage war wider Erwarten doch nicht ganz SO positiv, wie in meiner ersten Euphorie gedacht. Das Urteil: zu schwammig formuliert. Gut, ich räume ein: die Frage nach "welche Auswirkungen hat xy auf z" ist wirklich kaum bis nicht zu beantworten - es galt, die genannten Auswirkungen in Absprache mit meinem Betreuer zu konkretisieren, was ich weiters auch zufriedenstellend getan habe. Wie man so schön sagt: Hindsight is 20/20. Die letzte Woche habe ich (mehr oder weniger) intensiv damit verbracht, an meinem Proposal für die Bachelorarbeit zu schreiben, das heute einzureichen ist. Vieles davon ist mehr in meinem Kopf denn auf dem Papier passiert: ich habe intensive Literatursuche betrieben, mir 3 Bücher auch ganz altmodisch in hardcopy bestellt und sitze mittlerweile auf einem gewaltigen Papier-und-PDF-Berg, den es zu sichten und zu lesen gilt. Im Zuge dessen hat sich eine mehr oder weniger konkrete Struktur meiner Arbeit ergeben und meine Motivation ist ins Unermessliche geschnellt. Meinem Proposal habe ich sehr viel Zeit und Hirnschmalz gewidmet in der Hoffnung, dass ich es dann weitestgehend as is für das Schreiben meiner BA weiterverwenden kann. Ein gutes Proposal ist, wie ich meine, bereits die halbe Miete. Der Alphanerd hat sich das ganze heute nochmal sehr detailliert durchgelesen und mir sehr hilfreiches Feedback gegeben: Er hat noch einige leere Floskeln und schwammige Ausdrücke, die ins Nirgendwo führen, entdeckt und meine gerne etwas "reißerische" Sprache knallhart auf den wissenschaftlichen Boden zurückgeholt... das kann er gut, aus seiner naturwissenschaftlichen Perspektive, und hat keine Gnade mit mir walten lassen. Das schätze ich sehr an ihm! Im Zuge des Verfassens des Proposals habe ich sogar noch einmal meine Forschungsfrage leicht abgeändert - jetzt habe ich das Gefühl, etwas richtig Solides mit Hand und Fuß vor mir zu haben. Ich bin gespannt auf das offizielle Feedback, bzw. auf das Feedback aus dem anonymen Peer Review, für den wir ab morgen eine Woche Zeit haben. Ich bin voller Tatendrang und würde so gerne schon beginnen... aber zuvor gilt es noch einige ESAs abzuarbeiten und online Prüfungen zu absolvieren. Tatsächlich muss ich heute noch eine ESA schreiben, die ich bis vor Mitternacht abgeben muss und für die ich noch keinen Strich gemacht habe. Uff. Immerhin läuft dieses Semester aber bis jetzt, ganz anders als das letzte: nämlich ohne Motivationseinbruch und wochenlangem Stillstand gefolgt von Prüfungsvorbereitungspanik. Und weil ich zum Thema "Proposal" nichts Ansprechendes gefunden habe, müsst ihr halt mit einem zusammenhanglosen Foto von Mojito dem Pudel beim letzten Feietagsausflug auf den Hermannskogel vorlieb nehmen.
  5. Gratuliere zur Anerkennung des Praktikums! Das ist ja ganz ähnlich gelaufen, wie bei mir... für mich war das auch eine der größten Hürden am Fernstudium neben Vollzeitjob. Wann soll man denn bitteschön auch noch ein Praktikum irgendwo reinquetschen? Ich wäre verzweifelt, aber mir wurde es gsd auch erst kürzlich voll angerechnet. Fühlt sich gut an, gell!
