Aus dem Leben einer Fernstudentin

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Rin in de Kartoffeln, rut ut de Kartoffeln

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HannoverKathrin

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Ein passender Titel fällt mir beim Beginn des Schreibens noch nicht ein. Eigentlich hatte ich ja auch auf ein "Bäumchen wechsel dich" spekuliert. Oder etwas alla "Rin in de Kartoffeln, rut ut de Kartoffeln".

Versuch ich mal meinen wirren Kopf zu sortieren:

1. SSP

Meine Vorbereitung läuft soweit zufriedenstellend. Ich lerne fast täglich und an den arbeitsfreien Tagen schaffe ich mehr als sonst. Die Leistung an den freien Tagen könnte jedoch noch gesteigert werden, da sollte im Verhältnis gesehen einfach mehr am Ende des Tages auf dem Workload-Zettel stehen.

Inhaltlich ist es schwierig. Nicht von der Materie selbst, eher von der Fülle. Das was ich vor 2 Wochen super konnte, ist nun natürlich schon wieder verblasst. Regelmäßiges Auffrischen ist aber schwer, es liegt noch viel "neuer" Stoff vor mir. Im Moment versuche ich eine gute Balance zu finden. Das Motto für die Klausur steht aber fest: Laber-Rhababer. Oder auch: Wer schreibt, der bleibt.

Meine Vorbereitung nächste Woche wird nur wenige Altklausuren umfassen. Vermutlich mache ich 2, vermutlich sogar eher nur 1. Von der Stoffwahrscheinlichkeit wird es sowieso keine Wiederholungsfragen geben und die Übung dient somit nur dem Zeitgefühl (was soll ich 3 Stunden lang alles schreiben !?!?!)

2. Projektarbeit / Bachelorthesis

Obwohl es schwer fällt, schiebe ich gelegentlich das Lesen der Fernleihebücher dazwischen. Die müssen ja leider am 19.12. abgegeben werden (wobei ich notfalls zum bösen Mädchen werde und eben 1 oder 2 Bücher etwas verspätet abgegebe - sei es drum, ausgepeitscht werd ich sicher nicht).

Auf der Arbeit habe ich neulich mit einer Kollegin gesprochen (die beim Thema Prozessoptimierung beim Workshop-Organisations-Team eingesetzt war) und mich mal mit ihr kurzgeschlossen. Ich werde wohl mein geplantes Projekt-Thema nun als Thesis-Thema verwenden. Hier kann ich definitiv (naja hoffentlich !) 40-50 Seiten mit füllen (ich muss ausschweifen und das Thema nicht so eng eingrenzen wie ursprünglich geplant).

Ein Thema für die Thesis war mir sowieso noch nicht in den Sinn gekommen und ein so umfassendes Thema zu entdecken, fällt mir einfach schwer. Mit diesem Thema fühle ich mich aber wohl und somit ist es vermutlich der richtige Weg.

Fraglich ist nun das Thema für die Projektarbeit. Womit ich zur 2. Problematik komme: Wann schreibe ich nun die Thesis? Anfang November, ziemlich genau vor einem Monat, habe ich überlegt erst die Thesis zu schreiben und dann die Projektarbeit. Da ich aktuell kein Projektarbeitthema habe und eher im Thesisthema stecke (noch gaaaaaaanz am Anfang, aber immerhin), schwirrt mir nun wieder dieser Gedanke im Kopf.

Eine Sache wird mir nämlich leider immer klarer:

3. Studienende

Mein Studienende werde ich vermutlich nicht in der Regelzeit zum 30.06. schaffen. Von diesem Gedanken muss ich mich langsam lösen und somit auch den Druck bei mir rausnehmen. Diese blöde ABR-Klausur liegt einfach so bescheiden MITTEN im Studium, dass ich mich wirklich ärger sie nicht irgendwann und irgendwie schon vorgezogen zu haben. Genauso kann ich mich aber ärgern, die Projektarbeit solange irgnoriert zu haben.

