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Unterstützung ist ein Fremdwort

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XPectIT

89 Aufrufe

Mahlzeit.

Dass der öffentliche Dienst nicht so flexibel ist, weiß man ja.

Heute habe ich mich mal bei meinem Arbeitgeber erkundigt wie es mit Förderung/Unterstützung/Duldung/Annerkennung eines nebenberuflichen Studiums ausschaut.

Die Bilanz sieht recht ernüchternd aus.

Es gibt grundsätzlich die Möglichkeit auf unbezahlten Urlaub (also ca. 3 Jahre), allerdings nur für Weiterbildungen die in Zusammenhang mit dem Beruf stehen. Informatik ist nicht die mittlere Beamtenlaufbahn gedacht - Pech.

Finanzielle Unterstützung gibts erst recht nicht.

Ich muss sogar für Präsenztermine / Prüfungen extra Urlaub nehmen, dafür wird kein Sonderurlaub bereitgestellt.

Einzig eine Reduzierung der Arbeitszeit wäre machbar, da dem allerdings der Dienststellenleiter hier zustimmen muss und es keine dienstlichen Hinderungsgründe geben darf... sehe ich hier schon wieder großes Potential zur Ablehnung.

Alles in Allem muss ich selbst sehen wie ich zurecht komme. Aber genaugenommen hatte ich garnichts anderes erwartet, naja probieren wollte ich es aber.

Komisch, dass ich trotzdem immer wieder solche Schlagworte wie "Fachkräftemangel" höre und gerade der öffentliche Dienst (als Organ des Staates) doch daran interesse haben sollte diesen zu beheben.

Wie gesagt, war mir schon klar und überrascht mich nicht.


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5 Kommentare


Da kannst Du Deinem Arbeitgeber doch jetzt zeigen, wie es locker auch ohne ihn geht!

Mein "Arbeitgeber" (Kunde) unterstützt mich immerhin mit "Duldung". Sprich, ich nutze ebenfalls "Urlaubstage" (ich bin also beim Kunden abwesend) und muss zusehen, wie ich mit dem Lernstoff neben einer 45-50h Woche zurechtkomme.

Also Kopf hoch!

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Hi,

der Dienststellenleiter will wohl keine Konkurrenz.

Da gibt es aber noch den Personalrat, der kennt sich gut aus und wird Dir schon aufzeigen, wie Du Vergünstigungen für Dein Studium bekommst.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Naja, also da war sicherlich wirklich mehr der Wunsch als die Vernunft Vater des Gedanken. Finanzielle Unterstützung und Sonderurlaub sind wirklich Seltenheiten. Und da sollte es den lieben Beamten nicht besser gehen als den Leuten in der freien Wirtschaft ;)

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@HannoverKathrin

Ein Arbeitgeber in der Wirtschaft hat aber vermutlich ein Interesse, dass du diesem nach dem Studium erhalten bleibst. Mir solls ja nicht besser gehen als Nicht-Beamten, aber es wäre unvernünftig nicht nach den Möglichkeiten zu suchen.

Selbst das Fachabitur würde mir nur etwas nutzen, wenn ich aus dem mittleren Dienst entlassen werden und z.B. im gehobenen Dienst neu eingestellt werden würde (erneut die Ausbildung durchlaufen, komplett neu einsteigen).

Mit einem Studium sieht es nicht anders aus. - Ein Hoch auf den öffentlichen Dienst.

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na - so tragisch seh ich es nicht

ich bin auch im öffentlichen Dienst beschäftigt. Und habe bisher trotz Mengen von Überstunden durchgehalten.

Unterstützung habe ich auch nicht wirklich erhalten: ich war froh, wenn ich Überstunden abbauen konnte statt sie ausbezahlt zu bekommen. Hat allerdings erheblichen Stress mit meiner ehemaligen Vorgesetzen verursacht - da "dies nicht gewünscht wird" :cursing:

die erste Reaktion meines jetzigen Abteilungsleiter war: ich soll mir bloss nicht einfallen lassen, dass darunter die Arbeit leidet - tolle Motivation :mad:

aber ich zeig's denen, indem ich es trotzdem schaffe

Habe jetzt aber nen neuen Vorgesetzen, der mehr hinter mir steht - meine Arbeit muss aber immer noch selbst machen und bekomme auch keinerlei Vergünstigungen.

von finanzieller Unterstützung träume ich nicht mal...

hat aber auch seine Vorteile: wenn der Arbeitgeber dich finanziell unterstützt, ist damit meist eine vertragliche Vereinbarung verbunden, nach der du dich verpflichtest, 3 Jahre bei deinem AG zu bleiben - oder zurück zu zahlen.

du hast schon Recht: der AG sollte ein Interesse daran haben, dass die Mitarbeiter sich selbständig weiterbilden - schließlich kann er von dem Wissen profitieren. Aber die Realität sieht anders aus: finanzielle Unterstützung und Zusatzurlaub verursachen zunächst mal Kosten - und mittel- bis langfristig verursachen Weiterbildungen (unerwünschte) Konkurrenz. :confused:

aber wir schaffen's trotzdem :thumbup:

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