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Ernüchterung im Hauptstudium

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paulaken

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Inzwischen bin ich auch mit dem sechsten und letzten Modul von Informationsmanagement fast fertig. Morgen gibt es das Thema für die Hausarbeit, die dann Anfang Dezember fertig sein muss. Wenn ich aber sehe, was Kommilitonen abgegeben haben, ist der Anspruch nicht sonderlich hoch. Es geht um eine Fallstudie, also eine bestimmte Organisation (Bücherei oder Autohandel in der Vergangenheit) informationstechnisch auseinander zu klamüsern. Wo werden welche Informationen gebraucht und wie spielen diese Zusammen. Die geforderten 10-15 Seiten bestehen also hauptsächlich aus verschiedenen Tabellen mit Informationen. Dazu manchmal 1 Satz und fertig.

Angeschaut habe ich mir auch das Thema 'Informationssysteme in der Personalwirtschaft'. Welches Modul von SAP macht das und wie benutzt man es. Dazu ein wenig allgemeines Wissen drumherum, was aber in meiner Ausbildung Stoff des ersten Lehrjahres war.

In OperationsResearch sieht es nicht anders aus, in Datenbanken und im zweiten Schwerpunkt. Es bleibt alles auf einem sehr seichten und wenig wissenschaftlichen Niveau.

Ich denke nicht, dass die Wings den Abschluß schenkt, ich denke, dass Problem ist meine Vorstellung, die nun mit der Realität kollidiert. Ich lerne viel, aber nicht so, wie ich es dachte.

Ich möchte mehr Wissen, wissenschaftlich fundiert in die Tiefe gehen und bekomme doch nur ein oberflächliches Breitbandwissen, aus jedem Dorf eine Hütte, aber eben kein ganzes Dorf.

Meine Motivation sinkt und ich frage mich, ob die Entscheidung zu studieren das richtige war. Jede Menge Zeit, jede Menge Geld für einen Abschluß, aber keine Befriedigung meines Wissensdrangs.

War die Wahl der Hochschule die falsche für mich? War der Studiengang der falsche? Gibt es überhaupt einen Studiengang, der meine Ziele erfüllt?

War die Ernüchterung bei euch ähnlich? Ging es euch ähnlich mit eurem Studium?


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5 Kommentare


Hallo paulaken,

ich habe es nicht gesehen, an welcher Hochschule studierst Du denn? Bei WINGS?

Ja, mir geht es ähnlich. Mein Studium ist weniger Fern- als eher berufsbegleitendes Studium.

Das Studium kommt mir eher vor wie ein Konglomerat an Seminartagen. Die Inhalte werden meistens zwar sehr gut und allermeistens von sehr guten Dozenten vermittelt, aber auch sehr oberflächlich behandelt. Beispiel: die Themen Software Engineering und Modellierung werden an insgesamt zwei Tagen abgehandelt. Software Testing an einem Tag, das ganze Thema Datenbanken an einem (!) Tag. Man muss vorher nichts vorbereiten, und außer einer oberflächlichen Klausur war es das dann jeweils mit dem Fach. Es fehlt die Tiefe und die Möglichkeit, mit dem neuen Wissen wirklich zu arbeiten, zu reflektieren.

Und wenn ich mir die Beschreibung der Module ansehen, wird teilweise im Kurs nur die Hälfte behandelt.

Entsprechend oberflächlich sind auch die Klausuren. In der Praxis lässt sich mit so oberflächlichem Wissen nicht viel anfangen, glaube ich.

Es gibt keinen Campus, in dem man sich mit anderen Studenten austauschen könnte, oder sowas wie e-Lernmaterialien.

Für die Projekt- und Masterarbeit sollen jedoch, wie ich gehört habe, schon strenge akademische Maßstäbe angelegt werden. Ansonsten würde man sich kaum trauen, sich hinterher "Master" zu nennen...

Und ja, ich habe mich auch schon gefragt ob ich das Richtige gewählt habe. Ich merke es daran, dass ich fürchterlich begierig auf neue Masterstudiengänge im IT-Bereich "geiere"..

