Aus dem Leben einer Fernstudentin

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2011/2012 Rückblick und Ausblick

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HannoverKathrin

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Die 1. Woche des neuen Jahres neigt sich schon bald dem Ende und ich habe noch gar keinen Jahresrückblick gestartet bzw. noch gar keine neuen Vorsätze gepostet. Schande über mich :sleep:

In alter Tradition (Rückblick auf 2010, Rückblick auf 2009) beginne erstmal mit einem Prüfen meiner alten Vorsätze:

- Natürlich sollen Semester 5 + 6 ebenfalls erfolgreich und vollständig abgeschlossen werden. Das beinhaltet vor allem die neue Problematik der von mir zu verfassenden wissenschaftlichen Arbeiten. Ich möchte mindestens die Hausarbeit in BSP bezwingen und wenn möglich, auch den Praktikumsbericht gleich in diesem Jahr erledigen.

- Die erreichten Ziele von 2010 sollen erhalten bleiben.

- Ich möchte unbedingt wieder mehr mit meinem Freund unternehmen. Hierfür muss von mir mehr Engagement kommen.

- Das Discoleben kann sich gerne auf eine handvoll beschränken, aber wieder 6 Monate ohne sollte es in 2011 nicht geben.

- Der vermutliche internationale Bestseller: Sport. Mein Gewicht wurde 2010 gehalten, aber ich will versuchen in 2011 nun erstmal 2-3 Kilo verbindlich abzunehmen und erst dann mein Gewicht wieder zu halten. (Macht es Sinn sich Ziele zu setzen, die man selbst nicht als umsetzbar sieht...)

- Es gibt 2 Personen in meinem Leben die ich am Ende des Jahres gerne als engere Freunde bezeichnen möchte. Mal sehen ob ich meinen Kontakt hier intensivieren kann.

1) Semester 5 ist sicher abgeschlossen und bei Semester 6 habe ich eigentlich keine Zweifel. Meine SSP-Klausur in Marketing wird bestanden sein, irgendwie. Die HA in BSP habe ich sehr erfolgreich gemeistert, die Projektarbeit aka Praktikumsbericht ist bekanntlich noch offen. Ist zwar schade, aber meinem Vorsatz gemäß ist hier ein klares Haken dran zu setzen.

2) In 2010 hatte ich einiges geschafft, hier kann ich aber klar sagen: auch 2011 gab es keine Probleme bei Arbeit, Privatleben oder Persönlichkeitsentwicklung. Das Thema Gewicht kommt ja gleich noch. Haken dran

3) 2011 haben wir natürlich auch immer mal etwas unternommen. Besonders die Urlaube in Paris und auf Djerba bleiben in Erinnerung. Trotzdem ist die alltägliche Unternehmung manchmal auf der Strecke geblieben, hier kann ich nur einen halben Haken setzen.

4) Aufgabe war es Regelmäßigkeit herzustellen. Das ist gelungen. Wenn man einfach fast nie in die Disco geht, ist das sehr gleichmäßig verteilt. Haken dran

5) Kein Haken. Aber wenigstens nicht zugenommen...

6) Mit meiner Arbeitskollegin bin ich mittlerweile wirklich enger befreundet. Die andere Freundin habe ich aber ebenfalls häufiger getroffen und mehr Kontakt gehabt. Somit sind beide Freundschaften vertieft worden. Haken dran

Macht in Summe 1,5 Mal Rot. Naja das ist doch soweit in Ordnung, immerhin ist bei den wichtigsten Dingen Grün zu sehen.

2012, ein wirklich wichtiges Jahr für mich. Die Vorsätze hierfür sind jedoch schnell und einfach formuliert:

- Studium erfolgreich abschließen. Ob Juli oder September, sei es drum. Wichtig ist dass dieses Jahr die letzten 3 Leistungen gemeistert werden und ich dann endlich von "meinem Fluch" befreit bin :lol:

- Die BA-Thesis möchte ich natürlich ganz passabel meistern, aber ich möchte diese Wochen mich nicht total aufreiben. Ein gewisster Streßlevel ist ok, aber ich möchte weiterhin erträglich und gesellig sein.

- Der halberfüllte Punkt vom Vorjahr wird nicht fallen gelassen: Ich möchte regelmäßig kleine Unternehmungen mit meinem Freund machen. Unser Gutscheinheft "Der-kleine-Reibach" wird uns hierbei dieses Jahr hoffentlich stärker unterstützen als Letztes. Wichtig ist aber natürlich auch meine eigene Initiative.

- Das Leben nach dem Studium... ach da könnte ich schon soviel für schreiben. Konzentriere ich mich aber doch erstmal darauf, nach dem Studium eine sportliche Betätigung für mich zu finden. Ob das nun Badminton, Zumba, StepAerobic oder Gerätetraining/Fitnessstudio sein wird ist offen, aber irgendwas möchte ich regelmäßig machen (außer meinem Tanzkurs)

Dieses Jahr werden es scheinbar nicht so viele Vorsätze, aber darum geht es ja auch nicht. D. h., doch, einer fällt mir noch ein:

- Ein besseres Silvester als 2011 erleben.

Nun ist aber auch wirklich alles notiert. Der Rest soll eben so bleiben wie es ist, man muss ja nicht immer alles besser machen wollen.

Mein 6. Semester sehe ich übrigens seit gestern als beendet an. Hierfür werde ich demnächst auch den Rückblick verfassen. Jetzt aber genug: ich wünsch euch allen viel Erfolg und Glück im neuen Jahr !!!


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8 Kommentare


Zumba

Ich weiß ich könnte es selbst googeln... aber was ist Zumba?

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Sport ;) Mit besonderer Musik (hat latein-amerikanische Grundlagen, wenn ich mich nicht täusche) wird tänzerisch die Kondition aufgebaut. Zumba überrollt aktuell Deutschland und deutsche Fitness-Studios.

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werkstattschreiber

Geschrieben

Zumba:

HIER die Beschreibung und HIER zum Gucken, wie es gehen könnte. Klingt nach richtig Arbeit bzw. Sport, aber man bleibt elastisch. ;) Mir persönlich wäre StepAerobic lieber.

Alles Gute, Kathrin! Die letzten Hürden schaffst Du auch noch. :)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Wie Engel schon sagte: es ist DIE Sportart die aktuell Fitnessstudien und Tanzschulen überrollt. Zu Latino-Musik werden schweißtreibende Übungen gemacht, alles mit einem spaßigen und tänzerischen Charakter. Habe das im März mal angefangen, dann wurde der Kurs aber wegen zu geringer Beteiligung wieder gestrichen (und zum Samstagskurs hatte ich keine Lust, bzw. beim Mittwochskurs keine Zeit).

Zumba gibts auch für Zuhause.

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Ich kenne ja nur Zuma, ist aber nicht sonderlich schweißtreiben :cool:

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Also Zumba ist bei uns im Fitness-Studio der Kurs, der am besten besucht wird, so dass es mittlererweile eine Liste gibt, in die man sich eintragen muß. Da ich kein Talent zum Tanzen habe, bleibe ich aber beim Step-Aerobic (schon schwierig genug!) und Indoor-Cycling. Zumba ist aber überall mega-in!

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ich fand Zumba nun von der Koordination nicht so schlimm wie StepAerobic. Es kommt aber denke ich auch sehr darauf an wer der Trainer ist und was genau gemacht wird. So tänzerisch fand ich meine 4 Zumbatermine nämlich gar nicht, aber evtl. wäre das ja noch später gesteigert worden...

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 5
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link