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ab morgen wird prokrastiniert

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chillie

51 Aufrufe

Meine Blogeinträge beginnen mich ja bereits selbst fast zu langweilen. Beginnen sie doch in letzter Zeit damit, dass in etwas folgendes (etwas ausführlicher natürlich) darin steht:

viel Arbeit / wenig Motivation / Stress / müde / nix geschrieben / nix recherchiert / nix gelesen / keine Lust ... bla

Wer sich für genauere Details interessiert, ist hiermit eingeladen die letzten Einträge zu lesen.

So langsam beginnt mich die Situation selbst bereits zu nerven. Besonders, weil das eine Situation ist, welche vorhersehbar war. Ohne Druck (egal von wo) sackt meine Motivation extrem ab. Mit viel Druck und Stress habe ich mich selbst durch das Studium manövriert. Nun hab ich (immerhin mit gutem Grund) erstmal den Druck etwas zurückgenommen und dümpele auf einem für mich wirklich nervigen Niveau vor mich hin.

Ich habe mir selbst ja noch Luft gegeben bis zum 5.9.

An diesem Tag startet offiziell der Bearbeitungsbeginn der Arbeit. Dennoch komme ich die letzten Tage nicht umhin, regelmässig zu grübeln wie ich das "Projekt" Studienabschluss vernünftig angehe.

Im Augenblick fehlt mir Abends sehr oft nicht nur die Motivation sondern Schlichtweg die Energie - allein nächste Woche stehen Montag und Dienstag anstrengende Tage an, an denen kaum etwas passieren wird.

Ihr seht mich aktuell ziemlich ratlos ... :confused:


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12 Kommentare


na, dann denk doch mal darüber nach, wie du dir in deinen allerwertesten treten würdest, wenn du jetzt auf der Zielgeraden schlapp machst......

geniess die "freien" Tage bis zum 5.9., versuch, etwas Zeit mit deiner Familie zu verbringen und neue Energie zu sammeln. Im Notfall kannst du nochmals wertvolle Urlaubstage für die Arbeiten investieren.

Was muss, das muss!!!!

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...Was muss, das muss!!!!

Sollte es nicht heißen: Wer will, der kann!

...ich muss jetzt erstmal nachschauen was prokrastiniert bedeutet. :sleep:

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Kanns du nicht einfache fränkische Wörter wie z.B. Aufschieberitis oder Vertrödeln nehmen, statt prokrastiniert. Sonst brauche ich zukünftig einen (fremdsprach) Duden um deine Blog´s zu verstehen ;)

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OK die fränkische Version:

Ab morgn wird aufgschuu'm

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OK die fränkische Version:

Ab morgn wird aufschuu'm

und schon verstehe ich dich :lol:

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Michael Knight

Geschrieben

prokrastiniert

Ab morgn wird aufgschuu'm

Ich versteh' weder das Eine noch das Andere, habt Ihr noch ne Übersetzung für einen Hamburger Jung parat?

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und schon verstehe ich dich :lol:
i a ... (drei Punkte, weil der Text laut Forum zu kurz ist :lol:)

@Hamburger Jung:

da steh "aufgeschoben" ;)

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Ich versteh' weder das Eine noch das Andere, habt Ihr noch ne Übersetzung für einen Hamburger Jung parat?

klar,

aufgschuu'm = aufgeschoben ;)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Trotzdem bitte eine Hochdeutsch-Version. Nur der Gleichstellung wegen ;)

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Der Blogtitel ist hochdeutsch - Prokrastination bzw. prokrastinieren steht im Duden!

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Michael Knight

Geschrieben

Der Blogtitel ist hochdeutsch

neeee, sicher nicht. Guck nochmal im Duden nach, alternativ tut es auch wiki :-)

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In der Onlinesuche des Duden ist Prokrastination zu finden - aus Ermangelung einer aktuellen Ausgabe gehe ich einfach mal davon aus, dass es dort auch zu finden ist.

Dass das Wort nicht deutschem sondern lateinischem Ursprung ist, ist mir schon klar.

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      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!