Blog Fernstudienakademie

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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Wer ist der letzte Mann? (bzw. die letzte Frau?)

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Fernstudienakademie

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In diesem Fernlehrgang der Fernstudienakademie soll es ja nicht nur darum gehen, dass die späteren Teilnehmer wissen, wie sie ein Buch schreiben können. Vielmehr sollen sie auch lernen, wie man denn andere Textsorten „dichtet“, die ein Autor „auch noch können sollte“.

Da stellt sich nun natürlich die Frage: Muss denn ein Autor wirklich zu einem „Allround-Dichter“ werden? Ist das nicht nur Firlefanz?

Meiner Meinung nach nicht! Man muss sich nämlich vorstellen, dass ein „guter“ Verlag ein neues Buch selbstverständlich auch in seine komplette Vermarktungsmaschinerie aufnimmt:

  • Die Neuerscheinung wird auf der Webseite des Verlags und im Rahmen eines Gesamtkataloges vorgestellt.

  • Falls der Verlag auf Buchmessen präsent ist, wird er das Buch auch dort präsentieren.

  • Für manche Bücher werden sogar Flyer, Werbepostkarten oder sonstige Medien gedruckt, mit denen das Buch beworben wird.

  • Zumindest die großen Verlage schicken auch Vertreter in die Buchhandlungen, die den Buchhändlern die jeweiligen Neuerscheinungen präsentieren.

Ein Verlag legt sich also (wenn es ein „guter“ Verlag ist) ganz schön ins Zeug in Sachen Marketing!

Der Haken ist nur: Wenn das Buch nicht mehr zu den Neuerscheinungen zählt oder vielleicht nicht der Haupttitel der Saison war, auf den ohnehin fast alle Marketing-Bemühungen des Verlages abzielten, dann gibt es nur noch einen einzigen Menschen, der etwas in Sachen Buchmarketing unternimmt: eben den letzten Mann – bzw. die letzte Frau – den Autor!

Damit das Buch möglichst langfristig im Gespräch bleibt, kann (und muss!) der Autor eine ganze Menge tun:

  • Er kann Zeitungsartikel zu seinem Thema schreiben.

  • Er kann ein etwaiges neues Buchprojekt „bebloggen“.

  • Er kann an Fachtagungen teilnehmen und sein Thema den Fachkollegen präsentieren.

  • Er kann sich und sein Buch auf einer eigenen Webseite vorstellen.

Und: Wer ist da wohl der beste „Profi“, wenn es um die Erstellung solcher Texte geht? Wer kennt sich mit dem Buchinhalt richtig gut aus? Und wer hat am meisten davon, wenn das Buch im Gespräch bleibt?

Klar – der Autor! Damit dies gut klappt, sollen unsere Teilnehmer (= die angehenden Autoren) auch noch die ein oder andere neue Textsorte kennen und nutzen lernen.

Anne Oppermann

In diesem Zusammenhang eine Frage an Euch: In vielen Büchern (nicht nur aus dem Sachbuchgenre) findet man den Link zu der Webseite eines Autors. Schaut Ihr euch diese Seiten eigentlich an? Welche Erwartungen habt Ihr an eine solche Autorenseite? Was soll also drauf stehen?


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25 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

In vielen Büchern (nicht nur aus dem Sachbuchgenre) findet man den Link zu der Webseite eines Autors. Schaut Ihr euch diese Seiten eigentlich an? Welche Erwartungen habt Ihr an eine solche Autorenseite? Was soll also drauf stehen?

Bei Romanen gehe ich seltener auf die Webseite. Manchmal interessiert mich aber dort auch mehr zum Hintergrund des Autors und ich erwarte dann auf der Homepage mehr Infos zur Person und ihrem Hintergrund.

Bei Sachthemen erwarte ich auf der Homepage Korrekturen und Updates zum Buch, vielleicht auch ergänzende Materialien wie zum Beispiel Checklisten und Arbeitsblätter zum Download. Eine solche (dann bitte auch aktuell gehaltene) Webseite ist mir im übrigen lieber, als eine beigelegte CD-ROM.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Hallo Markus

Meinst du denn, dass sich dann auch eine separate Webseite zum Buch lohnenn würde?

Habe gerade ganz schnell ein Beispiel so einer Buch-Webseite ergoogelt:

http://www.alles-zufall.de/

Buch und Autor kenne ich nicht; mir ging es eher um das Phänomen "Webseite zum Buch"...

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Markus Jung

Geschrieben

Meinst du denn, dass sich dann auch eine separate Webseite zum Buch lohnenn würde?

Gerade wenn man sonst nicht schon mit einer umfangreichen Präsenz im Web ist, lohnt sich das meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Die von Dir genannte Buch-Webseite gefällt mir zum Beispiel gut, weil sie sehr informativ und übersichtlich gestaltet ist. Was mir dort aber fehlt, sind Updates, Errata und auch die Möglichkeit zur Interaktion.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Also muss, wenn ich Dich richtig verstehe, ein Autor in gewisser Weise auch Web 2.0- tauglich sein, damit das Buch Erfolg hat...?

An welchen Kriterien macht sich denn eine solche 2.0-Tauglichkeit eines Autors fest? Wie lernt und "übt" man das am besten?

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Markus Jung

Geschrieben

Also ich denke, ein Autor kann auch ohne Web 2.0 Kenntnisse und auch ganz ohne eine Homepage erfolgreich sein. Aber wenn er alle Möglichkeiten ausnutzen möchte, sollte er auch über diese Kanäle nachdenken. Dazu könnte zum Beispiel auch die Nutzung von XING, Facebook, Twitter, YouTube usw. gehören.

Lernen könnte man das zum Beispiel mit einem Fernlehrgang - das ILS bietet da zum Beispiel bald was an:

http://www.fernstudium-infos.de/ils/29146-ils-entwickelt-fernlehrgang-social-media-manager.html

Alternativ gibt es natürlich auch Bücher, aber gerade zum üben scheint mir ein Fernlehrgang gut geeignet, weil man die Sachen dann gleich mit den Kommilitonen ausprobieren kann.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich habe den Eindruck, dass Belletristiker ganz sicher (noch?) ohne Web2.0. auskommen können - aber dass es auch bei denen manchmal besser liefe, wenn sie auch bei Xing, Facebook und Co mitmischen würden.

Wer allerdings ein Sachbuch schreibt, sollte m.E. unebdingt internetaffin sein, um sich selbst und das eigene Werk besser zu vermarkten. Denn bei Sachbuchautoren ist ja ein entsprechender Buchtitel oft auch ein (wichtiger!) Mosaikstein im gesamten Selbstmarekting.

Wer dann keine eigene Webseite hat und auch sonst nicht im Internet vertreten ist, nimmt sich selbst eine ganze Menge "Vermarktungspotenzial".

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Es veröffentlichen ja auch eine ganze Reihe von Autoren über BoD - die müssen die gesamte Vermarktung in die eigenen Hände nehmen.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Sabine

Mit einer BoD-Autorin werde ich übrigens demnächst auch noch ein Interview führen. Da geht es dann ganz bestimmt auch um das Thema Buch-Vermarktung...

Du bist ja jetzt auch Autorin: Was hast Du als "letzte Frau" denn schon für Dein Buch gemacht? Mit welchem Erfolg? Welche weiteren Aktionen planst Du noch?

neugierige Grüße

Anne

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Dazu sage ich jetzt nichts - und Du weißt auch, warum!

Obwohl: Ein bisschen kann ich sagen....

Ich werde als nächstes im August für zwei Wochen ein Expertenforum in deren Jobbörse moderieren und in dem Zusammenhang wird auch das Buch vorgestellt.

Und dann wird das Buch (neben drei kleineren Coachings in einem bestimmten Umfang) als Preis bei einem Studentenvorteilsclub verlost - was toll ist, denn der hat eine ziemliche Reichweite.

