Blog Fernstudienakademie

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    133
  • Kommentare
    1.411
  • Aufrufe
    9.422

Fernlehrgang SachbuchautorIn: Wer ist der letzte Mann? (bzw. die letzte Frau?)

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Fernstudienakademie

78 Aufrufe

In diesem Fernlehrgang der Fernstudienakademie soll es ja nicht nur darum gehen, dass die späteren Teilnehmer wissen, wie sie ein Buch schreiben können. Vielmehr sollen sie auch lernen, wie man denn andere Textsorten „dichtet“, die ein Autor „auch noch können sollte“.

Da stellt sich nun natürlich die Frage: Muss denn ein Autor wirklich zu einem „Allround-Dichter“ werden? Ist das nicht nur Firlefanz?

Meiner Meinung nach nicht! Man muss sich nämlich vorstellen, dass ein „guter“ Verlag ein neues Buch selbstverständlich auch in seine komplette Vermarktungsmaschinerie aufnimmt:

  • Die Neuerscheinung wird auf der Webseite des Verlags und im Rahmen eines Gesamtkataloges vorgestellt.

  • Falls der Verlag auf Buchmessen präsent ist, wird er das Buch auch dort präsentieren.

  • Für manche Bücher werden sogar Flyer, Werbepostkarten oder sonstige Medien gedruckt, mit denen das Buch beworben wird.

  • Zumindest die großen Verlage schicken auch Vertreter in die Buchhandlungen, die den Buchhändlern die jeweiligen Neuerscheinungen präsentieren.

Ein Verlag legt sich also (wenn es ein „guter“ Verlag ist) ganz schön ins Zeug in Sachen Marketing!

Der Haken ist nur: Wenn das Buch nicht mehr zu den Neuerscheinungen zählt oder vielleicht nicht der Haupttitel der Saison war, auf den ohnehin fast alle Marketing-Bemühungen des Verlages abzielten, dann gibt es nur noch einen einzigen Menschen, der etwas in Sachen Buchmarketing unternimmt: eben den letzten Mann – bzw. die letzte Frau – den Autor!

Damit das Buch möglichst langfristig im Gespräch bleibt, kann (und muss!) der Autor eine ganze Menge tun:

  • Er kann Zeitungsartikel zu seinem Thema schreiben.

  • Er kann ein etwaiges neues Buchprojekt „bebloggen“.

  • Er kann an Fachtagungen teilnehmen und sein Thema den Fachkollegen präsentieren.

  • Er kann sich und sein Buch auf einer eigenen Webseite vorstellen.

Und: Wer ist da wohl der beste „Profi“, wenn es um die Erstellung solcher Texte geht? Wer kennt sich mit dem Buchinhalt richtig gut aus? Und wer hat am meisten davon, wenn das Buch im Gespräch bleibt?

Klar – der Autor! Damit dies gut klappt, sollen unsere Teilnehmer (= die angehenden Autoren) auch noch die ein oder andere neue Textsorte kennen und nutzen lernen.

Anne Oppermann

In diesem Zusammenhang eine Frage an Euch: In vielen Büchern (nicht nur aus dem Sachbuchgenre) findet man den Link zu der Webseite eines Autors. Schaut Ihr euch diese Seiten eigentlich an? Welche Erwartungen habt Ihr an eine solche Autorenseite? Was soll also drauf stehen?


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


25 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

In vielen Büchern (nicht nur aus dem Sachbuchgenre) findet man den Link zu der Webseite eines Autors. Schaut Ihr euch diese Seiten eigentlich an? Welche Erwartungen habt Ihr an eine solche Autorenseite? Was soll also drauf stehen?

Bei Romanen gehe ich seltener auf die Webseite. Manchmal interessiert mich aber dort auch mehr zum Hintergrund des Autors und ich erwarte dann auf der Homepage mehr Infos zur Person und ihrem Hintergrund.

Bei Sachthemen erwarte ich auf der Homepage Korrekturen und Updates zum Buch, vielleicht auch ergänzende Materialien wie zum Beispiel Checklisten und Arbeitsblätter zum Download. Eine solche (dann bitte auch aktuell gehaltene) Webseite ist mir im übrigen lieber, als eine beigelegte CD-ROM.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Fernstudienakademie

Geschrieben

Hallo Markus

Meinst du denn, dass sich dann auch eine separate Webseite zum Buch lohnenn würde?

Habe gerade ganz schnell ein Beispiel so einer Buch-Webseite ergoogelt:

http://www.alles-zufall.de/

Buch und Autor kenne ich nicht; mir ging es eher um das Phänomen "Webseite zum Buch"...

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Meinst du denn, dass sich dann auch eine separate Webseite zum Buch lohnenn würde?

Gerade wenn man sonst nicht schon mit einer umfangreichen Präsenz im Web ist, lohnt sich das meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Die von Dir genannte Buch-Webseite gefällt mir zum Beispiel gut, weil sie sehr informativ und übersichtlich gestaltet ist. Was mir dort aber fehlt, sind Updates, Errata und auch die Möglichkeit zur Interaktion.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Fernstudienakademie

Geschrieben

Also muss, wenn ich Dich richtig verstehe, ein Autor in gewisser Weise auch Web 2.0- tauglich sein, damit das Buch Erfolg hat...?

An welchen Kriterien macht sich denn eine solche 2.0-Tauglichkeit eines Autors fest? Wie lernt und "übt" man das am besten?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Also ich denke, ein Autor kann auch ohne Web 2.0 Kenntnisse und auch ganz ohne eine Homepage erfolgreich sein. Aber wenn er alle Möglichkeiten ausnutzen möchte, sollte er auch über diese Kanäle nachdenken. Dazu könnte zum Beispiel auch die Nutzung von XING, Facebook, Twitter, YouTube usw. gehören.

Lernen könnte man das zum Beispiel mit einem Fernlehrgang - das ILS bietet da zum Beispiel bald was an:

http://www.fernstudium-infos.de/ils/29146-ils-entwickelt-fernlehrgang-social-media-manager.html

Alternativ gibt es natürlich auch Bücher, aber gerade zum üben scheint mir ein Fernlehrgang gut geeignet, weil man die Sachen dann gleich mit den Kommilitonen ausprobieren kann.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich habe den Eindruck, dass Belletristiker ganz sicher (noch?) ohne Web2.0. auskommen können - aber dass es auch bei denen manchmal besser liefe, wenn sie auch bei Xing, Facebook und Co mitmischen würden.

Wer allerdings ein Sachbuch schreibt, sollte m.E. unebdingt internetaffin sein, um sich selbst und das eigene Werk besser zu vermarkten. Denn bei Sachbuchautoren ist ja ein entsprechender Buchtitel oft auch ein (wichtiger!) Mosaikstein im gesamten Selbstmarekting.

Wer dann keine eigene Webseite hat und auch sonst nicht im Internet vertreten ist, nimmt sich selbst eine ganze Menge "Vermarktungspotenzial".

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Es veröffentlichen ja auch eine ganze Reihe von Autoren über BoD - die müssen die gesamte Vermarktung in die eigenen Hände nehmen.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Fernstudienakademie

Geschrieben

@Sabine

Mit einer BoD-Autorin werde ich übrigens demnächst auch noch ein Interview führen. Da geht es dann ganz bestimmt auch um das Thema Buch-Vermarktung...

Du bist ja jetzt auch Autorin: Was hast Du als "letzte Frau" denn schon für Dein Buch gemacht? Mit welchem Erfolg? Welche weiteren Aktionen planst Du noch?

neugierige Grüße

Anne

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Dazu sage ich jetzt nichts - und Du weißt auch, warum!

Obwohl: Ein bisschen kann ich sagen....

Ich werde als nächstes im August für zwei Wochen ein Expertenforum in deren Jobbörse moderieren und in dem Zusammenhang wird auch das Buch vorgestellt.

Und dann wird das Buch (neben drei kleineren Coachings in einem bestimmten Umfang) als Preis bei einem Studentenvorteilsclub verlost - was toll ist, denn der hat eine ziemliche Reichweite.

Und wenn dann die Sache mit der Pressemitteilung des Verlags geklärt ist, dann werde ich das Buch in verschiedenen Foren vorstellen.