So sehr ich mir auch wünsche dir Bachelorthesis in wenigen Wochen/Monaten zu schreiben, ich muss mich nicht unnötig geiseln. Die Projektarbeit muss ich auch nicht irgendwo zwischenschieben und übers Knie brechen. Außerdem bleibt sowieso das Studienende außerhalb meiner Entscheidungsgewalt, denn für die Korrektur und die Zeugnisausstellung darf sich die HFH auch MONATE Zeit lassen. Beim Dipl.-Ende zum 30.06. (für die Kaufleute) wird es somit sowieso zu einer Überlastung aller Instanzen kommen und vermutlich Verzögerung und längere Wartezeiten geben. Wer weiß ob ich somit die Verabschiedungsveranstaltung im Spätsommer mit einigen anderen fi-lern überhaupt geschafft hätte.

4. Emails. Emails, Emails

Als Fernstudent teilt man sich seine Zeit ein und somit ist es nicht selten, dass man Kommunikation mit Anderen auf den späten Abend legt. Am Freitag Nachmittag habe ich das SZ HH angeschrieben ob bereits die ABR-Materialien verschickt wurden, ich bin nämlich verwirrt dass immernoch nichts angekommen ist. Hier wurde ich Montag sofort beruhigt: es ist noch nichts verschickt worden.

Dann kam gestern Abend der entscheidende Schritt meine Projektarbeit zur Thesis ausarbeiten zu wollen. Ohne ein kleines bestätigendes Kopfnicken klappts bei mir scheinbar nicht, somit gabs um 23 Uhr noch ein Email an meinen Wunschbetreuer. Kurz und knapp war gleich heute Früh die Reaktion "... ein generelles "GO" ist so schwierig aber ich denke das Thema kann man gut ausbauen für eine Bachelorthesis." Das nehme ich mal als "Ja, ich würde es auch betreuen".

5. Unsicherheit

Ich bleibe voll am Studium dran und lege die letzten 3 (bzw. 4) Leistungen genauso gewissenhaft ab wie früher. Aber dieses Ziel erreiche ich eben nicht bis zum 30.06. Fraglich ist für mich im Moment, besonders nun beim Schreiben merke ich das, die Reihenfolge der Hausarbeiten. Der Motivationseffekt die Projektarbeit nun im Frühjahr schon abhaken zu können und nur noch das Großprojekt vor Augen zu haben, ist nicht zu unterschätzen. Außerdem schreibt sich die Projektarbeit sicherlich schneller und leichter. Dafür müsste ich nun aber bald Umschwenken und meine Prozessoptimierung erstmal wieder beiseite legen und mir ein neues Thema ausdenken, recherchieren und dann natürlich auch beantragen.

Diese Problematik wird mich somit nun für die weitere nächste Zeit beschäftigen. Ob ich nun also rin oder lieber raus aus den Kartoffeln will... ich weiß es nicht.


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9 Kommentare


Pfeif auf die Regelstudienzeit! Das Ziel taugt eigentlich gar nix, inzwischen bin ich 1 Jahr über dem Termin den ich wollte und mir fehlen noch 6 Monate ;)

Entzerre das ganze und pack es Dir in die richtige Reihenfolge. Denk dran, das Studium endet mit der letzten Leistung. Das kann dann auch ganz schnell gehen und da wir kein Kolloquium haben musst Du nur die PA oder BA abgeben .... entspannen und irgendwann kommt der Brief.

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Ich bin auch nicht innerhalb der Regelstudienzeit fertig geworden. Teilweise eigenes Verschulden - aber auch hohe Anforderungen durch die Arbeit ...

Mach Dir deswegen keinen Kopf ;)

Frage: kann man die Projektarbeit nicht zur Vorbereitung der Thesis nutzen? Ich hatte das bei uns im Webcampus mal gelesen - da gibts Kommilitonen, die mit der Projektarbeit quasi einen Teil der Thesis vorbereiten. Hörte sich ganz sinnvoll an - wobei ich nicht weiss, ob sich das anbietet bei Prozessoptimierungen.

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Michael Knight

Geschrieben

Ich bin unterhalb der Regelstudienzeit fertig geworden und was hab ich davon: gar nichts! Das sollte Dir völlig egal sein. In einem Fernstudium erst recht.

