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Über diesen Blog

Ich studiere seit dem WS 2018/19 an der Ferdinand Porsche FernFH Aging Services Management. Dies ist bereits mein zweiter Versuch eines Fernstudiums: Kulturwissenschaften an der FernUni Hagen habe ich nach einigen (durchaus sehr erfolgreichen) Semestern aus persönlichen Gründen abgebrochen. An der FernFH fühle ich mich allerdings sowohl studienrichtungs-technisch, als auch betreuungs-technisch endlich "angekommen" und studiere mit großer Hingabe und Begeisterung neben meinem Vollzeitberuf, meinen 2 Kindern und meiner Partnerschaft.

(image credit: pexels.com)

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OneNote für's Studium

In einem anderen Beitrag habe ich angekündigt, einen kleinen Überblick über meine Art, OneNote für's Studium zu verwenden, zu geben. Was ich natürlich jetzt gerne mache.   Ich werde im Folgenden mit Screenshots arbeiten und gehe für diesen Beitrag davon aus, dass der geneigte Leser bereits mit den Grundfunktionen und -begriffen von OneNote vertraut ist. Wenn nicht > click here.   Ich habe mich zu folgendem grundlegenden Aufbau entschieden:     Die erste Section ist einem Kalender gewidmet, die zweite befasst sich mit allgemeinen Informationen - danach folgt eine Section Group pro Semester, sowie eine Gruppe Archiv, in die im Lauf der Zeit obsolete Informationen verschoben werden können. (Im konkreten Fall liegen im Moment nur die für das Bewerbungsverfahren damals relevanten Informationen im Archiv ab, damit sie mir in der Section "Allgemeines" nicht unnötig Platz wegnehmen und für Unübersichtlichkeit sorgen.)   Hier seht ihr die weiteren Sections in der Gruppe "1. Semester", nach Fächern unterteilt:     Wenden wir uns aber zunächst dem eigentlichen Herzstück meines Notebooks zu, nämlich dem Kalender. Diesen benutze ich täglich, da er sowohl der Semesterplanung an sich, einem Überblick über Deadlines und Termine, dem Aufzeichnen von tatsächlich gelernten Kapiteln/gemachten Aufgaben und dem Tracken von Wochenzielen gilt. Klingt kompliziert? Let me explain...   Das leere von mir erstellte Template für das kommende Semester sieht so aus:     Anhand der Legende könnt ihr erkennen, dass ich jedem Fach ein Kürzel sowie eine Farbe zugeordnet habe. Weiters sind die Punkte Deadline, Event, Termin, To-Do und Erledigt mit unterschiedlichen Symbolen versehen. ("Deadline", "Termin", "To-Do" und "Erledigt" sind wohl selbsterklärend - unter "Event" verstehe ich das Erhalten einer ESA-Beurteilung, oder einer Prüfungsnote, Feedback, etc. Das ist natürlich Geschmackssache und kann auch komplett weggelassen werden.)   In der Spalte Wochenziele notiere ich nun anhand der in jeder Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellten Konzepte, ob in der jeweiligen Woche Einsendeaufgaben (ESAs) fällig sind, bzw. welche Inhalte in welcher Woche durchgenommen werden sollten. Pro Tag notiere ich unter "To-Do", welche Inhalte ich für den jeweiligen Tag geplant habe. Habe ich mich an den Plan nicht gehalten, übertrage ich die offenen Punkte von einen Tag auf den nächsten, dem (genialen) Konzept eines Bullet Journals folgend. Am Ende jeder Woche vergleiche ich meine erledigten To-Dos mit den geplanten Wochenzielen. Habe ich ein Ziel erreicht, markiere ich es grün - habe ich es nicht erreicht, übertrage ich es in die nächste Woche. Das mache ich so lange, bis das Ziel abgearbeitet ist. Klingt immer noch kompliziert? Hier ist eine (fiktive) Beispielwoche...     Wie ihr sehen könnt, waren meine Wochenziele eine ESA zu schreiben, sowie insgesamt 4 Kapitel aus den Studienheften zu bearbeiten. Deadline für die ESA war am Mittwoch - bearbeitet habe ich sie am Montag (To-Do), hochgeladen habe ich sie am Dienstag (Event), Feedback erhalten habe ich am Donnerstag (Event). Weiters habe ich mich am Montag brav an meinen Plan für EN | Kap 1 gehalten, daher konnte ich das To-Do als erledigt markieren, sowie mein Wochenziel hierfür grün färben. Zu INF | Kap 1.1 bin ich am Montag nicht mehr gekommen, habe es daher auf Dienstag verschoben und da gemeinsam mit UF | Kap 1 erledigt. ED | Kap 2 schiebe ich allerdings vor mir her - streiche es jeden Tag aus meinem Plan und verschiebe es auf den nächsten Tag, nur um es dort erneut zu streichen, weil mir die Lust dazu fehlt - bis ich am Ende der Woche draufkomme, mein Wochenziel nicht erreicht zu haben: dieses muss ich daher leider rot markieren und in die nächste Woche als neues Wochenziel übertragen. Freitag und Samstag war der Termin für die nächste Präsenzveranstaltung an der FH.   Macht das soweit Sinn? Ich hoffe, ja. :)    Jedes Semester bekommt übrigens eine eigene Page in dieser Section, das sieht dann so aus:      In der Section Allgemeines habe ich ein Sammelsurium an relevanten Informationen zusammengetragen, die Pages hierzu sehen im Moment so aus:   Unter Allgemeines | Admin finden sich zB die Adresse der FernFH, sowie meine Login-Informationen und URLs, zum Beispiel zu Moodle, der FH-Bibliothek, dem Helpdesk, Sharepoint, OneDrive...   Auf der Page Studienplan | Notenschnitt findet sich eine tabellarische Übersicht über meine Fächer, Prüfungstermine, abzustaubende ECTS, sowie natürlich meine Noten. Die Sub-Page Studienplan PDF-Übersicht ist einfach nur ein Speicherort für das von der FernFH zum Download zur Verfügung gestellte offizielle PDF dazu.   Anhand von Grundlagen der Gerontologie zeige ich Euch nun, wie sich die Sections für die einzelnen Fächer gestalten:     Das Template ist für alle Fächer dasselbe und wird für jedes Fach entsprechend befüllt. Sollte selbsterklärend sein. Angedeutet, aber unten abgeschnitten ist noch das PDF des LV-Konzepts, das für jede LV praktischerweise zur Verfügung gestellt wird und einen Überblick über das gesamte Semester gibt.   Auch hier gibt es wieder zusätzliche Pages pro Fach. Extra Screenshots der einzelnen Pages bedarf es nicht: unter Folien VO findet sich die Präsentation der Präsenzveranstaltung und unter Mitschrift VO - ihr werdet es kaum glauben - ein Scan meiner Mitschrift.   Ich bin mir bewusst, dass ich mit dem Detailgrad meiner Aufzeichnungen vielleicht ein wenig... nun.. übertreibe, aber ich bin durchaus ein kleiner control freak und diese Art von Aufzeichnungen gibt mir eben genau dieses Gefühl von Kontrolle und Überblick. Dass mein System nicht jedermanns Sache ist, ist mir absolut klar - aber vielleicht findet der/die eine oder andere von Euch ja die eine oder andere Idee daraus durchaus brauchbar und kann sich sein/ihr eigenes System daraus zusammenstellen. Zumindest die Grundstruktur meines Notebooks empfinde ich als sehr gelungen und übersichtlich - wie sich die einzelnen Pages dann im Detail gestalten, ist persönliche Spielerei.   Wie sieht das bei Euch aus? Was verwendet ihr, um Euer Semester zu planen und den Überblick über alles zu behalten?   (image credit: iTunes App Store)

PantaRheia

PantaRheia

Unpackbar, eigentlich.

Die letzte Woche habe ich mich im wunderschönen Tirol bei Kaiserwetter beim Schifahren massiv vom Stress der letzten Wochen erholt. Viel Schnee, viel Sonne, viel Spaß - genauso, wie ich es schon wirklich dringend nötig hatte. Ich war die letzten Wochen dann nämlich wirklich schon am Limit, da ist emotional auch wirklich kaum noch was rund gelaufen, habe das aber währenddessen nichtmal so richtig bemerkt, bis der Druck dann endlich von mir abgefallen ist und ich wieder entspannt durchatmen konnte. (Die frische Bergluft, nämlich!)   Solche An- und Ausblicke tun der Seele so gut...   So schön, nicht? Ich habe es wirklich geschafft, während des Urlaubs so richtig abzuschalten und mich um nichts anderes zu kümmern, als um meine Kinder, das Schifahren und das exzessive Entspannungsstricken:   Streifentuch "Nautica"   (Gut, da hab ich jetzt ein bisserl gelogen... ich musste nämlich noch meine individuelle Reflexion für Selbstmanagement & Teambuilding schreiben und abgeben, das war allerdings keine große Sache mehr und hatte ich bereits am ersten Abend erledigt.)   In der Zwischenzeit sind auch alle 4 Noten eingetrudelt - und ich könnte stolzer auf mich nicht sein. Bin mir im Nachhinein nicht ganz sicher, wie ich das genau gemacht habe - aber ich g'freu mir einen Haxen aus, das kann ich euch gar nicht sagen! Sogar VWL ist extrem gut gelaufen, was ich im Leben nicht erwartet hätte.   Ausständig ist jetzt nur noch die Analyse eines Evaluationsberichts für Grundlagen der Evaluation, die bis zum 15. Februar hochzuladen ist - dann ist mein erstes Semester tatsächlich (weit besser als erhofft) abgeschlossen und ich kann bis zum 1. März faulenzen, was das Zeug hält. Mein Nautica zu Ende stricken, zum Beispiel. Hach! This is the life! :) 

PantaRheia

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3. Präsenzphase - 2. Prüfungstag

