Maschinenbau an der WBH

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Gespräch bei der SBB

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caroline

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Heute war ich zum Gespräch bei der SBB eingeladen. Ich hatte mich dort um ein Begabtenstipendium beworben und war ganz überraschend durch die ersten beiden Runden gekommen und wurde zur dritten und letzten Runde, dem Gespräch eingeladen. Dieses sollte im Commundo Tagungshotel in Ismaning bei München stattfinden.

Schnell war der Flug gebucht. Nur groß nachgedacht hab ich bei der Suche nicht… Der Termin war um 14 Uhr. Um 13 Uhr sollte ich zum anmelden da sein. Als mein Pabba mich zum Düsseldorfer Flughafen gebracht hatte, fiel mein Blick als erstes auf die Tafel mit den Flügen… *fuck* Abflug verspätet auf 11:20 Uhr!!!

Ich bin dann zum Check in gegangen und wurde weder abgetastet, noch musste ich meinen Ausweis zeigen *wunder* und wartete dann am Gate darauf, dass wir endlich ins Flugzeug konnten.

Abgeflogen sind wir dann erst um 11:30 Uhr… Was hab ich geschwitzt… Ich habe immer an die 13 Uhr gedacht. Als wir dann gelandet sind, standen wir mitten im Nirgendwo und mussten erst noch per Bus zum Terminal gefahren werden. Nachdem ich dann quer durchs Terminal gerannt war, bin ich zielstrebig zu dem Taxistand gegangen. Die S-Bahn war gerade weg. Das Taxi hat mich dann bis vor die Tür des Hotels gefahren. Gekostet hat mich die Taxifahrt 45,70 €.

Ich war dann 13:15 Uhr da und habe mich erstmal beim Check-In gemeldet. Dort wurde mir dann mitgeteilt, dass ich mich um 13:45 Uhr vor dem Raum, wo das Gespräch stattfinden sollte, einfinden sollte. Kurz vor zwei war dann auch meine Gesprächspartnerin da. Nur leider war der Raum verschlossen und wir beide saßen gemeinsam draußen auf dem Gang, bis der Schlüsselmeister kam.

Das Gespräch dauerte 45 Minuten. Sie hatte den Fragebogen aus der Bewerberrunde zwei dabei und stellte ihre Fragen im Bezug darauf. Es war ein sehr nettes Gespräch und ich verstehe die Aufregung die da teilweise vorher in div. Foren stattfand nicht.

Gewundert habe ich mich über den Kleidungsstil einiger anderer Bewerber. Man sollte doch meinen, dass man sich für ein Bewerbungsgespräch entsprechend kleidet. Aber einige waren doch sehr “leger” gekleidet.

Zurück bin ich dann mit der S-Bahn gefahren. Dort lernte ich dann eine weitere Bewerberin kennen und wir unterhielten uns noch einige Zeit in der Bahn und anschließend noch bei MC-Donalds am Flughafen.

Glücklicherweise war der Rückflug ohne Probleme und mein Pabba und mein Freund haben mich am Düsseldorfer Flughafen schon zurück erwartet.

Ende Oktober erfahre ich dann ob es was geworden ist, oder nicht. Ich bin immer noch total geflasht, davon heute München hin und zurück zu fliegen, nur für ein Gespräch von 45 Minuten Dauer.


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14 Kommentare


Und Ja Markus, du hattest Recht. Es war Arsch knapp... Ich werde nie wieder so eng kalkulieren.

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Uiuiui, wirklich eng! Ja das mit dem legeren Kleidungsstil der anderen... wirklich interessant, war bei mir damals auch so.

Was das Gespräch selber angeht, es ist wirklich in der Regel so, dass man mit den Juroren gut ins Gespräch kommt. Die machen das schon ganz clever. Die Aufregung kommt sicher daher, weil die Gespräche sehr individuell sind und man daher vorher kaum was zum Ablauf sagen kann. Ob man nachher genommen wird, ist nochmal was anderes, aber ich denke, das ist doch alles gut gelaufen bei Dir:) Mehr kann man nicht tun. Einfach überraschen lassen. Wenn ein dicker DIN-A-4 Umschlag von der sbb kommt, hast Du gewonnen:lol:

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Ich wünsche dich Erfolg, dass du Stipendium bekommst. Ich denke schon, dass du Bonus bekommst wegen der Kleidung... Vielleicht... :rolleyes:

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Lach, na hoffentlich nicht wegen der Kleidung. Eher, weil ich sie im Gespräch überzeugt habe.

Bin halt der Meinung, dass man sich dem Anlass entsprechend kleiden sollte. Oder nicht?

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Oh, das weiß ich noch zu gut wie sich das anfühlt! Vor einem Jahr war es genauso bei mir. Und Gott sei dank kam im Oktober dann das dicke DIN-A4-Kuvert!:thumbup:

Ich drück dir jedenfalls ganz fest die Daumen, und hat uns auf dem laufenden!;)

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Markus Jung

Geschrieben

Danke für deinen Bericht. Das nimmt bestimmt einen künftigen Teilnehmern etwas die Sorge, wie das abläuft. Jetzt drücke ich dir natürlich die Daumen, dass es auch klappt.

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Hey Caroline,

hast du schon Antwort erhalten?

Ich bin auch am Warten und Hoffen ;-)

Lg

Tina

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Noch habe ich nichts gehört. Es hieß ja auch ENDE Oktober. Heute ist ja gerade mal Mitte des Monats ;-)

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Ja, Du hast ja recht ;-)

Aber irgendwann wird man einfach zappelig :-)

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Grins, dafür habe ich gar keine Zeit :-) Bin ja gerade in Pfungstadt zum Einführungsseminar.

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Und hast du Antwort?

Wie war Dein Einführungsseminar?

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Ich hab das Stipendium leider nicht bekommen. Schade. Aber naja, die Welt dreht sich trotzdem weiter...

Das Einführungsseminar war super. Habe jetzt als Endnote eine 1,3 bekommen.

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Das "gefällt mir" bezieht sich natürlich auf deine Note!

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War leider nicht die einzige schlechte Nachricht heute...:crying:

Jetzt fahr ich gleich erstmal zu einer Freundin ihren Geburtstag feiern und morgen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.

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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.