  6. Ich habe soeben die völlig unerwartete Bestätigung bekommen, dass mein Berufspraktikum hiermit abgeschlossen ist! KA-CHING!!! 12 ECTS auf mein Konto - und ein Stein in der Größe des Ulurus off my shoulders. Damit hätte ich NIE gerechnet, ich bin völlig von den Socken. Eine Teilanrechnung war meines Erachtens nach auf jeden Fall drin, da ich ja zum einen Erfahrung mit Unternehmensführung etc. aufgrund meiner selbstständigen Tätigkeit vor Jahren habe und zum anderen schon lange im Gesundheitsbereich (wenn auch "nur" administrativ") tätig bin. Gerechnet habe ich mit einer Reststundenanzahl von wohl 100 (von insgesamt 300), die ich wohl noch absolvieren müsste... und habe zu diesem Zweck bereits mit #A1 über Tätigkeiten in dem Pflegeheim, in dem sie arbeitet, konkret nachgedacht. Mit riesigem Bauchweh natürlich, weil mir nicht klar war, wie ich neben Vollzeitjob, Familie, Studium und BA-Arbeit auch "nur" 100 Stunden irgendwo hätte arbeiten sollen. Ich musste die Bestätigungsmail 3x lesen, bevor ich wirklich verstanden habe, was ich da vor mir habe. 😆 Es tut so gut, in der ganzen schwierigen Zeit und in meiner Verfassung auch mal so wirklich GUTE Nachrichten zu bekommen. (image credit: giphy, expedia)
  7. Denn ich habe im Zuge meiner ESA für Wissenschaftliches Arbeiten II nicht nur die erforderliche Forschungsfrage gefunden... sondern kann diese - denke ich - auch genau so für meine tatsächliche BA-Arbeit 1:1 übernehmen und das Gefühl, endlich eine klare Richtung und Fragestellung im Kopf zu haben ist bei meinem doch sehr breit gefächerten Thema eine wahre Erleichterung und füllt mich mit Tatendrang! Mal sehen, was mein Betreuer dazu sagen wird! Ich habe ihn zwischenzeitlich schon gefragt, ob er als Jurist mit meiner wenig juristischen Herangehensweise einverstanden ist, seine Rückmeldung war: Na, das ist doch mal eine Ansage! Ich freu mich total! Mit meiner angedachten Forschungsfrage kann ich auch ganz wunderbar auf die aktuelle Lage der Frage zur Sterbehilfe beim österreichischen VfGH eingehen und ihm damit hoffentlich die entsprechende Freude machen. Noch eine Frage an die Community: Verwendet ihr Zotero und/oder Mendeley und welches bevorzugt ihr und warum? Ich habe bisher immer Zotero für meine ESAs verwendet, überlege aber für die BA-Arbeit auf Mendeley umzusteigen - würde mich über Anwender-Feedback dazu freuen, falls es sowas gibt! Danke im Vorhinein! Einen schönen Wochenstart euch Lieben! (image credit: Thoughtful Leader)
  8. Ein Häkelprojekt, das über ein ganzes Jahr geht: jeden Tag häkelt man eine Reihe und die Farbe wird von der Temperatur an diesem Tag bestimmt.
  9. Diesmal nicht im Live-Ticker Format - weil es nicht wirklich Spannendes zu erzählen gibt. Im Grund gab es nur eine live-Vorlesung, Grundlagen der Freiwilligenarbeit, nämlich, die recht spannend und kurzweilig war. Dann war auch schon wieder Schluss - und nach einer weiteren kurzen TC mit den Kerngruppenmädels ❤️ habe ich mir die aufgezeichnete Einführungsvorlesung für Qualitätsentwicklung durch Qualitätsmanagement angehört und bei der aufgezeichneten Vorlesung für Dokumentations- und Informationssysteme recht bald den Hut wieder draufgehaut, weil die Erfahrung in etwa so war: Immerhin ist meine Temperaturdecke heute um einige Reihen gewachsen! Auch die noch ausstehende ESA für Organisationsentwicklung und Veränderungsmanagement ist auch eine Stunde vor Abgabeschluss fertig geworden und somit ist Teil 1 des laufenden Semesters erledigt. Ich verspüre einen - in Anbetracht meiner allgemeinen Verfassung sehr überraschenden - heftigen Motivationsschub und freue mich auf die neuen zu erarbeitenden Inhalte... auch wenn der Zeitplan der kommenden ESAs doch recht knackig ist. Die erste große Herausforderung der kommenden Woche wird es sein, mir eine Forschungsfrage für meine BA-Arbeit zu überlegen... Das Titelfoto stammt übrigens aus dem schwiegerelterlichen Garten! Habt einen schönen Start in die neue Woche!