Aber ich werde das Studium durchziehen. Abzubrechen macht keinen Sinn, das Studium hat auch Gutes (kein Fernstudium, ich bin ungeeignet für das "einsame Studium"), und vor allem gibt es meines Wissens keine alternativen in meinem Studienfach.

Also, ich hoffe Du hältst durch! Wäre es nicht schade das Erreichte wegzuwerfen? Vielleicht wird das Hauptstudium ja auch noch anspruchsvoller?

Kopf hoch und viele Grüße,

Silke

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Hallo paulaken,

vielleicht wäre dann doch etwas wie angewandte Informatik eher was für dich gewesen. Deutlich weniger Wiwi und mehr Informatik. Hast du mal darüber nachgedacht dich bei der WBH zu erkundigen? Vielleicht rechnen die dir Leistungen an. Oder bemängelst du auch die Tiefe der Wirtschaftsfächer?

Allerdings muss ich auch zu bedenken geben, dass du nun schon so weit gekommen bist und ein Aufhören eigentlich doch sehr schade wäre.

Ich glaube, dass ein Fernstudium inhaltlich nicht ganz mit einem Präsenzstudium Schritt halten kann. Das liegt einfach in der Natur der Sache. Bei einem Präsenzstudium ist klar, dass man Praktika macht und sonst jede Menge Theorie lernt, aber eben auch die Zeit dafür hat.

Bei einem Fernstudium ist das eben nicht der Fall. Da ist die Gewichtung Praxis/Theorie anders herum. Letztlich muss jede Hochschule dafür Sorgen, dass die Fernstudenten das Pensum in einer angemessenen Zeit packen. Zudem soll ja die tägliche Arbeit einen guten Teil des Wissenserwerbs decken. Natürlich ist das suboptimal, wenn du im Beruf nicht viel mit Informatik zutun hast, aber da hilft wohl nur eines: selbst weiterbilden. Lern einfach so weit wie du es möchtest. Spätestens im Beruf wirst du mit tief gehendem Wissen glänzen können. Dann kräht kein Hahn mehr danach was alles davon im Studium dran kam.

Ich hoffe du triffst keine unüberlegte Entscheidung und hälst durch. Bis zum Abschluss ist es nicht mehr weit.

LG

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DerAhnungslose

Geschrieben

Hi paulaken ;)

ich merke schon, der zentrale Prüfungstermin ist gut gelaufen... oder weshalb "schon wieder" ein Motz-Blog???

Da ich sowohl Deine threads als auch Dein blog schon eine Weile verfolge, hänge ich mal den Chef-Analytiker raus und sage: Du hast die falsche Hochschule gewählt.... Du hättest wohl eher universitär studieren sollen, z.B. an der FernUni Hagen und wärst dann vielleicht nicht unterfordert.

Aber jetzt noch aufgeben??? Bei Deinem Stand??? Noch zwei Semester, bissle Diplomarbeit und gut :thumbup: Da würd' ich doch eher versuchen, die Zweifel beiseite zu gießen und - Augen zu und durch.

Und mal ganz abgesehen davon: für mein (Spatzen-)Hirn sind die Inhalte ausreichend und ich hab' so meine große Mühe, das Ganze mit job und Familie noch unterzubringen ;)

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Hallo,

danke euch dreien schonmal. Eins steht fest, aufgeben kommt nicht in die Tüte, dafür habe ich einfach schon viel zu viel investiert.

Außerdem brauche ich den Abschluß, weil ich sonst beruflich nicht weiter komme.

Da habe ich nämlich gerade das gleiche Problem. Ich arbeite als Softwareentwickler, angefangen im Medienbereich, also eher seicht, dafür sehr grafiklastik. Inzwischen bin ich im Bereich Steuerungstechnik: linuxbasiert, hardwarenah und mit c und c++. Also die Hardcorevariante des Programmierens. Aber auch da bekomme ich langsam Probleme, weil es mich langweilt. Die Rückmeldungen sind eindeutig, wenn ich etwas neu erarbeite, bin ich super, schnell und alle sind zufrieden. Wenn es aber um Routinetätigkeiten geht, also alles, was nicht neu ist, bin ich zu langsam, zu unkonzentriert und verschwende zu viel Zeit damit, dass ich freundlich in die Luft schaue, aber nichts tue. Mir fehlt die Motivation und ich komme dagegen einfach nicht an. Natürlich ist mir bewußt, dass Routinen in jedem Job dazu gehören, da versuche ich gerade eine Lösung zu finden. Dafür brauche ich auch den Abschluß um die Chance zu haben in anspruchsvollere Bereiche wechseln zu können.