Ich denke die Themenfindung ist eine der schwierigsten Aufgaben im Rahmen der Abschlussarbeit. Bei uns an der Uni ging das soweit, dass Studenten grundsätzlich keine eigenen Themen vorschlagen konnten (von wegen Wissenschaft und so ...). Nur besonders qualifizierte Ausnahmefälle mit besonders guten Noten ala chillie ;-) durften sowas. Das verdeutlicht aber schon die Schwierigkeit der Sache. Aber es gibt so viele Studenten an der HFH die das schon geschafft haben - Du wirst es auch schaffen. Gutes Gelingen!

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Das mit dem Themenvorschlag ist auch nicht wirklich einfach. Ich kenne das von Bekannten an der Uni eigentlich nur so, dass die Profs. ihre Themen vergeben (meistens nicht übrigens nicht sehr uneigennützig).

Wenn man ein interessantes Thema findet, dass man gut eingrezen kann UND es liegt im eigenen Erfahrungsfeld macht es das Schreiben sicherlich angenehmer.

Ein vorgegebenes Thema ist aber sicherlich nicht unbedingt schwieriger, sondern nur anders. Aber von uns erwartet man eben, dass wir unser berufliches Wissen einbringen ;)

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Michael Knight

Geschrieben

Genau, bei uns war es üblich, dass die Themen von den Doktoranden kommen, die sich eben einen Nutzen für ihre Doktorarbeit versprochen haben. Das ist ja auch völlig normal.

Ich war damals sehr froh, dass ich das Thema vorgegeben bekommen habe und mich nicht darum auch noch kümmern musste. Man kann ja dennoch wählen und ist in keinster Weise festgelegt. Zudem muss man bedenken, dass zumindest an Unis viel mehr Fachgebiete vertreten sind als an der HFH, da sollte also jeder irgendwas finden. Dennoch war es oftmals nicht einfach ein Thema zu bekommen, da bei beliebten Themen logischerweise auch viele Interessenten da sind. An meinem Institut mussten bspw. Bewerbungen für eine DA geschrieben werden. Einige sind da ganz schön suaer geworden, weil sie mit dem Studium fertig waren, aber möglicherweise 1-2 Semester warten mussten, bis sie eine DA abbekommen haben.

Praktisches Wissen war bei uns nicht gefragt - ja fast ein Tabu. Auch das konnte man also nur in ganz seltenen Ausnahmefällen einbringen. Das war aber BWL-spezifisch. In anderen Fachbereichen (Informatik, Ing-wesen) sah das ganz anders aus. Extrem war es bei den VWLern ...

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Aber von uns erwartet man eben, dass wir unser berufliches Wissen einbringen ;)
Wenn man ein gutes Thema findet, dass mit dem eigenen Job zu tun hat, bringt das halt auch den großen Vorteil, dass man nicht bei Null anfangen muss. Bei 3 Monaten Zeit für eine Bachelorarbeit ist dieser Vorsprung schon wichtig, finde ich.

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Obwohl es schwer fällt, schiebe ich gelegentlich das Lesen der Fernleihebücher dazwischen. Die müssen ja leider am 19.12. abgegeben werden (wobei ich notfalls zum bösen Mädchen werde und eben 1 oder 2 Bücher etwas verspätet abgegebe - sei es drum, ausgepeitscht werd ich sicher nicht).

Das mit der Fernleihe finde ich auch SUPER ätzend!! Wer hat sich das nur ausgedacht? Wenn das Buch doch bei denen nicht ausgeliehen wird, warum soll das nicht dann bei mir länger bleiben?

Die meiste Literatur die ich brauche muss ich per Fernleihe leihen und ich schaffe es NIE die Literatur nach den 4 Wochen abzugeben!! Irgendwann hängen die an der Uni Bib in Düsseldorf so einen Steckbrief von mir aus: "Wanted, die Fernleihsünderin!!"

Aber so hat die Bib schon eine MENGE Geld an mir verdient. Wenn das so weiter geht brauch ich bald einen eigenen Etat für "Fernleihüberziehungsgebühren"! :)

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In so einem Fall hilft: kaufen und nach Nutzung wieder verkaufen

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In so einem Fall hilft: kaufen und nach Nutzung wieder verkaufen

Wenn die Bücher alle so im 20-30 Euro Rahmen liegen würden, wäre das sicher eine Alternative. Aber bei Bücher die die 100 Euro Marke überspringen eher nicht. Und leider sind die meisten der benötigten Bücher in dem Bereich.:(

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls