Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    115
  • Kommentare
    323
  • Aufrufe
    3.708

Das Ziel wird zur Nebensache

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
paulaken

52 Aufrufe

Das Studium schleift gerade massiv, nur die Lesezeiten auf dem Weg zur Arbeit kann ich halten. Alles andere bricht weg. Der Job eskaliert, Freitag war ich für einen Moment in dem Zwiespalt zwischen Kündigung und Amoklauf. Beides habe ich gelassen. Privat wird immer mehr zu einer Katastrophe. Die Decke über den Kopf und heulen wäre da das einzig angemessene. Aber was solls, Lächeln aufsetzen, weitermachen, wird schon werden...


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


8 Kommentare


woran hängt's denn?

was am Job "eskaliert"? die Arbeitsmenge? die Beziehung zu Kollegen/Vorgesetzten? die Freude (hier wohl eher nicht-Freude) an der Arbeit/Tätigkeit?

und wieso wird das Privatleben gleichzeitig zur Katastrophe? bringst du vielleicht schlechte Laune von der Arbeit mit nach Hause und lässt sie dann an deiner Familie aus? oder hat das berufliche Desaster nichts mit der privaten Katastrophe zu tun?

Die Decke über den Kopf und heulen wäre da das einzig angemessene

das hilft zwar, aber leider nur vorübergehend - wenn du die Decke wieder weglegst, ist alles leider beim alten...aber vielleichst konntest du immerhin Stress abbauen und Kraft sammeln.

Aber was solls, Lächeln aufsetzen, weitermachen, wird schon werden...

die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, aber sich nur darauf zu verlassen ist auch nicht immer das richtige....

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@dadi

im job sind es zwei große hauptthemen:

1. projekt komplett falsch geplant, ich rette es, indem ich seit drei wochen 60-70h die woche kloppe, geht auf dauer nicht. dazu unfähiger pl, der kommunikation und planung für unnötig hält (kannst mal schnell, dauert ca 4h, brauchs sofort - typisches telefonat momentan)

2. chef lebt in ner traumwelt. rief mich freitag ins büro: du bist momentan so ausgelaugt, geh mal nicht nach jeder zeile code zum rauchen, dann machst du auch weniger fehler. und nein, keine versteckte kamera, er meinte es ernst. teamleiter saß daneben, genauso fassungslos. auslöser eine szene am vorabend, nach 19uhr, also seit 2h freizeit (überstundenausgleich gibt es nicht), ich rauche direkt nacheinander zwei zigaretten und rede parallel mit einem kollegen über das projekt

privat:

meine tante liegt im sterben, ist pflegefall seit einigen jahren, mein opa pflegt sie und baut gerade stark ab. man kann fast täglich sehen, wie es schlimmer wird. mama versucht es auszugleichen, indem sie einen teil der pflege übernimmt, schafft es aber kaum neben vollzeitjob und enkel im haushalt. ich bin 700km entfernt und kann nichts tun. kriege nichtmal ein paar tage frei um hinzufahren und wenigstens ein paar tage etwas abnehmen zu können...

und weil das nicht reicht, bin ich momentan überempfindlich, verstehe schnell was falsch und das macht die beziehung und der umgang mit dem freundeskreis nicht einfacher. aber die haben zum glück ne menge verständnis...

nur drauf verlassen bringt gerade gar nichts, ich sehe im prinzip zu, wie demnächst alles zusammen bricht. aber außer bewerbungen schreiben (in die ecke meiner familie) und abwarten, kann ich nicht mehr machen...

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Der Tag hat 24 Stunden, da kann man ziehen und drücken, wie man will, er wird nicht länger. Fakt ist auch, dass man einen Teil dieser Stunden schlaften, essen, sich waschen, etwas einkaufen etc. muss.

Die Konsequenz aus dieser epochemachenden Erkenntnis? Drei Baustellen dieser Größenordnung gehen nicht gleichzeitig in den Tag. Sie müssen also Prioritäten setzen.

Sie können mit 700km Entfernung die Pflege Ihrer Tante nicht übernehmen, außer Sie bekommen zwei oder drei Wochen Urlaub und das geht zur Zeit ja wohl nicht. Obwohl - ich würde vielleicht versuchen´, das durchzusetzen. Das hätte auch den Vorteil, dass Sie aus dem blöden Projekt raus sind für den Augenblick und PL und Chef ein bisschen im eigenen Saft schmoren könnten. Würde ihnen vielleicht gut tun! ;)

Wenn das nicht geht, dann bieten Sie Ihrer Mutter an, aus der Ferne einen Pflegedienst zu organisieren. Reden Sie diesbezüglich mit dem Arzt, der Krankenkasse... Wenn da täglich jemand für die Grundversorgung kommt, dann entlastet das auch.

Studium kommt für die nächsten ein oder zwei Wochen in die Warteschleife. Oder Sie nutzen nur Ihre Lesezeiten wie bisher und dann ist für den Augenblick gut damit.

Gute Laune verströmen müssen Sie in einer solchen Situation nicht. Das ist echt überflüssig!

Alles Gute!

Sabine Kanzler

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

PS:

Bewerbungen schreiben so auf die Schnelle würde ich im Moment auch lassen....

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Klingt echt nach ner beschissenen Situation.

Wünsche Dir viel Kraft, um über den Berg zu kommen!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Klapperstrauß

Geschrieben

Von mir ebenfalls alles Gute. Ich hoffe, die Situation wird sich schnell für dich bessern.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Also einfach "weitermachen" würde ich Dir nicht empfehlen - kann sonst gut passieren, dass es bald nicht mehr so weitergeht.

Wenn ich es richtig verstehe, bist Du doch nicht die Projektverantwortliche. Wäre es da nicht der Job des PL, das Projekt zu retten, bevor es vor die Wand fährt? - Im Zweifel wird er doch auch für den Erfolg "belohnt".

Ich finde es im übrigen beachtlich, dass Du es trotz allem noch schaffst, Dich während der Fahrten auf das Lesen Deiner Studienbriefe zu konzentrieren.

Jetzt aus dem Affekt handeln würde ich auch nicht, aber schon überlegen, wo Du was ändern kannst. Vielleicht im Job deutlich machen, dass es so nicht weiter gehen kann?

Wie es auch wird, viel Kraft wünsche ich Dir für die nächste Zeit.

Viele Grüße

Markus

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

also ich würde auch genau überlegen, wo ich was anders machen kann....und vielleicht wirklich ein paar Tage Urlaub durchdrücken. So wie du geschrieben hast, dauert es nicht mehr lange mit deiner Tante. Da können ein paar Tage schon gewaltig was ausmachen.

Es gibt auch mittlerweile die Möglichkeit des Plegeurlaubs (http://de.wikipedia.org/wiki/Pflegezeitgesetz) - vielleicht könnte das dir oder deiner Mutter auch helfen.

Ich drück dir die Daumen, dass du das alles gut überstehst

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link