  10. 07:41 | Ich wache auf und bin panisch, weil ich verschlafen habe und den Zug nach Wiener Neustadt verpasst habe! Dann Klarheit: heute sind es vom Bett aus gemessen nur 27,5 Schritte zur FH. 07:53 | Ich habe es gleichzeitig und rechtzeitig ins Büro und auf die FH geschafft! Mein erster Kaffee dampft vor sich hin und ich lese die ca. drölfzig WhatsApp-Nachrichten, die seit 06:51 Uhr von den Kerngruppenmädels im Staccato kommen. Alle lamentieren, dass wir einander heute nicht sehen können. Ich auch. Und alle teilen Bilder ihrer heutigen Arbeitsplätze. Ich auch. 08:14 | Ich habe alle essentiellen Utensilien für's Zuhören während der Vorlesungen bereitgestellt: Ein definitiver Vorteil von online-Vorlesungen: meine Temperaturdecke wird wachsen... ich bin dank Corona mittlerweile 2 Monate hinterher, weil mir gleich zu Beginn des Lockdowns die notwendige Farbe ausgegangen ist. Gottseidank hat mein Wolldealer seit Anfang der Woche wieder geöffnet und ich habe mich entsprechend versorgt! Sowas geht bei einer echten Präsenz halt nicht... 08:39 | Ich sitze geduscht, geschneuzt und gekampelt beim Schreibtisch: so habe ich zumindest ein "offizielleres", bzw. "formaleres" Gefühl und kann mich und die ganze Sache so ernst nehmen, wie sie ist. Mit Strubbelhaaren und im Pyjama würde ich ja auch nicht auf der FH einreiten... 08:46 | Im Online Campus sind die neuen Lehrveranstaltungen für die zweite Semesterhälfte freigeschaltet, inklusive Links für die Telekonferenzen: Grundlagen der Freiwilligenarbeit, Dokumentations- und Informationssysteme im Gesundheits- und Sozialwesen, Qualitätsentwicklung durch Qualitätsmanagement, Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens II. Dass die LVs schon vor der Einführungsvorlesung freigeschaltet werden ist ein Novum, das meiner Meinung nach sehr gerne beibehalten werden darf. Normalerweise macht die FH das nicht, was auch immer wieder Thema in den allsemesterlichen Qualitätszirkeln mit der Studiengangsleitung ist, aber irgendwie nie geändert wird. 09:12 | #A1 hat eine Liste der zu machenden ESAs für alle LVs erstellt und uns wird in deren Anbetracht ganz schwindelig und schwummerig. Man muss die nicht abgehaltenen Prüfungen wohl auf andere Art wettmachen... uff. 09:26 | Um 12:15 Uhr geht's los... ich bin jetzt erstmal mal im Büro. 11:47 | Panik bei den Kerngruppenmädels... Skype und/oder Teams ist nicht überall installiert! Und: wo ist der Link zur Lehrveranstaltung? AAAAH! 12:02 | Nach und nach trudeln die KommilitonInnen online ein... und beschweren sich gackernd über vergangene Lehrveranstaltungen und Prüfungen - offenbar nicht mitbekommend, dass die Vortragende und die Studiengangsleitung auch schon im Meeting anwesend sind... lol. So schaut das jetzt aus: links Büro, Mitte WhatsApp und Diverses (u.a. zu Erledigendes für Home Schooling), rechts FH. 12:15 | Startschuss für Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens 2! Interessantes zu den Bachelorarbeiten! Bin gespannt! 13:47 | Okay, erledigt. War ganz interessant... in dieser LV geht es hauptsächlich um die Formulierung einer Forschungsfrage für die BA-Arbeit und das Erstellen eines Proposals inkl. Peer Review. Die Forschungsfrage soll nächste Woche schon fertig sein... ich bin gedanklich doch noch gar nicht soweit! 14:00 | Startschuss für den Abschlussworkshop aus Grundlagen der Altenpflege - es gibt 8 Präsentationen zum Thema "models of good practice" in multiprofessionellen Settings. #L hat gottseidank unsere Präsentiererei übernommen. Sie hat das beim letzten mal schon so perfekt gemacht. 