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PantaRheia

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    Ferdinand Porsche FernFH
  • Studiengang
    Aging Services Management
  • Wohnort
    Wien
  • Geschlecht
    w

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355 Profilaufrufe
  1. Hello! Ich war in der Zwischenzeit mal kurz auf Zypern den Herrgott einen guten Mann sein lassen und hab so nebenbei gleich ein ganzes Kleid gehäkelt, so viel Zeit und headspace hatte ich zur Verfügung. (Von den ge-binge-ten Serien auf Netflix rede ich erst gar nicht!) Die FH Unterlagen hatte ich zwar mit, habe ihnen aber dann doch auch eine komplette Auszeit am Hotelnachtkästchen gegönnt. Herrlich. Ich muss ganz ehrlich sagen: hätte ich nicht jetzt Urlaub gehabt, ich wäre wirklich vor die Hunde gegangen. Zwar hat sich meine prekäre berufliche Situation gottseidank etwas entspannt, da unser Rahmenvertrag auf weitere drei Jahre letztendlich doch verlängert wurde - aber meine workload hat sich nicht verringert und der Alphanerd hat bereits einmal mit besorgtem Blick das böse Wort, das mit burn beginnt und mit out endet vorsichtig in den Raum gestellt. Tja, ganz so dramatisch sehe ich die Situation selbst nicht... aber DAS hatte ich trotzdem bitter nötig: Ich fühle mich insgesamt wieder viel entspannter und freue mich auf noch eine weitere Woche Wanderurlaub in den Alpen Ende August. Die schlimmsten Hitzephasen des Sommers scheinen auch erstmal überstanden zu sein (- noch 40 Tage bis Herbstanfang!) und somit bin ich soweit wieder zufrieden und gut drauf. Einzig meine Arbeitsmotivation hat sich noch nicht wieder eingestellt. Diesbezüglich hoffe ich noch stark auf Urlaub #2. Die FH geht mir tatsächlich auch schon ab. Weniger begeistert bin ich natürlich davon, mich (schon wieder!) für die drei fehlenden Prüfungen am 9. September vorzubereiten, aber diesmal werde ich das hoffentlich ohne weitere Zwischenfälle unter Dach und Fach bringen und dann auch selbst das 2. Semester endlich ordentlich abgeschlossen haben, wie meine Kerngruppenmädels auch. (Mit Kerngruppenmädel #L war ich übrigens am Wochenende abends aus und hatte einen superleiwanden Abend fernab von FH-Themen. Das gefällt mir!) Was steht nun also im 3. Semester am Programm? Rechnungswesen, Kostenrechnung & Controlling Finanzierung und Investition Long Term Care, Gesundheitsförderung & Prävention Einführung in E-Health Einführung in die Gerontotechnik Projektmanagement Einführung in Strategieentwicklung Englische Fachsprache II Ethik I Allgemeines Recht und Wirtschaftsrecht Wer meinen Blog bis jetzt verfolgt hat, kann sich wahrscheinlich ausmalen, von welchen Fächern ich wenig begeistert bin. Long Term Care, E-Health und Gerontotechnik wiederum klingen sehr spannend. Englisch wird mir angerechnet - Ethik (berufsbedingt) hoffentlich auch, man wird sehen. Ich tauche dann mal wieder ab in den Rest meiner Sommerferien, die eigentlich gar keine Ferien mehr sind, weil ab jetzt die Prüfungsvorbereitung wieder läuft. Mein nächstes Posting ist dann vermutlich das obligatorische prä-Prüfungs-Panik-Posting, AKA PPPP.