Ich schwör's euch... so müde und ausgelaugt wie am Samstag nach den beiden Prüfungen war ich schon lang nicht mehr. Tatsächlich kann ich mich nicht daran erinnern, mich überhaupt schon jemals derart hirntot gefühlt zu haben. Der Abschlußworkshop für Selbstmanagement & Teambuilding hat sich für mich entsprechend gestaltet - ich war wirklich nicht mehr aufnahmefähig und sehr froh, als der Unitag dann endlich vorbei war und ich nach Hause fahren konnte.   Ich sollte, glaube ich, auch heute bei beiden Prüfungen positiv sein. Grundlagen der Altenpflege war einfach, da habe ich ein wirklich gutes Gefühl, Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten I war keine Glanzleistung - aber negativ ist sie, denke ich, auch nicht.   Ich bin schon sehr gespannt auf die Benotung! Ausständig ist nun noch die Abgabe von 3 weiteren ESAs, eine davon eine Gruppenarbeit, die wir bereits gestern im Workshop zusammen begonnen haben. Alles in allem kein großer Aufwand mehr. Daher deklariere ich nun (trotz offener ESAs) offiziell meine SEMESTERFERIEN und weiß vor lauter plötzlicher Freizeit grad gar nicht so recht, mit welchen Hobby ich anfangen soll... 🤣   Gleich am Samstag Abend habe ich mich mit dem Alphanerd in unseren regelmäßig stattfindenden Vampire: The Masquerade RPG-Abend gestürzt (inkl. Palatschinkenvernichtung!) und am Sonntag habe ich gleich mal bis Mittag geschlafen und dann Nepos#2 noch einen Kuschelbesuch abgestattet, bevor ich mit dem Alphanerd den Abend auf der Couch vor Star Trek: Discovery und House, MD standesgerecht habe ausklingen lassen. Jetzt noch eine Woche Büro, danach eine Woche Schiurlaub im wunderschönen und tiefverschneiten Tirol... ich kann es kaum noch erwarten!   Zeit, dieses Semester kurz Revue passieren zu lassen, denn im Nachhinein erscheint es mir nahezu unglaublich, was ich an Arbeit neben Vollzeitjob, Familie und Beziehung so geschafft habe:   8 Fächer in 4 Monaten mit insgesamt: 27 Einsendeaufgaben (6 davon als Gruppe) 2 Online Tests 6 Prüfungen   Mein (bisheriger) Erfolg spricht auch für sich: der Wechsel von der FernUni Hagen auf die Ferdinand Porsche FernFH war goldrichtig. Ich fühle mich angekommen, zugehörig, in the right place. Die Aufregung der Aufnahmsprüfung kommt mir gleichzeitig vor, als wäre sie gestern erst gewesen und als wäre sie schon Ewigkeiten her. Die letzten Monate waren wirklich intensiv und verschwurbeln mein Zeitempfinden gewaltig. Aber ich bereue keine Minute, auch wenn es teilweise richtig ungut stressig war, der Alphanerd bisweilen nicht allzu glücklich mit den Umständen war und ich gerade erst mal ein Sechstel der ganzen Sache hinter mir habe. Hoffentlich kann ich die Belastung noch zweieinhalb Jahre mit derselben Energie durchhalten.   Ich melde mich wieder, wenn ich meine Noten bekommen habe und wünsche allen anderen, die es betrifft, in der Zwischenzeit erholsame Semesterferien!

PantaRheia

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3. Präsenzphase - 1. Prüfungstag

Nur ein schnelles recap, denn für ausführliche Beschreibungen fehlt mir heute Abend die Zeit...   VWL - Prüfung: Die Prüfung ist wirklich (gefühlsmäßig) überraschend gut gelaufen. Kurz hatte sich Panik im Hörsaal breitgemacht, als zum Prüfungszeitpunkt der Dozent nicht - wie angekündigt - mit der versprochenen Formelsammlung zum Austeilen anwesend war und die Prüfungsaufsicht selbst keinerlei hilfreiche Information zum Verbleib von sowohl Dozent als auch Formelsammlung parat hatte. Nach etwa 10 Minuten ist er dann doch noch ganz cool in den Hörsaal spaziert, als wäre die Welt in allerbester Ordnung. Auf die gehetzte Anfrage der Prüfungsaufsicht RE: Formelsammlung hat er gelacht, mit den Schultern gezuckt und gerade so laut, dass wir es alle hören konnten beinahe verschmitzt grinsend und selbstzufrieden geraunt: "Ach, brauchma doch eh keine! Wollte alle nur vorab ein bisschen schrecken..." Äh... ja, danke. Ist wahrlich gelungen. Allerdings kommt von meiner Seite keinerlei Beschwerde - die Prüfung war meines Erachtens wirklich mehr als machbar, wenn man sich mit dem Stoff anständig auseinandergesetzt hatte. Sehr fair. Habe ein recht gutes Gefühl, wider aller Erwartung und ganz besonders in Erinnerung an meine panikartigen innerlichen Konvulsionen in der Einführungsvorlesung... Einführung in das Gesundheits- und Sozialwesen - Prüfung: Vergleichsweise wesentlich schwieriger für mich. Das habe ich wahrlich nicht erwartet. Teilweise schwammige Fragestellungen, offensichtliche Wissenslücken meinerseits. Mehr gibt's dazu im Moment nicht zu sagen... ich denke aber doch, immerhin positiv zu sein. (Hoffe es zumindest.) Einführung in die Evaluation - Abschlußworkshop: Viel spannender als gedacht. Ein Evaluationskonzept war anhand eines vorab in einer Gruppen-ESA von einer anderen Gruppe erstellten Evaluationsauftrags zu erstellen. Und es gab Schokolade vom Dozenten. Die drei Stunden sind wie im Flug vergangen - und seit ich daheim bin druckse ich mit dem Weiterlernen für die morgigen zwei Prüfungen herum... die Luft ist langsam echt raus...   Ein kleines bisschen noch durchhalten... tschakka!   (In der Zwischenzeit gab's ein wenig Ablenkung und Bespaßung von Dobby... siehe Titelbild!)

PantaRheia

PantaRheia

Langsam bricht der dezente Wahnsinn aus...

Meine beiden - meiner Meinung nach äußerst mißlungenen - ESAs für Gesundheits- und Sozialwesen habe ich soeben, zeitgerecht vor der Prüfung am Freitag, mit voller Punkteanzahl und dem Attribut "gelungen" zurückbekommen. Vielleicht bin ich ja irgendwo am Weg zwischen dem Büro und Alphanerd's Lair in die falsche U-Bahn eingestiegen und in einem Paralleluniversum wieder ausgestiegen, weil anders kann ich mir diesen Sachverhalt nicht erklären. De facto habe ich noch nie eine derart, ich will fast sagen: hilflose, und chaotische ESA bar jedes roten Fadens und Fazits geschrieben. Tragischerweise sollte die zweite ESA inhaltlich auf der ersten aufbauen und sie von einem etwas anderen Blickwinkel her beleuchten - das Chaos hat sich also logischerweise von 1 auf 2 nur noch potenziert. Kombiniert mit der Tatsache, dass ich mit der Abgabe der ESA-2 bereits einige Tage in Verzug war und dann nur noch panisch "irgendwas mit Gesundheitssystem im Text" runtergetippt habe, um überhaupt etwas abgeben zu können und ihr könnt euch meine Überraschung wohl vorstellen.   Aber, immerhin. Da die Gruppenarbeit im selben Fach ebenfalls sehr gut gelaufen ist, reduziert das meine minimal zu erreichende Punktezahl nun auch bei der Prüfung um Einiges.    Heute beende ich dann also meine Lernerei für VWL mit der Hoffnung auf das Beste - und morgen Abend widme ich dann eben noch dem Gesundheits- und Sozialwesen. Altenpflege und Wissenschaftliches Arbeiten müssen dann noch am Freitag Abend nach dem Präsenztag gepaukt werden, irgendwie... was mich treibt ist allein der Gedanke an die Semesterferien ab Samstag Abend... und meine geeky Vampire: the Masquerade Spielerunde an Selbigem...   (image credit: pexels)    

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Präprüfungsablenkung

...und was macht die frischgebackene Tante, wenn sie sich unerwartet entscheiden muss zwischen VWL lernen und ihr neues winziges Familienmitglied kennenlernen?   Natürlich begeistert in den nächsten Zug springen und quer durch Wien und raus nach Niederösterreich fahren! (Natürlich mit dem unbedingten Vorsatz, im Zug am Hin- und Rückweg brav Karteikarten zu pauken!) Die Strafe folgte auf dem Fuße: meinen Bus habe ich um eine einzige Minute verpasst - und den Zug, den ich ersatzweise genommen habe, dann beinahe ebenfalls. Beinahe,das heißt, wäre ich eben nicht gerannt wie eine Irre, um ihn noch zu erwischen. Ich habe ihn erwischt - und war insgesamt fast 2 Stunden unterwegs, also doppelt so lang als geplant. Nepos#2 habe ich kennengelernt und war selig - verliebte Tante, eben - aber mit Lernen im Zug war dann halt leider auch nix. Am Hinweg nicht, weil ich vor lauter Rennen mich dann eher darauf konzentrieren musste, meinen Puls und meine Atemfrequenz wieder auf annäherndes Normalmaß zu beruhigen - am Rückweg nicht, weil... naja... Oxytocin und Babies und Knuddeln und Liebhaben und Schmelz und OMG... keinen Kopf dafür.   Als Draufgabe habe ich beim Zughinterherrennen wohl irgendwie mein Hüftgelenk beleidigt. Jetzt humple ich in der Gegend herum und konnte vor Schmerz kaum schlafen. Kaum eine Woche 40 und schon gebe ich mich dem körperlichen Verfall hin. Hoffentlich lässt wenigstens der geistige Verfall noch länger auf sich warten.   Aber heute. HEUTE bin ich brav. (Kann es nicht einfach schon vorbei sein...)    

PantaRheia

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It's a Boy!