16:02 | Uff... okay... gegen Ende dann schon echt langatmig. Schade für die Leute, die in der zweiten Hälfte an der Reihe waren, ich war dann schon kaum mehr aufnahmefähig - und die anderen wohl auch nicht, was sich zumindest an der Menge der Zwischenfragen und Feedback gezeigt hat, die/das im Lauf der LV immer weniger wurde. Wobei das alles eh nicht uninteressant war... aber so lange in einer TC aufmerksam zu sein ist echt schwierig. Für mich zumindest. Immerhin habe ich nebenher meinen gesamten Zeitplan für das restliche Semester aufgestellt - und war somit auch sehr produktiv. Die Temperaturdecke ist wider Erwarten um keinen Millimeter gewachsen... lol. 16:53 | Habe noch schnell eine spontane private TC mit den Kerngruppenmädels aufgesetzt! Wenn man sich schon nicht live sehen darf, dann wenigstens so. Ich möcht sie alle drücken! Morgen steht nur eine live-Vorlesung am Plan. Weiters gibt es zwei aufgezeichnete Einführungsveranstaltungen. Der Plan ist, mir diese auch morgen gleich anzuhören, da ich aber noch eine ESA schreiben muss und ich in einer halben Stunde mit meinen Leuten im online-Pathfinder-RPG sein werde, das erfahrungsgemäß bis weit nach Mitternacht dauert, werden wir sehen, ob sich das wirklich ausgehen wird. Die ESA hat erstmal Vorrang, die muss morgen spätestens raus. (image credit: iStock)
  11. Wie auch bereits von @cabahe schon geschrieben, kam heute die Benachrichtigung über unsere Wunsch-BA-Themen! (So schnell vergeht die Zeit... gefühlsmäßig habe ich doch gerade erst mit dem Studium begonnen!) Dass ich mich in irgendeiner Form mit dem Thema Medizinethik im Zusammenhang mit Sterbehilfe befassen möchte, war mir von Anfang an klar. Zum einen habe ich aus persönlicher Erfahrung mit dem Sterbeprozess meines Großvaters Interesse daran, zum anderen schlägt das Thema für mich ein wenig die inhaltliche Brücke zu meinem abgebrochenen Studium an der FernUni Hagen und sehr vage auch zu meinem Job. Meine Wunschbetreuerin (mit persönlichem Steckenpferd Ethik) hat meine Arbeit leider nicht übernommen, dafür der Vortragende aus den Rechts-Veranstaltungen, den ich hier bisweilen schon mal sehr positiv als "spaßigen Juristen" bezeichnet habe, mit der Anmerkung dass ihn das Thema sehr interessiere, zumal es gegenwärtig auch beim Verfassungsgerichtshof liegt und somit brandaktuell ist. Ich finde es schade, bin aber nicht grundsätzlich unzufrieden - auch wenn ich mein Thema jetzt wohl von einem etwas anderen Blickwinkel her werde aufrollen müssen, als ursprünglich erhofft. Eine genaue Fragestellung habe ich ohnehin noch nicht im Kopf formuliert. Mit dem Betreuer bin ich aufgrund seiner Art und seinem Sympathievel auf meiner Skala jedenfalls sehr zufrieden und ich freue mich schon auf was da jetzt auf mich zukommt. Plötzlich erscheint der Abschluss realistisch und greifbar... so weit habe ich es in einem Studium bisher noch nie durchgezogen und ich fühle gerade so etwas wie einen echten Motivationsboost! Ich war auch fleißig mit den ESAs und im Moment fehlt mir für's Wochenende nur noch die Hälfte der Gesundheits- und Sozialrechts-ESA, sowie die gesamte Organisationsentwicklungs-ESA. (image credit: Ghostwriter Agentur)
  12. Die Gesamtsituation ist der Auslöser... hauptsächlich die totale Überforderung mit Arbeit und den Problemen mit meinem Sohn. Ich versuch einfach, insgesamt so wenig wie möglich zu machen und so viel wie möglich an meinen Partner zu delegieren, anders weiß ich mir im Moment nicht zu helfen. Das gelingt aber nicht besonders gut, weil ich mich so schwer abgrenzen und "rausnehmen" kann.