  2. Tadaaaa... mein Freund ist jetzt Akademiker! Natürlich hat der Alphanerd seine Bachelorprüfung bestanden, mit gutem Erfolg nochdazu. Seine Bachelorarbeit wurde mit einem Sehr Gut beurteilt. Man kann zurecht stolz auf ihn sein und ich freue mich total für ihn. Alphanerd, BSc. Ich kann mir nur vorstellen, wie sich das anfühlen muss, so ein großes Projekt endlich und erfolgreich abgeschlossen zu haben! Ich, für meinen Teil, habe nun auch die Ersatzleistung für den zweiten verpassten Workshop abgegeben. Unsere 15-seitige Gruppen-Seminararbeit zur Gesundheitsökonomie ist unter Dach und Fach und ich gönne mir nun auch endlich Ferien... zumindest bis August, da werde ich das Lernen für die verpassten Prüfungen dann wieder aufnehmen. Im Moment brauche ich einfach einen freien Kopf und Erholung. Das erste Studienjahr ist somit beendet - auch wenn ich persönlich zu noch keinem tatsächlichen Abschluss des 2. Semesters gekommen bin aufgrund der drei verpassten Prüfungen. Dennoch, wenn ich das Studienjahr Revue passieren lassen soll: es war unglaublich spannend, unglaublich interessant, unglaublich anstrengend. Aber absolut die richtige Entscheidung für mich. Ich fühle mich an der Ferdinand Porsche FernFH extrem wohl und auch der Großteil der KollegInnen ist schwer in Ordnung. Ganz besonders muss ich natürlich noch einmal meine Kerngruppe hervorstreichen, die ich besser nicht hätte erwischen können. So freundschaftlich und natürlich auch arbeitstechnisch harmonisch und passend, wage ich zu behaupten, ist es vermutlich in kaum einer anderen Jahrgangsgruppe und ich schätze mich wirklich glücklich - werde auch nicht müde, das zu betonen. (Ganz besonders nämlich nach meiner Einzelkämpferinnen-Erfahrung an der FernUni Hagen.) Wie schwierig wäre das ohnehin schwierige Studium ohne dieser Art von Supportsystem? Unvorstellbar. Nun, wie ich es auch schon zum Abschluss des 1. Semesters getan habe, möchte ich auch diesmal auflisten, was das 2. Semester so mit sich gebracht hat, das mir angerechnete Fach natürlich nicht mitgezählt: 7 Fächer in 4 Monaten mit insgesamt: 22 Einsendeaufgaben (10 davon als Gruppe) 3 Workshops (2 Ersatzleistungen in meinem Fall) 1 Posterpräsentation 1 Seminararbeit 5 Prüfungen (3 in meinem Fall halt noch ausständig) Fleißig waren wir! Per morgen endet auch wieder mein Krankenstand und ich sehe mich wieder meinem im Moment nicht ganz rund laufenden Job gegenüber - mit etwas Bauchweh*. Sogesehen hätte meine Zwangspause ruhig noch etwas länger dauern können - aber immerhin sind es jetzt nur noch 3 Wochen bis zum tatsächlichen Urlaub: Anfang August geht es eine Woche mit den Kindern und einer Freundin nach Zypern und Ende August mit den Kindern und meinen Eltern auf Wanderurlaub in die Alpen. Ich kann's kaum erwarten! * Im Moment erscheint meine berufliche Zukunft recht ungewiss - es laufen Verhandlungen zur Vertragsverlängerung mit unserem "Brötchengeber" und zum ersten Mal haben wir globale Mitbewerber, die natürlich einen wesentlich besseren Preis machen können, als wir es als lokaler, kleiner Anbieter je könnten. Im schlimmsten Fall bin ich Ende des Jahres meinen geliebten Job los und damit auch ein mir unglaublich wichtiges und ans Herz gewachsenes soziales Umfeld. Es herrscht ein wenig apokalyptische Endzeitstimmung im Büro und dieses Warten auf Neuigkeiten zermürbt... besonders, wenn man - so wie ich im Moment - gerade über die Norm in Arbeit steckt und sich unglaublich investieren muss... und sich dabei die ganze Zeit fragt, ob sich der ganze Einsatz überhaupt lohnt, oder nicht. (image credit: www.koestendorf.at)
