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7 Tage aber kein Fortschritt

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Ferros

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Sieben Tage sind seid dem letzten Blog vergangen. Genug Zeit um etwas für das Studium zu tun. Besonders wenn man Urlaub hat und keine richtigen Hobbys. Trozdem zeigt meine Lernuhr 0 an.

Mal sehen was in den letzten 7 Tagen passiert ist.

Donnerstag: Ein Anruf eines Kumpels versprach gute Unterhaltung, doch ich müsste dafür noch etwas vorbereiten. Die perfekte Ausrede zum nicht lernen.

Freitag: Nach einer recht schlaflosen Nacht bin ich morgens heimgekommen und erst gegen mittag aufgestanden. Trotzdem müde konnte ich mich nicht aufraffen um nachmittags zu lernen und abends als ich meine Ruhe hatte, war es abend und wollte nicht mehr lernen. :blink:

Samstag: Donnerstags haben wir abgemacht, dass wir Samstags nochmal zusammenkommen. Der einzigste Unterschied war, dass ich diesesmal alles vorbereiten sollte. Habe ich gemacht... Perfekte Ausrede Nr. 2 für Nachmittag und Abend. Mittags habe ich auf einem Privatparkplatz einige Slalomrunden gedreht und meinen Spaß gehabt.

Sonntag: Nachdem ich morgens um 4 losgefahren bin und um 5 heimkam habe ich natürlich erstmal geschlafen. 13 Uhr Zeigte das Handy nach dem Aufstehen. Etwas in der Wohnung basteln, gemeinsam mit meiner Freundin den Abend verbringen und schon war der Tag zu ende.

Montag: Aufräumen und Reifen aussuchen. Mehr habe ich nicht getan obwohl es den gesamten Tag ausgefüllt hat.

Dienstag: Weiter Aufräumen und Abends bei einem Kumpel fahren. Alle zwei Wochen treffen wir uns. das übliche, aber wieso ist plötzlich Aufräumen besser als lernen? :angry:

Mittwoch: Heute das selbe nochmal. Aufgeräumt, einkaufen gegangen und nix gelernt.

Mein unvermögen mich selbst zu motivieren, wird mich das Studium kosten. Ich muss was dagegen tun.

Wenn jemand vorschläge hat, nur her damit.


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11 Kommentare


Na dann schlaft einfach mal das Handy aus TV aus PC aus und nicht immer denken "Ich mach noch schnell dies und jenes. Danach kann ich ja lernen" Sondern gleich hinsetzen Lernsachen auspacken und los gehts.

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Ich schließe mich Chris86 an.

Abends einen ganz kleinen Plan für eine Lerneinheit erstellen > morgens gleich Kaffee machen und ran ... ohne Nachzudenken :thumbup:, sonst stehst Du Dir selbst nur wieder im Weg u. sammelst event. noch mehr Frust. Dann wieder einen kleinen Schmalspurplan erstellen. Nicht zu große Ziele setzen. Wenn Du den roten Faden wiedergefunden hast, geht manches oftmals wieder von selbst.

So ein Stündchen dürfte doch drin sein - und im Verhältnis zum ganzen Tag bleibt da noch Zeit für anderes.

Welch herrliche Relation - nur ein Stündchen! und das dann ohne Handy an oder andere mögliche Ablenkung.

Und hinterher kommt die Belohnung! :lol:

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Oh, das kenne ich nur zu gut. Ich kann freie Tage leider auch sehr gut verbummeln. Mir hilft da nur, sofort nach dem Aufstehen mit dem Lernen anzufangen. Am besten etwas leichtes oder interessantes zum "Aufwärmen". Der PC wird erst gar nicht angemacht, bzw. ich sperre mir selber das Inet für eine Stunde. Für das Telefon gibt es einen Anrufbeantworter. Handy liegt in einem anderen Raum. Und ich stehe nicht auf, bis z.B. eine Stunde vorbei ist. Auch wenn ich nicht vorankomme, egal, dann starre ich die Wand an. Aber bloss nicht mal eben noch, ganz schnell, nur kurz, usw.

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Wenn ich Deine Beiträge so löse, denke ich oh oh.

Du hast wohl ein generelles Problem mit der Motivation.

Ich würde an Deiner Stelle kleine Schritte , die aber dafür regelmäßig machen. Also jeden tag ein-zwei Stunden, macht in Summe 14, damit bist du bei dem Workload den du brauchst.