Ergebnisse? Aktuelle Verkaufszahlen bekommt man ja nicht, allerding schreiben mich ein paar Leute an, von denen ich im Leben noch nichts gehört habe und erzählen mir, dass sie mein Buch gekauft haben und dass es hilfreich ist. Das ist natürlich fein!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Aktuelle Verkaufszahlen bekommt man ja nicht,

Nicht, auch nicht, wenn man mal beim Verlag nachfragt?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Nein, die sagen Dir nur, wieviel Exemplare an den Buchhandel ausgeliefert wurden. Damit weiß aber noch keiner, wieviele davon als Remittenden irgendwann zurück kommen, auch der Verlag nicht.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Fernstudienakademie

Geschrieben

Markus und ich bekommen die Verkaufszahlen von unserem epochalen Werk *g* eigentlich regelmäßig mitgeteilt.

Aber die werde ich hier jetzt nicht verraten... :P

Bei Dir Sabine scheint aber die PR-Maschinerei schon ganz schön in Gang zu kommen. Spannend...

Guckst Du auch mal ab und an bei amazon nach dem Verkaufsrang? Da hat man schon mal eine ungefääähre Hausnummer, wie "beliebt" das eigene Werk derzeit ist.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich hab schon eine Zahl über die ausgelieferten Bücher, so ist das nicht. Ich habe auch schon die erste (vertraglich festgelegte) Marge als Honorar bekommen - die ist aber höher als das, was bisher ausgeliefert wurde. Also kauft, Leute!!! Und wenn Ihr's nicht braucht, dann verschenkt es weiter....;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Fernstudienakademie

Geschrieben

Nee, nee Sabine: Erst muss natürlich Markus und mein Buch gekauft (und ggf. verschenkt werden) und dann ist Deins dranne. Wir waren schließlich zuerst da, oder Markus?

;) ;) ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Ich denke, der Trend geht bei Fernstudenten zum Zweitbuch, so dass auch beide Bücher "drin" sein sollten. ;-)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Herr Jung, kann man in dem System hier auch Mehrfachherzchen vergeben???

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Ne, das geht leider nicht...

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Guckst Du auch mal ab und an bei amazon nach dem Verkaufsrang? Da hat man schon mal eine ungefääähre Hausnummer, wie "beliebt" das eigene Werk derzeit ist.

Nachdem ich mitbekommen habe, wie dort sich die Zahlen ergeben, kann man das auch lassen. Denn amazon bezieht seine Bücher nicht unbedingt direkt vom Verlag, sondern von verschiedenen Großhändlern. Auf gut Deutsch: Kein Mensch weiß die Zahlengrundlagen, aufgrund deren die Datenbank dort die Berechnungen erstellt.

Das kann man ja auch bei den Buchempfehlungen sehen: Wenn man nach sehr unterschiedlichen Genres sucht (z.B. Philosophisches, Kochbücher und Bildbänden zu den frühren Ostgebieten), dann kollabiert der Allogarithmus und weiß nicht mehr, was er dir sagen soll.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Fernstudienakademie

Geschrieben

Boah, Sabine - kennst Du schwere Wörter: "Allogarithmus". Wow! ;)

Geht denn bei Fernstudis auch der Trend zum Drittbuch? Ich hoffe ja ein wenig, dass die netten Menschen hier auch noch mein "Fit für den Fernunterricht" ordern. Das schwächelt derzeit etwas... ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Nicht so ganz! Man schreibt ihm so: Algorithmus

*schämganzdoll*

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Fernstudienakademie

Geschrieben

Weißte, ich Geistesblondine habe noch nicht mal gemerkt, dass das Wort falsch geschrieben war.

Dann duck ich mich mal doppelt wech... ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
werkstattschreiber

Geschrieben

Man traut sich fast nicht sich in eure private kleine Diskussion einzumischen. ;)

Dennoch, um zum Thema zurück zu kommen: Ich möchte zumindest wissen, wann der Autor geboren (Jahr) ist, wo er lebt und welche Bücher er sonst noch verfasst hat bzw. ob etwas Neues geplant ist. Das macht ihn einfach menschlich und greifbar, auch wenn man den Autor danach immer noch nicht kennt. Das wären auch so die Dinge, die ich selbst preisgeben würde. Bei Amazon schaue ich mir die Autorenseiten immer an, die Rezensionen zu den Büchern lese ich nur sporadisch. Meist lasse ich ich mich vom Text zum Inhalt, dem Titel selbst und / oder dem Cover verleiten, das Buch haben zu wollen oder nicht.