Um mit meinem vorgenommenen Pensum für diese Woche heute fertigzuwerden, damit ich mich kommende Woche bis zu den Prüfungen dann nur noch aufs Wiederholungspauken konzentrieren kann, muss ich heute noch VWL ins Karteikartenprogramm verwurschten und die noch offene ESA für Gesundheits- und Sozialwesen schreiben.   Aber! Wie soll man sich denn bitte anständig konzentrieren, wenn man in der Nacht gerade zum 2. Mal erfolgreich Tante geworden ist und die ganze Familie entsprechend aus dem Häuschen ist?   2:35 Uhr, 3290g und 50cm. Nepos#2. Herzlich Willkommen, du zuckersüße, maximale Minimalsformat-Ablenkung vom Minimal- und Maximalprinzip!   (image credit: mylusciouslife.com)

PantaRheia

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Langsam fährt das Betriebssystem dann doch hoch

7 Tage noch bis zur hochgefürchteten VWL-Prüfung.   8 Tage noch bis... zum Rest: Grundlagen der Altenpflege, Einführung in das Gesundheits- und Sozialwesen, Wissenschaftliches Arbeiten I. 3 Prüfungen an einem Tag - sounds like fun, eh?   (Nicht zu vergessen die letzte ESA, die ich für Gesundheits- und Sozialwesen noch fertigstellen muss, die Gruppen-ESA, die für Grundlagen der Evaluation während der Präsenzphase erledigt werden soll (zur Entspannung nach der VWL-Prüfung) und die beiden letzten Selbstmanagement & Teambuilding ESAs, deren Deadline in die Semesterferien fallen. Während ich auf Schiurlaub bin, to be exact.   Hier ist ein Screenshot meines OneNote-Kalenders, der mir tatsächlich das ganze Semester über schon absolute Klarheit und Organisation im Studium verschafft, auch wenn's auf den ersten Blick alles andere als "klar" und "organisiert" aussieht:   Hey - das ist ein total ausgeklügeltes System, ich schwör's! Und darf hoffentlich zur "Einzelreflexion" für Selbstmanagement herhalten... statt des für mich völlig sinnlosen "Lerntagebuchs", das einem im Kurs auf's Aug gedrückt wird und mit dem ich gar nichts anfangen konnte/kann.*   Switch to a University of Applied Science, they said. It'll be fun, they said.   Jo, eh. Jössers, Leut'ln. Ich bin HEUTE draufgekommen, dass mein Skriptum zum Wissenschaftlichen Arbeiten jungfräulich ist.   JUNG-FRÄU-LICH!   Ich hab da noch nicht EINMAL reingeschaut im Lauf des Semesters (- schönen Dank auch, VWL!) und weil's halt so pressiert, hab ich heute zwischen der Hausaufgabenbetreuung meines bockigen Filius, der Schularbeitsverbesserung der pubertären Filia, der Zubereitung eines für mich absolut untypischen Hipster-Abendessens**, der Krankenbetreuung meines wirklich arg leidenden und hoch fiebernden Alphanerds und quasi 1 Uhr Früh mal schnell den Inhalt von so ca. 60 Seiten Skriptum im Schnellverfahren in Karteikartenformat in BrainYOO übertragen und mir hoffentlich gleich alles dabei gemerkt.   (Haha.)   Na gut, das war gelogen. 10 Seiten hab ich noch vor mir - aber Statistik ist jetzt für mich nicht soooooooo der Burner und um 1 in der Früh fallen mir ein paar andere Dinge ein, die ich dann doch lieber machen würde, als Statistik-Karteikarten zu schreiben.   Ist ja nicht so, dass mein Wecker nicht um 6:30 Uhr schon wieder seinen Todeswunsch akut und lautstark in die Welt plärren würde...   (Ich habe aber definitiv aus meiner heutigen Erfahrung den Schluss für  mich gezogen, im nächsten Semester das "klassische Exzerpieren", wie ich es immer gemacht habe, sein zu lassen und stattdessen gleich BrainYOO zu verwenden, von Anfang an. Das macht dann wesentlich weniger Stress in den Prüfungsphasen und erlaubt für unkompliziertes Zwischendurchlernen in der U-Bahn unterwegs, ohne Unterlagen dafür mühsam herauskramen zu müssen...)   Na gut, gute Nacht, halt. Die Vernunft siegt. Immerhin ist aber jetzt (endlich) die Motivation erwacht und die Prokrastination eingeschlafen - entsprechend sollte es auch morgen gut mit dem ganzen Spaß weitergehen. Tschakka!     * Bei Interesse kann ich gern mal genauer aus dem Nähkästchen plaudern RE: OneNote und wie ich es für mein Studium nutze.   ** Brokkoli mit gebratenem Tofu!   (image credit: tenor.com)

PantaRheia

PantaRheia

BrainYOO

Weil ich vorhin gerade noch meine ganzen alten Blogbeiträge hier reinverschoben habe und von @Markus Jung zu meinem Apps-die-ich-verwende-Beitrag den Hinweis zu diesem Forums-Fred bekommen habe, in dem es um genau dieses Thema geht, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen, dass ich zu FernUni-Zeiten ja recht intensiv und erfolgreich mit digitalen Karteikarten gearbeitet habe.    BrainYOO, nämlich. Ich habe keine Ahnung, warum diese grandiose App in meinem Blogbeitrag keine Erwähnung gefunden hat... in fact, ich bin geradezu schockiert, dass sie sich nichteinmal auf meinem Tablet findet!    Diese skandalösen Zustände habe ich natürlich sofort gerichtet - und auch gleich 4 von 7 Kapiteln ausgearbeiteter Prüfungsfragen aus Einführung in das Gesundheits- und Sozialwesen eingefügt. Zum Büffeln in der U-Bahn. Auf dem Weg ins Kino nämlich... denn auch heute komme ich irgendwie nicht so richtig anständig zum Lernen, ist doch ausgerechnet HEUTE der Bohemian Rhapsody Sing-Along in Wien angesetzt!    Natürlich könnte man argumentieren: "Panta Rheia, du hast diesen Film bereits zweimal im Kino gesehen, ist das wirklich notwendig!?" und man hätte damit völlig recht! Es ist nun aber mal so, dass ich mich zu den größten Queen-Fans auf diesem Planeten zähle und bereits vor einer Weile höchst neidisch via Social Media nach UK gespäht habe, wo die ersten Sing-Alongs bereits stattgefunden haben und dramatisch ge-hufft und ge-pufft habe ob des österreichischen Versäumnisses, Selbiges auch in Wien stattfinden zu lassen. Und wenn ein verzweifeltes Stoßgebet schonmal so prompt erhört wird, dann kann man natürlich nicht NICHT hingehen... BISMILLAH!   Und außerdem: Freddie-Schnauzer-Klebeetiketten, druckfrisch aus dem Bürodrucker! GALILEO FIGARO!     Wird wohl eine lange Nacht werden...

PantaRheia

PantaRheia

Hello, Fernstudium-Infos-World!

Ihr lieben Studierwütigen da draußen!   Herzlich willkommen hier in meiner kleinen Ecke - ich gestehe, dies ist bereits mein zweiter Anlauf, hier einen Blog zu führen. Mein erster war ein Fehlversuch - ich führe nämlich parallel hierzu einen Wordpress Blog zu dem ich ursprünglich von hier aus verlinkt hatte. Das mit der Verlinkung lasse ich jetzt - ich denke, Blogs zu allen möglichen Fachrichtungen und Fernstudiums-Instituten hier zusammenzusammeln ist sinnvoller, daher blogge ich hier jetzt auch "richtig" - einen anderen Blog zu meiner Studienrichtung gibt es hier nämlich leider keinen.   (Vermutlich werde ich meine alten Beiträge zum Nachlesen im Lauf der Zeit hierherkopieren, der Vollständigkeit halber.)   Jedenfalls, kurz zu meiner Wenigkeit: ich bin gerade im ersten Semester an der Ferdinand Porsche FernFH, an der ich mit großer Begeisterung  Aging Services Management  studiere. Tatsächlich bin ich gerade in der letzten Prüfungsvorbereitungsphase dieses Semester, was auch erklärt, warum ich gerade jetzt so viel Zeit habe, hier einen neuen Blog zu erstellen... ihr kennt das. Nie ist die Wohnung ordentlicher, nie die Wäsche gebügelter, nie ist diese eine Serie auf  Netflix spannender, als wenn Prüfungen anstehen... und in meinem Fall besonders prekär: ein Strickprojekt, das ich bereits seit über zwei Jahren(!) unfertig an den Nadeln habe muss unbedingt so schnell wie möglich jetzt fertig werden. Es ist quasi ein absoluter Notfall. Na, ihr wisst schon.   Nichtsdestotrotz läuft es mit der Prüfungsvorbereitung ganz passabel, wenn man von meinem persönlichen Horrorfach Einführung in die Wirtschaftswissenschaften/VWL einmal absieht. Sagen wir so: ich bin heilfroh, dass meine ESAs (Einsendeaufgaben) im Lauf des Semesters so gut ausgefallen sind, dass ich bei der Prüfung es nur irgendwie schaffen werde müssen, gerade so positiv abzuschließen. Das lässt sich hoffentlich machen, denn ich will keinesfalls eine Ehrenrunde in diesem Fach drehen müssen.   Weiters steht am Prüfungsprogramm: Grundlagen der Altenpflege, Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten I, sowie Einführung in das Gesundheits- und Sozialwesen. Zu Letzterem ist noch eine aufwändige ESA abzugeben, weiters sind zu den Fächern Grundlagen der Evaluation und Selbstmanagement & Teambuilding auch insgesamt ESAs fällig bis zum Semesterende. Das Pensum der nächsten 10 Tage ist also durchaus (sehr) gewaltig und im Moment sehe ich das Licht am Ende des Tunnels noch nicht so ganz.   In der ersten Prüfungsphase bereits positiv abgeschlossen habe ich Grundlagen der Gerontologie (Sehr Gut) und Einführung in Public Health und Sozialmedizin (Gut). Da dachte ich noch, 2 Prüfungen in 2 Tagen wären heftig! 🤣   Zuckerschlecken ist das also wirklich keines. Insgesamt liegt mir das System einer Fachhochschule allerdings wesentlich mehr, als jenes der FernUni Hagen. Das Lernpensum in der Vorbereitungsphase ist jetzt nicht wirklich ein Anderes, allerdings liegt es mir mehr, mich für unterschiedliche Fächer vorzubereiten, als für eine Monster-Moduls-Prüfung à la Hagen. Einerseits, weil es durch die unterschiedlichen Themen nicht langweilig wird und andererseits weil die Einzelprüfungen kleinere Häppchen sind, als die Hagen-Modulsprüfungen. Das ist mir einfach sympathischer, abgesehen davon, dass die Betreuung per Moodle viel aktiver und präsenter ist und man durch die vielen ESAs im Lauf des Semesters gezwungen ist, hart am Ball zu bleiben - was in Hagen nicht der Fall ist und einem sehr schnell auf den Kopf fallen kann. Zumindest, wenn man so ein Lerntyp ist wie ich, der viel Feedback und Anbindung braucht - und vor allem auch Kommilitonen, mit denen man eng zusammenarbeiten muss, anstatt alleine vor sich hinzutümpeln, bis es Zeit ist, eine Modulsprüfung abzulegen. Von der Praxisrelevanz eines FH-Studiums im Gegensatz zu den hochtheoretischen Kulturwissenschaften, die zwar extrem interessant sind, mit denen ich persönlich aber in meinem Berufsalltag de facto nichts hätte anfangen können, rede ich erst gar nicht.

Ich bin mit meiner Entscheidung, an die FernFH zu wechseln jedenfalls sehr zufrieden - auch wenn ich halt gerade im prüfungsvorbereitungstypischen studentischen Jammertal versunken bin.   Wünsche allen, denen es gerade ebenso geht wie mir, viel Biss und Durchhaltevermögen! Bald haben wir das Semester hinter uns. 

