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Update Q2/2024


SebastianL

403 Aufrufe

Wird mal wieder Zeit ein Update zu geben, damit ich ein Lebenszeichen gebe.

 

Die letzten Monate waren für mich recht turbulent. Der Markt ist in den letzten Monaten ziemlich im Keller gewesen und ein wirklich schlechter Zeitpunkt ein Startup zu gründen. Die Förderungen, mit denen wir gerechnet haben sind weggebrochen (Geld alle, Topf zu), bzw. nicht genehmigt. Da entstanden natürlich Kosten und Zeit mit einem Fördermittelberater, ohne das was rum gekommen ist. B2B SaaS Geschäftsmodelle haben den Nachteil, dass die Erschließung neuer Kunden, bzw. der Prozess dazu sehr langwierig ist und mit sehr vielen Kosten (zeitlich) verbunden sind. Somit ist uns dann in der operativen Gesellschaft das Geld ausgegangen und wir haben alle Kosten reduziert. Sind mit einigen Geldgebern und Kunden im Gespräch und in einem Startup ist man immer zwischen chronisch Pleite und Multimillionär. Bei unserem VC ist auch das ein oder andere Unternehmen bereits Insolvent gegangen. Eins davon hat ein Exit geschafft, was ich doch sehr bemerkenswert finde.

So kam es dann auch, dass ich mir einen neuen Job gesucht habe. Wie schon gesagt, ist der Markt derzeit im Keller, sodass es auch super schwer war einen Job zu finden. Liegt unter anderem daran das ich als Senior ein dementsprechendes Gehalt aufrufe, aber auch andererseits daran, dass man anscheinend auch zu viel kann und dies abschreckt. Als Beispiel muss ich immer anbringen, dass die Interviewrunden massiv zugenommen haben. Früher gab es ein Gespräch und man hatte den Job (oder auch nicht), heute sind es teilweise fünf runden. Zunächst mit irgendwem, dann mit einem Experten, dann mit dem Chef der Abteilung oder des Teams, dann mit dem seinem Chef und am Ende mit HR. Und irgendwo im Prozess bekomme ich immer Ablehnung mit einem Feedback das überhaupt nicht passt, wenn man denn überhaupt Feedback bekommt. Hier drängt sich der Verdacht auf, dass die Experten Angst haben und sich nicht mit einem High-Performer messen möchten.

 

Apropos, Feedback ist anscheinend für Firmen ein Fremdwort im Recruitingprozess, genauso wie Infos über den Status. Das hat mich teilweise schon sehr frustriert und manchmal auch sehr wütend gemacht. Ich könnte jetzt Stundenlang drüber schreiben was alles schief läuft und warum die Einstellung mancher Personen zum kotzen ist, aber verschone euch mit. Seit 1.5. habe ich einen Job in Hannover angenommen alls IT-Architekt wo der Geschäftsführer mir als erstes sagte "Sebastian, ich muss meine Mitarbeiter nicht motivieren, ich muss nur alles unterlassen um sie zu demotivieren". Das fand ich total toll! Von Bewerbung an: zwei Gespräche innerhalb zwei Wochen mit Feiertagen dazwischen bis der Vertrag auf dem Tisch war. Das lobe ich und Feier das total, aber sind wir mal ehrlich, alles andere ist einfach nur nicht mehr Zeitgemäß.

 