  13. ...die halt dieses Mal keine Prüfungsphase ist, sondern eine ganze Menge Sonder-ESAs und ein Online-Workshop. Zusätzlich gibt es 3 live-Vorlesungen am Freitag und Samstag, sowie 2 aufgezeichnete Vorlesungen zum Anhören. Anwesenheitspflicht herrscht natürlich, als wäre es eine "echte" Präsenzphase. Multiprofessionelle Altenbetreuung: hier hat sich an der Beurteilungsmodalität nichts geändert: 3 ESAs und ein Workshop; einzig der Workshop wird online abgehalten, statt vor Ort. Wir sind mit der Vorbereitung unserer Präsentation fertig und haben schon vor der Deadline abgegeben. Die Beurteilung der ESA 2 (- ein durchgeführtes Interview mit einem Mitglied eines multiprofessionellen Teams in der Altenbetreuung - bei sowas geh ich alte Soziophobikerin total an meine Grenzen!) ist leider noch ausständig. Organisationsentwicklung und Veränderungsmanagement: statt der geplanten zwei ESAs und einer Prüfung gibt es nun drei ESAs. Die ersten beiden (1x Einzel und 1x Gruppe) sind jeweils mit der vollen Punkteanzahl und sehr nettem Feedback der Vortragenden beurteilt worden - die dritte macht mir allerdings Kopfzerbrechen, da ich aus der Angabe nicht genau herauslesen kann, was genau gefragt ist, bzw. wie die ESA genau aussehen soll. Oder, anders gesagt: die Aufgabenstellung ist so derartig frei, dass man so ziemlich alles schreiben kann - und das ganz ohne Umfangs-Angabe. Also, eher schwierig. Abzugeben am 9. Mai... das wird noch knifflig. Prozessmanagement: Ein ähnliches Szenario: 3 ESAs anstelle von einer ESA und Prüfung. Ich gestehe: in diesem Modul bin ich nicht ganz unglücklich über die neuen Gegebenheiten. Bei der letzten ESA habe ich ungewöhnlich schlecht abgeschnitten (nur 23 von 30 Punkten), da es bei meinen Prozessmodellen offenbar einiges zu bemäkeln gab. Das hat mich hart getroffen, da ich mich doch sehr bemüht hatte und viel Zeit investiert hatte - aber offenbar habe ich die Sache doch nicht ganz so verstanden, wie angenommen. Durch die weiteren 2 ESAs anstelle einer Prüfung kann ich mit dem Skriptum arbeiten... im Moment kann ich mir gar nicht vorstellen, wie man dieses Zeug auswendig lernen sollte für eine Prüfung! (Also, meines ist das zumindest nicht.) ESA 2 ist seit gestern fertig, mit ESA 3 befasse ich mich heute Abend... Gesundheits- und Sozialrecht: Hier wäre überhaupt nur eine Prüfung am Plan gewesen - jetzt sind es stattdessen 3 ESAs. Mal sehen - ich habe mich damit noch nicht auseinandergesetzt... eine ist am Wochenende abzugeben, für den Rest haben wir Zeit bis Anfang, bzw. Mitte Juni. Auch sollten wir eigentlich (hoffentlich) erfahren, ob unsere vorgeschlagenen BA-Themen angenommen wurden (und von welche(r/m) BetreuerIn. Ich bin gespannt... ich habe (im Unterschied zu meinen Mädels) nur genau ein Thema bei genau einer Betreuerin angegeben. Ich hoffe, damit durchzukommen. In der Zwischenzeit... ...kämpfe ich immer noch mit meinem Depressions-Schub