  3. Morgen tritt der Alphanerd nämlich zu seiner Bachelorprüfung an der FH Wien an. Seine Präsentation hat er mir nun schon mehrmals vorgetragen... an seiner nervösen Zappeligkeit muss er noch ein wenig feilen, aber ich bin mir sicher, dass er das morgen ganz hervorragend meistern wird und das heißt es erstmal 2 Monate Pause, bevor es mit dem Master weitergeht. Ich beneide ihn darum, schon so weit zu sein. Dabei ist mir heute aufgefallen, dass er, als wir uns kennengelernt haben, gerade das 2. Semester seines Studiums begonnen hatte - also quasi genauso weit war, wie ich es jetzt bin. Und jetzt ist er fertig und es schien gar keine so lange Zeit, retrospektiv. Alles absehbar. Und ich? Tja, ich bin jetzt mal eine Woche lang krankgeschrieben. Das Lungenröntgen war gottseidank unauffällig - man tippt auf eine unglückliche Kombination von grippalem Infekt, Gräserpollenallergie und Hitzewelle. (Und vermutlich auch Stress, ja.) Meine Dauermedikation wurde angepasst und meiner Lunge geht's soweit wieder gut, jetzt gilt es halt den grippalen Infekt auszuheilen, bevor ich mich wieder meinem (unklimatisierten) Job stelle. Die Prüfungen dürften zum Teil eher durchwachsen gewesen sein, was ich mir habe erzählen lassen. Besonders eben das "Angstfach" Gesundheitsökonomie dürfte in Sachen Prüfung eine recht unangenehme Überraschung gewesen sein und sorgt in der Jahrgangs-WhatsApp Gruppe für einige Aufregung. Zumindest weiß ich jetzt für meinen Antritt im Herbst, dass die Kontrollfragen alleine nicht ausreichen werden. Sogesehen ist es gar nicht so schlecht, vielleicht, dass ich noch mehr Zeit zum Lernen habe, auch wenn ich jetzt eine Auszeit WIRKLICH nötig habe. Meine Kerngruppenmädels haben jedenfalls laut Feedback des Dozenten eine perfekte Präsentation aufs Parkett gelegt und auch unser Poster wurde als "perfekt und sehr vorbildlich" bezeichnet. Ich habe inzwischen auch die geforderte Ersatzleistung für den verpassten Workshop mit ebenfalls ausgezeichnetem Feedback erledigt. Fehlt also nur noch die Fertigstellung unserer Seminararbeit. Vom Dozenten für den anderen verpassten Workshop, für den ich eine Ersatzleistung werde bringen müssen, habe ich leider noch nichts gehört. Während ich also auf dieses Feedback noch warte und gemeinsam mit den Mädels unsere Seminararbeit fertigstelle, verbringe ich ganz viel Zeit auf der Couch mit häkeln, stricken, lesen und Videospielen. Meine Kinder sind noch dazu gerade eine Woche auf Urlaub - was für mich totale Entschleunigung und Erholung bedeuten soll... und irgendwie fühle ich mich ganz schlecht dabei, suche mir dauernd irgendwas zu tun und kann nicht einfach nur entspannen und Ruhe geben. Zumindest nicht ohne schlechtes Gewissen. Ich glaube, das alleine zeigt schon ein wenig an, auf welchem Stresslevel meine Basis in den letzten Wochen schon war. Ich bemühe mich aber sehr, mich ganz bewusst zurückzuhalten und Dinge zu tun, für die ich normalen Alltag keine Zeit finde. Wie eben zum Beispiel lesen und Videospiele zocken. <geeky gibberish>Vampire - the Masquerade: Bloodlines, nämlich! Unsere real-life Vampire-RP-Gruppe liegt leider im Moment auf Eis, da unsere Rudel-Nosferatu letzte Woche ihr (menschliches) Baby auf die Welt gebracht hat und sich dadurch die Prioritäten natürlich entsprechend verschoben haben. Ich hab's mir daher auf den PC geholt und versuche so ausgiebig wie möglich zu spielen, ohne mich von Haushalt etc. zu sehr ablenken zu lassen. So bleibe ich immerhin brav auf der Couch, wo ich gesundheitszustandsmäßig ohnehin hingehöre.</geeky gibberish> (image credit: standard.at)
  4. Du Arme - gute Besserung! Hoffentlich ist es gut gelaufen! Mir geht's grad genauso - nur, dass bei mir deswegen meine Semester-Endprüfungen gleich gänzlich ausgefallen sind. Und mein Freund, der am Montag seine Bachelor-Prüfung hat, klagt seit heute über Symptome... Versteh ich auch nicht, wie sowas bei DIESEN Temperaturen möglich ist...
