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Keiner fragt...

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Markus Jung

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Mitte Juli habe ich mein erstes Seminar im Rahmen des Lehrgangs zum Psychologischen Berater. In der letzten Zeit hat Impulse nichts mehr von mir gehört - meine letzte Einsendeaufgabe wurde am 22. Februar 2013 korrigiert.

Für mich passt es soweit, einige Hefte habe ich schon gelesen und werde mich nun bald an die Seminarvorbereitung machen (die dafür relevanten Hefte habe ich schon vor einiger Zeit bearbeitet).

Was mich aber etwas gewundert hat ist, dass sich in der ganzen Zeit niemand bei mir gemeldet hat, um mal nachzufragen, ob ich noch dabei bin, irgendwelche Probleme mit dem Stoff habe oder geistig schon "ausgestiegen" bin - immerhin ist mein letzter Kontakt zur Fernschule mehr als vier Monate her.

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13 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich meine, von ähnlichen Reaktionen bzw. nicht-Reaktionen von Fernschulen schon öfters gelesen zu haben: die Betreuung ist in Ordnung, solange man dranbleibt. Wenn man aber den Lehrgang nicht weiter bearbeitet, so kümmert das auch keinen.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Kurse keine entsprechende "Funktion" haben: Es gibt vermutlich Anweisungen, wie rasch Einsendeaufgaben korrigiert werden müssen, wie rasch auf ausstehende Zahlungen reagiert werden muss, in welchem Zeitraum Anfragen beantwortet werden müssen etc. Für "Kunde tut nichts" gibt es vermutlich einfach kein Prozedere. Dabei denke ich, dass man Kundschaft behalten könnte, wenn man hier nachfragen würde.

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Bei mir hat sich noch nie eine Fernschule gemeldet, wenn ich nicht mehr drangeblieben bin. NOCH NIE!!! Insofern wundert es mich auch nicht, dass Impulse sich nicht bei dir meldet. Wäre natürlich eine schöne Geste, ich würde es begrüßen. Aber vermutlich sind die froh, wenn hier und da Leute abspringen und nicht mehr mitmachen. Erleichtert die Arbeit.

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Ich zahle seit 2010 nur noch den Semesterbeitrag an die Fernuni Hagen, hat auch noch keinen gekümmert, ob ich noch studiere, EA fertigmache oder Klausuren schreibe, aber bei 80.000 Studierenden kein Wunder. :lol:

Fernschulen sind evtl. übersichtlicher in der Studentenzahl.

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Ich finde es auch immer schwierig, ob, wie und wann man nachfragt...

Ich mache das als Betreuerin jetzt meist so, dass ich einen "äußeren Anlass" nehme, um eine solche Frage los zu werden. Wenn ich z.B. in Urlaub fahre, dann teile ich das bei "meinen" TeilnehmerInnen meist ca. 4 Wochen vor dem Urlaub mit. Und in diesem Zusammenhang frage ich dann bei allen TeilnehmerInnen, von denen ich länger nichts gehört habe, einmal dezidiert nach, ob und wie ich helfen kann.

Manche reagieren auf eine solche Frage - und freuen sich darüber, während andere gar nicht reagieren - was ja auch ihr gutes Recht ist. Wenn bei jemandem wirklich nur noch ganz, ganz wenige Einsendeaufgaben oder nur die Abschlussprüfung fehlt, dann kommen solche Nachfragen auch schon mal öfter. Aber selbst bei der engagiertesten Betreuuung kann man ja niemanden dazu zwingen, den Kurs tatsächlich abzuschließen.

Für mich als Betreuerin ist das natürlich enorm unbefriedigend - das musste ich erst lernen, mich dann irgendwann auch damit abzufinden. ;)

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Vielen Dank für eure Einschätzungen. Mir selbst hat die Nachfrage jetzt ja auch nicht gefehlt. Ich hätte wahrscheinlich eh mit einem "danke, alles in Ordnung" geantwortet.

Es ist mir jedoch aufgefallen, dass es eben so ist und ich vermute, auch bei den meisten anderen Anbietern so oder ähnlich läuft (du, Anne, bist da vermutlich schon eher eine Ausnahme) und frage mich, ob es nicht auch im Interesse der Anbieter wäre zu wissen, in welchem Status die Teilnehmer sind. Immerhin könnte sonst ja auch irgendwann die Kündigung kommen (gerade bei längeren Lehrgängen) und ich denke, auch die Weiterempfehlungsbereitschaft steigt, wenn sich die Teilnehmer über das vereinbarte Maß hinaus betreut vor kommen.

Und dass hin und wieder mal ein Motivationsschubser nötig sein kann, zeigt sich ja zum Beispiel auch immer wieder hier in den Blogs.

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Und dass hin und wieder mal ein Motivationsschubser nötig sein kann ...

Ich könnte mir vorstellen, dass man das über eine Art Opt-in regeln könnte. Man weist die Teilnehmer gleich zu Beginn darauf hin, dass man hin und wieder "Motivationsschubser" per Mail oder Post versendet. Wer das nicht wünscht, kann ja gleich zu Beginn ein Kästchen aktivieren (oder es im Vertrag angeben), dass er es nicht will. Ich schätze, dass ich mittlerweile davon Gebrauch machen würde.