Und wenn dann die Sache mit der Pressemitteilung des Verlags geklärt ist, dann werde ich das Buch in verschiedenen Foren vorstellen.

Ergebnisse? Aktuelle Verkaufszahlen bekommt man ja nicht, allerding schreiben mich ein paar Leute an, von denen ich im Leben noch nichts gehört habe und erzählen mir, dass sie mein Buch gekauft haben und dass es hilfreich ist. Das ist natürlich fein!

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Markus Jung

Geschrieben

Aktuelle Verkaufszahlen bekommt man ja nicht,

Nicht, auch nicht, wenn man mal beim Verlag nachfragt?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Nein, die sagen Dir nur, wieviel Exemplare an den Buchhandel ausgeliefert wurden. Damit weiß aber noch keiner, wieviele davon als Remittenden irgendwann zurück kommen, auch der Verlag nicht.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Markus und ich bekommen die Verkaufszahlen von unserem epochalen Werk *g* eigentlich regelmäßig mitgeteilt.

Aber die werde ich hier jetzt nicht verraten... :P

Bei Dir Sabine scheint aber die PR-Maschinerei schon ganz schön in Gang zu kommen. Spannend...

Guckst Du auch mal ab und an bei amazon nach dem Verkaufsrang? Da hat man schon mal eine ungefääähre Hausnummer, wie "beliebt" das eigene Werk derzeit ist.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich hab schon eine Zahl über die ausgelieferten Bücher, so ist das nicht. Ich habe auch schon die erste (vertraglich festgelegte) Marge als Honorar bekommen - die ist aber höher als das, was bisher ausgeliefert wurde. Also kauft, Leute!!! Und wenn Ihr's nicht braucht, dann verschenkt es weiter....;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Nee, nee Sabine: Erst muss natürlich Markus und mein Buch gekauft (und ggf. verschenkt werden) und dann ist Deins dranne. Wir waren schließlich zuerst da, oder Markus?

;) ;) ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Ich denke, der Trend geht bei Fernstudenten zum Zweitbuch, so dass auch beide Bücher "drin" sein sollten. ;-)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Herr Jung, kann man in dem System hier auch Mehrfachherzchen vergeben???

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Markus Jung

Geschrieben

Ne, das geht leider nicht...

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Guckst Du auch mal ab und an bei amazon nach dem Verkaufsrang? Da hat man schon mal eine ungefääähre Hausnummer, wie "beliebt" das eigene Werk derzeit ist.

Nachdem ich mitbekommen habe, wie dort sich die Zahlen ergeben, kann man das auch lassen. Denn amazon bezieht seine Bücher nicht unbedingt direkt vom Verlag, sondern von verschiedenen Großhändlern. Auf gut Deutsch: Kein Mensch weiß die Zahlengrundlagen, aufgrund deren die Datenbank dort die Berechnungen erstellt.

Das kann man ja auch bei den Buchempfehlungen sehen: Wenn man nach sehr unterschiedlichen Genres sucht (z.B. Philosophisches, Kochbücher und Bildbänden zu den frühren Ostgebieten), dann kollabiert der Allogarithmus und weiß nicht mehr, was er dir sagen soll.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Boah, Sabine - kennst Du schwere Wörter: "Allogarithmus". Wow! ;)

Geht denn bei Fernstudis auch der Trend zum Drittbuch? Ich hoffe ja ein wenig, dass die netten Menschen hier auch noch mein "Fit für den Fernunterricht" ordern. Das schwächelt derzeit etwas... ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Nicht so ganz! Man schreibt ihm so: Algorithmus

*schämganzdoll*

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Weißte, ich Geistesblondine habe noch nicht mal gemerkt, dass das Wort falsch geschrieben war.