(image credit: pexels.com)

PantaRheia

PantaRheia

Frohe Weihnachten!

Also, falls Ihr feiert, natürlich. Mir fehlt es dieses Jahr erstmals an… Enthusiasmus… dem Fest gegenüber – der ganze Zirkus kommt mir von Jahr zu Jahr sinnloser und beknackter vor. Aber das nur am Rande – da ich Kinder habe, komme ich dem Bahöö ohnehin nicht aus. Worauf ich mich allerdings freue ist die gleichzeitig mit Weihnachten stattfindende Woche Urlaub. Endlich meine Ruhe von der Arbeit haben und mich nach den akuten Feiertagen ungestört der FH widmen können und nachholen, was ich in letzter Zeit nicht geschafft habe. VWL mit seinen lächerlichen 3 ECTS raubt mir nicht nur den letzten Nerv, sondern auch meine gesamte Aufmerksamkeit, Konzentration und verfügbare Lernzeit. Irgendwie… sollte das meiner bescheidenen Meinung nach nicht derartig (abartig) aufwändig sein für die geringe Menge an abzustaubenden ECTS und der Frust damit ist bereits unermesslich. Ich merke mittlerweile ein erstes kleines Enthusiasmus-Tief der FH gegenüber und ich schiebe es gänzlich auf VWL. Immerhin ist jetzt nur noch eine Einsendeaufgabe ausständig, dann ist mit dem Thema erstmal für ein kleines Weilchen Schluss und die Aufholjagd der anderen Fächer kann beginnen.   Positives kann ich hingegen abschließend von der 1. Prüfungswelle berichten: ein Sehr Gut und ein Gut kann ich für mich verbuchen und bin dann doch ein klein wenig stolz auf mich dafür.   In diesem Sinne wünsche ich – wem es wichtig ist – ein frohes Fest, erholsame (und/oder produktive) Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr – bevor wir uns voller Elan und Motivation in die 2. Prüfungsphase des Semesters stürzen und dieses damit dann hoffentlich positiv beenden können.   (image credit: phdcomics.com)

PantaRheia

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Studieren wie (wo) ich will!

Zur Zeit verweile ich in einem wunderschönen Thermenhotel – courtesy of my Arbeitgeber. Konkret handelt es sich um eine 3-tägige Konferenz und das Wellness-Angebot abseits des vorgegebenen Programmes ist einfach nur herrlich.   So kommt es, dass mein Schreibtisch heute ein wenig anders aussieht als sonst…     …aber immerhin habe ich bereits ein Beispiel VWL (fast) durchgerechnet und war im Solebecken schwimmen und im Salzgras-Dampfbad schwitzen.   Marktgleichgewicht, oder so - da fehlt noch was.   So geht lernen. :) 

PantaRheia

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Präsenzphase 2 - vorbei!

Und so schnell isses auch wieder vergangen. Was für ein Unterschied zur ersten Präsenzphase: statt Unsicherheit und der großen Unbekannten und lauter fremden Menschen nun bereits bekannte Gesichter und darüber hinaus definitiv ein Gruppen- und Zugehörigkeitsgefühl zu meiner Lerngruppe. Erste nervöse WhatsApps wurden bereits in der Früh vor unser aller Ankunft ausgetauscht – im Hörsaal gab’s dann ein erfreutes Wiedersehen und ein ganz natürliches Beieinandersitzen als Gruppe. Ein tolles Gefühl – und für mich einer der Haupt-Vorteile gegenüber der FernUni Hagen… wo das Fremde auch immer fremd blieb, egal, wie oft man sich vor Ort zu einer Prüfung einfand. Es fühlt sich – auch über meine Lerngruppe hinaus – an wie ein Klassenverband. Beinahe wie in der Schule. Das mag ich sehr.   Was meine Lerngruppe betrifft, jedenfalls, bin ich wirklich extrem zufrieden. Ohne es genauer zu wissen und nachgefragt zu haben, sondern schlicht basierend auf meinen allgemeinen Beobachtungen zur Gruppendynamik, lehne ich mich ein wenig aus dem Fenster und wage zu behaupten, dass das gute Gruppengefühl vermutlich nicht auf alle Gruppen gleichermaßen zutrifft. Umso mehr freue ich mich, dass unsere Lerngruppe die Vorgabe aus Selbstmanagement und Teambuilding, nämlich aus einer Gruppe im Lauf der Zeit zu einem Team zu wachsen, mit Bravour erfüllt zu haben scheint. Da wir die nächsten drei Jahre zusammenarbeiten werden, eine durchaus nicht unwichtige Grundvoraussetzung.   Dann war es aber auch schon Zeit für die erste Prüfung dieses Studiums. (Die erste Prüfung wenn man den Wissenstest im Online Campus für SM&TB nicht mitrechnet, heisst das.) Public Health & Sozialmedizin.   Nicht nur die Handies mussten – klarerweise – verschwinden, auch Smartwatches mussten abgenommen werden. Also habe ich sicherheitshalber auch meinen FitBit verstaut – man weiß ja nie, ob es zu Problemen führt, falls der zu vibrieren beginnt, weil ich am Handy eine völlig unwichtige Facebook-Nachricht erhalten habe. Genaue Aussagen zu meiner Pulsfrequenz während der Prüfung kann ich also leider keine machen. Nicht, dass das notwendig gewesen wäre. Die Prüfung war – wie angekündigt – sehr kurz, sehr fair und – in meinem Fall – in 20 Minuten der möglichen 45 erledigt. Ist wirklich nicht schlecht gelaufen, habe mich am Ende doch ganz gut vorbereitet gefühlt. Reines Faktenwissen, keine Erläuterung von Zusammenhängen, oder Ähnliches. Begriffsdefinitionen und Punktelisten. Die Prüfung ist ganz sicher positiv, allerdings fehlt noch jegliches Feedback zur (recht umfangreichen) ESA und somit ist der Ausgang entsprechend noch offen.   Weiter ging’s mit allgemeiner Info, der Wahl zum Studiengangssprecher und dann der nächsten Einführungsvorlesung: Grundlagen der Altenpflege. Klingt wirklich sehr spannend und der Arbeitsaufwand die ESAs betreffend scheint auch eher überschaubar zu sein. Ein Fach, auf das ich mich definitiv freue und dem ich mit Spannung begegne. Weniger behaupten kann ich das von dem, was danach kam.   Ähm. Hilfe?   Diese 2,5 Stunden waren geprägt von unangenehmen Flashbacks der Marke Mathe-PTSD. Chaotische Tafelbilder, unverständliches Gebrabbel, innerliche panische Konvulsionen, ungeheurem spürbaren Unwillen, die allumfassende Sinnfrage. (Die – nachdem sich jemand getraut hatte, sie laut in den Raum zu stellen – vom Dozenten beantwortet wurde mit: „Nicht alles, was sie auf der Uni lernen, brauchen sie später auch.“ Na dann! Tschakka!) Ich habe mich auf sehr unangenehme Art in der Zeit zurückversetzt gefühlt. In eine Zeit, in die ich niemals zurückversetzt werden wollte, heißt das. 21 Jahre ist meine Matura her. „Also, sie wissen schon – völlig normale Ableitungen. Und die Quadratwurzel aus x ist gleich x hoch ein halb.“ Klar – weiß ich schon! Natürlich! (Wovon um Gottes Willen spricht dieser Mensch???)   Anekdotisch wäre hier vielleicht zu erwähnen, dass der Alphanerd vor einigen Monaten mit dem vollen Ausmaß meines mathematischen Unwillens und meiner Verständnislosigkeit konfrontiert wurde, als er ein Date im Eissalon dazu zu nutzen versuchte, mir geduldig die tatsächliche real-life Sinnhaftigkeit von mathematischen Funktionen näherzubringen und ich ihn, auf gut wienerisch und aus voller Überzeugung, mit „I brauch den Schas aber in MEINEM Leben net!“ abgetan habe. Dass er auf das per Messenger verschickte Tafelbild und meinen virtuellen verzweifelten Hilfeschrei entsprechend reagiert hat, brauche, ich wohl nicht extra zu erwähnen. So nämlich:     Ah, true love.   Auch mit ESAs wird hier nicht gegeizt – ein langsames Herantasten an die Materie ist nicht drin, die erste ESA ist bereits am kommenden Donnerstag fällig. Und der ersten folgt gleich die Woche drauf eine zweite und die Woche drauf eine dritte und die Woche drauf eine vierte und… viele. Viele!   Nächster Programmpunkt: den Alphanerd um Vergebung ob meiner mutwilligen Ignoranz anwinseln und Mathespeednachhilfestunden erbetteln.   Entsprechend ging dann auch am Nachmittag kaum was weiter mit meiner Prüfungsvorbereitung für den nächsten Tag: Grundlagen der Gerontologie. Dieser Prüfung sah ich weit skeptischer entgegen, als Public Health. Meine Vorbereitung war über die ESAs hinaus quasi gleich Null und die Stunden tickten nur so dahin. Keine Hirnschmalzreserven mehr, mal schnell zwei Stunden lang Guild Wars 2 gezockt. Zur Ablenkung. Zu viel Ablenkung! Bis ich es ENDLICH geschafft hatte, mich anständig zu konzentrieren, war es schon so spät, dass ich mit dem gesamten Stoff nicht mehr fertig geworden bin. Den auf 6 Uhr gestellten Wecker hat mein völlig übermüdeter Körper auch geflissentlich ignoriert und sich erst eine Dreiviertelstunde später schwerfällig erhoben, was mir immerhin die Möglichkeit eingeräumt hat, noch schnell den Rest durchzulesen. Entsprechende WhatsApps meiner lieben Gruppenmitglieder sind ebenfalls bereits zur ca. gleichen gottlosen Zeit eingetroffen. Ging uns irgendwie eh allen gleich.   Dafür war die Prüfung dann aber wirklich bei Weitem nicht so schlimm, wie sie hätte sein können. Die zu leistende Schreibearbeit war, gemessen an der zur Verfügung stehenden Zeit, zwar immens und ich bin selbst nur knapp fertig geworden – aber die Fragestellung war sehr fair und die Beantwortung sehr gut machbar. Im Unterschied zu gestern ging es heute um offene Fragen, deren Beantwortung teilweise bis zu einer handgeschriebenen A4 Seite benötigte. Auch hier bin ich mir sehr sicher, gut abgeschnitten zu haben. Große Erleichterung! Die Benotung darf nun bis zu 4 Wochen dauern. (Die aufgrund der vielen anstehenden ESAs sicher ohnehin wie im Flug vergehen werden.)   Es folgte die Einführung in das Gesundheits- und Sozialwesen, sowie Grundlagen der Evaluation… beides eher auf der trockenen Seite, Ersteres gefühlsmäßig noch mehr als Zweiteres. Besonders der Vortragende der Evaluation hat mir dann schon leid getan – weil er ein echt sympathischer, lustiger und bemühter Kerl war, der sich aber an der bereits wirklich spürbaren Müdigkeit und dem nicht besonders stark aufwallenden Interesse seinem Thema gegenüber ein wenig die Zähne ausgebissen zu haben schien. Schade. Dabei ist Evaluation sicher nicht ganz uninteressant.   Jedenfalls bin ich erstmal froh, meine ersten beiden Prüfungen gut hinter mich gebracht zu haben und freue mich jetzt wahnsinnig auf eine FH-loses Restwochenende, bevor es ab Montag dann ernsthaft mit VWL (et. al.) losgehen wird.

