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Bankgespräch mit Folgen – auf zu Plan B

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Cupcake

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Dank gehobenen Alters komme ich für Bafög nicht mehr in Frage. Nach wirklich unglaublich langem Hin und Her und noch viel mehr Überlegungen und Haushaltsbuch durchrechnen, habe ich mich zu einem Studienkredit der KfW durchgerungen. Anders kann ich das wirklich nicht nennen, denn ich bin nicht gerade ein Fan von Schulden.

Ich hatte heute mein Bankgespräch bei der Sparkasse meines Vertrauens. Der Filialleiter war wirklich sehr nett und hat sich viel Mühe gegeben, ohne mir das Gefühl zu geben, dass er mir nur etwas andrehen möchte. Wir haben hin und her gerechnet. Er hat sogar die Hotline bemüht, da er viele Fragen selbst nicht beantworten konnte. Ich bin mal wieder ein Sonderfall. Trotzdem würde ich mit Hängen und Würgen einen Kredit bekommen.

Und dennoch… ich bin absolut nicht bereit mich auf Grund meines derzeit nicht vorhandenen Einkommens so immens hoch zu verschulden. Davon könnte ich hier schon 2/3 eines Hauses bezahlen. Somit fallen Hochschulen wie die Euro-FH leider flach.

Aber Aufgeben ist nicht. Ich greife nun also zu Plan B.

Da in dem Studiengang Logistikmanagement für meinen Geschmack etwas zu wenig Recht enthalten gewesen wäre, wollte ich nebenbei – immer mal Modul für Modul – an der WINGS Wirtschaftsrecht online studieren. Allerdings ohne Anspruch an mich selbst damit bis zur Rente fertig sein zu müssen. Dieses Vorhaben fällt nun also in dieser Kombination weg.

Stundenlang habe ich schon gestern mit Bekannten und mit meiner Mutter geredet. Ich hatte schon da ein ungutes Gefühl. Dabei kam uns sogar der Gedanke, dass ich Hotelmanagement studieren könnte. Aber auch hier ergaben Recherchen, dass das sehr teuer wird. (Hätte aber gut zu meiner Ausbildung als Veranstaltungskauffrau gepasst.)

Bereits vor einigen Tagen hatte ich Mathilda zu ihrem WINGS-Studium befragt, und sie hat mir eine sehr liebe PN zurück geschickt. Darin hat sie viele Fragen zu dem Studium an der WINGS beantwortet und noch mehr Unsicherheiten meinerseits aus dem Weg geräumt.

Diese PN kam mir heute Morgen nach dem Bankgespräch wieder in den Sinn. Seitdem bin ich am Rechnen. Mein Haushaltsbuch sagt, ich bin auch ohne Kredit wieder im Rennen, was mich natürlich sehr freut. :biggrin:

Wirtschaftsrecht war bislang eher meine zweite Wahl, da ich einfach nicht wusste wo und wie ich damit später etwas anfangen kann. Bis vor einer knappen Stunde habe ich mich dahingehend im Internet informiert und muss sagen, dass ich einiges an Bildungslücken schließen konnte. Das man so viele verschiedene Aufgabenbereiche wahrnehmen und in so vielen verschiedenen Wirtschaftszweigen tätig werden kann, war mir gar nicht bewusst.

Heute Morgen habe ich auch gleich noch meinen Sachbearbeiter beim JobCenter angerufen. Er gibt ebenfalls grünes Licht, da das Studium von der WINGS ausdrücklich als berufsbegleitend ausgewiesen wird. Wie schnell oder langsam ich studiere ist ihm egal. Hauptsache ich bewerbe mich fleißig weiter und stehe dem Arbeitsmarkt weiterhin zur Verfügung.

Ich werde mich in den kommenden Tagen mit der WINGS in Verbindung setzen und nachfragen welche Unterlagen sie von mir benötigen. Dann geht es hoffentlich zum 1.9. los. Einen Plan C habe ich nämlich nicht. :blush:


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10 Kommentare


Wieso studierst du nicht Rechtswissenschaften an der Fernuni Hagen? Die ist sehr günstig, da du dort nur das Material bezahlen musst. Ich bezahle z.B. für das nächste Semester knapp 180 € (Teilzeit, Psychologie).

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Weiterbildungswilliger

Geschrieben

Hallo Cupcake,

ich hatte jetzt beim überfliegen deiner Blogeinträge noch nicht ganz genau rausgelesen wohin deine (Fernstudien-) Reise nun gehen soll (BWL, Wirtschaftsrecht o. Logistik). Darum hoffe ich jetzt auch nix Falsches zu schreiben.

Aber für die BWL'er Richtung gäbe es noch oncampus (http://oncampus.de/index.php?id=18). Dahinter stecken mehrere staatliche FH's (darum sind die auch recht preiswert!) u. a. auch die Ostfalia aus Braunschweig/Wolfenbüttel, welche dann zu deinen Prüfungen aus Hannover ganz gut erreichbar wäre.

