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es MUSS weitergehen

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chillie

40 Aufrufe

Es ist schon irre, wie schnell die Zeit rast. Seitdem ich studiere hat mein Leben einiges an Fahrt aufgenommen und ich komme hin und wieder selbst nicht mehr ganz hinterher. Nun ist es also schon September.

Wenn ich dran denke, dass es jetzt schon 1 Jahr her ist, dass ich überhaupt wusste ob ich weitermachen und wie.

In der Erinnerung ist das Jahr verflogen ohne viele Leistungen erbracht zu haben (obwohl es doch 5 Klausuren und 1 HA waren :blink:). Aber nun genug über Zeit philosophiert.

Nebem dem September-Schreck war mir etwas anderes ja bereits bekannt, nämlich, dass ab Morgen der offizielle Bearbeitungsbeginn der BUF Hausabreit startet.

Nachdem ich mich gedrückt habe und mit extremer Unlust glänzte, musste ich nun endlich mal den Hintern zusammenkneifen und etwas tun. Somit habe ich mich gestern erst mal wieder eingelesen und heute ein paar Recherchen betrieben. Dabei zeigte sich, dass ich die Planung meiner Arbeit nochmals überdenken muss - sprich die nächsten Tage kläre ich das mit dem Betreuer.

An einer anderen Stelle hadere ich auch noch - so angenehm die vorbereiteten SBs sind... als Fernstudent braucht man eben wenig Literatur vor allem in Englisch. Da aber im BWL-Bereich extrem viel auf Englisch veröffentlicht wird kommt man nicht umhin entsprechende Dokumente zu recherchieren. Während mein Englisch für den Alltag sicher ausreicht, ist es deutlich schwieriger einen Fachartikel so zu lesen und zu verstehen, dass man auch die richtigen (!) Schlüsse für die eigene Arbeit ziehen kann.

Nun rollt aber immerhin der Stein wieder. Kein schlechterer Termin als der jetzige, denn die Vor-Urlaubs-Woche ist nicht nur traditionell sehr stressig ... nein ich habe Termine Montag bis Mittwoch und habe dabei allein 1200km bis Mittwoch abzureissen :ohmy:.

Es hilft aber nichts. Mein Mantra ist ... dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben ... irgendwie muss ich das durchziehen, ohne Motivation, ohne Freude und ohne Energie ... einfach nur fertig werden (und als ersten Schritt nach fast 3 Wochen wieder mal 1 Satz schreiben)


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12 Kommentare


Ab und zu denke ich mir ob du dir mit dem Dipl. nicht unnötig mehr Stress aufgebürdet hast und nicht lieber beim Bachelor hättest bleiben sollen?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Vielleicht "funktionieren" Sie ja ähnlich wie ich? Ich kenne das Phänomen, das Sie beschreiben: Man hat einen Termin, bis zu dem man seinen Text abgeben soll, man hat sein Thema, das man zwar irgendwann freiwillig gewählt hat, das sich aber im Laufe der Denk- und Lesephase irgendwie verändert, und man hat einen Berg an Literatur. Und irgendwann im Laufe der Zeit sitzt man vor allem und fragt sich "Wer um alles in der Welt hat Dich dazu gezwungen, dass Du Dir das antust? Doch nur Du allein, Du Depp!"

Bei mir hat das immer so lange gedauert, bis ich mit der konkreten Arbeit und dem Schreiben angefangen habe. Denn da habe ich gemerkt, dass die Phase des Herumlesens und Liegenlassens (die ja mit dem Termin im Nacken einen ziemlichen Druck aufbaut) im Grunde der Zeitraum war, in dem sich irgendwo im Hinterkopf schon eine Menge geordnet hat. Das unangenehme Gefühl vorher war quasi´das "Möbelrücken", mit dem sich Thema und das, was ich dazu weiß und sagen will, schon geordnet hat.

Viel Glück beim Klären der noch offenen Fragen!

Sabine Kanzler

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Ab und zu denke ich mir ob du dir mit dem Dipl. nicht unnötig mehr Stress aufgebürdet hast und nicht lieber beim Bachelor hättest bleiben sollen?

Dann wäre ich seit 2-3 Monaten schon fertig und würde mich damit quälen welchen Master ich denn machen sollte während ich gleichzeitig der Meinung bin keine 10tsd EUR mehr in meine Bildung zu stecken.

Als ich die Entscheidung getroffen habe, hatte ich noch regelmäßige 100% sichere 40Std Wochen, keinen Außendienst, weniger Verantwortung und und und ...zudem bin ich - vor allem wegen der Entwicklungen in diesem Jahr - immer noch davon überzeugt, dass mit das Dipl.FH den richtigen Weg ebnet und vor allem für die nächsten 2-3 Jahre erst mal etwas Ruhe verschafft.

Wenn ich einen Master mache, dann wahrsch. eher nicht in BWL - also habe ich keinen wirklichen Nachteil wenn ich auf das DiplFH das ganze noch draufsetze.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Beim Duschen, beim Aufräumen und beim Autofahren (also immer dann, wenn man nicht schreiben kann) kommen mir richtig gute Gedanken. Die entpuppen sich hinterher zwar teilweise als Schrott, aber es ist immer was Gutes dabei.