In der Zeit wo ich einen Job gesucht hatte, wollte ich an meiner Dissertation arbeiten, aber ist mir nicht gelungen, weil dann doch Jobausschreibungen lesen, bewerben und dieser Prozess doch sehr zeitintensiv ist, zumindest wenn was bei rumkommen soll. In der Zeit ist meine Frau mit der Finanzbranche in Berührung gekommen und die Idee ist entstanden, Wissen, dass über die Jahre aufgebaut wurde weiterzugeben. Mir macht das betreuen von Abschlussarbeiten super viel Spaß und Wissen weitergeben ist genau mein Ding. Vor allem weil ich dies auf Augenhöhe mache und nicht den Anspruch erhebe, der Allwissende im Raum zu sein. Habe mir überlegt einen Youtube Kanal zu machen um Wissen weiterzugeben. Als Thema (Draft) habe ich mir überlegt Finanzen, Investitionen, Versicherungen, Gründungen (startups) und Weiterbildungen (speziell Fernstudium) kombiniert. Also aus der Komfortzone raus, an Qualifikationen zu arbeiten, Fixkosten minimieren, Einnahmen maximieren (aber nicht sinnlos, sondern intrinsisch motiviert), Versichert zu sein (aber nicht überversichert), etc. Man könnte es auch als Lebenssituation verbessern nennen (Poltisch wäre das ein sozialer Aufstieg - mag den Satz aber nicht). In dem Zuge beschäftige ich mich seit Wochen (und das macht mir Spaß) was für ein Setup ich zuhause benötige und wie meine Präsentationstechnik ist. Jetzt ist es aber so, dass die Bundesregierung gerade diskutiert ob Content Creator überhaupt über Finanzen und ähnliches aufklären sollten, ohne Nachweise über die Qualifikation. Viele YouTube sagen ja immer "Das ist meine private Meinung, keine Anlageberatung", etc. Ich finde das etwas doof das auch so zu sagen. Dann hab ich mir überlegt, ich werde ja an dem Thema Versicherungen nicht vorbei kommen und möchte eigentlich nicht nur aufklären und dann zum Abschluss Menschen zu anderen schicken, die dann damit Geld verdienen. Geld verdienen ist zwar nicht meine Priorität, sondern Aufklärung, aber warum soll ein anderer dann das Geld mit machen? Also hab ich den Schein für "Geprüfter Fachmann für Versicherungsvermittlung" bei der IHK gemacht und darf nun nach §34d GewO Versicherungen vermitteln und abschließen als Unabhängiger Versicherungsvermittler. Als nächstes mache ich im Juni noch das gleiche als "Finanzvermittlungen" für offene Investitionen (Fonds, ETF, ...) und darf dann nach §34f Abs. 1 GewO auch diese vermitteln. Bedeutet, ich muss nicht sagten dass es meine private Meinung ist, sondern darf das auch als Anlageberatung machen. Das ganze mache ich natürlich erst nach Abschluss meiner Promotion. Damit denke ich, werde ich mich insgesamt von anderen Youtubern abgrenzen. Bin mal gespannt wie das Projekt wird. Das könnt ihr ja dann auf dem Kanal sehen, wenn's soweit ist.

 

Ansonsten habe ich mein erstes Abendstudium an der WBH als Dozent hinter mich gebracht. 8 Tage a 18:00 bis 20:45 (30Min. Pause) Uhr Vorlesung in "Theoretische Grundlagen der Informatik". Um die Tage vorzubereiten habe ich insgesamt ca. 8h Vorbereitung pro Vorlesungstag gebraucht um die Unterlagen (Lehrkonzept) zu erstellen. Ich bin am Ende auf 585 PowerPoint Folien gekommen für die 8 Tage. Ich hatte um die 20 Personen und habe mein bestes gegeben, den Studenten, dass doch teilweise Mathe- und Algorithmenlastige Modul so aufzubereiten, dass es verständlich wird. Hat super Spaß gemacht, ich war aber nach den 8 Tagen sowas von Platt, da ich die meiste Zeit Nachtschichten bis 3 oder 4 Uhr morgens hatte um die Folien zu erstellen.

 

Der Blog geht ja eigentlich um meine Promotion und in den letzten Einträgen ging es eher um alles drum herum. Heute bin ich drauf gekommen mal wieder was zu bloggen, weil ich mich für die FernUni zurückgemeldet habe für das kommende Semester (siehe Bild).