  5. Danke! Die Ersatzleistung wird auf jeden Fall entspannter werden als der Workshop morgen, nehme ich an. Bin gespannt was die anderen so erzählen werden. Es ärgert mich nur so, ich hätt das alles ganz gerne erledigt gehabt und jetzt schlepp ich das noch 2 Monate mit, bis ich's hoffentlich abhaken kann. Aber was soll's... mehr Zeit zu lernen schadet ÖK und UF sicher auch nicht... lol. Wünsch dir alles Gute für die Prüfungen!
  6. ...und das, obwohl doch erst morgen und übermorgen die Prüfungen und Workshops sind! Aber gut, wenn meine Lunge meint, ihren Dienst radikal quittieren zu müssen und mich die Rettung mit tatütata in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses fährt, dann ist es a) mit lernen sowieso nichts mehr und b) sollte ich die nächsten Tage wohl eher Ruhe geben und mich schonen, bis sich alles wieder beruhigt hat. Alles andere wäre im Moment eher grob fahrlässig. Immerhin habe ich es gestern noch geschafft, unser Poster für die morgige Präsentation grafisch fertigzustellen und den Druck in Auftrag zu geben, aber für mehr hat es echt nicht mehr gereicht. Die 3 Prüfungen werde ich am 1. Wiederholungstermin im September schreiben und die beiden Dozenten der Kurse Gesundheitsökonomie und Gesundheit und Gesundheitsförderung im Alter habe ich bereits kontaktiert um in Erfahrung zu bringen, welche Ersatzleistungen ich für die verpassten Workshops erbringen werde müssen. Ich bin dann erstmal fertig mit der Welt.
  7. Sehe das ähnlich wie Drea80 - ich würde einer Partnerschaft wegen keinen potentiellen Nachteil in meiner eigenen Situation in Kauf nehmen. Ich würde auch das Jahr für den Master voll machen - danach kann man immer noch schauen, wie und wo es gerade passt.
  8. PantaRheia

    Heiße Phase

    Für die Seminararbeit ist doch noch bis Anfang Juli Zeit - bis heute Abend muss ja nur mal der Entwurf abgegeben werden.
  9. Nein, leider nicht. Bis vor unserem Büroumzug habe ich diese abartigen Sommer immer vorzugsweise mit so vielen Überstunden (oder Lernstunden) wie möglich im Büro unter der Klimaanlage verbracht, weil ich daheim keine habe. Das war der einzig aushaltbare Ort. Das ist jetzt leider keine Option mehr. Dieses Bild hat eine verzweifelte Kollegin heute Nachmittag per WhatsApp an die Daheimgebliebenen (wie mich) geschickt: Das ist völlig inakzeptabel. Das neue Büro an sich ist wirklich wunderschön - nur eben leider klimaanlagenlos. Die Hoffnung beim Umzug war: "Der Altbau wird sich schon nicht so arg aufheizen im Sommer." Falsch gedacht. Bin gespannt, ob und was der Chef nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub dagegen unternehmen wird... denn arbeiten kann man so nicht. (Nicht mal unser Drucker, der angeblich heute aufgrund von Überhitzung seinen Dienst quittiert hat.) Eigentlich dürfte es am Arbeitsplatz nicht mehr als 25 Grad haben (- und DAS finde ich schon sehr grenzwertig). Daheim ist das so eine Sache - abgesehen davon, dass ich keinen Platz habe, ein mobiles Klimagerät aufzustellen, ist es auch so, dass 1. mein Wohnzimmer mit 30qm recht groß ist und ich da schon ganz ordentlich in die Tasche greifen müsste um ein Gerät zu bekommen, dass die Größe sinnvoll packt - und 2. eine offene Treppe vom Wohnzimmer aus ins untere Stockwerk führt. Die ganze kalte Luft würde sich also gleich mal nach unten verziehen und im Wohnzimmer wäre es heiss wie eh und je. Erleichterung schafft mein Balkon, den ich zumindest am Vormittag zum Arbeiten nützen kann: Im 6. Stock heroben geht immer eine leichte Brise, zumindest bewegt sich die Luft und es ist nicht stickig. Das ist allerdings auch nur bis ca. 11:30 Uhr eine gangbare Lösung - danach schiebt sich der Feuerball übers Dach und badet meine kleine Grünoase in seinen Todesstrahlen - danach ist es (westseitig) bis nach Sonnenuntergang draußen nicht mehr aushaltbar und ich muss wieder an meinem heißen, stickigen Schreibtisch drinnen weiterarbeiten. Mir ist noch nicht ganz klar, wie ich diesen Sommer und die kommenden Tropennächte so ganz ohne greifbare Klimaanlage überstehen werde. Es ist ja nicht nur mein Kreislauf und meine abnehmende Leistungsfähigkeit - ich bin in dieser Hitze leider auch extrem gereizt und und grantig und unleidig, ganz besonders, wenn es kein (egal wie temporäres) Entkommen gibt. Ich HASSE den Sommer.