und scheine (noch) keinen Weg da wieder raus zu finden. Das Schlimmste ist diese lähmende, bleierne Antriebslosigkeit, mit der ich jedem Tag begegne - in direktem Kontrast zu den Anforderungen, die jeder Tag aufs neue an mich stellt. Meinen Job habe ich aufs absolut noch vertretbare Minimum heruntergeschraubt (überlege allerdings ernsthaft eine Krankschreibung für ein paar Tage, so schlimm ist es) - für die FH habe ich wochenlang GAR NICHTS gemacht. Nicht mal mein Allheilmittel, das Handarbeiten, schaffe ich in letzter Zeit. Jetzt, wenige Tage vor der "Präsenzphase", schüttelt mich der Druck der zu machenden ESAs aus meiner Starre und quasi "Hand in Hand" mit #L (socially distanced, of course) kämpfe ich mich nun jeden Abend durch noch offene, ausstehende Dinge und hoffe auf das Beste. ...hat mein Filius glaube ich endlich geschnallt, wie das mit dem Home-Schooling funktioniert und macht mir nicht mehr so viele Schwierigkeiten, wie in den ersten Wochen. Er hat so etwas ähnliches wie "Selbstständigkeit" erreicht, gepaart mit der Realisierung, dass ihm die Bockerei halt am Ende auch nichts nutzt, und ihm nur seine Freizeit drastisch verkürzt. Immerhin hat er zwischenzeitlich ein wenig positives Feedback von seiner (uns beiden sehr verhassten) Lehrerin bekommen, das hat ihm trotz aller Antipathie dann doch ein wenig Auftrieb und Motivation gegeben, wie es scheint. ...sind wir auf den Hund gekommen! ❤️ Ein süßer Toypudel wohnt seit über einem Monat bei uns, den wir trotz meiner und des Filius Tierhaarallergie völlig problemlos haben (- und knuddeln!) können. Der kleine Clown ist die perfekte Ablenkung in der Tristesse der aktuellen Zeit - und nicht zuletzt zwingt er mich vor die Tür, was in Anbetracht meiner Verfassung sehr positiv ist. ...habe ich gestern mal wieder meine Piercerin aufgesucht und meine Nase durchlöchern lassen... etwas, mit dem ich schon seit JAHREN gedanklich spiele, aber von dem ich immer der Meinung war, es würde auf meiner großen Knubbelnase Scheiße aussehen. Turns out: wenn du etwas nicht magst, tu' einfach Glitzer drauf! Tatsächlich war es eine gute Entscheidung... ich bin extrem happy damit - und der Schmerz war eine angenehme Ablenkung von der numbness der letzten Wochen. (Auch wenn das vielleicht komisch klingt.) Die Moral von der G'schicht: ich glaube, jetzt ist eine gute Zeit für alle, mal wieder etwas nur für Euch selbst zu tun! Das haben wir uns alle verdient, findet Ihr nicht? Ich hoffe, Euch geht's besser... und Ihr seid alle gesund!
  14. Danke! 😆 (Du weißt schon, wofür. 😅) Klingt auch super anstrengend... manchmal weiß ich gar nicht, ob es grad "angenehmer" ist, größere Kinder zu haben (wie ich), oder kleinere, wie du... oder zB auch meine Schwester, die mit ihrem 4-jährigen und ihrem 1-jährigen auch schon nicht mehr weiß, was sie alles machen soll, den lieben langen Tag.
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