Ich glaube fast jeder hat ein Problem nach längern Pausen nichts zu tun wieder rein zu kommen. Nimm Dir ein zwei Module, eins was Dir liegt eins was Dir nichts liegt und dann auf.Was wir hier treiben ist ja kein Hexenwerk und andere haben das auch geschafft . Es brauch halt nur seine Zeit bis was hängen bleibt und es klack macht.

Wenn Du auf "die Tage " zum Lernen wartest und dir da dann 7 Stunden und mehr vornimmst, das wird nichts.Auch ist der zu leistende Berg viel höher als 2 Stunden. Wenn ich mir üb erlege 7 Stunden BWL ...würg.... die 1-2 Stunden gehen schon rum. Hinterher ist es dafür mit Schatzi, dem Spezl etc um so besser. Das muss dann aber dafür regelmäßig passieren. Dann denke ich , dass Du dich wieder ans Lernen gewöhnen musst und somit sind kleine Happen besser.

Viel mehr fällt mir leider nicht. ein. Ich kann Dir nur meine Erfahrungen zu meinem Lernurlaub als Lesetip geben, steht in meinem Blog von vor ein paar Wochen. Knapp gesagt, mehr wie 5-6 Stunden pro Tag gehen nicht.....seöbst wenn man will. Lieber reeele Ziele und die auch einhalten. Was wir hier machen ist ein Marathon... ein langer

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Danke für die Tipps! Ich versuche sie zu befolgen und melde mich wieder in einer oder Zwei Wochen.

inzwischen hat einer meiner Teamleiter angerufen. Ich gehe am Samstag und am Sonntag arbeiten.

Es ist seltsam das ich mich darüber freue. Samstag und Sonntag und dazu noch Nachtschicht ist nicht gerade das was ich als heiß begehrt nennen würde.

Ich hatte die Wahl zwischen zwei Positionen, ich habe mich für die Position entschieden, bei der ich noch nebenbei etwas lernen kann. Das klappt meistens recht gut und ich darf es auch "offiziell".

Morgen werde ich auf jeden fall direkt nach dem aufstehen anfangen. Handy lege ich in den Schuhschrank (zwei Zimmer weiter) Laptop bleibt an seinem Platz an der Couch aber das Netzteil des Routers lege ich in den Nachttischschrank. Also kein I-Net und kein Festnetztelefon. Mein Tablet lege ich neben das Netzteil.

Es ist erstaunlich wieviel Ablenkungsquellen ich habe...

Morgen fange ich dann mit Mathe an und arbeite mich dann zu BWL weiter.

Im Einführungsseminar hat mit Mathe gefallen auch wenn mir die drei großen Ü's fehlen ;-)

So, ich melde mich wieder in ein paar Tagen und berichte was ich geleistet habe. Tschaka, meine Motivation ist wieder da! :D

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Ich schließe mich meinen Vorrednern an.

Wenn Du es Dir aussuchen kannst, würde ich natürlich auch mit etwas wieder starten, dass Dir eigentlich Spaß macht oder Dich interessiert u. einen guten/erleichterten Wiedereinstieg bietet. Vielleicht stehen bei Dir konkrete Klein-Aufgaben an, statt an einer HA zu arbeiten, das schafft schnelle kleine Erfolgserlebnisse. Wenn man erst mal wieder "etwas" getan hat, ist man hinterher ja auch mächtig stolz auf sich!

Mir hilft es, wenn ich einen kleinen Ansatzplan habe, damit ich mich nicht verzettle u. hinterher nicht das Gefühl habe "viel Wind für Nichts" abgearbeitet zu haben, das ärgert mich dann u. wirkt richtig kontraproduktiv/demotivierend.

Also ich bleibe dabei: mal aus der Zeit u. Welt fallen = unerreichbar sein, Kaffee ... und ran!!!

Ich wünsche Dir viel Erfolg & Spaß. Und lese demnächst bei Dir weiter ...

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Markus Jung

Geschrieben

Sag mal, hast du überhaupt Lust auf das Studium bzw. siehst du einen Sinn darin, der dir wirklich wichtig ist und dich überzeugt?

Es ist ja gut, auch während des Studiums mal richtig einen drauf zu machen, aber gleich 2x in einer Woche ist dann schon recht heftig. Und den ganzen Tag mit Reifen aussuchen verbringen - naja...

Also im Grunde scheinst du hier wesentlich mehr Zeit für das Studium zu haben als manch anderer - nutze sie, sofern du denn das Studium wirklich willst (siehe oben) - sonst lass es besser sein oder verschiebe das Projekt auf einen späteren Zeitpunkt in deinem Leben, wenn du dich ausreichend ausgetobt hast.