Um zu eurer Diskussion etwas beizutragen: Annes' und Markus' Buch ist doch ganz anderer Natur als Frau Kanzlers Buch, deswegen spricht nichts dagegen, dass man nicht beide Bücher im eigenen Regal (und gelesen) haben sollte!

Viele Grüße

werkstattschreiber

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Fernstudienakademie

Geschrieben

Hallo Werkstattschreiber

Das finde ich wirklich interessant, dass Du den Autorenseiten bei amazon mehr Gewicht beimisst als etwaigen Rezensionen.

Ich muss gestehen, dass ich nur selten die Autorenseiten bei amazon anschaue. Wenn, dann gucke ich eher bei den "offiziellen" Autorenwebseiten.

Würdest Du als Autor denn neben einer Amazon-Seite auch eine "offizielle" Website ins Netz stellen, auf der Du Dich und Deine Werke vorstellst? Was würdest Du auf dieser Seite preis geben über Dich? Wäre z.B. ein Foto dabei? Wäre Dein Famileinstand erwähnt? Deine Hobbies? Deine literarischen Vorbilder?

Viele neugierige Grüße

Anne

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Bei Romanen gehe ich seltener auf die Webseite. Manchmal interessiert mich aber dort auch mehr zum Hintergrund des Autors und ich erwarte dann auf der Homepage mehr Infos zur Person und ihrem Hintergrund.

Bei Sachthemen erwarte ich auf der Homepage Korrekturen und Updates zum Buch, vielleicht auch ergänzende Materialien wie zum Beispiel Checklisten und Arbeitsblätter zum Download. Eine solche (dann bitte auch aktuell gehaltene) Webseite ist mir im übrigen lieber, als eine beigelegte CD-ROM.

Dem kann ich mich nur anschließen. Ich besuche auch manchmal Autorenseiten, vor allem, um zu erfahren, ob der Autor noch weitere Bücher geschrieben hat und freue mich immer über hilfreiche Tools, die auf der Homepage hinterlegt sind.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
werkstattschreiber

Geschrieben

Würdest Du als Autor denn neben einer Amazon-Seite auch eine "offizielle" Website ins Netz stellen, auf der Du Dich und Deine Werke vorstellst? Was würdest Du auf dieser Seite preis geben über Dich? Wäre z.B. ein Foto dabei? Wäre Dein Famileinstand erwähnt? Deine Hobbies? Deine literarischen Vorbilder?

Dennoch, um zum Thema zurück zu kommen: Ich möchte zumindest wissen, wann der Autor geboren (Jahr) ist, wo er lebt und welche Bücher er sonst noch verfasst hat bzw. ob etwas Neues geplant ist. Das macht ihn einfach menschlich und greifbar, auch wenn man den Autor danach immer noch nicht kennt. Das wären auch so die Dinge, die ich selbst preisgeben würde.

Obiges hatte ich geschrieben und ehrlich gesagt noch nicht weiter darüber nachgedacht. Rein hypothetisch: Ich würde, wenn ich einen Verlag gefunden hätte und meinen Roman zu einem Ende bringe, durchaus auch eine Webseite dafür anlegen, um diesen zu bewerben. Welche Angaben ich dort machen würde, kann ich aber immer noch nicht so genau sagen. Ich glaube, das entscheidet sich, wenn es soweit ist. Wie viel will man preisgeben? Was glaubt man, dass es den Leser über den Roman hinaus interessiert, das ich nicht oben schon erwähnt habe?

Viele Grüße

werkstattschreiber

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 12
      Hallo liebe Blogleser,
       
      hier ganz druckfrische Informationen aus meinem Mitarbeiterentwicklungsgespräch:
      Der Master geht von Arbeitgeberseite her klar!
       
      Für die Pflicht-Präsenztage bekomme ich Dienstbefreiung, das Anerkennungs-Praktikum darf ich in unserer Einrichtung absolvieren (falls von Seiten der Diploma/MEU zulässig) und die Masterarbeit darf ich auch hier schreiben. Außerdem wird mir unser Ltd. Psychologe während des Studiums für fachliche Fragen zur Seite stehen.
      Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
       
      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker
    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!