Dann duck ich mich mal doppelt wech... ;)

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werkstattschreiber

Geschrieben

Man traut sich fast nicht sich in eure private kleine Diskussion einzumischen. ;)

Dennoch, um zum Thema zurück zu kommen: Ich möchte zumindest wissen, wann der Autor geboren (Jahr) ist, wo er lebt und welche Bücher er sonst noch verfasst hat bzw. ob etwas Neues geplant ist. Das macht ihn einfach menschlich und greifbar, auch wenn man den Autor danach immer noch nicht kennt. Das wären auch so die Dinge, die ich selbst preisgeben würde. Bei Amazon schaue ich mir die Autorenseiten immer an, die Rezensionen zu den Büchern lese ich nur sporadisch. Meist lasse ich ich mich vom Text zum Inhalt, dem Titel selbst und / oder dem Cover verleiten, das Buch haben zu wollen oder nicht.

Um zu eurer Diskussion etwas beizutragen: Annes' und Markus' Buch ist doch ganz anderer Natur als Frau Kanzlers Buch, deswegen spricht nichts dagegen, dass man nicht beide Bücher im eigenen Regal (und gelesen) haben sollte!

Viele Grüße

werkstattschreiber

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Hallo Werkstattschreiber

Das finde ich wirklich interessant, dass Du den Autorenseiten bei amazon mehr Gewicht beimisst als etwaigen Rezensionen.

Ich muss gestehen, dass ich nur selten die Autorenseiten bei amazon anschaue. Wenn, dann gucke ich eher bei den "offiziellen" Autorenwebseiten.

Würdest Du als Autor denn neben einer Amazon-Seite auch eine "offizielle" Website ins Netz stellen, auf der Du Dich und Deine Werke vorstellst? Was würdest Du auf dieser Seite preis geben über Dich? Wäre z.B. ein Foto dabei? Wäre Dein Famileinstand erwähnt? Deine Hobbies? Deine literarischen Vorbilder?

Viele neugierige Grüße

Anne

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Bei Romanen gehe ich seltener auf die Webseite. Manchmal interessiert mich aber dort auch mehr zum Hintergrund des Autors und ich erwarte dann auf der Homepage mehr Infos zur Person und ihrem Hintergrund.

Bei Sachthemen erwarte ich auf der Homepage Korrekturen und Updates zum Buch, vielleicht auch ergänzende Materialien wie zum Beispiel Checklisten und Arbeitsblätter zum Download. Eine solche (dann bitte auch aktuell gehaltene) Webseite ist mir im übrigen lieber, als eine beigelegte CD-ROM.

Dem kann ich mich nur anschließen. Ich besuche auch manchmal Autorenseiten, vor allem, um zu erfahren, ob der Autor noch weitere Bücher geschrieben hat und freue mich immer über hilfreiche Tools, die auf der Homepage hinterlegt sind.

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werkstattschreiber

Geschrieben

Würdest Du als Autor denn neben einer Amazon-Seite auch eine "offizielle" Website ins Netz stellen, auf der Du Dich und Deine Werke vorstellst? Was würdest Du auf dieser Seite preis geben über Dich? Wäre z.B. ein Foto dabei? Wäre Dein Famileinstand erwähnt? Deine Hobbies? Deine literarischen Vorbilder?

Dennoch, um zum Thema zurück zu kommen: Ich möchte zumindest wissen, wann der Autor geboren (Jahr) ist, wo er lebt und welche Bücher er sonst noch verfasst hat bzw. ob etwas Neues geplant ist. Das macht ihn einfach menschlich und greifbar, auch wenn man den Autor danach immer noch nicht kennt. Das wären auch so die Dinge, die ich selbst preisgeben würde.

Obiges hatte ich geschrieben und ehrlich gesagt noch nicht weiter darüber nachgedacht. Rein hypothetisch: Ich würde, wenn ich einen Verlag gefunden hätte und meinen Roman zu einem Ende bringe, durchaus auch eine Webseite dafür anlegen, um diesen zu bewerben. Welche Angaben ich dort machen würde, kann ich aber immer noch nicht so genau sagen. Ich glaube, das entscheidet sich, wenn es soweit ist. Wie viel will man preisgeben? Was glaubt man, dass es den Leser über den Roman hinaus interessiert, das ich nicht oben schon erwähnt habe?

Viele Grüße

werkstattschreiber

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
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      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
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    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..