Und genau an diesem Punkt kommt das Studium wieder ins Spiel. Ich denke, dass ich eine Menge durch meinen Job schon weiß, Managementtechniken sind auch kein Hexenwerk, weil man mit reflektierendem Beobachten eine Menge mitbekommt. Dadurch ist für mich vieles schon bekannt, was anderen vollkommen neu ist.

Die Tiefe der Wirtschaftsfächer kann ich nicht wirklich beurteilen. Grundlagen sind eben Grundlagen, da kann man nichts dran drehen und Managementtechniken sind Themen, die man hinnehmen kann (wie wohl alle anderen), oder hinterfragen. Ich würde auch nie behaupten, dass man an der Wings nichts lernt, im Gegenteil, gelernt habe ich bisher eine Menge, aber eben nicht das, was mich reizt.

Bisher war der Gedanke immer: Grundstudium legt die Grundlagen, da musst du dich durchquälen, im Hauptstudium wird es dann richtig spannend, aber bis dahin musst du erstmal kommen.

Ich denke, dass ich wahrscheinlich an einer Universität wirklich besser aufgehoben wäre. Da habe ich mich nur damals nicht rangetraut. Aber ein Master wäre ja immer noch möglich.

Aber was mache ich nun aus der Erkenntnis mit meinen Job, ist da nicht auch der Wunsch nach einer Stufe höher (technischer Projektleiter zB) nicht auch sehr schnell wieder frustrierend, weil zu wenig Anspruch (für mich und meine Vorstellungen)? Sollte ich vielleicht lieber nochmal ganz neu schauen in den nächsten 1,5Jahren bis zum Diplom und dann versuchen eine neue Richtung einzuschlagen?

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Die Rückmeldungen sind eindeutig, wenn ich etwas neu erarbeite, bin ich super, schnell und alle sind zufrieden. Wenn es aber um Routinetätigkeiten geht, also alles, was nicht neu ist, bin ich zu langsam, zu unkonzentriert und verschwende zu viel Zeit damit, dass ich freundlich in die Luft schaue, aber nichts tue. Mir fehlt die Motivation und ich komme dagegen einfach nicht an. Natürlich ist mir bewußt, dass Routinen in jedem Job dazu gehören, da versuche ich gerade eine Lösung zu finden. Dafür brauche ich auch den Abschluß um die Chance zu haben in anspruchsvollere Bereiche wechseln zu können.

Bisher war der Gedanke immer: Grundstudium legt die Grundlagen, da musst du dich durchquälen, im Hauptstudium wird es dann richtig spannend, aber bis dahin musst du erstmal kommen.

Ich denke, dass ich wahrscheinlich an einer Universität wirklich besser aufgehoben wäre. Da habe ich mich nur damals nicht rangetraut. Aber ein Master wäre ja immer noch möglich.

Aber was mache ich nun aus der Erkenntnis mit meinen Job, ist da nicht auch der Wunsch nach einer Stufe höher (technischer Projektleiter zB) nicht auch sehr schnell wieder frustrierend, weil zu wenig Anspruch (für mich und meine Vorstellungen)?

nun ja, die eine Frage, die sich für mich stellt ist: was willst du beruflich machen? welches ist dein "Traumjob"? und welche Qualifikation bräuchtest du für diesen Job?

und wenn du denkst, dass du an einer Uni besser aufgeboben wärst: die Alternative wäre die FernUni Hagen - hier ist das Studium anspruchsvoller, dauert dafür aber auch länger....wäre diese für dich Konsequenz ok? hast du mal gefragt, welche Leistungen von der FernUni anerkannt werden?

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      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.