 

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Jetzt hatte ich ja weiter oben bereits erwähnt, dass ich das Thema Youtube erst angehe, wenn ich meine Promotion hinter mich gebracht habe, um nicht noch mehr Baustellen zu öffnen und mal eine zu schließen. Ich hab vor zwei Wochen mit meinem Zweitbetreuer geredet und den Knoten in Kapitel 3 gelöst um die UML-Diagramme die mir fehlen zu erstellen. Das ist eigentlich der letzte Blocker, denn Kapitel 4 ist geschrieben und Kapitel 5 sind die Bilder drin, da muss ich sozusagen nur noch die Bilder beschreiben, Fazit und Ausblick und fertig. Ich habe mir vorgenommen diesen Monat gemütlich, in meinem Tempo die UML-Diagramme zu erstellen und im Juli Vollgas die Dissertation zu beenden, sodass ich wirklich dieses Jahr die Dissertation mindestens abgebe, wenn nicht sogar verteidige. Meine Frau hat ihren Termin für ihre Verteidigung ihrer Dissertation bekommen und ist dann am 4.7. fertig. Ich freue mich da darauf, dass meine Frau die Durststrecke hinter sich gebracht hat. Da kann ich sehr stolz auf sie sein! Und das bin ich auch 🥰

 

Ansonsten haben meine Frau und ich eine weitere Firma gegründet und unsere Nebentätigkeiten alle in dieser gebündelt (incl. später Youtube, etc.). Wir gedenken damit Versicherungsvermittlung, Consulting und auch Forschungen darüber zu betreiben. Angemacht ist es u.a. Abschlussarbeiten und Themen, wo die Studenten Lust haben daraus ein Unternehmen zu kreieren, einen rechtlichen Rahmen zu geben und bei Erfolg dann gemeinsam aus der Firma (Spinn-Off) auszugliedern. So grob der Rahmen. Ich hab auch schon ein Thema das gerade als Pilot fungiert.

 

Aber eins nach dem anderen und wie ich schon gesagt habe, möchte ich Baustellen schließen und mit der Promotion fange ich im Juli (bzw. in der Modellierung diese Woche) an!

 

Wer von euch macht Youtube, wie sieht euer Setup aus und welche Herausforderungen habt ihr?

 

Angenehme Woche wünscht Euch,

Sebastian

10 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Wow, bei Dir ist ja immer viel los und die Taktzahl hoch. Freut mich, dass Du auf den Füßen gelandet bist und jetzt erstmal als IT-Architekt unterwegs bist. Ist sicher auch eine extrem spannende Aufgabe. 

Bei dem Passus über Feedback im Bewerbungsprozess war ich etwas irritiert, denn Du warst doch auch lange genug Führungskraft um die Prozesse zu kennen. So toll Feedback an die Bewerber auch ist, so angreifbar macht man sich auch. Bei uns ist Feedback auch komplett unüblich, bei einer Ablehnung kommt da eigentlich nichts mehr. 

Die Idee mit dem YouTube-Kanal klingt spannend, bin gespannt was man dazu noch von Dir hört. Ich bin ja eher ein Fan davon, dass man unabhängige Beratungsleistung einkauft und nicht den Berater "per Provision von der Versicherung" implizit bezahlt. Vielleicht wäre das noch ein alternativer Ansatz auch für Dich -- von solchen Beratern gibt es wohl noch relativ wenige, da viele Menschen lieber die vermeintlich "kostenlose" Variante nutzen. 

Auch sehr interessant mit dem Abendstudium als Dozent. Klingt ziemlich heftig, aber zumindest wohnst Du ja in der Nähe ;-). 

Weiterhin viel Kraft für die vielen parallel laufenden Themen!

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vor 8 Stunden schrieb Steffen85:

Bei dem Passus über Feedback im Bewerbungsprozess war ich etwas irritiert, denn Du warst doch auch lange genug Führungskraft um die Prozesse zu kennen. So toll Feedback an die Bewerber auch ist, so angreifbar macht man sich auch. Bei uns ist Feedback auch komplett unüblich, bei einer Ablehnung kommt da eigentlich nichts mehr. 