PantaRheia

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Erste Prüfungsphase

…und kaum hat das Semester so richtig begonnen, finden wir uns plötzlich schon in der Woche vor den ersten Prüfungen wieder. Das Semester rennt nur so dahin und hält mich dermaßen beschäftigt, dass ich mich mit der Bloggerei so gar nicht befassen kann.   Alle 8 Gerontologie-Einsendeaufgaben sind mittlerweile abgegeben, 7 davon sind auch bereits (sehr gut) bewertet. Morgen findet die Public Health & Sozialmedizin-Prüfung statt, am Samstag Gerontologie. Die Public-Health-Einsendeaufgabe habe ich mittlerweile auch schon abgegeben, nach viel Schweiß und handfestem writer’s block. Aufgrund der momentanen Prüfungsvorbereitung liegen zur Zeit die anderen beiden Fächer (Wissenschaftliches Arbeiten I und Selbstmanagement & Teambuilding) entsprechend brach.   Im Lauf der letzten Wochen gab es weiters einen Wissenstest zu SM&TB, der jahrgangsweit auch nach einem Wiederholungstermin nicht besonders gut gelaufen zu sein scheint, sowie eine sehr nette und informative Telekonferenz in PH&SM zur Prüfungsvorbereitung – mit sehr hilfreichen Tipps und Hinweisen.   Weiters beginnen am Wochenende die Fächer Grundlagen der Altenpflege, Einführung in die Wirtschaftswissenschaften/VWL, Einführung in das Gesundheits- und Sozialwesen, sowie Grundlagen der Evaluation.   In unserer Lerngruppe liegen die Nerven ein wenig blank – ich selbst bin eher geschockt davon, wie ruhig ich bin, obwohl ich besonders für Gerontologie noch wirklich kaum etwas gemacht habe. Nach der intensiven Mitarbeit der letzten zwei Monate und der Erarbeitung all der Einsendeaufgaben, habe ich (das hoffentlich nicht allzu trügerische) Gefühl, doch sicherlich genug zu können… ach! Wenn ich mich da nur nicht täusche! Ich lese mir Public Health jetzt noch einmal durch, dann muss es gut sein für morgen.   Und abgesehen von den Prüfungen und VWL freue ich mich wirklich schon auf die zweite Präsenzphase und darauf, die Mädels meiner Lerngruppe mal wieder live zu treffen! Allen „Betroffenen“ – natürlich auch der anderen Jahrgänge – wünsche ich gutes Gelingen und viel Erfolg!

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Mission: Teambuilding & Semesterstart – accomplished!

Wie ihr sehen könnt, bin ich seit dem 2. Tag der ersten Präsenzphase nicht mehr zum Schreiben gekommen und schulde euch noch einen Bericht über den Teambuildings-Tag. Das liegt hauptsächlich daran, dass hier an der FernFH in keinster Weise gefackelt wird: die Arbeit hat sofort nach der Präsenzphase begonnen – und zwar nicht zu knapp. Ich werde daher auch heute nicht detailliert Tag 2 beschreiben, ich möchte nur sagen, dass das Teambuilding an sich sehr machbar war. Auch für soziale Nackerpatzeln wie mich, die in solchen Situationen am liebsten mit Papiersack über dem Kopf im Boden versinken würden, anstatt sich mit dem Kennenlernen von und Zusammenfinden mit anderen Menschen zu beschäftigen. Eigentlich war es sogar richtig nett und ich habe es geschafft, mich am Ende in einer 6er-Gruppe wiederzufinden, die auf den ersten Blick aus ausschließlich netten Mädels besteht, mit denen eine gute Zusammenarbeit bauchgefühlsmäßig sehr gut möglich erscheint. Der kleinen handvoll Leute, mit denen dieses basierend auf meinem Eindruck der beiden Präsenztage vermutlich nicht so gut gelingen würde, bin ich erfolgreich ausgewichen.   Jedenfalls sitze ich nun seit dem 23. September mit ganz wenigen Ausnahmen täglich an meinen Unterlagen und bin fleißig. Aufgrund dessen, dass uns in jedem Fach ein ziemlich genauer Lernplan zur Verfügung gestellt wurde, habe ich einen Fahrplan an den ich mich so gut wie möglich zu halten versuche. Mir gefallen diese strikten Vorgaben außerordentlich gut. Ich kann jetzt schon sagen, dass mir die FernFH um Welten besser gefällt und sie meinem Charakter wesentlich besser entspricht, als die FernUni Hagen. Die engmaschigen Abgabetermine für die Einsendeaufgaben halten mich bei der Stange und ich komme gar nicht auf die Idee, einen Tag lang nicht zu lernen – außer es geht aufgrund irgendeines Termins wirklich nicht. Vier Einsendearbeiten sind mittlerweile abgegeben: eine davon unsere erste Gruppenarbeit für Selbstmanagement & Teambuilding, die auch bereits mit voller Punkteanzahl benotet wurde. Sehr zu meiner Freude funktioniert die Zusammenarbeit mit meiner Gruppe tatsächlich wunderbar und auch über die Gruppenarbeit hinaus stehen wir über unsere WhatsApp Gruppe eigentlich permanent in Kontakt und tauschen uns auch über die anderen Lerninhalte und Einzelabgaben aus – was mich sehr motiviert.   Die anderen drei bereits abgegebenen ESAs betreffen Gerontologie, hier warte ich schon sehnsüchtig auf eine Beurteilung. ESA 4 ist bereits in Arbeit – die 1. ESA für Wissenschaftliches Arbeiten steht auch schon in den Startlöchern. Dazwischen gibt es einen Übungstest für Selbstmanagement & Teambuilding, gefolgt vom „echten Test“ eine Woche darauf. Ihr seht also, es ist viel zu tun und die Zeit rast eigentlich nur so dahin.   Gottseidank sind die Skripten auch wesentlich interessanter aufgemacht, als die Studienbriefe der FernUni – oder es liegt einfach nur an meiner Motivation und Begeisterung und dem schnellen pace, bei dem ich eigentlich gar nicht dazu komme, über alles allzu viel nachzusinnieren? Wie dem auch sei, ich habe wirklich das Gefühl, unitechnisch endlich angekommen zu sein.

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Mit 160 ins neue Leben

Km/h, nämlich.   Ob mir meine heutige Beschwingtheit auf der Autobahn in weiterer Folge einen Strafzettel eingebracht haben wird, bleibt abzuwarten – als symbolhaft für meine (momentane) Motivation und meinen Enthusiasmus mag diese Geschwindigkeit aber durchaus herhalten. In jedem Fall habe ich es inklusive 1x erfolgreich-am-Parkplatz-Babenberger-Ring-Vorbeifahrens sehr rechtzeitig zum neuen Standort der FernFH geschafft – so rechtzeitig nämlich, dass ich die erste offiziell inskribierte Studierende des Studiengangs ASBA18 geworden bin, obwohl schon viele andere vor mir da waren und in der ein paar Meter weiter entfernten (sehr gemütlichen) Student Lounge geduldig gewartet haben. Sagen wir einfach, ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort, da sich quasi in meinem Vorbeigehen die Tür zum Inskriptionszimmer geöffnet hatte und ich gleich hereingebeten wurde.   Erhalten habe ich neben einer freundlichen Begrüßung sogleich meinen Studentenausweis (YAY!), sowie eine Mappe mit allen wichtigen Informationen und Administrativem, sowie ein schweres Stoffsackerl. Inhalt: sämtliche Skripten (- hier: Studienhefte! Ich muss mich erst an die neue Lingo gewöhnen… in meinem Kopf heißen die Dinger as per FernUni Hagen nach wie vor „Studienbriefe“.) für dieses Semester. Und dann wurde ich in den Hörsaal des Tages geschickt.   Das Willkommenspaket! Langweilig wird es in den nächsten Monaten jedenfalls vermutlich nicht werden.   Folgende unzusammenhängende Gedankenfetzen: Tolles neues Gebäude! Sehr modern, alles noch frisch und jungfräulich. Hätte ich gewusst, dass das Foto der Bewerbungsunterlagen für den Studentenausweis auch gleich herhalten würde, hätte ich mir bei der Fotoauswahl wesentlich mehr Mühe gegeben. Vom Parkplatz Babenberger Ring geht man zwar noch ein ganz schönes Stück zu Fuß zur FernFH, was sich aber durchaus auszahlt, bedenkt man, dass man dort ein Tagesticket um 3€ erwerben kann – im Unterschied zu den anderen Parkplätzen der Umgebung, die einen pro halbe Stunde um ganze 70c ärmer machen. Autofahren von Wien nach Wr. Neustadt, dort den ganzen Tag parken, wieder heimfahren , sowie in den Ausflug bereits anteilhaft einfaktoriertes Benzin mitgerechnet, kommt immer noch günstiger, als dieselbe Strecke mit der Bahn zu bewältigen: pro Strecke würde das nämlich 9,20€ kosten – und insgesamt ca. doppelt so lang dauern. Schade. Es warat nämlich wegen der Umwelt. Verlässt man die FernFH, wendet sich nach rechts und fällt umgangssprachlich einmal um, findet man sich vor einem Billa wieder, was sich als sehr praktisch vor Vorlesungsbeginn und in der Mittagspause erwiesen hat.   Um 11 war’s dann mit der Inskription jedenfalls auch schon wieder vorbei und der Tag konnte offiziell beginnen. Ein grober Überschlag hat ergeben: wir sind knapp 50 Studierende, der Anteil der Männer beträgt nur etwa 10%. Altersmäßig ist so ziemlich alles vertreten – ich dürfte tatsächlich eher im Mittelfeld liegen. Es folgte eine sehr nette Begrüßung durch die Studiengangsleiterin, gekoppelt an jede Menge Administratives und eine große Vorstellungsrunde aller Anwesenden, die ich als wirklich spannend empfand. Vertreten ist ein wirklich breites Spektrum an Berufssparten, wobei der Großteil doch aus dem Pflegebereich zu kommen scheint, was natürlich nicht weiter verwunderlich ist.   Erste Vorlesung des Tages: Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens I, eine Lehrveranstaltung, die Grundlegendes vermitteln soll und uns das ganze Semester hindurch begleiten wird. Nach der Mittagspause ging’s weiter mit einer netten und sehr geduldigen Dame von der IT, die uns den Online Campus nähergebracht hat. Für manche offensichtlich wichtig wie ein Stück Brot vor dem Hungertod (- und ich bewundere Leute im IT-Support, I really do), für mich eher eine gute Gelegenheit, mal gleich meine Mitschrift und meine Schnappschüsse aus der ersten Vorlesung per Office Lens einzuscannen und ins OneNote zu transferieren. Oh, wird das erst schön sein, wenn ich die Vorlesungsfolien und die Skripten und später meine Exzerpte alle beieinander haben werde! (Beizeiten werde ich Euch wirklich mal meine Liebe für OneNote näher ausführen, mit besonderem Fokus auf das Studium, natürlich.)   Der letzte Termin des Tages war schließlich die Vorlesung Grundlagen der Gerontologie. Was zu erwarten war, war mir im Vorfeld (und als gänzlich fachfremde Person) nicht ganz klar, umso begeisterter war ich am Ende der (viel zu kurzen) eineinhalb Stunden: von der Vortragenden und ihrem Stil, sowie von der Thematik an sich. Einmal mehr wurde mir da bewusst, wie froh ich bin, meinem bisherigen Weg den Rücken gekehrt zu haben und wie glücklich ich mich schätzen kann, hier einen Studienplatz ergattert zu haben. Rein bauchgefühlsmäßig fühlt es sich hier von Tag 1 an einfach richtig an… ein Gefühl, dass ich in Hagen in dieser Form eigentlich nie hatte. Und mit Tag 1 meine ich nicht heute, den Beginn der Präsenzveranstaltung, sondern bereits den Tag meines Aufnahmetests.   Was jedenfalls klar ist: ab heute hat der Lenz ein jähes Ende. Es geht direkt los mit engmaschigen Terminen für Einsendeaufgaben und die ersten zwei Prüfungen finden bereits im November statt. Am Abend habe ich versucht, für die beiden ersten Lehrveranstaltungen einen Lehrplan zu erstellen, an den ich mich (- ich schwör’s!) so gut wie irgend möglich halten werde (müssen).   Morgen – und es ist mir ein Greuel – findet das Teambuilding statt. Der Anspruch ist wohl der, sich zu einer Gruppe zusammenzufinden, die dann idealerweise über das ganze Studium hinweg zusammenbleibt und gemeinsam an Gruppenabgaben und -projekten arbeitet. Soziale Situationen mit fremden Menschen verlangen mir Einiges an Willenskraft und Energie ab… ich hoffe, es wird nicht so schlimm und anstrengend, wie befürchtet.