Ich hoffe, es hilft dir weiter. Viele Grüße nach Hannover, meiner Geburts- und alten Heimatstadt. :)

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@Sandra82

Ich kann dort leider nicht mehr studieren, da ich nur FH-Reife habe und kein Abitur. Sonst wäre ich schon längst wieder dort. ;) Und über Berufserfahrung funktionierts bei mir leider auch nicht.

@Brynawel

Stipendien sind eine gute Idee. Da gibts ja Unmengen von. Ich hab mich damit bisher auch noch nicht weiter beschäftigt, als mal kurz reinzuschnuppern. Meistens werden besondere berufliche Kenntnisse gefortdert oder einige Jahre Berufserfahrung oder soziales Engagement. Was ich bisher überfliegen konnte hätte alles nicht für mich gepasst. Ich werde mich damit mal näher beschäftigen.

@Witerbildungswilliger

Du hast nix Falsches geschrieben.

Richtung pure BWL wollte ich nicht mehr. Ich hab da zwar kein komplettes Studium, aber neben 8 Semestern noch jede Menge Fortbidlungen usw. und bisher hat mich nichts davon in Arbeit gebracht. Daher denke ich soll es damit wohl einfach nicht sein.

Ich interessiere mich schon lange für Logistik. Bewerbe mich sogar jedes Jahr nochmal für einen Ausbildungsplatz, obwohl ich schon etwas älter bin. Aber selbst ein Praktikum hab ich bisher nicht bekommen, es sei denn, ich wäre ins Lager gegangen. Und das geht gesundheitlich schon mal nicht.

In Wirtschaftsrecht war ich schon an der FU Hagen gut, obwohl mich damals alle kirre gemacht haben, es sei so schwierig. Meine EAs waren immer super. Darum wollte ich sowas nebenbei noch machen. Aber wenn es jetzt zum Hauptstudium werden sollte, ist das auch kein Beinbruch.

Oncampus kenne ich bereits von der Jadehochschule in Wilhelmshaven. Dort hab ich ein Semester Wirtschaftsingenieurwesen ausprobiert, war aber nix für mich. Ich werde trotzdem nochmal schauen. Vielleichts gibts da ja noch was auf den zweiten Blick. ;)

Ich bin mittlerweile so lange ungewollt arbeitslos, dass ich einfach nach Beschäftigung für meinen Kopf suche, die mich auch noch interessiert. :lol: Und dann hoffe ich doch mal stark, dass das endlich beruflich was wird.

Ich schicke dir auch viele Grüße, wo auch immer es dich hinverschlagen hat. ;)

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Ach ja, das hattest du ja glaube ich schonmal gesagt. Hast du Kinder? Erziehungsjahre werden alternativ anerkannt.

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Nein, ich hab keine Kinder. Ich hab auch keine Verwandten gepflegt oder irgendetwas anderes, was ich anrechnen lassen könnte.

Aber ganz ehrlich, ich finde das nicht schlimm. Ich suche schon seit Jahren nach einer Möglichkeit wieder zu studieren. Im Prinzip schon seit meiner Scheidung und die ist bereits eine ganze Weile her. Mich stört es nicht, dass es jetzt so kommen soll. :)

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Und ein Präsenzstudium kommt wegen des Bafögs nicht in Frage? Kann man das dann nicht übers Amt regeln?

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@kawoosh

Ich bin schlicht und ergreifend zu alt für Bafög. Ich hab sogar schon einen Härtefallantrag gestellt. Aber auch der brachte kein psotives Ergebnis.

Zudem hat man mir hier an der FH mitgeteilt, dass ich bereits als Langzeitstudierende gelte und dementsprechend höhere Studiengebühren zahlen muss. Das könnte ich auch mit Bafög und einem Minijob nicht bewerkstelligen.

Wenn du mit Amt das JobCenter meinst: Nein. Die sagen ganz klar, dass Fernstudien in Ordnung sind, solange diese als berufsbegleitend ausgewiesen sind oder ich nur Teilzeit studiere. Ich muss dem Arbeitsmarkt weiterhin in Vollzeit zur verfügung stehen, sonst gibt es kein ALG II mehr. Irgendwie verstehe ich das ja auch. Sonst würde ja niemand mehr teuer Bafög oder einen Kredit in Anspruch nehmen, sondern sich das Studium gleich durch Steuergelder finanzieren lassen.

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Ja, ich meinte das JobCenter. Hilft dir jetzt zwar nicht sonderlich, aber das klingt tatsächlich nachvollziehbar ;)

Ich drück dir die Daumen, dass das mit der WINGS oder evtl. anderen FH's irgendwie doch noch klappt :)

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Dankeschön. Auf jedenfall gebe ich nicht so schnell auf. :)

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      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
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      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link