Das stimmt, ich war selbst auch FüKr, aber mir war es immer total egal ob man sich angreifbar macht oder nicht. Wertschätzendes Feedback gehört für mich einfach dazu.

 

In dem Fall meinte ich aber was anderes, wenn eine Firma die Unterlagen sichtet und dann eine Blabla-Absage erteilt ist das eine Sache. Wenn ich aber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werde und dann ein Feedback bekomme, dann sollte das auch den Grund widerspiegeln und nicht "falsch" sein. Ein falsches Feedback bringt mir gar nichts, dann lieber gar keins. Bei der Berufung zur Professur verstehe ich noch "kein Feedback", aber nach einem Bewerbungsgespräch was falsches zu sagen, ist Mist!

Beispiel: Ich suche einen Sänger mit hoher Stimme. Michael Jackson bewirbt sich und singt vor. Ich nehme ihn nicht, weil er die Stimme nicht hoch ist und man jemanden sucht mit einer hohen Stimme - oder noch besser, er ist unauffällig. Häh?! Sag doch einfach, dass er zu gut ist und Du nicht neben ihm singen willst, weil Du Angst hast, dass sich keiner mehr für dich auf der Bühne interessiert, aber sag nicht, er kann nicht singen, denn das stimmt einfach nicht.

 

Wenn Du sagst, hey ich suche eine weibliche Sängerin, weil der Rest der Band ist schon männlich, dann wäre das ehrlich und nachvollziehbar. Vielleicht wird's dadurch klarer.

 

  

vor 8 Stunden schrieb Steffen85:

..., aber zumindest wohnst Du ja in der Nähe ;-). 

Weiterhin viel Kraft für die vielen parallel laufenden Themen!

Das Abendstudium war Online.

Ansonsten Danke!

Bearbeitet von SebastianL
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Immer wenn ich Deinen Blog lese, komme ich mir bei Deinem Pensum wieder hart unbedeutend und wie ein niederer Low Performer vor. Daher kann ich mich nur wiederholen, wenn ich sage: Chapeau! 😅

Zumindest aber kann ich sagen: Willkommen im Club der Architekten - auch, wenn das vmtl. nur zeitlich begrenzt der Fall ist😎

Was mich bei Deiner Frau interessieren würde: Wird die Diss auch regulär publiziert? Soweit ich ihr auf den üblichen Netzwerken folge, ist das ja ein ziemlich spannendes Thema. Würde mich daher freuen, wenn man bei Gelegenheit durch die Diss stöbern kann 😉

 

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vor 16 Stunden schrieb MartinGS:

Was mich bei Deiner Frau interessieren würde: Wird die Diss auch regulär publiziert? Soweit ich ihr auf den üblichen Netzwerken folge, ist das ja ein ziemlich spannendes Thema. Würde mich daher freuen, wenn man bei Gelegenheit durch die Diss stöbern kann 😉

 

Das kann ich Dir sagen, wenn Sie fertig ist. Ich weiß es selbst nicht

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Wegen Finanzen einem was beibringen... 

Hast du genügend hohe eigene Einnahmen im Jahr? Könntest du davon leben?

Sogar gut und bist NICHT auf einen Job angewiesen?

Glückwunsch, du hast den Realitätstest geschafft. 

 

Viele Fianz-Youtuber sind in Sachen Finanzen schwach unterwegs und das echte Geld - also deren Einnahmen - wird nur durch Youtube Einnahmen verdient und nicht durch eigene Finanzinvestitionen.

Siehe Vermietertagebuch... und ähnliche Experten, die dann auch Kunden Coachen wollen...

Ich finde Marc Friedrich als Finanz-Youtuber sehr glaubhaft, er ist ebenfalls Vermögensberater.

Und ich traue ihm zu, dass es locker von seinen eigenen Invests leben kann. Von seinen Büchern auf jeden Fall.

Evtl. schwebt dir ähnliches vor?