  10. Der Alphanerd schließt dieses Semester seinen Bachelor in Molekularer Biotechnologie an der FH Wien ab - und hatte heute sein Bewerbungsgespräch für den Folgemaster, inklusive informeller (inoffizieller) Zusage. War mir persönlich klar, dass das Aufnahmegespräch für mein Genie ohnehin nur eine Formalität sein würde, scheitern könnte es nun maximal noch am Finden eines einschlägigen Teilzeitjobs, denn so ein Master will schließlich auch finanziert werden. That said: ich g'freu mir wirklich einen Haxen aus, dass er sich dafür entschieden hat, den Master noch dranzuhängen - auch noch im stolzen Alter von 41 Jahren - dieser Mann gehört einfach in die Forschung und zufrieden wäre er mit "nur" dem BSc. ohnehin nicht. Tatsächlich träumt er sogar noch vom PhD down the road. Der sapiosexual in mir fächelt sich bereits atemlos Luft zu. Für uns wird das jedenfalls bedeuten: wir werden zeitgleich mit unseren jeweiligen Studien fertig sein: 2 Jahre für seinen MSc., 2 Jahre noch für meinen BA. Synchronstudieren - getrennt voneinander, aber doch irgendwie zusammen. Da er selbst dann wieder sehr mit Lernen beschäftigt sein wird - was das letzte Semester aufgrund seines Berufspraktikums nicht mehr so war - wird auch mein abendliches Lernen keine große Belastung mehr für unsere Beziehung bedeuten und ich werde meine Lernzeit nicht mehr so streng limitieren müssen. Darauf freue ich mich schon sehr, denn mein Versuch, Job, Familie, Beziehung und Studium so unter einen Hut zu bringen, dass nichts/niemand unter meinem Studium leiden muss, ist dieses Semester leider nicht so gut gelaufen. (Leidtragender war/ist das Studium. Abgesehen vom Zeitlimit aufgrund von Kindern und Beziehung läuft es aber zusätzlich auch immer noch wirklich, wirklich heftig im Job und zieht mir massiv headspace und Energien ab - leider ist immer noch kein Durchatmen in absehbarer Zukunft in Sicht und vom mythischen "Sommerloch" kann ich nur träumen.) Was mich zum Thema bringt: die laufende Prüfungsvorbereitung! Ich bin heilfroh, in allen bisher gemachten ESAs mit (fast) voller Punkteanzahl durchgekommen zu sein, denn diesen Polster habe ich für alle 3 anstehenden Fächer wohl bitter nötig. (All hail to my ingenious study group - WE ROCK!) Mit Gesundheitsökonomie kann ich mich nicht und nicht anfreunden und limitiere mich beim Lernen auf die Kontrollfragen im Skriptum. Das kann, muss aber nicht gut gehen - für mehr habe ich aber weder Zeit noch Lust, tbh. Die 4 ESAs hierfür sind fertig - allerdings steht zusätzlich noch eine Seminararbeit, sowie eine Posterpräsentation an, die irgendwie neben der Prüfungsvorbereitung auch noch geschrieben/vorbereitet werden wollen. Immerhin ist unser Themenvorschlag auf Anhieb vom Dozenten sehr positiv aufgenommen worden und die zu analysierende Evaluationsstudie liest sich total spannend. Dennoch - für 4 abzustaubende ECTS erscheint dieses Paket doch ein wenig... heftig. Grundlagen der Informatik ist einfach nur öde. Auch hier ruhe ich mich auf quasi perfekten 2 ESAs aus, auch wurde der Stoff insofern eingeschränkt, dass man mit bestimmtem Schlüsselwissen auf jeden Fall positiv sein sollte - die großartigen Details schenke ich mir. Ich werde die knapp 100 potentiellen Prüfungsfragen dennoch zwei, drei Mal durchgehen - wird schon genug hängenbleiben, um meinen bisherigen Notenschnitt nicht gänzlich zu versauen. Meine Motivation, mich tiefergehend mit dieser Thematik zu beschäftigen ist enden wollend, hauptsächlich weil mir - wie bereits erwähnt - der irre Detailgrad dieser LV so unnötig