Nun kann man auf der Autobahn ja nicht den Standstreifen aufsuchen, um diese genialen Geistesblitze zu notieren. Ich hab das (als ich viel im Auto unterwegs war) so gelöst, dass ich mir ein Diktiergerät um den Hals gehängt und dort den Text reingesprochen habe. Vielleicht wäre das eine Idee, die langen Fahrten zu nutzen?

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Die Frage ist ob die das Dipl. wirklich einen Vorteil zum Bachelor bringt und sich damit der Mehraufwand für dich wirklich gelohnt hat. (Den Master lasse ich mal außen vor).

Ich kann im technischen Bereich keinen Unterschied zwischen Dipl./Bachelor feststellen, weder bei den Aufgaben noch bei der Bezahlung oder der Akzeptanz.

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Das mache ich tatsächlich bereits für den Job so, ich diktiere das ganze ins Telefon - zwar nicht so komfortabel wie ein richtiges Diktiergerät (mit einem Smartfon ginge das besser, aber beruflich hab ich eben nur ein normales Handy) aber immerhin besser als vergessen.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Also Diplom oder Bachelor macht mittel- und langfristig schon einen Unterschied. Und Chillie ist noch jung genug, dass sich das lohnt!

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Also Diplom oder Bachelor macht mittel- und langfristig schon einen Unterschied.QUOTE]

inwiefern macht das einen Unterschied ?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Es macht einen ähnlichen Unterschied wie den zwischen Bachelor und Master. Die Außensicht ist einfach bei vielen immer noch so, dass man sich mit dem Diplom länger und intensiver und qualifizierter mit den Studieninhalten auseinander gesetzt hat.

Außerdem ist "Diplom" so etwas wie eine Marke, und diesen Markenbonus muss der Bachelor sich erst noch erarbeiten. Am besten durch die hervorragende Kompetenz und damit die ebenso hervorragenden Karrierechancen der Absolventen. Das dauert aber naturgemäß noch ein bisschen...

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich kann im technischen Bereich keinen Unterschied zwischen Dipl./Bachelor feststellen, weder bei den Aufgaben noch bei der Bezahlung oder der Akzeptanz.

Ich persönlich würde das unterschreiben, aber so klingt es leider doch zu pauschalisiert. Es gibt (leider) sehr wohl Unternehmen/Einzelpersonen die hier differenzieren. Wobei ich nun nicht genau weiß ob sich diese Storys im technischen oder kaufmännischen Bereich abspielten.

Mein eigener Chef unterscheidet zum Beispiel nicht direkt zwischen VWA und echtem Studium. Ihm geht es darum dass sich jemand weitergebildet hat.

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Es macht einen ähnlichen Unterschied wie den zwischen Bachelor und Master. Die Außensicht ist einfach bei vielen immer noch so, dass man sich mit dem Diplom länger und intensiver und qualifizierter mit den Studieninhalten auseinander gesetzt hat.

Außerdem ist "Diplom" so etwas wie eine Marke, und diesen Markenbonus muss der Bachelor sich erst noch erarbeiten. Am besten durch die hervorragende Kompetenz und damit die ebenso hervorragenden Karrierechancen der Absolventen. Das dauert aber naturgemäß noch ein bisschen...

Da haben Sie mit Sicherheit zum Teil recht.

Nur ist es nicht so dass

- immer mehr Stellenangebote einen Bachelor oder Diplom (FH) suchen da jetzt fast alle Studiengänge nur noch mit dem neuen System studierbar sind?

- in vielen Firmen der akad. Grad absolut egal ist (außer Dr.) - hauptsache studiert?

- in ein paar Jahren das Dipl. (FH) keinen mehr interessiert da es nur noch Bachelor/Master gibt? (Ihr Argument das Chillie noch jung ist)

- die Karrierechancen wirklich nur mit Diplom hervorragend sind?

- das Thema absolut überbewertet ist, und es eigentlich nur darauf ankommt was der Absolvent daraus macht?

- viele Stars Studienabbrecher sind, und es für dessen Karriere auch keinen Unterschied gemacht hat ob Bachelor oder Diplom?

- wenn jemand wirklich Karriere machen möchte, und glaubt dazu ist ein Studienabschluss erforderlich, er/sie um den Master oder Dr. sowieso nicht herumkommen wird?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ganz kurz zu den "Stars": Stars machen ja auch nicht mit Ihrer Ausbildung Karriere. Im Gegensatz zum "normalen" BWL'er.

Und natürlich wird sich das angleichen im Laufe der Jahre. Aber chillie muss, wenn er weiter Karriere machen will, die nächsten Schritte in näherer Zukunft tun und nicht in 10 Jahren. Wenn bis dahin nichts passiert, dann ist der Zug für ihn abgefahren.

Promotion ist in machen Bereichen wichtig. In der Chemie sind die meisten leitenden Stellen mit Promovierten besetzt.

Ob das Thema überbewertet ist? Ja, vermutlich. Aber man muss dem Absolventen erst mal die Chance geben, etwas aus seinem Bachelor zu machen. Beispielsweise. Und wenn das Unternehmen denkt, man will einen mit Diplom oder Master dort haben, dann denkt man das dort eben. Da kann der Bachelor-Absolvent dann wie Rumpelstilzchen auf den Boden stampfen, es wird ihm nichts nützen.

Übergangszeiten sind halt immer etwas schwieriger! Kann man nix machen.

:(

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 5
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link