 

 

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vor 13 Stunden schrieb der_alex:

Evtl. schwebt dir ähnliches vor?

Ich möchte den Leuten nicht erzählen wie Sie in 24h x Tausend EUR verdienen. Ich kann nicht von meinem Ersparten leben, aber das ist auch nie mein Ziel gewesen. Möchte den Menschen auch nicht erzählen, wenn Du den oder den ETF kaufst, wirst Du langfristig Millionär. Alles Schwachsinn und ich sehe das wie Du, viele YouTuber wollen Geld verdienen. Ich will kein Geld mit verdienen, ich will eine Geschichte erzählen und den Leuten Methoden zeigen, die sie, wenn sie diese gut finden übernehmen oder nicht. Es geht auch nicht nur um Finanzen, sondern um den Status Quo zu hinterfragen und bewusste Entscheidungen zu treffen, die Dein Leben mittelfristig bis langfristig verändern (definitiv NICHT kurzfristig).

 

In ETF zu investieren wäre eine Methode, die Dir aber nichts bringt, wenn Du jeden Monat gerade so über die Runden kommst, oder Dir das Geld nicht reicht. Was bringt Dir dann das "dumme" Geschwätz von mir zu sagen, wenn Du 1.850€ über 30 Jahre mtl. investierst, dann wirst Du mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit zum Millionär (3% Zinsen p.a. - 2,64 effektiv, 0,35% Kosten p.a.), bzw. Multimillionär mit annähernd 3 Mio. (9% Zinsen p.a. - 8,622 effektiv, 0,35% Kosten p.a.). Die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen, aber im Ernst, wer hat knapp 2T€ mtl. übrig und was bringt es Dir in 30 Jahren das Geld zu haben, wenn Du z.B. schon 40 bist? Du kannst natürlich die Risikoklasse erhöhen und in Turbos investieren und dann kannst Du bereits mit 10T€ pro Tag 10T€ verdienen oder eben 10T€ verlieren (höchstwahrscheinlich letzteres). Wenn Du aber Geld übrig hast und nichts mit machst, wäre es sicherlich eine Idee, das Geld in ETF zu stecken. Dann kommt es darauf an, wie alt bist und was Deine Ziele sind.

 

Interessant wird es ja, wenn ich es schaffe, einen Job zu finden, der mir einfach 2T€ mehr im Monat zahlt, ohne das ich höhere Ausgaben habe. Dafür muss ich aber ggf. erst investieren (z.B. Studium). Eine andere alternative ist ja, sich seiner Ausgaben bewusst zu machen und z.B. Spontankäufe zu minimieren oder gar komplett auszuschießen. Sich Budgetlimits zu setzen und die einzuhalten (oder bewusst zu überschreiten). Dinge zu machen die einem Spaß machen oder sich dort hin arbeiten zu Dinge die einem Spaß machen. Seine Employabillity auszubauen um keine Existenzängste zu haben.

 

Als ich am Anfang studiert hab, hatte ich viele Ängste, wie ob ich es überhaupt schaffe. Ich hatte mir vorgestellt, dass ich 4 Jahre keine Freizeit haben werde und nur lernen muss. Am Ende und Rückwirkend war es die Beste Zeit, schon alleine, weil ich meine Frau kennengelernt habe. Und heute kann ich viele Dinge machen die mir Spaß bereiten und habe dadurch so unendlich viele Möglichkeiten Geld zu verdienen, suche mir aber nur die aus, auf die ich Lust habe. Das ist so viel Wert im Leben!

 

Das möchte ich mitgeben, zum Reflektieren anregen, Methoden an die Hand geben.

Obs gut wird? Keine Ahnung! Ob Leute auf mich Bock haben? Auch keine Ahnung, aber ich hab Bock es rauszufinden.

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Am 4.6.2024 um 22:07 schrieb SebastianL:

Sag doch einfach, dass er zu gut ist und Du nicht neben ihm singen willst, weil Du Angst hast, dass sich keiner mehr für dich auf der Bühne interessiert, aber sag nicht, er kann nicht singen, denn das stimmt einfach nicht.!