Aber aktuell scheinst du ja deine Motivation wieder gefunden zu haben. Ich wünsche dir, dass du das aufrecht erhalten kannst.

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Du stellst wichtige Fragen Markus:

"Sag mal, hast du überhaupt Lust auf das Studium bzw. siehst du einen Sinn darin, der dir wirklich wichtig ist und dich überzeugt?"

Ja, ich arbeite im Schichtbetrieb und ich weis aus meiner Familie das ich in einigen Jahren der Schichtarbeit Schlafprobleme habe werde. Also ist mein Primäres bestreben darauf ausgerichtet. Da ich ohne weitere umfangreiche Weiterbildung in einer Sackgasse sitze, muss ich etwas tun. Das Studium ist das was Kosteneffektiv ist, und Zeitlich passt. Alternativ könnte ich auch eine Meisterausbildung machen die zwar nur 1 Jahr dauert, aber ich kann dabei nicht arbeiten gehen und sie kostet das 4-Fache dieses Fernstudiums.

"Und den ganzen Tag mit Reifen aussuchen verbringen - naja..."

Ok, das war nur die halbe Wahrheit. Die andere ist, dass ich Dr. House geguckt habe. Da habe ich eine ganz Staffel daheim und eine Folge führt zur nächsten...

"wenn du dich ausreichend ausgetobt hast."

Naja, ich tobe mich nicht wirklich aus. Meistens bin ich zuhause und will was machen, aber mir fehlt(e) die Motivation.

"Aber aktuell scheinst du ja deine Motivation wieder gefunden zu haben. Ich wünsche dir, dass du das aufrecht erhalten kannst. "

Allerdings. Auch wenn ich arbeiten war, habe ich ca 8h auf meiner Uhr. Zwar nicht BWL oder Mathe, dafür aber die Hausarbeit die zwei andere und ich im Einführungsseminar bekommen haben.

200 Seiten Gesetzestext zu lesen ist zwar nicht das tollste, aber wenn daraus dann ein sinnfoller Abschnitt im Dokument wird, dann loht es sich :)

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Markus Jung

Geschrieben

Freut mich, dass du meine recht provokanten Fragen nicht als Angriff aufgefasst hast, sondern als Anlass genommen hast, um das für dich nochmal zu klären.

Vielleicht hilft es ja, wenn du dir künftig erst dann eine Folge Dr. House gönnst, wenn du mindestens (zum Beispiel) 30 Minuten gelernt hast? - Möglicherweise stellst du dann manchmal sogar fest, dass du nach den 30 Minuten so gut drin bist, dass du noch etwas länger machst. Und wenn nicht, ist da auch okay, aber du hast diese halbe Stunde schon mal auf der Haben-Seite.

Weiter viel Erfolg - und wenn es mal wieder hängt, hast du ja auch deinen Blog :-)

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Auch wenn ich arbeiten war, habe ich ca 8h auf meiner Uhr.

Wenn ich das richtig verstehe, hast du an einem "normalen" Arbeitstag 8h gelernt?

Vielleicht kommen deine Motivationsprobleme auch etwas davon, dass du dir - wenn du dich mal hinsetzt - gleich solche Zeiteinheiten vornimmst :blink:

Meine Erfahrung mit dem Erststudium (meine aktuelle "Bilanz" im Master lassen wir besser aussen vor ;)) zeigt: lieber mehrmals die Woche 1-2h (und danach Belohnung: DVD sehen, Internet surfen, Kino mit Freunden usw.) als ein- bis zweimal 6-8h - das schlaucht einfach zu sehr.

Aber: solche Wochen hat jeder mal, die sollten halt nicht ständig vorkommen ;)

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"Wenn ich das richtig verstehe, hast du an einem "normalen" Arbeitstag 8h gelernt? "

Um Gottes Willen! :ohmy: das habe ich in 3 Tagen geschafft! :lol:

Ja, heute haben ich auch schon eine Stunde auf der Uhr und das obwohl meine Freundin Fernseh guckt. Anderer Tisch in der Küche machts möglich :thumbup:

"Freut mich, dass du meine recht provokanten Fragen nicht als Angriff aufgefasst hast, sondern als Anlass genommen hast, um das für dich nochmal zu klären."

Dafür bin ich auch dankbar. Manchmal reicht eine richtig gestellte Frage aus um für sich selbst die richtige Antwort zu kennen.

Und hier nochmal ein Danke an all' meine Leser die mich immer wieder aufmuntern! :D

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      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.