erscheint. Ich weigere mich, Datenbank-Programmierung zu lernen - es muss auch so reichen für die Prüfung. Einzig halbwegs interessant gestalten sich die Grundlagen der Unternehmensführung, hauptsächlich weil ich ganz viele Alltags-Parallelen zu meinem Arbeitgeber herstellen kann. Die Thematik ist nicht unspannend, hier erschlägt mich allerdings die schiere Menge an Stoff. Da auch hier noch eine weitere ESA ausständig ist, deren Erstellung mir Zeit von der Prüfungsvorbereitung abzieht, werde ich auch hier Mut zur Lücke beweisen müssen. Keine Prüfung wird es zu Gesundheit und Gesundheitsförderung im Alter geben - nur einen Workshop mit einer abzuhaltenden Präsentation. Nichts Schlimmes an sich - dennoch muss die Präsentation erstellt und geübt werden - was auch wieder Zeit kostet. Zu alldem kommt noch dies: Mein Hirn rinnt mir aus den Ohren und mein Kreislauf liegt am Boden und Konzentration ist beinahe unmöglich. Ich zähle die Tage bis zum Herbst (103) und hoffe wider besseren Wissens, dass dies die erste und einzige Hitzewelle des Sommers gewesen sein wird. (LOL) (For added context: ich wohne in einer Dachgeschosswohnung und unser neues Büro hat keine Klimaanlage!) Ich gehe also jetzt weiter vor mich hinsterben und wünsche allen anderen bessere coping skills mit der Wettersituation! (image credit: uni-erfurt.de, tenor.com, gifer.com)
  11. Hier schließe ich mich zustimmend an! Ich habe den persönlichen Vergleich: ich hab' mit 18 an der Präsenzuni ein Studium begonnen und habe das Privileg genossen, nebenher nicht arbeiten zu müssen. Meine Zeit konnte ich zu 100% dem Studium widmen - dennoch habe ich nach einigen Semestern abgebrochen. Ich hatte in dem Alter quasi NULL der oben erwähnten Selbstdisziplin und -organisation, war im Kopf einfach nicht dort, wo ich hätte sein müssen, um ein Studium erfolgreich zu absolvieren. Mitte 30 hab ich's an der FernUni Hagen probiert - neben Familie und Vollzeitjob. Auch das habe ich abgebrochen, obwohl ich eigentlich bereits 4 von 11 Modulen mit sehr gutem Erfolg absolviert hatte. Der Grund diesmal? Scheidung, Umzug... und ein Studiengang, der mir anfangs in der Theorie zwar super spannend erschien, in der Praxis dann aber für mich eigentlich nur mühsam war, weil gar nicht so interessant wie erhofft. Zu hochtheoretisch für meinen Geschmack, keinerlei Praxisbezug... das schien mir den hohen Arbeitsaufwand dann einfach nicht wert zu sein. Jetzt bin ich an einer FernFH - und JETZT läuft's. Bin immer noch Vollzeit berufstätig, zeitllich hat sich also nichts geändert... der tägliche Aufwand ist im Vergleich zu Hagen sogar um Einiges gestiegen, aber dieser Studiengang ist hochinteressant und extrem praxisbezogen, das Lernen am Abend macht (meistens) Spaß und ich betrachte es als Erholung vom Tag. Eine hochmotivierte, konstante und total liebe Lerngruppe aus meinem Jahrgang ist eine zusätzliche Stütze und eine tolle Motivation - etwas, das mir in Hagen auch definitiv gefehlt hat: als Einzelkämpferin war ich nicht so sehr geeignet. Zusätzlich weiß ich mit meiner Zeit nun wesentlich besser und effizienter umzugehen, als damals mit 18 - ich bin viel zielorientierter und motivierter, weil Zeit schließlich auch kein unendliches Gut ist - besonders nicht die ohnehin knappe Freizeit. Und da ich diese trotz Kindern und Job und Studium nach Möglichkeit maximieren will, muss ich eben umso effizienter sein beim Lernen. Du siehst also - Erfolg oder Nichterfolg hängt von SO vielen verschiedenen Faktoren ab und nicht alle haben mit dem zu erbringenden Zeitaufwand zu tun.