Gerade diesbezüglich in der Karriereberatung der VDI Nachrichten passend gelesen: 

 

"Gehen Sie davon aus, dass eine 100%-Erfüllungsquote der Anforderungen das erstrebenswerte Maximum darstellt. Bei Überschreiten dieser Grenze droht bereits das Urteil „Überqualifikation". Ein so eingestufter Bewerber wird, so die Prognose, entweder zu viel fordern, letztlich doch den Vertrag nicht unterschreiben oder nach kurzer Tätigkeit im neuen Job unzufrieden werden [...] "

 

Denke nicht, dass Personalentscheider "Angst" vor dir haben. Du bist nur evtl. einfach für die Stellen überqualifiziert. Zuviel Bildung kann auch Nachteile haben 😪. Aber hat ja sich alles gut bei dir geklappt 👍🏻

Am 4.6.2024 um 22:07 schrieb SebastianL:

Das Abendstudium war Online.

Ah, cool. Dachte das ist dieses neue Präsenz-Konzept der WBH. Machst du das jetzt regelmäßig, nachdem der Invest in die Unterlagenvorbereitung schon getan ist? 

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vor einer Stunde schrieb Steffen85:

Ah, cool. Dachte das ist dieses neue Präsenz-Konzept der WBH. Machst du das jetzt regelmäßig, nachdem der Invest in die Unterlagenvorbereitung schon getan ist? 

hab ich nicht vor. Springe aber ein, wenn Bedarf ist.

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Zitat

Wer von euch macht Youtube, wie sieht euer Setup aus und welche Herausforderungen habt ihr?

 

Setup ist gerade für den Anfang gar nicht so entscheidend und kommt neben dem Budget auch auf den vorhandenen Platz an. Wirst Du einen eigenen Raum als Studio haben, wo alles stehen bleiben kann? Oder geht es eher darum, Videos am Arbeitsplatz aufzunehmen?

 

Die Produkte von elgato sind ingesamt schon ausgereift, hochwertig, aufeinander abgestimmt und einfach in der Benutzung, auch wenn es für jeden einzelnen Bestandteil vermutlich von anderen Herstellern bessere Produkte gibt.

 

Ton finde ich sehr wichtig. Die Mikrofone von shure sind hier hochwertig. Allerdings am Besten in der Qualität, wenn Du nah dran bist - und dann im Video sichtbar, was viele cool finden, mich aber zum Beispiel stören würde.

 

Und wie viel Aufwand möchtest Du betreiben, also, um beim Ton zu bleiben, bist Du bereit, einen Verstärker, Mischpult etc. zwischenzuschalten, oder eher plug-and-play?

 

Was Herausforderungen angeht ist hier wohl die Größte, erstmal Bekanntheit und Reichweite aufzubauen. Da ist die YouTube-Welt schon sehr laut geworden, sowohl was die Titel, als auch die Thumbnails angeht. Und es braucht für den Algorithmus sehr regelmäßig hochgeladenen Content. Was auch zu der Seuche der Re-Uploads geführt hat oder das zum Beispiel aus Interviews Häppchen nach und nach nochmal hochgeladen werden. 

 

Vieles, was ich ganz bewusst nicht mitmache. 😉 Sehe mich aber auch nicht (mehr) als typischen YouTuber, diese coolen Zeiten sind vorbei.

 

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Ja, ich hab einen Raum den ich nutze.

Kamera nutzen die meisten Sony alpha. Mickrofon entweder Shure (oversized weil Youtube runter sampled) oder Rode. Das Thema ist, die einzelteile sind nicht so teuer, aber in Summe. Dann kommt boch ein Weitwinkelobjektiv, Lampen, Schirme für weiches Licht, Software und PC, Kabel, Stromversorgung, Speicherkarten, Stative etc. dazu. Die Summe machts.

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