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Es ist soweit:

In einem nächsten Schritt wurde der Online Campus vor 3 Wochen mit ersten Informationen bestückt, sowie mit 2 ersten Aufgaben: das eigene Profil upzudaten und das Studienbegleitheft zu lesen. Alles gleich erledigt, natürlich.   Zu den spannendsten Informationen gehört definitiv der Zeitplan für die erste Präsenzphase am 21. September: um 9 Uhr eröffnet die Inskription den Reigen, danach folgt eine Begrüßung in den Studiengang – und dann geht es auch schon ans erste Eingemachte mit Vorlesungen und Workshops, woran die erste Fernstudiumsphase anschließen wird.   Startschuss in eine neue Lebensphase, die die nächsten drei Jahre andauern wird.   Und die im Studienbegleitheft kommentiert wird mit:  
Na, zumindest gibt es diesbezüglich keinerlei Unklarheiten… glasklare Verhältnisse von Anfang an, I can totally appreciate that. 😉   Worauf ich am Allermeisten gespannt bin ist, ob sich die Fernstudiumsphase von jener in Hagen unterschieden wird, gefühlsmäßig. Ich habe große Hoffnungen dahingehend, besteht ein Semester in Hagen doch ausschließlich aus einer einzigen „Fernstudiumsphase“ ohne Präsenzen und Prüfungsleistungen während des Semesters. Die Aussicht darauf, fixe Termine in einem vorgegebenen Rahmen einhalten zu müssen – und ich habe es in diesem Blog bereits erwähnt – entspricht mir glaube ich definitiv mehr, als wirklich ganz einsam und alleine für mich um meine Motivation zu kämpfen, die im Lauf eines (sehr) langen Semesters ohne Abwechslung und „real faces“ einfach irgendwann zu verpuffen beginnt.   Weiters bin ich auf die Studienunterlagen extrem gespannt. Viel langweiliger und schwergängiger als so mancher Hagen-Studienbrief können Sie eigentlich nicht gestaltet sein – und ich erhoffe mir von einem Studiengang, der sich als so praxisrelevant und am Puls der Zeit bezeichnet wie ASBA auch wesentlich mehr, um meine Aufmerksamkeit langfristig zu halten. Tatsächlich wäre ich überrascht, wenn es nicht so wäre.   That said… jetzt ist es noch genau eine Woche bis zum 1. Tag des Rests meines Lebens, oder (*enter irgendwas ähnlich Bedeutungsschwangeres here*). Der Alphanerd schüttelt ob meiner naiven Vorfreude auf 3 Jahre FH-Wahnsinn neben Job und Familie und Beziehung und Hobbies mitleidig den Kopf – aber es sei ihm verziehen, er büffelt gerade für den 2. Antritt zu einer der schwersten Prüfungen, die sein Studiengang zu bieten hat und ist ein wenig… unleidlich… zum Thema, im Moment.   Los geht’s bei mir nächste Woche mit Wissenschaftlichem Arbeiten I, Grundlagen der Gerontologie, Public Health & Sozialmedizin und Selbstmanagement & Teambuilding.   Was ich mir übrigens dann doch sehr stark überlege, ist ob, bzw. in welcher Form ich diesen Blog (weiter-)führen werde*. Nicht bedacht habe ich in meiner Euphorie natürlich einen Schlüsselunterschied zwischen der FernUni Hagen und der FernFH Wiener Neustadt: die Anonymität der Universität als eine von hunderten StudentInnen, die sich auf individuellem Wege durchs Studium hangeln vs. die sehr klar begrenzte Anzahl der Studierenden pro Jahrgang und die damit völlig flöten gegangene Anonymität – ohne die es sich aber natürlich nicht wirklich frei von der Leber weg bloggen lässt. Was grundsätzlich schade ist, weil es bis dato noch so gut wie keine Informationen zu ASBA abseits der offiziellen FH-Website im www zu finden gibt und so ein Erfahrungsbericht von A bis Z bestimmt ganz hilfreich wäre.   Man wird sehen.   * Bezieht sich auf die alte location dieses Blogs, extern.   (image credit: pexels.com)

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Enter the Matrix

Freude kam auf – und Arbeit blieb erstmal liegen, als ich begeistert mein neues Office365 Konto einrichtete und mich durch die diversen Portale klickte und oooh-te und aaah-te.   Große Überraschung: moodle (Online Campus) kann auch ganz anders aussehen, als ich es von der FernUni Hagen gewohnt bin. Visually pleasing und übersichtlich, nämlich. Ich bin erleichtert, verbringt man erfahrungsgemäß doch relativ viel Zeit in diesem Portal, was in Hagen für mich immer der absolute Graus war. Schön, dass man auf gutes Design hier offenbar Wert legt.   Weiters gibt es im Online Campus auch einen Kalender, in den man problemlos auch andere Kalender importieren kann (- meinen eigenen FH-Google Calendar in dem Fall) und der vermutlich seitens der FH mit Terminen bestückt werden wird. Entsprechend kann man diesen auch umgekehrt in den eigenen Google Calendar exportieren und somit alle Termine auch aufs Handy/Tablet bekommen. Der Online Campus wird als „Herzstück des Studiums“ beschrieben und wird Zugang zu Lehrveranstaltungen und Lernmaterialien bieten. (Zur Zeit ist er noch leer und jungfräulich.)   Etwas schwammiger ist hingegen die Beschreibung des eDesktops, einer Sharepoint Seite. Hier wird man eine Auflistung der Lehrveranstaltungen sehen können, sowie Prüfungstermine, Noten „und vieles mehr“. Hm. Auch dort gibt es jedenfalls einen Kalender… es ist anzunehmen, dass dieser deckungsgleich mit dem des Online Campus‘ sein wird und es daher reichen wird, nur einen von beiden in den Privatkalender zu exportieren. (Ich werde vorerst sicherheitshalber beide mit meinem Google Calendar abonnieren, um dies zu testen.)   Weiters habe ich meinen neuen FH-Mailaccount nun ebenfalls auf Handy und Tablet eingerichtet, sowie mein bereits erstelltes FH-OneNote Notizbuch von meinem persönlichen auf den FH-Office-Account überstellt. Ebenso habe ich meinen bereits vorhandenen Google Drive FH-Ordner gelöscht und stattdessen selbigen auf OneDrive angelegt, schlicht und einfach, um alles, was mit der FH zu tun hat, zusammen auf einem Account gesammelt zu haben und alles in sich konsistent und geordnet zu haben, anstatt über mehrere Systeme verteilt.   Mit großer Freude konnte ich weiters feststellen, dass der Online Campus mit der moodle App kompatibel ist – auch etwas, das die FernUni Hagen bis heute nie hinbekommen hat und damit alle Studierenden gezwungen hat, auch am mobilen Gerät immer über den Web Browser einzusteigen. Sehr, sehr lästig – sehr, sehr erfreulich.   Meine App-Sammlung hat sich also hiermit erweitert um moodle und OneDrive und sich reduziert um Google Docs und Google Sheets.     Vielen Dank! (image credit: pexels.com)

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Gute Organisation ist das halbe Leb… äh, Studium.