  12. Meine FH bietet auch Wirtschaftsinformatik an, ja - ob das Modul aber quasi 1:1 in beiden Studiengängen verwendet wird, kann ich leider nicht sagen.
  13. Ich habe mittlerweile auch beides erprobt und bin zu dem Schluss gekommen, dass mir Karteikarten definitiv auch mehr bringen, als Zusammenfassungen zu schreiben. Allerdings verfasse ich meine Karteikarten gleich am PC mittels eines Programms, das auch als App zur Verfügung steht - so kann ich am Handy/Tablet auch ganz einfach unterwegs (U-Bahn...) lernen, ohne immer eine große Zettelwirtschaft mithaben zu müssen. Das Thema mit dem nicht anspringenden Roller kenne ich leider auch zur Genüge - mir hat ein Starterspray Abhilfe geschaffen, damit geht's jetzt wieder ruck-zuck, vielleicht auch für dich eine Idee?
  14. Vier Fächer sind nun noch zu bearbeiten dieses Semester. Fächer, die mir Einiges an Selbstmotivation abverlangen, muss ich gestehen. Jenes eine, das ich wirklich interessant finde, Gesundheit und Gesundheitsförderung im Alter, nämlich, ist hierbei dasjenige, das mit dem wenigsten Aufwand erledigt sein wird: das Skriptum umfasst schlanke 36 Seiten, die ich heute Abend zu Ende gelesen haben werde. Die ESA 1 ist, bzw. war, ein Interview zum Gesundheitsstatus einer älteren Person, das ich heute abgegeben habe. und ESA 2 wird die Erstellung eines Posters sein, dass in einem Abschlußworkshop präsentiert werden muss. Das empfinde ich als extrem überschaubar Grundlagen der Informatik habe ich durch... alle der knapp 100 Prüfungsfragen sind ausgearbeitet und in BrainYoo verpackt... meine Motivation, diese auch zu lernen ist enden wollend. Gibt spannenderes als Datenbanken und Datenbankbefehle, wenn man ehrlich ist. Ich weiß ja grundsätzlich schon mal nicht ganz wenig über IT und werde hier erstmals richtigen Mut zur Lücke beweisen und die 10 angekündigten Fragen auswendig lernen, von denen 2 sicher zur Prüfung kommen werden und den Rest vor der Prüfung nochmal überfliegen und dann auf mein Vorwissen hoffen. Ich wage zu behaupten, dass ich mich in diesem Leben niemals mit der Programmierung von Datenbanken befassen werde müssen, oder ein Netzwerk jobmäßig konfigurieren werde müssen und sehe den Sinn hinter dem argen Detailgrad dieser Lehrveranstaltung ehrlichgesagt auch nicht ganz im Kontext der Studienrichtung. Bleibt Gesundheitsökonomie und Unternehmensführung... und das sind beides ganz schön langweilige und vor allem umfangreiche Brocken, die mir beide extrem schwer fallen. Dazu kommt, dass ich mich seit Wochen schon latent krank fühle und der Stress in der Arbeit nicht und nicht nachlässt und ich oft abends einfach nur noch wie ein Zombie vor dem Fernseher auf der Couch eingehe. Mein allgemeines Wohlbefinden leidet ziemlich unter der Situation - wobei es nicht die FH an sich ist, die mich stresst, sondern eigentlich alles andere. Bin sehr urlaubsreif - aber bis es soweit ist, muss es erst Juli werden... (image credit: medium.com)
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