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Der Master ruft! ?

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Goewyn

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Ein knappes halbes Jahr ist mein Bachelor-Abschluss nun her, das Diplom liegt längst bei mir zu Hause und ich habe mich sehr schnell an das Fernstudiums-freie Leben gewöhnt.

Aber - da war doch noch was: ich hatte ja schon zum Ende des Bachelors hin einen Master ins Auge gefasst. Derzeit überlege ich ernsthaft, ob ich nicht nächstes Jahr damit starten sollte - solange man nicht wieder völlig aus dem Lernen raus ist. Außerdem dauert das auch wieder etwa 2 Jahre und man wird ja nicht jünger und die Verpflichtungen nicht weniger... ;)

Also: Anfang des Jahres hatte ich mich über die Einführung des Masters in Wirtschaftspsychologie an der Euro FH gefreut. Dieser hat aber jetzt (in meiner Planung) Konkurrenz bekommen: der Master in Arbeits- und Organisationspsychologie der Bergischen Universität Wuppertal, hier klingen die Inhalte auch sehr interessant. Nun geht es los mit dem Abwägen von Vor- und Nachteilen:

Für die Euro FH spricht für mich die größere Flexibilität und die etwas breiteren Vertiefungsinhalte (die BUW geht doch stark Richtung Personal bzw. Organisationsentwicklung).

Für die BUW spricht für mich hingegen die Tatsache, dass ich, neben den Einsendeaufgaben, die ich auch an der Euro FH hätte, keine einzige Klausur schreiben muss sondern die insgesamt 3 Module (das 4. Modul ist die Masterthesis) mit je einer 15-seitigen Hausarbeit abschließen könnte. (Kein Pauken mehr auf Tag X und Hausarbeit-Schreiben gefiel mir an der HFH ja eigentlich ganz gut - ein Argument auf das wohl nur "alte Fernstudiums-Hasen" kommen...) Die Kosten sind geringer. Es ist ein Uni-Abschluss mit Promotionsberechtigung (wer weiß wo in meinem Leben noch die Reise hin geht... ;)). Außerdem ist die BUW in meinen Augen etwas "seriöser" (mir fehlt gerade das passende Wort) als die Euro FH.

Leider kann man bei der BUW nicht jederzeit sondern nur zum Sommer- oder Wintersemester beginnen und muss sich frühzeitig vorher bewerben. Ja, richtig gelesen - bewerben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und man strebt eine möglichst heterogene Gruppe an. Wenn ich also zum Wintersemester 2012 starten möchte und die nehmen mich nicht, dann stehe ich erstmal da (man plant sowas ja auch irgendwie). Eine Warteliste gibt es auch nicht, d. h. neues Semester - neues Glück. Eine solche Unsicherheit mag ich eigentlich nicht, ich bevorzuge immer eine gewisse Planungssicherheit.

Aber gut, ich muss mir die Vor- und Nachteile noch mal durch den Kopf gehen lassen und mir vor allem noch mal die Inhalte genau ansehen, was mich mehr anspricht, bevor ich eine Entscheidung treffe. Bei der BUW könnte ich frühestens zum Wintersemester 2012 starten, da die Anmeldefrist für's Sommersemester Mitte November abläuft, das ist mir zu kurzfristig. Bei der Euro FH könnte ich jederzeit anfangen. Es drängt also nicht... vielleicht kommt in den nächsten Monaten auch noch eine neue Alternative auf den Markt?

Fazit: Nichts genaues weiß man (noch) nicht - aber da ist sie wieder, diese freudige Aufregung, die mich schon zum Bachelor getrieben hat. :)

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5 Kommentare


Recommended Comments

Warum nicht bewerben und sehen, was rauskommt - und dann entscheiden? Oder gibt man mit der Bewerbung schon seine (einseitige) Willenserklärung ab? (wie toll ich doch für nen Informatiker mit BWL-Begriffen umgehen kann - studiert halt ;))

Ich kann aber deine Argumentationskette bzgl. des Masters unbedingt nachvollziehen. Der Bachelor wirkt irgendwie "halb" - vor allem, wenn man noch einige Jahre im Job ist und auch nicht einfach aufhören möchte zu Lernen.

Viel Spaß bei der Entscheidungsfindung ;)

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Jaja, ohne regelmäßige Zufuhr geballten Wissens (= (Fern)Studium) wird man nach einer gewissen Zeit irgendwie unruhig... ;)

@Dadi, schwedi: Ja, die beiden Master habe ich gesehen, finde ich von den Inhalten jetzt aber nicht so interessant wie die in meinem Blog genannten. Meine Schuld, hätte ich vielleicht erwähnen sollen, dass ich schon fleissig recherchiert habe.

@Engel912: Nein, soweit ich weiß verpflichtet man sich erstmal zu gar nichts. Allerdings bin ich nach meinem Bachelor-Studium auch dabei, meine berufliche Situation zu überdenken und da brächte mich ein Studiumsstart unnötig in Zeitdruck (falls das mit der Bewerbung klappen sollte). Ansonsten: da wir uns ja immer noch irgendwie in einer Übergangsphase vom Diplom zum Bachelor/Master befinden, bin ich mir manchmal unsicher, ob der Bachelor allein für meine beruflichen Ziele ausreicht - nicht dass ich großartig Führungskraft werden wollte, aber anspruchsvolle Sachbearbeitung oder Projektarbeit kann ich mir schon sehr gut vorstellen. Mit dem Bachelor muss man dann aber im Ernstfall mit den höherwertigeren Abschlüssen Master und Diplom konkurrieren - und so beeindruckend ist meine Berufserfahrung nun wirklich nicht, dass sie diese Qualifikations-Differenz wettmachen könnte... ;)

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