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Die Opt-in-Geschichte finde ich ganz gut...

Bloß frage ich mich, wie ein wirklich großer Anbieter bzw. ein Tutor mit vielen, vielen, vielen Teilnehmern das überhaupt schaffen soll, wenn diese Nachfrage stilistisch über eine automatisierte Nachfrage hinausgehen und wirklich individuell und empathisch sein soll.

Wenn ich als Teilnehmerin allerdings "nur" eine solche automatisierte Nachfrage bekäme (das merkt man ja meist...), dann fänd ich das auch nicht gerade sooo dolle.

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Ich hab bei der SGD mal nen Kurs angefangen und wurde kein einziges Mal angerufen, auch als ich dann keine Arbeiten mehr eingeschickt habe (Kurs wurde bei Beginn komplett bezahlt von mir).

Bei der WBH wurde ich nur ganz zu Beginn einmal angerufen, ob alles angekommen ist...ich persönlich fände solche Anrufe gut. Nicht unbedingt als Motivation, sondern einfach wegen dem Gefühl "Hey, wir als WBH kümmern uns um unsere Studenten und interessieren uns für euch"...keine Ahnung, klingt vielleicht komisch ;-)

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@Schneizilla

Ich glaube, da hast Du ein ganz wichtiges Grundmotiv angesprochen: Inwieweit "interessieren" sich die jeweiligen Anbieter für ihre Kunden? Ich glaube ja zunächst einmal an das Gute im Menschen - sprich, dass die Tutoren und die Anbieter an ihren Kunden interessiert sind und sie gerne bei ihrem Kurs unterstützen wollen.

Bloß kann (nicht muss!) eine solche individuelle Betreuung schwierig werden, wenn man wirklich superviele Teilnehmer durch einen Kurs "schleusen" muss. Außerdem empfänden (denke ich...) gar nicht wenige Teilnehmer solche Anrufe/Nachfragen manchmal auch als recht aufdringlich.

Die drohende Kündigung bei Nichtgefallen des Lehrgangs ist natürlich für jeden Anbieter ein Problem. Viele solcher "Drop-Outs" bezahlen aber trotzdem ganz zuverlässig ihre Gebühren, nehmen dabei aber die Leistung nicht in Anspruch. Das gibt es bei uns natürlich auch manchmal, aber mich wurmt das als Betreuerin schon sehr, so dass ich dann oftmals doch noch versuche, die Teilnehmer mit ins Boot zu holen. Klappt manchmal - nicht immer! ;)

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Die Idee mit dem Opt-In gefällt mir auch gut. Und vielleicht würden dafür ja sogar automatisierte Mails ausreichen - denn bei jedem Teilnehmer kann man doch das Rad eh nicht neu erfinden - aber mit dem Hinweis, dass man sich gerne per Mail oder telefonisch melden kann, um einmal gemeinsam die aktuelle Situation anzuschauen und das weitere Vorgehen abzustimmen - oder so in der Art.

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Also eine kurze Nachfrage, wenn jemand für einen längeren Zeitraum abtaucht, würde ich noch nicht als "individuelle Betreuung" qualifizieren. Es ist eine Nachfrage und im Rahmen einer ständigen Qualitätsüberprüfung und einer permanenten Kundenzufriedenheitsuntersuchen wäre so etwas machbar und auch angemessen - gerade bei den großen Anbietern.

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Die OU hat mir just heute morgen eine E-Mail zukommen lassen, in der es quasi um den Lernfortschritt geht. Die wissen, dass ich aktuell einen Kurs belege - und dass ich auch bisher alle Arbeiten abgegeben habe. Trotzdem schicken die so ca. zur Mitte des Kurses eine "Meeting the Challenge" E-Mail, in der sie nochmal darauf eingehen, was für Hilfe mir zusteht (Studentenberatung). Es wird ganz konkret darauf eingegangen, was ich tun kann, wenn ich jetzt Schwierigkeiten habe (verschiedene Links auf der OU-Seite, usw.). Anrede, aktueller Kurs und Studiengang sind personalisiert, der Rest wird automatisiert erstellt und genau so an jeden anderen Studenten verschickt.

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Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, aber meine Antwort zum ersten wäre die folgende:

Uns wurde bei der Einführungsveranstaltung gesagt, solange das Geld kommt wird sich niemand von der Hochschule bei uns melden und schon gar nicht interessiert die Hochschule wie wir unser lernen planen und wie lange wir für jedes Modul brauchen, es ist eben ein Fernstudium in dem jeder eigenverantwortlich sehen muss wie er das Studium in seinen Alltag einbaut. Es wurde jedoch auch darauf hingewiesen dass wir uns mit Problemen gern an die Hochschule wenden dürfen, dann würde man sicher eine Lösung finden. So finde ich das in Ordnung, wenn jemand jeden Monat seinen Beitrag zahlt und nichts mehr macht… wie soll ich es ausdrücken… also wenn man dann noch ein Gespräch mit der Schule benötigt um zu erkennen ob man weiter macht oder nicht, dann kann man genau so gut auch gleich aufhören.

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