Bereits auf meinem alten Blog habe ich bisweilen darüber schwadroniert, welche Apps ich für mein Studium nutze und warum. War es damals noch ein iPad mini der (mittlerweile) obsoleten Generation, das fürs Studium herhalten musste – ist es heute ein Huawei Mediapad M3 Lite, das meinen Studiumsalltag für mich meistern soll, während das iPad mini heute sein Dasein nur noch als Spielkonsole und Netflix-Monitor für meinen Nachwuchs fristet.   Der Umstieg auf Android ist erfolgt, da dear, beloved Apple mir einfach alle weiteren iOS-Updates gestrichen hat, wohl in der Hoffnung, ich würde erneut hunderte Euro in die Hand nehmen, um in ein Update-würdigeres neueres Modell zu investieren. Leider falsch, lieber Apfel – mein Geld wächst leider nicht am (Apfel-)Baum und mein Handy ist mittlerweile längst auch kein Äpfelchen mehr, weshalb auch mein früheres Argument der Interkompatibilität keines mehr war. Außerdem habe ich mittlerweile im Alltag gelernt: ein billigeres Teil reicht für meine Zwecke auch absolut aus.   That said, in guter alter Tradition möchte ich auch jetzt wieder einen kurzen Überblick über meine fürs Studium genutzten Apps* geben: vielleicht sind meine Tipps ja für den/die eine/n oder andere/n von Euch sinnvoll und brauchbar.   Hier ist ein Screenshot meiner momentanen Homescreen Konfiguration des Tablets. Und ja – die momentane Hitzewelle ist die absolute HÖLLE, ich weiß ja nicht, wie’s Euch damit geht, aber auch der Sommer ist für mich ganz generell ein verdammt guter Grund, sich den Herbstanfang sehnlichst herbeizuwünschen.   Den Anfang macht mein universeller Lebensretter, ohne den ich sowohl im Büro, als auch privat völlig aufgeschmissen wäre – und es mit an absoluter Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch im Studium sein würde: Microsoft OneNote. Man mag über Microsoft unken und schimpfen, was man möchte – aber mit OneNote ist dem Herrn Gates ein absoluter Geniestreich gelungen, der OCD-geplagten Monks wie mir ein halbwegs lebenswertes Leben ermöglicht. Das Schöne an diesem Programm ist unter Anderem die völlige Freiheit, mit der man es nutzen kann, zu 100% auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt. Ich habe mich dazu entschieden, es privat wie ein digitalisiertes Bullet Journal zu nutzen (- was, ich bin mir dessen durchaus bewusst, ein Widerspruch in sich selbst ist), mit dem ich sowohl eine Art Tagebuch führen kann, als auch meine privaten Projekte wunderbar organisieren und tracken kann. Beruflich ist OneNote ein perfektes Tool, um meine dortigen Projekte und To-Dos nicht nur zu organisieren und den Überblick zu behalten, sondern auch um sie innerhalb unseres Teams zu teilen und ganz allgemeine Informationen zu synchronisieren und allen zugänglich zu machen. Da ich nun schon einige Jahre Erfahrung mit OneNote habe und einen für mich passenden workflow damit entwickelt habe, der wunderbar in meinen Alltag passt, war es klar, dass ich mir nun auch fürs Studium ein eigenes Notizbuch anlegen würde. In diesem werde ich einen studiumsbezogenen Kalender mit Deadlines und Terminen und zeitgerechten To-Dos führen, meine Prüfungsnoten tracken, sowie für jedes Fach angefertigte Mitschriften, Exzerpte, Projektarbeiten etc. nach Bedarf sammeln und organisieren.   Wenn von Eurer Seite aus Bedarf besteht, kann ich zu einem späteren Zeitpunkt gerne auch einmal einen Einblick in die Struktur meines Uni-Notizbuchs gewähren. Grundsätzliche Tutorials zu OneNote gibt es im Internet zuhauf, falls jemand von Euch Interesse hat aber erstmal von der Oberfläche (der Desktopversion) erschlagen ist und sich leicht überfordert damit fühlt. Vielleicht ist OneNote für Anfänger ein wenig verwirrend, aber ich finde, dass die Lernkurve nicht besonders steil ist und es die Mühe allemal wert ist, sich damit auseinanderzusetzen – besonders wenn man so ein Organisier-Freak ist, wie ich.   Abgesehen von diversen Apps für Standardfunktionen wie eMail (TypeApp) und Kalender (Google Calendar), die sich vermutlich ohnehin in irgendeiner Form auf jedem Eurer Geräte befinden, habe ich im Ordner „Uni“ noch einige weitere studiumsspezifische Apps, die ich Euch gerne zeigen möchte:   GradeView ist ein Tool, mit dem man eine Übersicht über seine Noten erstellen kann und sich seinen Notenschnitt errechnen kann. Offenbar kann man in der Webversion auch Vergleiche zu Kommilitonen anstellen – sofern diese ebenfalls einen Account haben und diesen auch pflegen. Beides ist für meinen Studiengang vermutlich sehr unwahrscheinlich, dennoch habe ich über die Webversion alle Prüfungsfächer mit ihren jeweiligen Semestern eingegeben und freue mich über die tolle Übersicht – und freue mich noch mehr darauf, meine ersten Noten eintragen zu können. Bis jetzt habe ich noch keine persönlichen Erfahrungen mit dieser App, bin aber schon sehr gespannt darauf, sie im Alltag zu verwenden. (Im Moment scheine ich mit der App Login-Probleme zu haben. Im Sinne von: die App hängt sich beim Login-Versuch auf. Die Webversion macht keine Probleme.)   Toggl ist eine sehr feine Sache, die ich im Berufsleben bereits seit einer geraumen Weile anwende und von der ich mir vorstelle, dass sie vielleicht spätestens bei Projektarbeit im Studium nützlich sein kann. Ob dem wirklich so sein wird, kann ich natürlich im Moment noch nicht sagen – in der Zwischenzeit werde ich die App dazu verwenden, meinen Lernaufwand zu tracken. For informational OCD purposes only.   Was im Studium vermutlich öfters vorkommen wird: man wird Dokumente einscannen müssen. Office Lens ist eine von vielen guten Lösungen für dieses Problem – auch hier gilt: meine Entscheidung ist auf dieses Programm gefallen, ganz einfach weil ich bereits im Büroalltag gute Erfahrungen damit gemacht habe. Die gescannten Bilder können als JPG oder als PDF abgespeichert werden. (Die dann wiederum in OneNote eingefügt werden können – yay, full circle!)   Eigentlich war ich als iOS Nutzer sehr begeistert von Notability, einem PDF Programm, in dem ich mit einem Stylus ganz mühelos und organisch wie in einem Papierskriptum Textpassagen highlighten konnte und handschriftliche Notizen machen konnte, nur um dann nach meinem Umstieg sehr enttäuscht feststellen zu müssen, dass keine Version für Android geplant ist – ever! Auch waren sinnvolle Alternativen nur schwer zu finden, die sich genauso (oder ähnlich genug) benehmen, wie Notability. Nach einigen trials and errors bin ich irgendwann schließlich bei Xodo gelandet und habe es recht intensiv in meinem alten Studium verwendet. Im Unterschied zu Notability synchronisiert Xodo die annotierten PDFs mit Google Drive und speichert sie als Kopie dort ab, das heißt man könnte die bearbeiteten Version auch mühelos ausdrucken. Das System ist also bewährt… allerdings möchte ich alternativ dazu versuchen, PDFs dieses Mal ebenfalls im OneNote zu bearbeiten, da man sie dort ebenfalls handschriftlich bearbeiten kann und ich alle Unterlagen und Notizen gerne zusammen auf einem Haufen hätte. Mal sehen, ob sich das im Alltag bewähren wird.   Nicht genauer erklären muss ich vermutlich Skype, Google Docs/Sheets und MS Word/Excel.   Was eventuell noch zu überlegen ist, ist eine anständige Mind-Mapping App. Damit habe ich allerdings noch keine wirklichen Erfahrungen und weiß auch nicht, welche Apps wirklich gut und sinnvoll sind. Vielleicht habt Ihr ja auch Empfehlungen hierzu, immer gerne her damit!   Was habt ihr selbst für Tools, mit denen Ihr Euer Studium organisiert und bewältigt? Ich bin immer für neue Ideen und Angregungen offen!   * Alle hier von mir geteilten Links verweisen auf die jeweilige Android-App im Google Play Store. Ob es dieselben Apps auch für iOS Geräte gibt, weiß ich leider nicht – lässt sich bei Bedarf aber ganz einfach selbst ergooglen.   (image credit: pexels.com)
 

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Der ganz normale FH-Wahnsinn?

Kleine Anekdote: der Alphanerd hatte noch 2 Abgabetermine von Laborprotokollen – ja, jetzt in den Ferien. Er ist auch aus der ersten (last minute) Abgabe vor 2 oder 3 Wochen nicht schlauer geworden und ist auch dieses Mal (gestern) literally die ganze Nacht gesessen und hat geschrieben. Beim ersten Mal bis 5 Uhr Früh… gestern/heute bis ca. 8 Uhr morgens.   Natürlich könnte man gerechtfertigterweise argumentieren, er hätte ja wesentlich früher damit beginnen können – und man hätte damit auch vollkommen recht. Fakt ist allerdings: ich verstehe ihn voll und ganz, denn ich bin selbst auch der Typ, der nicht in die Gänge kommt, wenn der Hut nicht bereits mindestens halb in Flammen steht. Weder in der Arbeit, noch „privat“. Wir sind uns da ganz ähnlich. Ich denke da zum Beispiel zurück an meine Zeit am Glendale Community College in Los Angeles… Präsentation/Diskussion der Projekte der Grafik-Vorlesung war jeweils um 7 Uhr Früh – fertiggestellt habe ich meine Projekte quasi IMMER irgendwann um 3 oder 4 Uhr Früh am Abgabetag. Nicht, weil ich vorher keine Zeit gehabt hätte, mind you. Nein. Mit genug Druck im Nacken arbeitet es sich einfach viel effizienter und konzentrierter, zumindest in meiner Welt. (Und der des Alphanerds, offenbar.)   Also, schaue ich mir meinen armen Alphanerd an: mit übernachtigen Augen, den dazugehörenden dekorativen dunklen Ringen darunter, fix und fertig, mit ausgebranntem Hirn und einfach nur noch schlafen wollend – blicke in meine unmittelbare Zukunft, quasi – und kann es selbst trotzdem kaum noch erwarten, bis mein Semester endlich beginnt! In mir schlummert irgendwo ein kleiner Masochist, I have no other explanation.   Noch 52 Tage bis zur ersten Präsenzphase. Ich schwanke täglich zwischen heller Vorfreude und Aufregung – und absolutem Zweifel und Unsicherheit, ob mein Vorhaben denn wirklich zu schaffen ist. Schließlich muss ich abends erledigen, was der Alphanerd Vollzeit macht – in ganz genau derselben Zeit: in 3 Jahren, nämlich. Ich sehe, dass er dazwischen durchaus chillige Phasen hat, die sich in der Prüfungszeit natürlich gänzlich in Luft auflösen – aber da ich dasselbe Pensum an Arbeit dann zwischen Job, Kindern, Beziehung und Hobbies schaffen muss, gehe ich davon aus, dass sich meine „chilligen Phasen“ insgesamt eher in Grenzen halten werden. Und zwar 3 Jahre lang. Bin ich wirklich aus dem richtigen Holz geschnitzt für diese Herausforderung? Manchmal frage ich mich, bei aller Vorfreude, welcher Teufel mich da mal wieder geritten hat…   (image credit: pexels.com)

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Nächster Schritt: ka-ching!

✔ Die Studiengebühren/ÖH-Beitrag sind entrichtet! Somit steht meiner offiziellen Immatrikulation nichts mehr im Wege! Morgen bin ich nach einer Woche Urlaub auch wieder im Büro, wo ich im nächsten Schritt meine Ausbildungsvereinbarung drucken, unterzeichnen und abschicken werde. Tschakka!   ✔ Grumpy hab ich’s ebenfalls erzählt und – für mich extrem überraschend – ihre Reaktion war nicht sarkastisch/augenrollend ob meiner oh-shininess, sondern total begeistert, bis hin zu „Wow, ich schau mir das am WE mal selber an – klingt wirklich total spannend!“   Sie selbst sieht die Probleme/Tendenzen beim Arbeitgeber natürlich genauso wie ich und ist selbst Trägerin eines (erst vor 2 Jahren erhaltenen) Magistertitels und insofern schon besser aufgestellt als ich, allerdings hat sie ihren Abschluss in Keltologie gemacht und ist am Arbeitsmarkt daher genauso „brauchbar“ wie ich es mit meinem Abschluss in  Kulturwissenschaften  auf der FernUni Hagen gewesen wäre. Bin sehr gespannt, ob sie sich’s wirklich angeschaut haben wird – und ich in ihr vielleicht wirklich eine potentielle Studienkollegin haben werde. Toll fände ich das auf jeden Fall!   (image credit: pexels.com)

PantaRheia

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Let that sink in for a moment.   Oder auch: ich hab mich mal eben an der FH eingeschrieben, und ihr so?   Ahem.   <enter outburst of excitement here>   Und dann:   Panta Rheia: *sprachlos-dümmliches Grinsen*
Alphanerd: *big squishy hug*
Panta Rheia: „OMGOMGOMGOMGOMG.“
Alphanerd: „Scared?“ *big smile“ „You should be.“ *more squishy hugs*   (Und wer, wenn nicht er, wäre besser qualifiziert, mir sowas zu sagen?)   Panta Rheia: „Wird es wirklich so schlimm?“ Alphanerd: „Das kommt ganz auf deine Einstellung zu VIEL ARBEIT an.“   Na gut… aber das wusste ich ja. Ist ja nicht so, dass ich mir meine 4 Module an der FernUni Hagen einfach so aus dem Ärmel geschüttelt hätte. Lustig war anders – aber Spaß hat es trotzdem immer gemacht. Und ganz besonders, als ich mir für die Literaturwissenschaften-Einführung endlich eine lokale Kommilitonin gefunden hatte, mit der ich das ganze Semester über zusammen gepaukt habe. Getroffen hatten wir uns immer einmal die Woche in der Bibliothek der TU Wien, bzw. haben wir später dann, als sie leider nach Salzburg gezogen ist, regelmäßige Skype Meetings daraus gemacht. Zusammen macht es einfach viel mehr Freude – und ich bin jetzt schon gespannt auf meine Mitstreiter/innen. Von denen ich 34 haben werde. Greifbare Leute… zumindest stelle ich mir das so vor. Ich vermute Projektarbeit, für die man in Gruppen eingeteilt wird, wie es an FHs wohl standardmäßig so ist.   So es überhaupt 34 werden… mir ist heute aufgefallen, dass das Ende der Bewerbungsfrist ein Monat nach hinten, und zwar auf den 19. August 2018 verschoben wurde. Die Vermutung, die sich aufdrängt: es sind noch nicht alle Studienplätze belegt; es haben sich zu wenige (qualifizierte) Menschen angemeldet?   Also, wer sich jetzt noch mit dem Gedanken spielt,  Aging Services Management  ab dem WS 2018/19 zu studieren, der kann sich immer noch bewerben!   Das Semester (und somit die erste Präsenzphase) beginnt am 21. September… T-65!   In der Zwischenzeit habe ich – keine halbe Stunde nachdem ich mein Zusagemail erhalten habe – meinen Antrag auf Exmatrikulation aus der FernUni Hagen geschickt. Und war doch wehmütiger, als ich dachte. Es war eine tolle Erfahrung… neben viel interessantem Wissen habe ich auch viel über mich selbst gelernt und darüber, was alles möglich ist, wenn man nur will. Ich bin sehr stolz auf mich und auf meine Prüfungsleistungen und scheide aus mit 4 von 11 Modulen under my belt und einem Notenschnitt von 2.0, den ich neben Vollzeitberuf, Überstunden, Kindern, Umzug & den letzten schmerzhaften Zuckungen meiner Ehe erreicht habe.   Die Bescheinigung meiner Exmatrikulation kam auch prompt retour – sealing my fate. So ist es jetzt also: ich darf mich – sobald meine Studiengebühren entrichtet sind, natürlich – nun als ordentliche Studierende der Ferdinand Porsche FernFH bezeichnen!   (image credit: pexels.com)

PantaRheia

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Warum ich’s nicht an die große Glocke hänge

An anderer Stelle habe ich ja, glaube ich, bereits erwähnt, dass ich diese Fachhochschul-Sache im Familen-/Freundeskreis gar nicht weiter erwähne.   Der Grund dafür liegt hauptsächlich in meinem Unwillen in großem Stil zuzugeben, schon wieder ein Studium nicht abzuschließen einerseits – und in meiner Angst, irgendwie „flatterhaft“ auszusehen, andererseits. Frei nach dem Motto…     (The „Shiny Thing“ being  Aging Services Management , obviously.)   Im Moment möchte ich sogar am Liebsten einfach gar nichts sagen, einfach studieren – und in 3 Jahren dann alle zu meiner Sponsion einladen: nicht nach Hagen, sondern nach Wiener Neustadt! ÜBERRASCHUNG!!!   (Die Gesichter! Ich sehe es direkt vor mir.)   Leider entspricht es aber halt auch nicht ganz meiner Natur, etwas so Großes komplett zu verschweigen. Wussten während des Bewerbungsprozesses ausschließlich der Alphanerd und mein Work Wife Bescheid, so habe ich vorsichtig den Kreis der Eingeweihten mittlerweile ein klein wenig erweitert. Dieser umfasst nun:   meine ehemalige Arbeitskollegin Harry, die ich am Freitag Abend im Zuge unseres Besuchs bei den Seefestspielen in Mörbisch getroffen habe. Das war leicht, weil ihre Meinung mangels engerem Kontakt nicht wirklich relevant ist - aber gut war zum Vorfühlen, wie "man" denn auf die Neuigkeiten reagiert. Und die Reaktion war völlig neutral und hat einen Hinweis zu einem Master in „irgendwas mit Geriatrie“ beinhaltet, den eine Freundin von ihr gerade macht und wenn ich will, kann sie ja dann den Kontakt herstellen. ✔ SiS und Schwager, ihrerseits beide als Krankenpfleger im Gesundheitsbereich tätig. Die Reaktion war überrascht, aber grundsätzlich neutral – zumindest meine „Flatterhaftigkeit“ war kein Thema des Gesprächs, eher die gegebene Alltagsrelevanz meines angestrebten neuen Studiums. ✔ meinen ältester Freund Archimam und dessen Frau, die den Sinn hinter der Praxisrelevanz-Überlegung definitiv gesehen haben. Seine Frau, die ihrerseits 2 fertige (Master-)Studien am Buckel hat, hat nur gemeint: „Naja, wenn du DAS neben Beruf und Kindern schaffst, kannst dir eh auf die Schulter klopfen. Das erste Jahr is ja ganz ok… aber 3 Jahre sind lang.“ (Paraphrasing.) ✔ meinen Ex-Mann Geo. Was mich hier am allermeisten überrascht: von allen Eingeweihten interessiert mich seine Meinung grundsätzlich am Allerwenigsten – dennoch war er derjenige mit der enthusiastischten und positivsten Reaktion von allen, inklusive dem Alphanerd und dem Work Wife. Er hatte damals schon mein Vorhaben an der FernUni Hagen unterstützt, aber schon damals in Frage gestellt, was mir ein Kulturwissenschaften-BA im Berufsleben denn tatsächlich bringen würde. Ich war damals noch der festen Meinung: „Egal, Hauptsache irgendwas mit Bachelor.“ – dementsprechend muss ich einräumen, dass er Recht hatte und freue mich wider Erwarten darüber, dass er meine Entscheidung jetzt gut und sinnvoll findet. ✔   Relevante Personen, die (noch) nichts wissen: meine Urheber, zwei meiner ältesten Freundinnen (Goli of the judgy kind und Nosti of my actual boss at work kind) und Grumpy, eine Arbeitskollegin/gute Freundin. Sollte ich eine Zusage bekommen, werde ich mich zumindest besagten Freundinnen und der Arbeitskollegin/guten Freundin stellen. Was meine Urheber betrifft, so bin ich wirklich nach wie vor beinahe der Überzeugung, mein Ding einfach zu machen, anstatt sie einzuweihen und sie dann am Ende einfach vor vollendete Tatsachen zu stellen.   Ich hab einfach keinen Bock auf Erklärungen und/oder Rechtfertigungen. Schwieriges Thema.   Heute sollte jedenfalls die Testauswertung stattgefunden haben. Auch wenn die Studiengangsleiterin gesagt hat, dass sie die Bescheide Mitte der Woche per Mail ausschickt, bin ich dennoch jetzt schon bei jedem Mail, das in meiner Inbox eintrudelt, nervös. In der Zwischenzeit habe ich das Chaos, in das sich mein Schreibtisch in letzter Zeit verwandelt hat, heute beseitigt und die Studienbriefe der FernUni habe ich (hoffentlich nicht zu voreilig) archiviert. (Kann sie ja bei Bedarf jederzeit wieder hervorholen!)   Bin gespannt wie ein Pfitschipfeil…

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